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Ich bin mit meinem latein am ende.... wer weiss rat???

24. Juli 2009 um 7:32

hallo zusammen,
ich habe eine fast 3 jährige spanische mischlingshündin aus einer tötungsstation aus spanien. mit ca. 6 monaten kam sie zu uns in die familie und es hat anfangs auch alles wunderbar funktioniert, bis es zu einigen vorfällen kam...
der erste vorfall war in der hundeschule, wo drei grössere hunde über ihr standen und knurrten (obwohl sie sich schon ergeben hatte) und in eine ecke drängten. laut hundelehrer durfte ich nicht einschreiten... die begründung war.... DA MUSS DEIN HUND JETZT DURCH...... der zweite vorfall war dann mit ca. 1 jahr, als ich mit ihr auf dem feld war und das abrufen übte (was leider nicht so dolle geklappt hat) als mein hund von einem spaziergänger (auch mit hund) sehr grob getreten wurde.
seitdem fletscht sie alle hunde an, wendelt zwar hinten mit dem schwarz aber vorne wird knurrt und zähne werden gezeigt. ich weiss mir echt keinen rat mehr und bin am verzweifeln.....
ich habe sie seit dem zwischenfall nicht mehr ohne leine laufen lassen, erstens aus angst, sie läuft weg und vorallem auch aus angst, dass sie wieder getreten wird bzw. mal einen anderen hund anknurrt oder gar anknabbert...
bin zwar mittlerweilen in einer anderen hundeschule mit ihr, die haben mir zwar gesagt, der hund wäre nicht aggresiv, sondern ängstlich und sehr unsicher, aber trotzdem ist es doch sehr schade, auch für meinen hund, dass ich sie nicht mit anderen artgenossen spielen lassen kann. in der hundeschule spielen die anderen ausgeglichen miteinandern und haben ihren spass und ich stehe dann ausserhalb vom zaun und mein hund guckt zu..... sie bellt und jault und wedelt mit dem schwanz, aber wenn dann einer der anderen hund an den zaun zum schnuppern kannt, knurrt sie und bellt und zeigt zähne (hinten wird aber gewedelt)......
wer kann mir einen rat geben??????
vielen dank für eure hilfe....
gruß tanja mit luna

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25. Juli 2009 um 23:40

Diese Vorurteile gegen Hunde aus der Tötung ärgern mich sehr
Hallo Tanja,
wie du schreibst war ja am Anfang alles ok bei deiner Hündin bis du in dieser Hundeschule warst. Also hat der Hund keinen Schaden weil er aus Spanien kommt bzw. in einer Tötung war, sondern weil hier in Deutschland Menschen sich für Götter halten. Auch ein deutscher sensibler Hund hätte das selbe Problem. Ich empfehle dir Luna die Notfalltropfen von Bach zu geben, bekommst du in jeder Apotheke, gib sie ihr 2-3 mal täglich die ersten Tage, dann reicht eine Gabe morgens. Ich vermittel selbst Hunde aus dem Ausland und das schon 12 Jahre lang. Ja es gibt immer wieder schwierige Hunde dabei, aber die meisten Probleme haben die Hunde mit der Überforderung in Hundeschulen usw. wie auch mit schlecht sozialisierten deutschen Hunden. Für so einen Hund bricht eine Welt zusammen wenn er auf solche Hunde wie in der Hundeschule trifft. In Spanien sind die Hunde untereinander gut sozialisiert weil sie von klein an mit vielen Hunden zusammen leben und überleben.
Deine una hat Angst und ich sehe es auch so, du mußt ihr mehr Führung geben, sie muss sich aufgehoben fühlen bei dir. Solange du sie immer wieder in Situationen bringst und dann im Stich lässt wird sie sich nicht ändern, also versuche ihr Sicherheit zu geben.
Alles Liebe für euch zwei
vanveen1

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26. Juli 2009 um 0:22

Hallo ich muss moonlight
sehr widersprechen. Und vanveen zustimmen.

