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Ich habe einen Hund zusammengefahren, werde jetzt Verklagt! BITTE UM HILFE!!! DRINGEND!!

18. März 2008 um 15:38 Letzte Antwort: 23. März 2008 um 15:09

Mir ist vor ein paar Tagen ein Hund ins Autogelaufen.

So der Sachverhalt:
Ich führ auf einer Landstraße (80km/h Beschränkung) mit ca. 60 km/h da dort sehr viele Menschen gehen, weil kein Bürgersteig vorhanden ist.

Plötzlich sehe ich auf der Gegenfahrbahn zwei Männer gehen, und ich denk mir nix dabei. Plötzlich sehe ich wie ein Hund über die komplette Fahrbahn läuft und mir direkt ins Auto.

Als ich aussteige sehe ich wie einer der Männer die Leine in der Hand hält und sich kaum noch auf den Beinen halten kann vor lauter Trunkenheit. Dieser hatte den Hund mitten auf der Straße laufen lassen (mit einer dieser Rollleinen ca. 8 Meter Lang)

Ich bin sofort auf die Bremse und wollte ausweichen, doch zu spät! Knall!!!

Bin sofort stehen geblieben, und mit zittrigen Händen ausgestiegen um nachzusehen was da gerade passiert ist.

Dann sehe ich nur diesen alten Betrunkenen Mann, der nicht ansprechbar war (vor Alkohol und weil er sehr schwerhörig ist wie ich später erfahren habe) und einen Freund der ihn nach Hause begleitet hat, ebenfalls betrunken. Die Leine hatte aber der völlig Betrunkene in der Hand.

Ich bin sofort hin und hab gefragt ob alles in Ordnung sei. Der Freund des Hundehalters hat mir gesagt: Passt schon, den bring ich jetzt nach hause, und der Hund kommt sicher auch gleich. Denn Der Hund ist völlig verstört abgehauen.

Ich habe versucht den Hund zu finden und habe auf dem Weg den Freund des Betrunkenen getroffen der mir sagte das der Hund schon wieder im Garten ist.

Bin sofort dort hin und hab den Hund ins Haus gebracht. Der alte Mann war so betrunken das er nicht ansprechbar war bis auf ein paar wirre Worte.

Ich habe Bekannten der Familie (die gerade auf Urlaub war und deshalb ihre 2 Hunde bei dem alten Mann gelassen hat der im gleichen Haus wohnt) bescheid gegeben damit die sich um irgendeine Hilfe kümmern da ich nicht aus der Gegend stamme.

Am nächsten habe ich noch mal nach dem alten Mann und dem Hund gesehen und alles war in Ordnung.

Heute (3 Tage später) ruft mich die Besitzin an und sagt mir das sie mit dem Hund zum Tierarzt fährt und sie mir bescheid gibt wie es um ihm steht.

Der nächste Anruf: Alles in Ordnung, nur Prellung der Hüfte. Aber ich sollte für diese und alle kommenden Kosten aufkommen, da ich den Hund angefahren habe.

Meine Frage: Die Spinnt doch oder?!?

Wie ist die rechtliche Lage in so einer Situation?

Der Hund ist unter Knie hoch, also laut Führerscheinprüfung hätte ich ja noch nicht mal bremsen dürfen... Ich habe aber selbst 2 Hunde, und habe alles in meiner Macht getan um den armen hilflosen wesen zu helfen. Und jetzt wollen die mich Verklagen?!?

Würde mich über Infos freuen!

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18. März 2008 um 17:04

Keine sorge
mach dir mal keine sorgen dir kann nichts passieren, du hättest aber besser gleich die polizei gerufen die hätten dann den promillegehalt von diesem kerl feststellen können, man hat seinen oder den ihm anvertrauten hund so zu führen das von ihm keine gefahr ausgeht.Vielleicht solltest du im nach hinein noch anzeige gegen diesen mann erstatten.

