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Kater - kleiner Sturkopf

30. Juni 2005 um 9:17 Letzte Antwort: 2. Juli 2005 um 13:28

hallo zusammen..

habe seit knapp zwei Wochen ein Dilema mit meinem Kater.

Also vor zwei Wochen war ich beim Tierarzt für eine Impfung. Es hat ihm natürlich gar nicht gefallen in das Katzenkörbli zu müssen.. Der Tierarzt hat festgestellt, dass mein Kater Ohrmilben hat und hat mir deshalb Ohrtröpfchen mitgegeben.

Dann gieng das Theater los..die ersten Tage konnte ich ihm die Ohrtröpfchen noch geben, aber dann hat er angefangen, einfach nicht mehr nach Hause zu kommen, wenn er wusste ich bin da.
Gut habe ich das mit den Ohrtropfen abgebrochen, und vom Tierarzt etwas anderes gegen Parasiten bekommen, das man in den Nacken der Katzen tut, und damit wäre die Sache erledigt.

Gut jedoch ist mittlerweile über eine Woche vergangen, wo mein Kater keine Ohrtropfen bekommt, aber die Situation hat sich null gebessert. Er kommt nicht freiwillig zum Fressen, er ignoriert mich nur noch, und versteckt sich, wenn er mich sieht.. obwohl ich lieb mit ihm geredet hab und er eigentlich nun wissen sollte, dass das mit den Tröpfchen passe ist.

Was soll ich da tun?
Weil er ist richtig am trotzen, das könnt ihr euch nicht vorstellen..

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1. Juli 2005 um 11:44

Naja...
da scheint dir dein Katerchen wirklich böse zu sein.

Wie alt ist er eigentlich ? Ist er kastriert ? Musste er schon einmal so etwas über sich ergehen lassen ?

Also, ich kann dir nur empfehlen, dass du versuchst wieder eine gewisse "Bindung" aufzubauen, indem du ihm einmal für ca. 3 Wochen die Freiheit entziehst und er sich dadurch mit dir konfrontieren muss.

WENN dieses Experiment gelingt, dann hat er wieder so viel Vertrauen zu dir, dass er gerne nachhause kommt.
Allerdings kann es auch ganz anders sein (kommt auf sein Naturell an).
Er könnte dir die Wohung verwüsten, aggressiv sein, dir die Ohren voll miauen (wobei das sicher viel Show sein wird), makieren (vor allem wenn er nicht kastriert ist) usw.

Du kennst ihn am besten und ich hab mit meinen 3 Schuftwutzeln die Erfahrung gemacht, dass ich einfach (ja, ja - leicht gesagt )nur konsequent sein muss, denn so blöd sind sie auch nicht... "Wer hat die besseren Nerven", das scheinen sich auch Mietzen hin und wieder zu fragen.

Viel Glück!

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1. Juli 2005 um 12:04
In Antwort auf dixie_12329643

Naja...
da scheint dir dein Katerchen wirklich böse zu sein.

Wie alt ist er eigentlich ? Ist er kastriert ? Musste er schon einmal so etwas über sich ergehen lassen ?

Also, ich kann dir nur empfehlen, dass du versuchst wieder eine gewisse "Bindung" aufzubauen, indem du ihm einmal für ca. 3 Wochen die Freiheit entziehst und er sich dadurch mit dir konfrontieren muss.

WENN dieses Experiment gelingt, dann hat er wieder so viel Vertrauen zu dir, dass er gerne nachhause kommt.
Allerdings kann es auch ganz anders sein (kommt auf sein Naturell an).
Er könnte dir die Wohung verwüsten, aggressiv sein, dir die Ohren voll miauen (wobei das sicher viel Show sein wird), makieren (vor allem wenn er nicht kastriert ist) usw.

Du kennst ihn am besten und ich hab mit meinen 3 Schuftwutzeln die Erfahrung gemacht, dass ich einfach (ja, ja - leicht gesagt )nur konsequent sein muss, denn so blöd sind sie auch nicht... "Wer hat die besseren Nerven", das scheinen sich auch Mietzen hin und wieder zu fragen.

Viel Glück!

Danke
für deine Antwort..

Mein Katerchen ist ein Jahr alt und ist auch kastriert.
Ich musste bis anhin so zwei drei Mal mit ihm zum Tierarzt, wegen Impfungen etc. Damals war das auch nicht so ein Problem, weil ich hatte noch einen zweiten Kater, der jedoch vor cirka 2 Monaten überfahren wurde

Es ist nur so, ich habe mir das auch überlegt, von wegen ihn eine Zeitlang nicht nach draussen zu lassen, aber erstens wäre er dann den ganzen Tag alleine in der Wohnung, da ich arbeite und zweitens hat er seine Spielfreunde draussen.

Ich habe jetzt angefangen, dass es nur noch Futter gibt, wenn er nach Hause kommt freiwillig.. denn in der Nacht kommt er schon und weckt mich, und da schliesse ich die Tür und dass er drinnen bleibt.. und das Theater fängt an..

..aber ich gebe nicht nach, auch wenn er mir die Ohren voll jammert..
aber bessern sollte das schon, denn in zwei Wochen gehe ich in die Ferien und da sollte wieder alles in Ordnung sein..

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2. Juli 2005 um 13:28

Du solltest...
... das Verabreichen der Ohrentropfen mit etwas positiven verbinden. Gib ihm SOFORT danach ein Leckerli und lobe ihn ganz doll. Etwa einen Aldistick, da kann eigentlich keine Katze widerstehen. Oder sonstwas, was er besonders gerne mag. So hat das eklige Ohrengetropfe einen "süßen" Beigeschmack für ihn. Er wird lernen, daß es danach was Gutes gibt.
Viel Glück.

LG Borgina

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