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Ist mein Hund gestört?

28. Januar 2012 um 10:31 Letzte Antwort: 1. Februar 2012 um 2:41

Meine Familie wurde vor ziemlich genau sieben Jahren um die Collie-Husky-Hündin erweitert, die im Alter von neun Wochen zu uns kam.
Inzwischen sind meine Schwester und ich nicht mehr wirklich Kinder, gehen arbeiten. Meine Eltern arbeiten auch, meine Mutter nur Nachmittags. Am Wochenende sind wir alle daheim. Warum diese Litanei? Nun ja, vielleicht ist das der Grund dafür, wie sich der Hund aufführt. Das mit dem Fiepsen war schon immer da, aber mit den Jahren ist es stärker geworden. Sie fiepst den ganzen Vormittag, von sieben Uhr morgens weg bis um halb zehn jemand mit ihr geht. Danach fiepst sie, weil sie fressen will. Danach fiepst sie, weil sie auf den Nachmittagsspaziergang wartet. Sie pfeift in einem so penetrant hohen Ton, dass einem der Kopf zerplatzen möge - dafür bellt sie so gut wie nie.
Außerdem leckt sie sich die ganze Zeit die Pfoten. Ich hab gehört, dass das angeblich nur verhaltensgestörte Hunde tun meine Mutter macht das total kirre, sie schimpft dann immer mit dem Hund, aber ich sage immer, dass das das nichts hilft, eher im Gegenteil...
kann sein, dass ihr langweilig ist. Schließlich, wie schon gesagt, gehen wir alle arbeiten, sodass nicht immer jemand zuhause ist. Trotzdem bringen wir es täglich auf drei ausgedehnte Spaziergänge (vormittags, nachmittags und abends länger als eine Stunde), zum Auspowern mit Tannenzapfenwerfen. Dabei ist sie meistens sehr brav.
Sie ist ansonsten ein Traumhund, freut sich über jeden, liebt Kinder, ist kuschelig und zutraulich...
früher war sie mal eifersüchtig, doch seit uns vor drei Jahren ein Kater zugelaufen ist, hat sich das gelegt. Die zwei verstehen sich sehr gut, übernachten sogar manchmal im selben Korb. Zudem ist der Kater manchmal auch im Haus, wenn sonst keiner von uns für den Hund da ist. Normal müsste ihr doch nicht langweilig werden, oder? Ich versteh nur nicht, was wir falsch machen...hat jemand erfahrung mit Pfotenlecken und fiepsen beim Hund? Kann man ihm das ablernen? Wäre für Ratschläge sehr dankbar lg Jade

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31. Januar 2012 um 17:37

Hallo
Das hört sich nicht so gut an. Das Fiepen ist eigentlich typisch für Huskys. Sie will Aufmerksamkeit (das habt ihr bestimmt auch schon bemerkt ) Ich würde ihr vor allem noch viel Kopfarbeit anbieten. Den solche Arbeitshunde (besonders der Collie!) sind oft auch trotz langer Spaziergänge unterfordert. Gebt ihr einen Futterball wenn ihr weg geht, gebt ihr das Futter (bei Trockenfutter) nur noch in der Wohnung verteilt. So muss sie die Nase gebrauchen.Bei Nassfutter, kannst du einen Kong (Gummiball mit Loch) mit dem Futter füllen und einfrieren. So hat sie lange daran. Wenn ihr einen relativ grossen Garten habt versucht einmal mit ihr Spuren zu legen (einfach mal Lekerli auslegen). Wenn sie das verstanden habt, holt euch eine Schleppleine (Bei gutem Gehorsam auch freilassen) und legt ihr Spuren aus Lekerli. Das ist eine super Beschäftigung. Vorallem ist es auch ein grosser Spass für alle Anwesenden !
Versucht doch dies einmal. Wenn sich ihr Verhalten nicht ändert solltet ihr einen Profi zu Rate ziehen. Wird sie ein wenig ruhiger, ist es der richtige Ansatz.
Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen

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1. Februar 2012 um 2:41

Hallo
Gerade Huskys und Collies sind Hunde die man so schnell nicht auspowert. Jetzt habt ihr auch noch einen Mix aus den zweien. Drei Spaziergänge und bisschen Tannenzapfen werfen kann man absolut nicht als auspowern bezeichnen.Sie ist unterfordert und durch das Alleinesein ist ihr zusätzlich noch langweilig. Du musst ihr wirklich viel Kopfarbeit zusätzlich zu den Spaziergängen anbieten. Tipps dazu hast du ja schon bekommen.

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