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Hündin sterilisieren ?

27. September 2010 um 21:10 Letzte Antwort: 17. Oktober 2010 um 20:15

ist das eigentlich schlimm wenn ich meine hündin sterilisieren würde oder kann es krankheitsanfällig werden oder sonst was?
kann mich jemand darüber aufklären ??

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27. September 2010 um 22:34


Meinst du sterilisieren oder kastrieren? Ich denke mal, du meinst kastrieren. Für den Unterschied zwischen den beiden Methoden bitte Google bemühen.

Grundsätzlich sind operative Eingriffe ohne medizinische Indikation in Deutschland per Tierschutzgesetz verboten. Bei der Kastration kann man nun argumentieren, dass es in vielen Fällen sicher besser ist, wenn die Hündin "grundlos" kastriert wird, und dafür nicht mehr "aus Versehen" gedeckt werden kann.

Ich denke, wer vernünftig aufpassen kann und nicht aus irgendwelchen selbstsüchtigen Gründen meint, die Hündin müsse aber uuuunbedingt wenigstens einmal Welpen haben (muss sie nicht!), der muss eine gesunde Hündin nicht kastrieren lassen.

So oder so ist es aber eine gute Idee, wenn eine Hündin wenigstens einmal läufig wird bevor sie kastriert wird, denn so hat sie zumindest eine reelle Chance halbwegs erwachsen zu werden, bevor der Eingriff erfolgt. Viele Hündinnen machen während der ersten Läufigkeit einen großen Schritt nach vorne, was ihre "geistige Reife" angeht, sie werden einfach erwachsener im Verhalten. Sie verändern sich zwar auch meistens noch während/durch die 2. Läufigkeit, aber besser eine als keine Läufigkeit vor eine Kastration.

Siehe weiterführend:
http://www.stadthunde.com/magazin/gesundheit/hundegesundheit/hunde-kastration-interview-mit-dr-udo-ganslosser.html

Weiter unten auf der Seite ist ein Link zum 2. Teil des Interviews.

Sehr lesenswert!!

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1. Oktober 2010 um 12:24
In Antwort auf angsthund


Meinst du sterilisieren oder kastrieren? Ich denke mal, du meinst kastrieren. Für den Unterschied zwischen den beiden Methoden bitte Google bemühen.

Grundsätzlich sind operative Eingriffe ohne medizinische Indikation in Deutschland per Tierschutzgesetz verboten. Bei der Kastration kann man nun argumentieren, dass es in vielen Fällen sicher besser ist, wenn die Hündin "grundlos" kastriert wird, und dafür nicht mehr "aus Versehen" gedeckt werden kann.

Ich denke, wer vernünftig aufpassen kann und nicht aus irgendwelchen selbstsüchtigen Gründen meint, die Hündin müsse aber uuuunbedingt wenigstens einmal Welpen haben (muss sie nicht!), der muss eine gesunde Hündin nicht kastrieren lassen.

So oder so ist es aber eine gute Idee, wenn eine Hündin wenigstens einmal läufig wird bevor sie kastriert wird, denn so hat sie zumindest eine reelle Chance halbwegs erwachsen zu werden, bevor der Eingriff erfolgt. Viele Hündinnen machen während der ersten Läufigkeit einen großen Schritt nach vorne, was ihre "geistige Reife" angeht, sie werden einfach erwachsener im Verhalten. Sie verändern sich zwar auch meistens noch während/durch die 2. Läufigkeit, aber besser eine als keine Läufigkeit vor eine Kastration.

Siehe weiterführend:
http://www.stadthunde.com/magazin/gesundheit/hundegesundheit/hunde-kastration-interview-mit-dr-udo-ganslosser.html

Weiter unten auf der Seite ist ein Link zum 2. Teil des Interviews.

Sehr lesenswert!!