LG

Ticki

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18. März 2008 um 18:25

Also ne
Rein Rechtlich gesehen musst du die Tierarztkosten übernehmen, so eine Kontroll untersuchung ist nicht teuer, da brauchst du dir keine sorgen machen, es müssten so um die 30 Euro sein. Eigentlich kommst du noch klimpflig dabei weg wenn du nur die TA Kosten zahlen sollst. Deine Pflicht wäre gewesen da die Besitzer nicht in der lage waren dazu das Tier am selbigen Tag zum TA zu bringen. Hast du aber nicht getann. Eigentlich kann man dir dazu sogar noch eine straffe reindrücken, also bezahl einfach die paar Kröten und das nächste mal Fahr 10 kmh (wie man es in der Fahrschule lernt)wenn betrunkene auf der Fahrbahn laufen samt Hund. 60km/h ist viel zu schnell wenn Leute dort laufen.

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18. März 2008 um 22:44

Hä???
Also erst einmal: Gibt es Zeugen für den Unfall - ich meine solche, die nicht betrunken waren? Und zum anderen: Du hast überhaupt keine Pflicht, mit dem Tier zum Doc zu fahren, geschweige denn, dass Du jetzt irgendwas zahlen mußt. Der Halter kann froh sein, dass er seine Tierhalterhaftpflicht (so vorhanden?!?) nicht bemühen muss, weil Du eine Beule im Auto hast. Falls die Dir dumm kommem, nimm Dir einen Anwalt.LG Jule

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19. März 2008 um 9:12
In Antwort auf lise_12545500

Also ne
Rein Rechtlich gesehen musst du die Tierarztkosten übernehmen, so eine Kontroll untersuchung ist nicht teuer, da brauchst du dir keine sorgen machen, es müssten so um die 30 Euro sein. Eigentlich kommst du noch klimpflig dabei weg wenn du nur die TA Kosten zahlen sollst. Deine Pflicht wäre gewesen da die Besitzer nicht in der lage waren dazu das Tier am selbigen Tag zum TA zu bringen. Hast du aber nicht getann. Eigentlich kann man dir dazu sogar noch eine straffe reindrücken, also bezahl einfach die paar Kröten und das nächste mal Fahr 10 kmh (wie man es in der Fahrschule lernt)wenn betrunkene auf der Fahrbahn laufen samt Hund. 60km/h ist viel zu schnell wenn Leute dort laufen.

Erkund dich mal genauer bevor du Ratschläge erteilst
Also ich habe mich erkundigt!
Bei der unserer lieben Polizei.

Ich finde es eine Frechheit von dir zu hören ich sollte 10 km/h fahren wenn betrunkene auf der Straße gehen.

Zum Sachverhalt: es war 23:00 nachts. Keine Straßenbeleuchtung und eine Landstraße mit 80 er Beschränkung. Ich habe nur zwei personen auf der gegenüberliegenden Strassen seite gehen gesehen.. ob betrunken konnte ich in der Dunkelheit nicht wahrnehmen. Ich dachte eigentlich das das ganz normale Spatziergeher sind. Wie sollte ich auch sehe das einer davon betrunken ist.
Er ging am Straßenrand und hat seinen Hund an der leine die komplette Fahrbahn überqueren lassen, der Hund ist noch dazu klein. Rein rechtlich hätte ich nicht bremsen dürfen. Bevor du solch dumme Ratschläge gibst lies dir meinen text noch mal genauer durch und informier dich.
Ich habe alles mögliche getan, kein Tierarzt in der nähe. Ich hab Bekannte der Familie erreicht und ihnen gesagt sie sollen sich drum kümmern da ich nicht mehr weiter weis. ich bin extra ein Weilchen geblieben um zu sehen obs dem Hund gut geht. In meinem Auto waren meine beiden Hunde die extrem aggressiv gegenüber anderen Hunden sind. Wie sollte ich den verstörten Hund mitten in der nacht zum Tierarzt bringen wenn nirgends einer zu err4eichen war!!!! Ich komm halt nicht aus der Gegend. Ich mach mir solche vorwürfe weil ich ein Lebewesen verletzt habe auch wen es nicht meine schuld ist. Und wir reden hier nicht von 30 Euro Arzt kosten, sondern von über 100!!!!!!!
Jeder Hundebesitzer hat dafür zu sorgen das von seinem Hund keine Gefahr aus geht. Sie sind sicher auch eine der Personen die einem das Leben wegen solchen dingen zu Hölle machen, weil sie keine Ahnung haben.