Wie Du selber sagst, war alles ok... als sie zu euch kam. Ich vermittel auch Hunde aus Griechenland und die Tiere aus dem Ausland sind die besten sozialisierten Hunde die ich kennen. Die einzigen "Vorschäden" die sie davon tragen, sind die Menschen, die sie misshandelt und versaut haben. Deine kam mit 6 Monaten zu Dir... Du kannst es also noch kippen. Geh auf keinen Fall mehr in diese Hundeschule...

Ich habe einen Hund mitgebracht und wollte ihn vermitteln. Da sie aber so fixiert auf mich war und nur zu mir vertrauen aufgebaut hatte, hatte ich mich entschieden, sie zu behalten. Geplant war es nicht, aber es war nicht unmöglich. Sie war sehr schwierig... nicht mit anderen Hunden, sondern mit Menschen. Wenn wir Gassi gingen und ein Mann kam uns entgegen wäre sie lieber auf die Strasse zu den Autos gesprungen als dem entgegen zu laufen. Kinderwägen, , Stöcke, Fahräder oder Männer - absolut nicht möglich Kontakt aufzunehmen oder in die Nähe. Gassi wollte sie anfangs am liebsten nur abends. Weil es da ruhig war.

Was ich so sehe, würde ich sagen, dass dein Fehler war, dass Du sie ableinst ohne dass sie auf dich hört... Um das zu üben würde ich eine Schleppleine benutzen wo du sie immernoch "im Griff" hättest.
Was mir geholfen hat, war ein Treffpunkt mit vielen anderen Hunden... alles "Ausländer"... alle super sozial. Ich bin damals auf diese Wiese und die riefen schon. Einfach abmachen... Ich dachte ok... ich weiß, dass meine nichts macht und die werden das nicht sagen, wenn einer agressiv ist. Es war herrlich... extrem beschnüffeln und los gings mitm toben - nur mich hatte sie dabei immer im Blick. Heute... fast 3 Jahre später... rennt sie auf jeden Menschen zu der mit ihr spricht - auch Männer auf der Strasse

Du brauchst einfach etwas Geduld. So wie du das beschreibst erinnert mich das auch an unseren Rüden, als er ein Welpe war. Der wurde als Welpe auch immer unterdrückt und angeknurrt. Heute kann ich mit ihm nicht an Rüde vorbei ohne dass er wenigsten die Haare aufstellt. Damals waren sie eben klein... heute wissen sie, dass sie sich wehren könnten. Und das ist Deine Aufgabe ihr zu zeigen, das sie das nicht braucht

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26. Juli 2009 um 13:16

Ich glaube, in der Hundeschule ist etwas grob versaubeutelt worden ...
wobei ich aber glaube, dass sie auch Traumata als Souvenirs von Spanien mitgebracht hat.
Die Rescue Remedy ist ein guter Tipp von vanveen; bei einem ähnlichen Fall (ein Hund aus Griechenland zeigte ähnliche Symptome) hat sich folgendes auf Dauer sehr gut bewährt:
Nr. 2 Aspen, (unerklärliche Ängste)
Nr. 5 Cerato (mangelndes Vertrauen)
Nr. 12 Gentian (ausgesprochenes Misstrauen, skeptische Haltung Neuem gegenüb)
Nr. 19 Larch (Schüchternheit)
In der homöopathischen Apotheke zum Gleichmitnehmen oder bestellen in der regulären Apotheke.
LG Monixs

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26. Juli 2009 um 14:46

Hallo Mooni
Du hast Recht... wir hatten auch keine Ahnung als wir unseren Welpen damals geholt haben. Das ist jetzt 10 jahe her. Er war allerdings von einem Hobbyzüchter, also eigentlich n Züchter nur wollten wir ihn ohne Papiere. Mit ihm sind wir gewachsen und haben viel gelernt. Da er ein PitBull ist waren auch viele vorsichtig wenn die Hunde gespielt haben. Heute wissen wir hätten wir eingegriffen wenn ihn die anderen Hunde unterdrücken. Aber er ist jetzt nicht agressiv oder so, aber sobald ihn einer anknurrt oder schnappt reagiert er darauf. Einmal hat er einen zu Boden gedrückt, der nachts ums Eck auf uns zustürzte, meiner war angeleint und der anderen hatte Pech... Er hat zwar nix abbekommen, aber wir waren im Recht. Der Besitzer kam erst 5 Minuten später...

