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Ich bin total fertig wegen meinem hund

12. August 2010 um 11:49

hi leute ,

ich kann einfach nicht mehr , mein hund soll diese woche eingeschläfert werden....
er ist ein mischling und bereits 18 jahre alt.
seid ca. 2 jahren hat er demenz , das macht sich bemerkbar indem er fast nur noch durch die wohnung wandert und öfters jetzt zuhause seine geschäfte macht...ausserdem hat er eine entzündete zitze....
vor 3 monaten stürzte er vom balkon , da dachte ich jetzt muss er eingeschläfert werden aber er hatte nur noch prellungen mehr nicht...
ich bin einfach nur noch fertig , ich habe diesen hund seitdem ich 5 jahre alt bin , und ihn zu verlieren , alleine bei diesem gedanken muss ich sofort heulen.
meine mutter und meine oma meinten es wäre der bessere weg und tief in mir ist mir das auch bewusst aber ich kann ihn nish loslassen.
er kam mish früher von der grundschule mit meiner oma abholen , wir hatten gemeinsame urlaube und er begrüßte mich immer wenn ich nachhause kam...
ich habe auch meine mutter angefleht das ich danach noch einen hund bekomme , ich glaube dann käme ich über diese schmerzhafte trennung leichter hinweg bzw es würde mcih etwas aufheitern aber meine mutter ist strikt dagegen und will evtl in einem jahr einen neuen.... ich halt dieses gefühl nicht mehr aus.... und was mich auch noch fertig macht ist das wir ihn da lassen müssen , weil wir nur eine wohnung haben , ohne grundstück... ich weiss nicht wie ich das überleben soll, könnt ihr mir helfen???

lg janina

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12. August 2010 um 13:56


du Arme das tut mir so leid .Meine Familie und ich haben das grade hinter uns mit unserem Hund .Mein Sohn ist auch mit ihm aufgewachsen ,hatte ihn seit er 4 Jahre alt war .Man kann da gar keine Tips geben ,es ist schwer damit fertig zu werden und vergessen kann man seinen Liebling ja nie.Wir haben ihm im Garten ein schönes Grab gemacht mit einem Stein mit Inschrift .Es ist natürlich kein Trost ,aber man muss ja irgendwie damit klar kommen .Ich kann dir nur raten ihm in der letzten Stunde beizustehen und es ihm so angenehm wie möglich zu machen .Erinner dich nur an die schöne Zeit mit ihm und vergiss ihn nicht .Irgendwie überlebt man es schon aber es ist wirklich sehr schwer
Mein Sohn hat ihm nach seinem Tod einen langen Brief geschrieben und so seine Gefühle rausgelassen .Mit der Zeit wird es leichter und es tut nicht mehr ganz so weh

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13. August 2010 um 14:47

Es tut mir sehr leid ...
... das du deinen Hund einschläfern lassen musst. Ich musste meinen 1. Hund der mich auch einige Jahre lang begleitet hat vor einiger Zeit einschläfern lassen, selbst heute - nach so langer Zeit - tut es noch weh, jedoch bedenke, dass du deinem vierbeinigen Freund eine große Verantwortung gegenüber hast und du ihn von seinem "Leid" erlösen kannst.
Wenn du keinen Garten / kein eigenes Grundstück hast, dann gibt es auch noch die Möglichkeit der Urne? Ich weiss nicht wie gut es finanziell um dich gestellt ist, denn grade günstig ist es nicht, aber es ist eine Möglichkeit? Wenn du ihn jedoch dalassen musst, dann erinnere dich immer an die schöne Zeit, ich bin mir sicher, dass du viele Fotos viell. sogar Videos von eurer gemeinsamen Zeit hast! Er war dir sicherlich stets ein guter und treuer Begleiter & er liebt dich genauso wie du ihn .... das kannst du für immer in deinem Herzen behalten!
Ich habe damals ein Video (YouTube) für meinen Kimba gemacht. Dabei habe ich richtig fies und lange geweint, aber es hat mir auch ein wenig geholfen .....

Ich hoffe das du die schweren Stunden überstehst & mit der Zeit wird es ein wenig besser .....