Ich meine JA
Hallo,
ich bin ein klarer Befürworter des KASTRIERENS!
Ich selber darf nun 3 Hunde durch ihr Leben begleiten (ja ich darf, denn die kleinen oder großen Vierbeiner sind ein Geschenk und sollten auch so behandelt werden).
2 meiner Mädchen wurden NACH ihrer 1. Läufigkeit (das heißt ein viertel Jahr danach) kastriert. Die dritte hatte ich Schwanger von einer Züchterin gekauft, sie bekam die Babys, wurde einmal läufig und kam dann auch unters Messer.
Wenn du dich genau informieren möchtest, rede mit deinem Haustierarzt, in aller Regel wird er dir zuraten.
Es gibt eine Studie über die Krebserkrankung weiblicher Hunde.
Da steht drin, das mit jeder Läufigkeit das Risiko einer Hündin an Krebs zu erkranken um ca. 2 Prozent steigt.
Ich weiss ein OP ist ein riesiger Eingriff, aber ich merke es selber an meinen Mädchen, sie sind ausgeglichener ohne diese Hormonschwankungen und sie sind nett zueinander, weil sie sich nicht als Revalinen sehen.
Überdenke es für dich und für deine Hündin!
Ich wünsche viel Spass auf eurem weiteren, gemeinsamen (evtl. Hormonfreien) Weg
Sandra mit Ihren Krabben Emmely, Fenja und Cooky

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2. Oktober 2010 um 12:53
In Antwort auf tatum_12175828

Ich meine JA
Hallo,
ich bin ein klarer Befürworter des KASTRIERENS!
Ich selber darf nun 3 Hunde durch ihr Leben begleiten (ja ich darf, denn die kleinen oder großen Vierbeiner sind ein Geschenk und sollten auch so behandelt werden).
2 meiner Mädchen wurden NACH ihrer 1. Läufigkeit (das heißt ein viertel Jahr danach) kastriert. Die dritte hatte ich Schwanger von einer Züchterin gekauft, sie bekam die Babys, wurde einmal läufig und kam dann auch unters Messer.
Wenn du dich genau informieren möchtest, rede mit deinem Haustierarzt, in aller Regel wird er dir zuraten.
Es gibt eine Studie über die Krebserkrankung weiblicher Hunde.
Da steht drin, das mit jeder Läufigkeit das Risiko einer Hündin an Krebs zu erkranken um ca. 2 Prozent steigt.
Ich weiss ein OP ist ein riesiger Eingriff, aber ich merke es selber an meinen Mädchen, sie sind ausgeglichener ohne diese Hormonschwankungen und sie sind nett zueinander, weil sie sich nicht als Revalinen sehen.
Überdenke es für dich und für deine Hündin!
Ich wünsche viel Spass auf eurem weiteren, gemeinsamen (evtl. Hormonfreien) Weg
Sandra mit Ihren Krabben Emmely, Fenja und Cooky

Studie
Na die Studie würde mich ja mal brennend interessieren Da es genügend Studien gibt, die eben genau das NICHT belegen.

Auch sind kastrierte Hündinnen nicht unbedingt ausgeglichener - weil "hormonfrei" (sowas gibt es gar nicht), sondern es findet durch die Kastration lediglich eine Veränderung der Hormone im Körper statt. Bei manchen Hündinnen kann das sogar negativ ausfallen, weswegen ich hier mit generellen Äußerungen sehr vorsichtig wäre.

Und wenn du Hunde als so großes Geschenk betrachtest, dann würde ich dir raten, dich nochmal mit dem Tierschutzgesetz auseinanderzusetzen. Denn als echter Tierfreund möchte man doch dem Tier kein unnötiges Leiden zufügen (was das Tierschutzgesetz zudem auch verbietet), und eine Kastration ohne medizinische Indikation IST unnötig zugefügtes Leid. Gesellschaftlich anerkanntes, unnötiges Leid.

Vor 20 Jahren war das unnötige Kupieren von Ohren und Rute bei vielen Rassen noch ebenso anerkannt und gesellschaftlich geduldet wie heute die Kastrationswut in Fällen ohne medizinischen Grund. Auch das wird sich hoffentlich in Zukunft ändern - wie es auch mit dem Kupieren geschehen ist.