Mein Mädel aus dem Ausland hatte nie Probleme mit anderen Hunden. Selbst als wir nach Hasue kmen und sie das erste Mal die Katzen sah, war alles super. Die Miezen sind auf sie zu und die haben sich beschnüffelt. 2 Wochen später lagen sie zusammen

Zu nem Psychologen würde ich nie nicht gehen
Wie Du sagst, alles Abzocke - dann lieber man hier fragen
Es kommt aber auch darauf an, was für ein Charakter der Hund hat.
Da er aber anfangs nicht so war, finde ich schon, dass man dass wieder abstellen kann

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8. August 2009 um 6:48

Hofnung ist in sicht....
hallo zusammen,
erstmal ganz vielen dank für eure antworten. ich war mit meiner luna in der neuen hundeschule und dort haben wir sie dann mit einem sehr gemütsvollen, nicht agressiven hund zusammen in die "spielarena" gelassen. wir (die hundebesitzerein, die hundetränerin und ich) waren dann zusammen mit den beiden hunden darin. anfangs hatte ich echt angst, dass meine luna dem anderen (der übrigens 4mal so groß war) was anhaben könnte.. aber pustekuchen.... jeder schnüffelte in seiner ecke rum und erst nach minuten hat der andere hund meinen dann zum spielen aufgefordert.... die luna wolte das aber nicht und hat ihm die zähne gezeigt..... sonst nix..... sie war entspannt, hatte ihren schwanz ganz locker runterhängen und es kam nicht (wie von mir befürchtet zum kampf oder so)... alles im grünen bereich.....
nach einer viertelstunden gingen wir dann mit den hunden wieder aus der spielarena und die hundetränerin sagte mir dann auch, dass luna nur ängstlich und unsicher wäre und sonst nichts... ich müsste ihr vertrauen erlangen und viel geduld aufbringen. das würde einige zeit dauern, aber wenn ich konstinuierlisch dran arbeite dann besteht eine sehr gute chance, dass sie ihre unsicherheit und ihre angst ablegt......
ich kann euch garnicht sagen, wie erleichtert ich war, als ich das hörte.....
jetzt üben wir jeden tag fleissig und probieren auch immer wieder das zusammentreffen mit anderen hunden. erstmal nur dem gutmütigen dicken freund (lach) und dann kommen dann nach und nach noch einige in die spielarena und irgendwann wird meine luna dann genau wie die anderen hunden zusammen mit denen rumtoben.........
liebe grüße und ein schönes wochenende wünschen euch...
tanja mit luna

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8. August 2009 um 23:35

Hallo
erst mal ist es nicht immer ein gutes zeichen wenn ein hund mit dem schwanz wedelt. entweder freut er sich oder er ist unsicher. das mußt du aber lernen zu entscheiden. dann möchte ich dir noch sagen in deutschland gibt es genug hunde ohne zuhause. warum nimmst du einen aus dem ausland? so hast du einem hund der schon hier ein zu hause sucht einen platz genommen, denk mal drüber nach

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16. August 2009 um 8:36
In Antwort auf norina_12533043

Hallo
erst mal ist es nicht immer ein gutes zeichen wenn ein hund mit dem schwanz wedelt. entweder freut er sich oder er ist unsicher. das mußt du aber lernen zu entscheiden. dann möchte ich dir noch sagen in deutschland gibt es genug hunde ohne zuhause. warum nimmst du einen aus dem ausland? so hast du einem hund der schon hier ein zu hause sucht einen platz genommen, denk mal drüber nach

