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Ich will keinen Hund mehr

16. Februar 2017 um 20:55

Unser Hund ist vor 2 Wochen im Alter von 13 Jahren verstorben. Es war unserer 1. Hund. Da wir vorher schon 2 Kaninchen hatten, die auch um die 12 Jahre wurden, war ich nunmehr 19 Jahre alleine verantwortlich und verpflichtet. Weder die Kinder noch mein Mann hatten in irgendeiner Form sich verpflichtet gefühlt. Es wurde von meinem Mann auch alleine aus "kein Bock" gar nichts gemacht. Sie haben den Tierarzt nie kennen gelernt!
Nun ist es bei mir so, dass ich unseren Hund zwar sehr vermisse, aber meine Freiheit so unendlich geniesse, dass ich meine Zukunft komplett frei genießen möchte.
Ein Kind ist schon ausgezogen, das zweite wird auch in 1-2 Jahren aus dem Haus sein.
Nun will mein Mann einen neuen Hund kaufen, egal wie. Ich habe ihm bereits ganz klar zu verstehen gegeben, dass ich absolut gar nichts an dem Hund betreffenden Dingen mehr übernehmen werde.
Zur Info: Wir sind seit über 30 Jahren zusammen, und 20 Jahre verheiratet. In unserer Beziehung krieselt es seit Jahren recht heftig, eine Katadtrophe nach der anderen. Ich habe ihm auch schon mehrfach gesagt, dass ich keine Liebe mehr für ihn empfinde, da er mich unzählige Male psychisch so schwer verletzt hat, dass ich das auch schon mit einer Therapeutin bearbeitet habe. Da wir auf vielen Ebenen sehr eng verbunden sind - auch beruflich -, kommt eine Trennung nicht in Frage.
Ich fühle mich wie in einem goldenen Käfig eingesperrt. Ich brauche kein Kindesersatz o. ä. Ich will FREI sein.
Ein neuer Hund würde meine Gefühle noch einmal mehr in Hass ihm gegenüber verwandeln.
Wie kann ich meinem Mann unmissverständlich klar machen, dass ich kein Tier mehr möchte?
Mir steht mal wieder - wie schon soooo oft, ein super schwerer Weg bevor und ich habe große Zweifel, dass ich das alles psychisch kaum mehr schaffe. Hatte schon sehr oft Panikatacken.

Über einen kurzen Tipp würde ich mich freuen, denn manchmal ist etwas ganz leicht, nur man selber erkennt die Lösung nicht ...

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17. Februar 2017 um 13:02
In Antwort auf reisswolf1

Unser Hund ist vor 2 Wochen im Alter von 13 Jahren verstorben. Es war unserer 1. Hund. Da wir vorher schon 2 Kaninchen hatten, die auch um die 12 Jahre wurden, war ich nunmehr 19 Jahre alleine verantwortlich und verpflichtet. Weder die Kinder noch mein Mann hatten in irgendeiner Form sich verpflichtet gefühlt. Es wurde von meinem Mann auch alleine aus "kein Bock" gar nichts gemacht. Sie haben den Tierarzt nie kennen gelernt! 
Nun ist es bei mir so, dass ich unseren Hund zwar sehr vermisse, aber meine Freiheit so unendlich geniesse, dass ich meine Zukunft komplett frei genießen möchte. 
Ein Kind ist schon ausgezogen, das zweite wird auch in 1-2 Jahren aus dem Haus sein. 
Nun will mein Mann einen neuen Hund kaufen, egal wie. Ich habe ihm bereits ganz klar zu verstehen gegeben, dass ich absolut gar nichts an dem Hund betreffenden Dingen mehr übernehmen werde. 
Zur Info: Wir sind seit über 30 Jahren zusammen, und 20 Jahre verheiratet. In unserer Beziehung krieselt es seit Jahren recht heftig, eine Katadtrophe nach der anderen. Ich habe ihm auch schon mehrfach gesagt, dass ich keine Liebe mehr für ihn empfinde, da er mich unzählige Male psychisch so schwer verletzt hat, dass ich das auch schon mit einer Therapeutin bearbeitet habe. Da wir auf vielen Ebenen sehr eng verbunden sind - auch beruflich -, kommt eine Trennung nicht in Frage. 
Ich fühle mich wie in einem goldenen Käfig eingesperrt. Ich brauche kein Kindesersatz o. ä. Ich will FREI sein. 
Ein neuer Hund würde meine Gefühle noch einmal mehr in Hass ihm gegenüber verwandeln. 
Wie kann ich meinem Mann unmissverständlich klar machen, dass ich kein Tier mehr möchte? 
Mir steht mal wieder - wie schon soooo oft, ein super schwerer Weg bevor und ich habe große Zweifel, dass ich das alles psychisch kaum mehr schaffe. Hatte schon sehr oft Panikatacken. 

Über einen kurzen Tipp würde ich mich freuen, denn manchmal ist etwas ganz leicht, nur man selber erkennt die Lösung nicht ...

