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Hündin knurrt mich an

22. Februar 2012 um 17:13 Letzte Antwort: 25. Februar 2012 um 17:10

Hallo Leute
ich hab nen Problem mit dem Hund meines Freundes...sie knurrt mich die ganze zeit an ...da sie mich kaum kennt soll ich laut meines freundes ihr leckerlies geben ... aber das kann doch auch nicht gut sein...da es nicht besser wird.
mitlerweile bekomm ich auch etwas angst was sie sicherlich mitbekommt, so das wenn er raus geht die tür zu macht ...

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23. Februar 2012 um 14:35

Hallo
in was für momente knurrt sie? was ist das für eine Hündin? Was macht dein freund mit Ihr? Wie geht ihr mit Ihr um? Wo schläft sie? Erzähl mal was, so auf die schnelle kann ich dir keine Antwort geben

Leckerlis geben wenn der Hund knurrt bzw. dir DROHT bestätigt nur:" ja du findest mich scheiße hier hast du einen keks dafür das du mich nicht magst" völlig absurd

bin gespannt auf deine Antwort.

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23. Februar 2012 um 15:13
In Antwort auf jolie_12737630

Hallo
in was für momente knurrt sie? was ist das für eine Hündin? Was macht dein freund mit Ihr? Wie geht ihr mit Ihr um? Wo schläft sie? Erzähl mal was, so auf die schnelle kann ich dir keine Antwort geben

Leckerlis geben wenn der Hund knurrt bzw. dir DROHT bestätigt nur:" ja du findest mich scheiße hier hast du einen keks dafür das du mich nicht magst" völlig absurd

bin gespannt auf deine Antwort.


>>>Leckerlis geben wenn der Hund knurrt bzw. dir DROHT bestätigt nur:" ja du findest mich scheiße hier hast du einen keks dafür das du mich nicht magst" völlig absurd<<<

Nicht unbedingt.Wenn das Knurren angstbedingt ist, kann man mit Leckerliegabe dem Hund zeigen "so schlimm ist das/bin ich gar nicht", in dem Fall macht es durchaus Sinn.

Wenn es aber ein kontrollierendes Knurren ist, weil die Hündin dich in ihrem "Gebiet" ungern duldet, und dich warnt, dich ja zu benehmen, wäre es Aufgabe deines Freundes seinem Hund zu zeigen "so nicht". Ich an seiner Stelle würde den Hund für ein solches Knurren vor die Tür/in einen anderen Raum befördern. Sie dürfte nach ein paar Minuten wieder raus, geht das Knurren dann wieder los, würde sie erneut rausfliegen.
Parallel wäre es dann deine Aufgabe, dem Hund für freundliches oder neutrales Verhalten (auch auf ihrem Platz liegen und dösen würde darunter fallen) Leckerlies zu geben. Anfangs einfach so, mit der Zeit würde ich dann aber kleine Übungen einbauen, die du spielerisch mit ihr machst und mit Leckerlies belohnst. z.B. Sitz, Platz, Pfötchen,... was sie eben alles so kann. Auch gemeinsame Spaziergänge (die du mit dem Hund ohne Freund machst) werden mit der Zeit dafür sorgen, dass sie lernt dich zu akzeptieren. Wenn sie gerne spielt, kannst du auch viel mit ihr spielen. Achte nur darauf, dass sie beim Spiel nie zu sehr aufdreht, verhalte dich ihr gegenüber nicht drohend oder aggressiv, und beende das Spiel dann, wenn es *dir* reicht, und gib ihr abschließend noch einen Keks (im Tausch z.B. für das Spielzeug).

Mit der Zeit kannst du die Leckerliegaben dann immer mehr ausschleichen, so dass sie irgendwann die Goodies nur noch bekommt, wenn sie sie auch wirklich verdient hat.

Für die Übergangszeit bis ihr mehr zueinander gefunden habt, ist es aber wahrscheinlich wirklich sehr sinnvoll, wenn dein Freund dich und die Hündin nicht alleine in einem Raum lässt, sondern sie mit sich nimmt, wenn er aus dem Zimmer geht.