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3. Oktober 2010 um 1:02

Hallo liebe Penni!
Also das mit dem Kastrieren ist tatsächlich nicht so einfach.
Ich habe seit etlichen Monaten eine Pflegehündin mit einigen Problemen während ihrer Läufigkeit. Bzw. mit Scheinschwangerschaft danach. Also ich glaube jedenfalls, daß ich mich JETZT AUSGIEBIG mit Kastrieren/Sterilisieren oder nicht beschäftigt habe. Was natürlich nichts heisst. Das kann ja jeder so wie ich.
MEIN Fazit ist: Es gibt tatsächlich erbitterte Befürworter von beidem. ICH persönlich würde meine Hündin nicht ohne weiteres sterilisieren lassen. O.k. jede Hündin ist nach einer Läufigkeit mehr oder weniger scheinschwanger. Das ist normal und in der Evolution so vorgesehen. In einem Wolfsrudel übernehmen die Scheinschwangeren dann nach der Geburt der Welpen der Alphahündin aber auch Ammenfunktionen, um diese zu entlasten. Das können wir als "normale" Hundehalter ja nicht leisten und deshalb ist da ein wenig Hundekenntnis angesagt, um seine Hündin da mit viel Ablenkung, Spielen usw, rauszuholen. Die Gefahr unkastrierter Hündinnen sind auf Dauer "Mammatumoren" bzw. Tumoren an den Saugleisten.

Die Gefahr der Kastration ist jedoch Inkontinenz.

So. Da stehen sich ja jetzt ebenbürtige Meinungen gegenüber.
Ich kann dir jetzt nur sagen, was ICH machen würde.

Ich würde erstmal abwarten, wie deine Hündin sich bei der ersten Läufigkeit verhält. Ist sie psychisch sehr verändert, wendet sie sich von dir ab um fortan "seltame" Sachen zu machen wie ein Nest bauen usw. Es gibt da große Unterschiede im Verhalten. Das kann man, wenn man es denn erkennt auch alles umlenken.
Also ich kann das jetzt auch nur übertragen von meiner Pflegehündin. Die war bei ihrer ersten Läufigkeit wohl extrem schwanger, hat auch sehr gelitten, Baute unentwegt ein Nest, winselte rum, war da aber auch sehr viel alleine und hatte nix anderes zu tun. Bei ihrer zweiten Läufigkeit wurde sie aber ebenso extrem beschäftigt und abgelenkt. Da war die Läufigkeit aber auch kein großes Ding, sie hatte zwei Wochen dicke Zitzen, wurde den ganzen Tag beschäftigt und gut war.

Und danach würde ich es beurteilen als Hundebesitzerin. Vorausgesetzt ist natürlich, daß man auf seine Hündin aufpassen kann, daß sie nicht gedeckt wird.
Ansonsten würde ich schauen, ob sie die Läufigkeit gut übersteht, wenn ja würde ich sie nicht kastrieren lassen.

Liebe Grüsse an Dich, Penny!

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3. Oktober 2010 um 17:14
In Antwort auf eris_12727364

Hallo liebe Penni!
Also das mit dem Kastrieren ist tatsächlich nicht so einfach.
Ich habe seit etlichen Monaten eine Pflegehündin mit einigen Problemen während ihrer Läufigkeit. Bzw. mit Scheinschwangerschaft danach. Also ich glaube jedenfalls, daß ich mich JETZT AUSGIEBIG mit Kastrieren/Sterilisieren oder nicht beschäftigt habe. Was natürlich nichts heisst. Das kann ja jeder so wie ich.
MEIN Fazit ist: Es gibt tatsächlich erbitterte Befürworter von beidem. ICH persönlich würde meine Hündin nicht ohne weiteres sterilisieren lassen. O.k. jede Hündin ist nach einer Läufigkeit mehr oder weniger scheinschwanger. Das ist normal und in der Evolution so vorgesehen. In einem Wolfsrudel übernehmen die Scheinschwangeren dann nach der Geburt der Welpen der Alphahündin aber auch Ammenfunktionen, um diese zu entlasten. Das können wir als "normale" Hundehalter ja nicht leisten und deshalb ist da ein wenig Hundekenntnis angesagt, um seine Hündin da mit viel Ablenkung, Spielen usw, rauszuholen. Die Gefahr unkastrierter Hündinnen sind auf Dauer "Mammatumoren" bzw. Tumoren an den Saugleisten.