Meine Meinung! Und im Gegensatz zu ihnen habe ich mich rechtlich erkundigt. Wozu gibst auch ne Hundehaftpflicht. Wenn mir etwas passiert wäre dann wäre der Hundebesitzer dran schuld und nicht ich.

Die Hundehalter haben sich während ihrer Abwesenheit ihre Aufsichtspflicht verletzt weil sie den Hund jemanden anvertraut haben der nicht in der lage war auf den Hund aufzupassen!!

Mit freundlichen Grüßen
Sansidann

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19. März 2008 um 11:34
In Antwort auf lise_12545500

Also ne
Rein Rechtlich gesehen musst du die Tierarztkosten übernehmen, so eine Kontroll untersuchung ist nicht teuer, da brauchst du dir keine sorgen machen, es müssten so um die 30 Euro sein. Eigentlich kommst du noch klimpflig dabei weg wenn du nur die TA Kosten zahlen sollst. Deine Pflicht wäre gewesen da die Besitzer nicht in der lage waren dazu das Tier am selbigen Tag zum TA zu bringen. Hast du aber nicht getann. Eigentlich kann man dir dazu sogar noch eine straffe reindrücken, also bezahl einfach die paar Kröten und das nächste mal Fahr 10 kmh (wie man es in der Fahrschule lernt)wenn betrunkene auf der Fahrbahn laufen samt Hund. 60km/h ist viel zu schnell wenn Leute dort laufen.

Also ne
kann es sein das du den bericht nicht richtig gelesen hast? wie kann man nur so einen schwachsinn schreiben?

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19. März 2008 um 13:42
In Antwort auf brenna_12760685

Keine sorge
mach dir mal keine sorgen dir kann nichts passieren, du hättest aber besser gleich die polizei gerufen die hätten dann den promillegehalt von diesem kerl feststellen können, man hat seinen oder den ihm anvertrauten hund so zu führen das von ihm keine gefahr ausgeht.Vielleicht solltest du im nach hinein noch anzeige gegen diesen mann erstatten.

LG

Ticki

Dankeschöön!!!
Ich wollte mich für eure Ratschläge bedanken. Wenn so ein Fall nocheinmal vorkommen sollte, werde ich gleich die Polizei einschalten. (ich hoffe das ich sowas nie wieder erleben muss, ein so hilfloses Wesen zu verletzten)
An meinem Auto ist eine kleine wirklich kaum erkennbare Schramme, aber ich werde es dabei belassen. Habe von den Hundebesitzern bis jetzt noch nichts gehört, und ich denke die wollten nur Geld haben. Und die Polizei mit der ich gesprochen habe hat mir alle Angst genommen. (Habe selbst kaum Geld, und eine Hundereha wird sicher nicht billig, und das nochdazu für einen Fremden Hund)

Der Beitragschreiber weiter oben, wo ich 10 km/h fahren sollte wird schon sehen wenn ihm mal selbst sowas passiert, wie schlimm das ist, auch wenn man nichts dafür kann.
Solche Aussagen ohne nachzudenken finde ich sinnlos und gemein. Ich hab ständig das schlimme Bild vor Augen wie der Hund gegen mein Auto kracht, und dann kommen noch Vorwürfe die absolut nicht nachvollziehbar sind.

Vielen Dank nochmal für eure Unterstützung und Ratschläge!

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23. März 2008 um 15:09

Hallo
Ich würde mir keine Sorgen machen. Jeder Hund muss versichert sein. Und in deinem Fall ist es offensichtlich. Und die Versicherung muss die Kosten begleichen. Ich würde aber mal am Auto schauen. Sollte dort ein Schaden zustande gekommen sein und eine Rechnung vom Tierarzt kommen, würde ich zum Anwalt gehen. Kurz und schmerzlos!

Liebe Grüße

Anneknutsch

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