Um den Hund besser verstehen zu lernen, seine Sprache besser zu deuten, würde ich dir ans Herz legen, dass du dir das Buch "Calming Signals" von Turid Ruugas durchliest (ist nicht viel zu lesen). Man sollte diese Signale nicht immer und überall reininterpretieren, aber sie werden von Hunden sehr oft angewendet, und es hilft sehr, sie verstehen zu können, wenn sie gezeigt werden.

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24. Februar 2012 um 9:57
In Antwort auf angsthund


>>>Leckerlis geben wenn der Hund knurrt bzw. dir DROHT bestätigt nur:" ja du findest mich scheiße hier hast du einen keks dafür das du mich nicht magst" völlig absurd<<<

Nicht unbedingt.Wenn das Knurren angstbedingt ist, kann man mit Leckerliegabe dem Hund zeigen "so schlimm ist das/bin ich gar nicht", in dem Fall macht es durchaus Sinn.

Wenn es aber ein kontrollierendes Knurren ist, weil die Hündin dich in ihrem "Gebiet" ungern duldet, und dich warnt, dich ja zu benehmen, wäre es Aufgabe deines Freundes seinem Hund zu zeigen "so nicht". Ich an seiner Stelle würde den Hund für ein solches Knurren vor die Tür/in einen anderen Raum befördern. Sie dürfte nach ein paar Minuten wieder raus, geht das Knurren dann wieder los, würde sie erneut rausfliegen.
Parallel wäre es dann deine Aufgabe, dem Hund für freundliches oder neutrales Verhalten (auch auf ihrem Platz liegen und dösen würde darunter fallen) Leckerlies zu geben. Anfangs einfach so, mit der Zeit würde ich dann aber kleine Übungen einbauen, die du spielerisch mit ihr machst und mit Leckerlies belohnst. z.B. Sitz, Platz, Pfötchen,... was sie eben alles so kann. Auch gemeinsame Spaziergänge (die du mit dem Hund ohne Freund machst) werden mit der Zeit dafür sorgen, dass sie lernt dich zu akzeptieren. Wenn sie gerne spielt, kannst du auch viel mit ihr spielen. Achte nur darauf, dass sie beim Spiel nie zu sehr aufdreht, verhalte dich ihr gegenüber nicht drohend oder aggressiv, und beende das Spiel dann, wenn es *dir* reicht, und gib ihr abschließend noch einen Keks (im Tausch z.B. für das Spielzeug).

Mit der Zeit kannst du die Leckerliegaben dann immer mehr ausschleichen, so dass sie irgendwann die Goodies nur noch bekommt, wenn sie sie auch wirklich verdient hat.

Für die Übergangszeit bis ihr mehr zueinander gefunden habt, ist es aber wahrscheinlich wirklich sehr sinnvoll, wenn dein Freund dich und die Hündin nicht alleine in einem Raum lässt, sondern sie mit sich nimmt, wenn er aus dem Zimmer geht.

Um den Hund besser verstehen zu lernen, seine Sprache besser zu deuten, würde ich dir ans Herz legen, dass du dir das Buch "Calming Signals" von Turid Ruugas durchliest (ist nicht viel zu lesen). Man sollte diese Signale nicht immer und überall reininterpretieren, aber sie werden von Hunden sehr oft angewendet, und es hilft sehr, sie verstehen zu können, wenn sie gezeigt werden.