Guten morgen schlange68..
guten morgen schlange68.....
bevor ich unsere luna aus einer spanischen tötungsstation zu uns genommen habe, war ich in sehr vielen tierheimen hier in der umgebung und habe mir die hunde angeschaut. aber es war nicht der richtige dabei. entweder schon älter, oder nicht kinderverträglich oder zu groß etc. oder auch, dass er vom äusseren uns nicht gefallen hat...... auch haben wir nicht von heute auf morgen einfach die luna angeklickt und dann aus spanien einfliegen lassen..... wir haben uns viele hunde im internet angeschaut. ok, ich gebe dir recht, auf den bildern sieht man nicht das wesen eines hundes oder wie er sich entwickeln wird....oder was der hund schon alles über sich ergehen hat müssen....(ein hund aus einem tierheim aus der umgebung kann man jeden tag besuchen, gassi gehen und sich langsam beidseitig anfreunden etc. etc.) das ist dann schon besser....das gebe ich dir recht....
ich hatte vor vielen jahren auch einen hund aus einem ortsansässigen tierheim. leider hat dieser hund sehr viel durchmachen müssen in seinem welpenalter (was keiner aber so genau wusste, da es ein fundtier war, das auf der autobahn rumgerannt ist )und diese erfahrungen (nur negative...leider gottes) hat er bis ins hohe alter nicht überwunden... trotz hundeschule etc. etc.)
ich denke, wenn man einen hund nicht direkt vom züchter, oder quasi direkt vom muttertier zu sich aufnimmt, dann weiss man nie, was für tier man zu sich aufnimmt.. sozusagen ein "überraschungs-(ei)-hund....
auf jeden fall werde ich alles tun, um meinem hund seine angst und unsicherheit zu nehmen, ich werde an mir arbeiten und mit meinem hund daran arbeiten und die hoffnung nie aufgeben, dass wir irgendwann ein eingespieltes team werden.... auch wenn es lange dauern wird....))
ein schönes wochenende wünscht
tamalu

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28. November 2010 um 9:25

Fachgerechte Hilfe
Hallo Tanja, hast Du Herrn Kuttert um Rat gebeten ? Auch wir haben ihn damals bei unserem ersten Hund zu Rate gezogen und er hat Londo und uns super geholfen! Wir sind heute noch in Kontakt und ich würde mir wünschen, es würden alle Ihr Hunde nach seiner Art führen! Wir Menschen machen die Fehler nicht unser Vierbeiner ! LG Anja

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28. November 2010 um 9:32

Hundefluesterer
Hallo Feediana, es freut mich sehr jeamden gefunden zu haben der Harry auch kennegelernen hat. Hat er Euch auch so super helfen können wie uns ? Wir hatten ihn damals für unseren Londo angerufen und er hat uns und unserem Londo sehr viel geholfen. Ich bin von seiner Art der Erziehung total begeister und wende diese auch weiterhin bei unseren 2 Fellnasen an. Wir sind auch heute noch (2 Jahre ist dieser Notanruf her) noch in Kontakt. Es sollte nur diese Art von Hundetrainer geben, denn dann würden sich viele viel Leid ersparen ! Aber leider wird man manchmal für diese Vorschläge böse beschimpft.
LG Anja

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28. November 2010 um 23:15


ich denke auch das es auf jedenfall angst und unsicherheit ist...

und aus angst wird dann leider oft agression : /

Ich rate zu nem hundetrainer der ne ausbildung bei animal learn gemacht hat und nach den beschwichtigunssignalen arbeitet...auf der animal learn website findest du auch trainer in deiner nähe...

vorteil : DER KOSTET NICHT SOOO VIEL UND HAT WIRKLICH EINE GUTE AUSBILDUNG GEHABT

ich würd dir ja sofort meine trainerin empfehlen,aber die is eventuell zu weit weg

ahja schwanzwedel ist nich immer ein zeichen von freude

Lg

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25. Dezember 2010 um 21:46

Dein Hund scheint sehr unsicher und unterwürfig zu sein
du musst ihr Gelegenheit geben, auch mal die Große, Erwachsene zu sein.

Das kann man in einer Welpenspielschule erreichen.

Dann aufbauen, indem man sie mit immer älteren Hunden konfrontiert.

Deinem Hund fehlt es nur an Selbstvertrauen.

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26. Dezember 2010 um 0:28
In Antwort auf lunete_12146264

Dein Hund scheint sehr unsicher und unterwürfig zu sein
du musst ihr Gelegenheit geben, auch mal die Große, Erwachsene zu sein.

Das kann man in einer Welpenspielschule erreichen.

Dann aufbauen, indem man sie mit immer älteren Hunden konfrontiert.

Deinem Hund fehlt es nur an Selbstvertrauen.


Nur mal so.... Der Eintrag ist von 2009!

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