LG Thewildhoney

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15. August 2010 um 13:32

Ich weiss es ist schwer,
Es tut mir Leid das du deinen Hund gehen lassen musst. Aber denk an deinen Hund, wir haben unsern Spitzi mit 17 Jahren auch vor 4 Wochen verloren. Was auf jeden Fall wichtig ist, das du trauern kannst, auch wenn es sehr weh tut.
Helfen kann man einem dabei schwer, den jeder geht anders damit um. Ich habe bevor ich mit unserm Spitzi zum Tierarzt bin, mich mit ihm zurückgezogen, habe ihn auf dem Schoss gehalten gekrault und mich von ihm verabschiedet. Ganz aleine für uns. Als wir dann zum TA sind war er und ich ganz ruigh, ich blieb dann bis zum Schluss. Ich muss dazu sagen die TA war auch seh human.
Natûrlich tut es danach sehr weh, er fehlt,
Der Gedanke an einen neuen Hund würde ich dir raten erst in Erwägung zu bringen, wenn du alles richtig verarbeitet hast.
Ich wünsche dir viel Kraft

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25. August 2010 um 13:17

Hallo,
jetzt weiß ich nicht, ob Du Deinen Hund schon hast einschläfern lassen müssen. Ich weiß sehr genau, was man da durch macht, habe es schon zweimal erleben müssen und es war einfach nur furchtbar. Meine Hunde sind beide über 15 Jahre alt geworden.
Andererseits hat man so viel Freunde mit ihnen gehabt, als es ihnen noch gut ging, da muss man einfach Verantwortung tragen und das Tier erlösen, wenn es keine Lebensfreude mehr empfinden kann. Ich weiß, wie schwer diese Entscheidung ist.
Du kannst Deinen Hund auch im Krematorium einäschern lassen, im Internet findest Du Adressen von Tierkrematorien in Deiner Nähe. Die Asche kannst Du dann mitnehmen. Wäre das ein Weg für Dich? Meine Schwester hat das letztes Jahr gemacht und es hat ihr sehr geholfen, ihren alten Hund nicht da lassen zu müssen.
Ich habe das beim Tod meines letzten Hundes noch nicht gewusst und bereue es sehr, es nicht so gemacht haben zu können. Bei meinem jetzigen Hund werde ich das machen, hoffe aber, es dauert noch sehr lange, bis ich vor dieser Entscheidung stehe.
Ein neuer Hund kann Dir definitiv helfen, über den Verlust hinweg zu kommen, es wird Deine Trauer etwas mildern, obwohl Du Deinen ersten Hund niemals vergessen wirst.
Ich hatte nach dem Tod des letzten Hundes 6 Jahre keinen, aus Zeitgründen und ich habe tatsächlich volle 6 Jahre darunter gelitten - jedesmal Tränen beim Ansehen von Fotos usw.
Als ich diese innere Leere nicht mehr ertragen konnte, habe ich eine Hündin aus Griechenland aufgenommen und bin sehr glücklich, dass ich sie habe, sie ist einfach klasse.
So ein Erlebnis wünsche ich Dir auch, wenn alles vorbei ist und Du weißt, dass es Deinem alten nun im Hundehimmel besser geht, als hier auf der Erde.
Ich wünsche Dir viel Stärke!
Liebe Grüße
Katrin

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2. November 2011 um 13:01

Äzend
es ist immer schade eine solche entscheidung fällen zu müßen!!!
An deiner stelle würde ich mich fragen ob es deinen Hund gefällt so noch weiter zu Leben. Bei demenz gibt es auch immer noch mal "wache momente in dem er schon schnallt das er in die wohnung macht und schämt sich sicherlich da er weiß das er das nicht darf.
Ist es da nicht ein wenig selbstsüchtig das unvermeidliche hinaus zu zögern? er war die sooo lange ein treuer freund, der nie zu ersetzen sein wird... egal ob du gleich einen neuen bekommst oder später!Vergleichen wirst du sie dennoch.
Ich werde aus liebe zu meinem Hund entscheiden was für ihn das beste ist und er hat sich das auch verdient über seine ausnahmslose treue.
Kopf hoch und denke an die schönsten momente, die bleiben dir für immer im Herzen und kann dir keiner mehr nehmen.Auf diese Art ehrst du Ihn und er bleibt bei dir!

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