Die Gefahr der Kastration ist jedoch Inkontinenz.

So. Da stehen sich ja jetzt ebenbürtige Meinungen gegenüber.
Ich kann dir jetzt nur sagen, was ICH machen würde.

Ich würde erstmal abwarten, wie deine Hündin sich bei der ersten Läufigkeit verhält. Ist sie psychisch sehr verändert, wendet sie sich von dir ab um fortan "seltame" Sachen zu machen wie ein Nest bauen usw. Es gibt da große Unterschiede im Verhalten. Das kann man, wenn man es denn erkennt auch alles umlenken.
Also ich kann das jetzt auch nur übertragen von meiner Pflegehündin. Die war bei ihrer ersten Läufigkeit wohl extrem schwanger, hat auch sehr gelitten, Baute unentwegt ein Nest, winselte rum, war da aber auch sehr viel alleine und hatte nix anderes zu tun. Bei ihrer zweiten Läufigkeit wurde sie aber ebenso extrem beschäftigt und abgelenkt. Da war die Läufigkeit aber auch kein großes Ding, sie hatte zwei Wochen dicke Zitzen, wurde den ganzen Tag beschäftigt und gut war.

Und danach würde ich es beurteilen als Hundebesitzerin. Vorausgesetzt ist natürlich, daß man auf seine Hündin aufpassen kann, daß sie nicht gedeckt wird.
Ansonsten würde ich schauen, ob sie die Läufigkeit gut übersteht, wenn ja würde ich sie nicht kastrieren lassen.

Liebe Grüsse an Dich, Penny!


ok vielen dank!
wir werden es uns nochmal überlegen und uns vom tierarzt beraten lassen.aber ich denke, ich werde eher aufpassen, dass sie nicht gedeckt wird.

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3. Oktober 2010 um 18:23
In Antwort auf eris_12727364

Hallo liebe Penni!
Also das mit dem Kastrieren ist tatsächlich nicht so einfach.
Ich habe seit etlichen Monaten eine Pflegehündin mit einigen Problemen während ihrer Läufigkeit. Bzw. mit Scheinschwangerschaft danach. Also ich glaube jedenfalls, daß ich mich JETZT AUSGIEBIG mit Kastrieren/Sterilisieren oder nicht beschäftigt habe. Was natürlich nichts heisst. Das kann ja jeder so wie ich.
MEIN Fazit ist: Es gibt tatsächlich erbitterte Befürworter von beidem. ICH persönlich würde meine Hündin nicht ohne weiteres sterilisieren lassen. O.k. jede Hündin ist nach einer Läufigkeit mehr oder weniger scheinschwanger. Das ist normal und in der Evolution so vorgesehen. In einem Wolfsrudel übernehmen die Scheinschwangeren dann nach der Geburt der Welpen der Alphahündin aber auch Ammenfunktionen, um diese zu entlasten. Das können wir als "normale" Hundehalter ja nicht leisten und deshalb ist da ein wenig Hundekenntnis angesagt, um seine Hündin da mit viel Ablenkung, Spielen usw, rauszuholen. Die Gefahr unkastrierter Hündinnen sind auf Dauer "Mammatumoren" bzw. Tumoren an den Saugleisten.

Die Gefahr der Kastration ist jedoch Inkontinenz.

So. Da stehen sich ja jetzt ebenbürtige Meinungen gegenüber.
Ich kann dir jetzt nur sagen, was ICH machen würde.

