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Kann nicht aufhören zu weinen....

30. Dezember 2005 um 9:53 Letzte Antwort: 1. Januar 2006 um 18:42

Hallo,

habe ja schon erzählt das ich einen Schäferhundmischling ausm Tierheim habe....er ist früher geschlagen worden.. und dem entsprechend sehr ängstlich... und er kann nicht alleine bleiben... schreit dann immer rum... bzw. in letzter zeit bellt er.. und kratzt an der tür rum...

Weihnachten waren wir abends weg und er hat halt das ganze haus zusammen gebellt... obwohl wir nur eine std. ihn alleine gelassen haben... die hausmeister die den Hund überhaupt ermöglicht haben... sind nun auch ziemlich sauer und stehen nicht mehr hinter und die mieter machen ärger der Vermieter droht mit Rausschmiss.....

Ich hab alles versucht Radio angelassen, Kurzabstände ihn alleine gelassen, mehrere Hundeeschulen ausprobiert... tierpsychologen... nichts von dem hat geholfen...

Heute früh fragte ich meinen freund was wir zu silvester machen? Er meinete nur abfällig: " Können nix machen wegen dem hund, der pisst entweder die ganze bude voll oder er bellt das ganze haus zusammmen" und ich " kann ja auch zu hause bleiben bei ihm" und er "hab ich das gesagt " dabei meinte ich das doch nicht böse... " und der " kümmere dich da rum das der weg kommt... " ich fing anzu weinen und er hielt es nicht für nötig mich mal in den arm zunehemen... jetzt ist er noch zu seiner mutter gefahren die den hund sowieso nicht mag .. und dann kann ich mir ja wieder vorstellen was da gelästert wird.

Für mich ist der Hund mein ein und alles... ich weiß nicht was ich tun soll... es macht mich traurig ich habe ne Frau angerufen mit der ich meißt immer spazieren gehen konnte.. mit ihrnen hunden.. und hab ihr das erzählt das Mit den vermietern / Mietern... usw... sie meinte ob ich die andere vom tierschutz erreicht habe ich sagte nein..
ich konnte meine tränen nicht mehr zurückhalten.. ich hab nur geheult am telefon..die muss denken ich bin blöd oder so...

ich will doch nur das er es gut hat.. aber das kann ich ihm jetzt nicht mehr bieten ich habe so angst das er wieder in schlechte hände kommt und das er da wieder geschlagen wird...

oder das er dann wieder und wieder ins tierheim zurückgebracht wird...

Ich bin so traurig .. ich weiß nicht was ich tun soll... !

Grüße Nicolehd

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30. Dezember 2005 um 14:45

Heieiei...
Mach das, was dein Herz dir sagt!
Tiere können dir so viel mehr ehrliche Liebe geben als Menschen und gerade dein Hund braucht dich doch!
Ganz ehrlich: So ein rücksichtsloses Verhalten wäre für mich ein Trennungsgrund!

LG und Kopf hoch!

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30. Dezember 2005 um 15:26
In Antwort auf steph_12860612

Heieiei...
Mach das, was dein Herz dir sagt!
Tiere können dir so viel mehr ehrliche Liebe geben als Menschen und gerade dein Hund braucht dich doch!
Ganz ehrlich: So ein rücksichtsloses Verhalten wäre für mich ein Trennungsgrund!

LG und Kopf hoch!

Re
Das Problem sind abber auch noch die Mieter und die Vermieter.. sie machen mir so druck das wir hier vielleicht noch rausfliegen ich weiß nicht mehr was ich tun soll...

Ich habe jetzt in nen anderen Tierheim angerufen, nicht da wo er her kommt... die haben gemeint das im Vertrag steht das ich ihn nicht über dritte weiter reichen darf...

und er somit wider in das alte tierheim zurück müsste...

Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll...!

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31. Dezember 2005 um 0:10
In Antwort auf an0N_1253369899z

Re
Das Problem sind abber auch noch die Mieter und die Vermieter.. sie machen mir so druck das wir hier vielleicht noch rausfliegen ich weiß nicht mehr was ich tun soll...

Ich habe jetzt in nen anderen Tierheim angerufen, nicht da wo er her kommt... die haben gemeint das im Vertrag steht das ich ihn nicht über dritte weiter reichen darf...

und er somit wider in das alte tierheim zurück müsste...

Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll...!