Hallo lieber Reisswolf1,

also was das Tier angeht, vielleicht habt ihr ja einen Bekannten, der einen Hund hat und euch diesen mal für 3-4 Tage leiht. Wenn er zum Beispiel ein langes Wochenende mit seiner Familie wegfahren möchte und das mit einem Hund zu kompliziert wäre. Dann soll er sich mal kümmern und rührst keinen Finger, zeigst ihn aber schon, was alles zu machen wäre. Also mindestens 3 mal raus gehen und das für mindestens 45 Minuten pro Einheit und dann natürlich auch die Abfälle die unterwegs anfallen entsorgen. Füttern, Schüsseln anschließend gleich auswaschen, damit keine Bakterien entstehen 2 mal täglich frisches Wasser, und täglich bürsten, damit sich kein Ungeziefer im Fell einnistet usw...

Und am Besten suchst du dir drei Tage aus an denen es besonders Kalt draußen ist, den Hunde müssen nun mal nicht nur immer Sommer raus.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen und vielleicht sieht er dann das so eine Tierhaltung kein Zuckerschlecken ist.

Was deine Panikattacken angeht, ich habe sowas selbst lange gehabt und bin sie jetzt momentan los. > wenn du dich darüber unterhalten will > schreib mir doch einfach eine private Nachricht. Vielleicht kann ich dir helfen!!

Ganz liebe Grüße!

 

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28. Februar 2017 um 23:28

Hallo reisswolf1.

Wenn dein Mann UNBEDINGT einen Hund will, ist es für mich selbstverständlich sich auch darum zu kümmern, sei es gassi gehen, der Tierarzt oder sich mit dem Hund beschäftigen.

Wenn du von dir aus persönlich sagst NEIN, sag es ihm und wenn er meint einen Hund hinter deinem Rücken zu kaufen, würde ich persönlich mit scharfer Konsequenz drohen. (ich bin erst 24 also bitte versteh das nicht falsch wie ich mich hier ausdrücke!)

Ich würde ihm einfach mal fragen, was war bei unserem ersten Hund? Du hast dich nicht gekümmert, du hattest NIE BOCK! Alles ist an mir hängen geblieben du hast dich null geschert um den Hund!

Und wenn ich so weiterlese das es eine Katastrophe nach der anderen gibt wäre sehr davon abzuraten euch einen weiteren Hund anzuschaffen!

Ich halte dir fest die Daumen das du stark genug bleibst und wünsche dir das beste für deine Zukunft! Lass dich bitte nicht kaputt machen, das hat NIEMAND verdient!

Alles Liebe und Liebe Grüße

Hannoveraner88

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6. März 2017 um 11:21
In Antwort auf reisswolf1

Unser Hund ist vor 2 Wochen im Alter von 13 Jahren verstorben. Es war unserer 1. Hund. Da wir vorher schon 2 Kaninchen hatten, die auch um die 12 Jahre wurden, war ich nunmehr 19 Jahre alleine verantwortlich und verpflichtet. Weder die Kinder noch mein Mann hatten in irgendeiner Form sich verpflichtet gefühlt. Es wurde von meinem Mann auch alleine aus "kein Bock" gar nichts gemacht. Sie haben den Tierarzt nie kennen gelernt! 
Nun ist es bei mir so, dass ich unseren Hund zwar sehr vermisse, aber meine Freiheit so unendlich geniesse, dass ich meine Zukunft komplett frei genießen möchte. 
Ein Kind ist schon ausgezogen, das zweite wird auch in 1-2 Jahren aus dem Haus sein. 
Nun will mein Mann einen neuen Hund kaufen, egal wie. Ich habe ihm bereits ganz klar zu verstehen gegeben, dass ich absolut gar nichts an dem Hund betreffenden Dingen mehr übernehmen werde. 
Zur Info: Wir sind seit über 30 Jahren zusammen, und 20 Jahre verheiratet. In unserer Beziehung krieselt es seit Jahren recht heftig, eine Katadtrophe nach der anderen. Ich habe ihm auch schon mehrfach gesagt, dass ich keine Liebe mehr für ihn empfinde, da er mich unzählige Male psychisch so schwer verletzt hat, dass ich das auch schon mit einer Therapeutin bearbeitet habe. Da wir auf vielen Ebenen sehr eng verbunden sind - auch beruflich -, kommt eine Trennung nicht in Frage. 
Ich fühle mich wie in einem goldenen Käfig eingesperrt. Ich brauche kein Kindesersatz o. ä. Ich will FREI sein. 
Ein neuer Hund würde meine Gefühle noch einmal mehr in Hass ihm gegenüber verwandeln. 
Wie kann ich meinem Mann unmissverständlich klar machen, dass ich kein Tier mehr möchte? 
Mir steht mal wieder - wie schon soooo oft, ein super schwerer Weg bevor und ich habe große Zweifel, dass ich das alles psychisch kaum mehr schaffe. Hatte schon sehr oft Panikatacken. 

Über einen kurzen Tipp würde ich mich freuen, denn manchmal ist etwas ganz leicht, nur man selber erkennt die Lösung nicht ...

schade, dass du gar nicht um deinen Hund zu trauern scheinst...

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