Ich würde erstmal abwarten, wie deine Hündin sich bei der ersten Läufigkeit verhält. Ist sie psychisch sehr verändert, wendet sie sich von dir ab um fortan "seltame" Sachen zu machen wie ein Nest bauen usw. Es gibt da große Unterschiede im Verhalten. Das kann man, wenn man es denn erkennt auch alles umlenken.
Also ich kann das jetzt auch nur übertragen von meiner Pflegehündin. Die war bei ihrer ersten Läufigkeit wohl extrem schwanger, hat auch sehr gelitten, Baute unentwegt ein Nest, winselte rum, war da aber auch sehr viel alleine und hatte nix anderes zu tun. Bei ihrer zweiten Läufigkeit wurde sie aber ebenso extrem beschäftigt und abgelenkt. Da war die Läufigkeit aber auch kein großes Ding, sie hatte zwei Wochen dicke Zitzen, wurde den ganzen Tag beschäftigt und gut war.

Und danach würde ich es beurteilen als Hundebesitzerin. Vorausgesetzt ist natürlich, daß man auf seine Hündin aufpassen kann, daß sie nicht gedeckt wird.
Ansonsten würde ich schauen, ob sie die Läufigkeit gut übersteht, wenn ja würde ich sie nicht kastrieren lassen.

Liebe Grüsse an Dich, Penny!

Nachtrag
Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen ist, daß es bei unkastrierten Hündinnen manchmal zu Gebärmuttervereiterungen kommt.

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4. Oktober 2010 um 9:55
In Antwort auf eris_12727364

Nachtrag
Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen ist, daß es bei unkastrierten Hündinnen manchmal zu Gebärmuttervereiterungen kommt.

Gebärmutterentzündung
Ja, unkastrierte Hündinnen können eine Gebärmutterentzündung bekommen. Kastrierte können die aber genauso bekommen.

Heutzutage wird von vielen Tierärzten so kastriert, dass nur noch die Eierstöcke entfernt werden, die Gebärmutter also im Hund verbleibt. So ist der Eingriff für die Hündin weniger schwer.
Wer nun sagt "Was soll denn der Blödsinn, da kann sie ja immer noch eine Gebärmutterentzündung bekommen" (War mein erster Gedanke), der sollte sich in Erinnerung rufen, dass es auch bei einer "Totalkastration" immer noch zur sogenannten Stumpfpyometra kommen kann, die nicht weniger gefährlich werden kann.

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4. Oktober 2010 um 22:25
In Antwort auf angsthund

Studie
Na die Studie würde mich ja mal brennend interessieren Da es genügend Studien gibt, die eben genau das NICHT belegen.

Auch sind kastrierte Hündinnen nicht unbedingt ausgeglichener - weil "hormonfrei" (sowas gibt es gar nicht), sondern es findet durch die Kastration lediglich eine Veränderung der Hormone im Körper statt. Bei manchen Hündinnen kann das sogar negativ ausfallen, weswegen ich hier mit generellen Äußerungen sehr vorsichtig wäre.

Und wenn du Hunde als so großes Geschenk betrachtest, dann würde ich dir raten, dich nochmal mit dem Tierschutzgesetz auseinanderzusetzen. Denn als echter Tierfreund möchte man doch dem Tier kein unnötiges Leiden zufügen (was das Tierschutzgesetz zudem auch verbietet), und eine Kastration ohne medizinische Indikation IST unnötig zugefügtes Leid. Gesellschaftlich anerkanntes, unnötiges Leid.

Vor 20 Jahren war das unnötige Kupieren von Ohren und Rute bei vielen Rassen noch ebenso anerkannt und gesellschaftlich geduldet wie heute die Kastrationswut in Fällen ohne medizinischen Grund. Auch das wird sich hoffentlich in Zukunft ändern - wie es auch mit dem Kupieren geschehen ist.