Du Arme....
es tut mir leid, dass Du soviel Stress wegen dem Hund hast. Da kann Dir wohl am besten ein guter Hundetrainer helfen, der Erfahrung mit ängstlichen Tieren hat. Aber das braucht Zeit und die müsstest Du bei den anderen Mietern und dem Vermieter irgendwie schinden. Und der Stress mit Deinem Partner kommt natürlich auch noch dazu...

Für den Hund ist wichtig, dass er Sicherheit hat. Hunde sind sehr sensibel und spüren genau, wenn sie weg gegeben werden sollen. Er spürt Deine Unsicherheit und Sorge, das macht ihn natürlich noch ängstlicher und verwirrter.

Was er am meisten braucht sind Zeit und Geduld, die Du ja unter den gegebenen Umständen leider nicht hast.

Vielleicht könnte Dir auch ein Gespräch per Tierkommunikation weiterhelfen. Das Thema ist sehr kontrovers und die meisten Menschen glauben nicht daran. Du kannst ja mal danach googeln und Dir selbst ein Bild machen.

Ich wünsche Dir und Deinem Vierbeiner alles Gute.

Liebe Grüße
valentinchen

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31. Dezember 2005 um 17:53

Sowas wäre auch für mich ein Trennungsgrund.
Wer war denn zuerst da, wenn ich fragen darf??Hund oder Freund?? Ein Hundertrainer wäre keine schlechte Idee. Oder such doch mal noch nen anderen Tierpsychologen auf..Manchmal sind mehrere Meinungen besser, als eine.
Übrigens: ich will deinem Freund ja nix unterstellen, kenn ihn ja nicht, aber seit wann hat dein Hund dennAngst??Oder ist die Angst größer oder ist der Hund anders, wenn dein Freund in der Nähe ist??Wie gesagt will ihm nix unterstellen, aber irgendwie meine ich sowas evtl. zwischen den Zeilen rauslesen zu können, da er wie du schon schreibst den Hund nicht leiden kann und offenbar loshaben will...

LG Cadence4

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31. Dezember 2005 um 23:29

Hol doch mal die tiernanny
oder mach es so. also da gab es schon mal so einen ähnlichen fall. die besitzerin mußte öfter sich die jacke anziehen schlüssel nehmen. jacke aus schlüssel hinlegen. das hat die am tag paar mal gemacht. der hund ist dann gar nicht mehr aufgesprungen, sondern dachte dass nichts ernstes ist und ist liegen geblieben. das machst du so lange bis er ganz entspannt bleibt und gar nicht mehr reagiert. die nächste stufe ist, jacke an, schlüssel nehmen raus gehen tür zu. paar minuten warten. wieder rein. das machst du auch wieder so lange bis er nicht mehr reagiert. du musst geduld haben. es geht nicht von heut auf morgen. übe das immer wenn es dir einfällt. dann machst du es auch mal wenn du den müll rausbringst. so gewöhnt sich der hund an die "rituale". wenn du nun ernsthaft weggehst, gibst du ihm zusätzlich was zu knabbern, so dass er beschäftigt ist. nicht gleich so lange wegbleiben. langsam steigern. wenn man geduld hat klappt das.

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1. Januar 2006 um 18:42

Also...
ich muß Dir sagen...auch wenn Du sehr traurig bist...wir haben zwei Hunde zu Hause und wir bleiben immer an Silvester zu Hause, weil das nun mal der schlimmste Tag für unsere Hunde ist. Besonders der Retriever. Sie pullerte gestern sogar vor Angst 2x ins Haus....
Du mußt Dir doch bewußt darüber sein, das Du den Hund an solchen Tagen niemals allein lassen kannst...
Du weißt ganz genau was für einen schwierigen Hund Du hast....unser Setter ist auch schwierig...er haßt andere Menschen, auch Kinder und alle Nachbarn haben Angst, selbst wenn sie an der Leine ist....ALSO müssen wir uns anpassen und gehen Wege wo man wenige Leute trifft...denn es gab auch JEDE MENGE ÄRGER deswegen.
Wenn Du genau weißt, dass der Hund heult und bellt, wenn ihr weggeht, dann kannst Du das halt nicht tun, auch nicht für eine Stunde...das ist doch einleuchtend oder?
Und wenn Du das nicht tun kannst....aus welchen Gründen auch immer, wirst Du Deinen Hund wieder abgeben müssen...so leid es mir auch tut, aber das ist die Realität.
Geh in Dich....überlege Dir genau, was Deine Prioritäten sind und handle danach auch.
Ich wünsch Dir alles Liebe dabei und das sich alles finden wird.

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