Na Hui
Gut dann pack ich aus,
ich bin ehrenamtliches und aktives Mitglied im Tierschutzverein.
Leider müssen wir immer und immer wieder solche "Unfälle" wie die "passierten" Babys aufnehmen
Klar gibt es Nebenwirkungen, das streitet keiner ab!
Ich habe lediglich geäußert das ich klarer Befürworter bin und ich hab weiss Gott genug mit Tierärzten zu tun und die raten immer häufiger zum kastrieren.
Im übrigen hatten mein Mädchen eine Total-OP (soll heißen, alles ist raus, auch die Gebärmutter).
Eine meine Vermittelten Mädchen ist unkastriert und auch sehr unverträglich mit andren Hunden. Besonders vor, während und nach ihrer Läufigkeit.
Ein kleiner "Unfall" sitzt schon wieder bei mir, diesmal ein kleiner Kater, scheinbar keine 8 Wochen alt und der kleine Racker (offensichtlich ein Mischmasch aus Perser oder Main-Coon und Hauskatze) sollte schwimmen lernen (soll heißen er sollte ersäuft werden) nun wird er gepäppelt bis er wieder auf dem Damm ist und dann darf er sich neue und netter Leute aussuchen.
So, nun ist meine kleine Wut auf unbedachte Äußerungen und Katzenvernichter raus
Schönen Abend noch

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5. Oktober 2010 um 14:16
In Antwort auf tatum_12175828

Na Hui
Gut dann pack ich aus,
ich bin ehrenamtliches und aktives Mitglied im Tierschutzverein.
Leider müssen wir immer und immer wieder solche "Unfälle" wie die "passierten" Babys aufnehmen
Klar gibt es Nebenwirkungen, das streitet keiner ab!
Ich habe lediglich geäußert das ich klarer Befürworter bin und ich hab weiss Gott genug mit Tierärzten zu tun und die raten immer häufiger zum kastrieren.
Im übrigen hatten mein Mädchen eine Total-OP (soll heißen, alles ist raus, auch die Gebärmutter).
Eine meine Vermittelten Mädchen ist unkastriert und auch sehr unverträglich mit andren Hunden. Besonders vor, während und nach ihrer Läufigkeit.
Ein kleiner "Unfall" sitzt schon wieder bei mir, diesmal ein kleiner Kater, scheinbar keine 8 Wochen alt und der kleine Racker (offensichtlich ein Mischmasch aus Perser oder Main-Coon und Hauskatze) sollte schwimmen lernen (soll heißen er sollte ersäuft werden) nun wird er gepäppelt bis er wieder auf dem Damm ist und dann darf er sich neue und netter Leute aussuchen.
So, nun ist meine kleine Wut auf unbedachte Äußerungen und Katzenvernichter raus
Schönen Abend noch

Uiuiui
Da hast du mir ja nun wirklich aussagekräftige Studien genannt, bin schwer beeindruckt.

Und ja, Tierärzte raten gerne zum kastrieren, genauso wie sie gerne jährliche 6-fach Impfungen und bei jedem Furz ein Antibiotikum ins Tier spritzen... bringt schnell 'ne Menge Geld. Aber hey - kritisches Denken wird hoffnungslos überbewertet, und solange es noch genügend Menschen gibt die sich weigern selbst zu denken, können Tierärzte weiterhin scheffeln ohne Ende.
Falls es ansatzweise interessiert:
http://www.houndsandpeople.com/mehr-transparenz-und-ethik-in-der-tiermedizin/

Was deine Erfahrungen aus dem Tierschutz angeht: Ja, ich habe hier selbst einen Hund rumlaufen, der ein Ergebnis von "Upps nicht nachgedacht und nicht aufgepasst" ist. Ich finde sowas absolut verwerflich und mich machen solche Vollidioten, die aus Spaß an der Freude, Naivität, Faulheit oder Egoismus Welpen produzieren auch wütend. Aber dumme Menschen wird es leider immer geben, und die werden ihre Tiere auch nicht kastrieren lassen. Soll man darum jedem Menschen raten ihre Tiere einer schweren OP zu unterziehen? Unterstellst du damit nicht jedem Menschen indirekt, er sei inkompetent und verantwortungslos, nur weil er ein unkastriertes Tier hält?!

Generell zu einer OP zu raten, die weder ohne Risiko noch mit vohersagbarem Ergebnis vonstatten geht (und eine unverträgliche unkastrierte Hündin macht noch keine Studie - dafür kann ich dir sofort 10 unkastrierte verträgliche Hündinnen aufzählen ohne lange darüber nachdenken zu müssen), noch vom Seiten des Tierschutzgesetzes her erlaubt wäre, finde ich weiterhin nicht wirklich tierfreundlich, denn wie gesagt - die, die wirkich zu blöd sind, werden ihre Tiere eh nicht teuer operieren lassen.

Ich habe hier seit Jahren 2 unkastrierte Hunde: 1 Rüde, 1 Hündin. Beide sind sozial sehr verträglich, gut erzogen. Keiner von beiden hat je gedeckt/wurde je gedeckt, noch wird das irgendwann einmal passieren. Klar ist es in den paar Wochen wo die Hündin läufig wird mal etwas stressiger, aber das ist noch lange kein Grund, wild das Messer schwingen zu lassen. Und es gibt zum Glück noch einige andere Menschen wie mich, die in der Lage sind auf ihre Hunde aufzupassen, und die nicht blind irgendwelchen Volksmärchen (eine Hündin die kastriert ist erkrankt nicht an Krebs) aufsitzen.

Dann wünsche ich dir, bzw deiner Hündin, dass sie nicht trotz Total-OP eine Stumpfpyometra erleidet. Denn "alles" raus geht nicht, ein kleiner Rest verbleibt, und somit auch immer noch ein Risiko.

So, und nun ist meine Meinung zu unbedachten - weil undifferenzierten - Äußerungen raus.

Schönen Abend noch.

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17. Oktober 2010 um 19:43


ja, wir haben uns bei dem kauf darüber informiert. sie hat mir davon abgeraten, da das risiko für krebs größer ist. und meine mutter sagte ich sollte das nicht tun. deswegen frage ich ja nach. Also HÖR AUF IMMER AUF MIR RUM ZUMECKERN !!!

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17. Oktober 2010 um 20:06

Kommt drauf an
grundsätzlich würde ich von einer unnötigen kastration abraten(bei der hündin heißt das übrigens auch kastrieren-nicht sterilisieren)es sei denn natürlich die hündin hat probleme mit der läufigkeit und wird scheinträchtig etc.

ich würde keinesfalls aus reiner bequemlichkeit, etwa wegen der "arbeit" die eine läufigkeit macht oder einfach nur so einen hund unters messer legen lassen, das ist ein riesen eingriff(bei der hündin noch mehr als beim rüden).

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17. Oktober 2010 um 20:15
In Antwort auf leeloo3004

Kommt drauf an
grundsätzlich würde ich von einer unnötigen kastration abraten(bei der hündin heißt das übrigens auch kastrieren-nicht sterilisieren)es sei denn natürlich die hündin hat probleme mit der läufigkeit und wird scheinträchtig etc.

ich würde keinesfalls aus reiner bequemlichkeit, etwa wegen der "arbeit" die eine läufigkeit macht oder einfach nur so einen hund unters messer legen lassen, das ist ein riesen eingriff(bei der hündin noch mehr als beim rüden).

Da
kann ich mich nur anschließen, einfach so ohne grund eine hündin kastrieren zu lassen ist grausam, es sei denn-wie schon erwähnt- sie hat probleme mit der läufigkeit, soll/darf nicht trächtig werden und und..aber hat deine hündin keinerlei probleme würde ich es mir gut überlegen ob du ihr so einen großen eingriff mit narkose und schmerzen antun willst.

natürlich kann man so gebärmutterentzündung, geschwüren an der milchleiste vorbeugen-aber das ist trotzdem keine garantie das der hund gesund bleibt und vor allem-was die wenigsten wissen- bereits nachdem die hündin das erste mal läufig war sinkt dieser schutz um 50prozent, nach dem zweiten mal noch mehr..

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