Bloss nicht
Corenna hat schon ganz recht, wenn mehr Infos erbeten werden.
Leckerlies sind ein absolutes NO GO! Bei jedem Beziehungsaufbau. Mit Goddis schafft man nur eine Bindung die materiel hinterlegt ist. Man kann keinen Hund bestechen und "Kaufen". Wer das macht, degeneriert sich selber zum dummen Futterautomaten.
Bewegung-Disziplin-Zuneigung. So wird ein Schuh draus!
Wenn der Hund noch keinen festen Platz hat, sollte er einen kriegen. Offen, exponiert, nicht auf dem Sofa!!!!! und eindeutig (markiert durch Korp, decke oder dergleichen. Da hat er zu liegen, zu bleiben und das Recht, nicht belässtigt zu werden!!!
Hund Knurrt - ein Abbruchsignal (wähle ein möglichst neutrales Signal - ich zische immer (schttt) - damit keine emotionale Veränderung erfolgt) - knurtt weiter - Abbruchshandlung zB. durch gezielten Wasserstrahl. Sollte sie daraus ein Speil machen, so viel Wasser bis sie die Schnauze voll hat! Der Hund verknüpft das Abbruchsignal mit der Handlung und wird sehr schnell (ca. 3 Handlungen) das Knurren schon nach dem Signal einstellen. Geschieht das, erfolgt RUHIGES Loben! Keine Animation, kein Knuddeln, sondern ehrliches, herzliches und ruhiges Loben - über die Brust, von oben nach unten - bis der Hund sich anbietet (erlegt seinen Kopf in deine Hand und lehnt sich an). Knurrt er wieder - lob sofort einstellen, aufstehen, zischen (oder Alternative)
Spiele draussen sind gut, aber erst wenn die Beziehung bestand hat. Beende die Spiele aber NIEMALS mit Beutetausch. Beutetausch ist animierend und fordernd. Beende eine Spiel IMMER mit UNterordnung (zB PLATZ plus ca. 3-5 min warten damit der Hund runter fährt - mach dazu auch Abstand zum Hund!!!)
Ûberhaupt würde ich mehr Unterordnung mit dem Hund machen.
Lerne selbst die Situation von der RICHTIGEN Seite aus zu betrachten! Der HUnd ist in meinem Revier! Ich Bin Mensch!
Vllt. kommt es noch so weit, das ICH auf den Hund Rücksicht nehmen muss. Ich bin Leader und der Hund hat die Chance mir folgen zu dürfen. Wenn Du dich nicht wohl mit einer Situation fühlst, dann ändere diese. Aber ignoriere sie nicht oder laufe gar vor ihr weg! Einen Erfolg wirst Du nur haben, wenn DU dich mit dem Hund auseinandersetzt!

PS: Ganz persönlich kann ich aber das Verhalten deines Freundes nicht verstehen. Sollte je ein Hund von mir, meine Frau, Kinder oder Freunde anknurren,

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24. Februar 2012 um 14:39

Danke für die ganzen Antworten ...
puh was ist sie für ein Hund ...mischling glaube irgendwas mit Schäferhund ist da drinne bin mir aber nicht sicher...
sie knurrt sobald sie mich sieht ...wenn ich in raum komme..
mein Freund hatte mich mal vor ihr küssen wollen...aber hatte eher angst das sie dann beisst von daher hab ich es gelassen weil se immer veruscht hatte her zu gucken ...er hats auch ziemlich provoziert ...sobald sie knurrt sagt er laut aus ...aber sie hört eig nicht lange drauf nach paar sek fängt es wieder an ...
Sie schläft im größten Raum also die Küche...auf so ne art Madratze...
Er sagt selbst das die Hündin Frauen nicht akzeptiert ..ähnlich war es bei seiner Mutter und Schwester anfangs..beide würden nicht mit ihr spazieren gehen ...Die mutter sagte mal das die Hündin sich auf die Füße der Mutter gelegt hat sie meinte es wäre nen zeichen von wegen das sie keine angst haben muss ich glaub eher das es was anderes bedeutet?
Also zumindestends wenn sie knurrt wird sie oft auf ihren Platz befördert, was sie auch akzeptiert aber ungerne...meist jauelt sie dann etwas...irgednwann ist ruhe wenn ich in nen anderen Raum bin ...sobald ich wieder sichtbar bin gehts wieder los -.- ...sie müsste nun auch mitlerweile 12 jahre alt sein und daher spielt sie auch nicht mehr ..bzw hab es nie gesehen das er mit ihr gespielt hat ...er meint sie wäre leicht blind ...aber davon merk ich nichts...

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24. Februar 2012 um 15:32
In Antwort auf an0N_1285329799z

Danke für die ganzen Antworten ...
puh was ist sie für ein Hund ...mischling glaube irgendwas mit Schäferhund ist da drinne bin mir aber nicht sicher...
sie knurrt sobald sie mich sieht ...wenn ich in raum komme..
mein Freund hatte mich mal vor ihr küssen wollen...aber hatte eher angst das sie dann beisst von daher hab ich es gelassen weil se immer veruscht hatte her zu gucken ...er hats auch ziemlich provoziert ...sobald sie knurrt sagt er laut aus ...aber sie hört eig nicht lange drauf nach paar sek fängt es wieder an ...
Sie schläft im größten Raum also die Küche...auf so ne art Madratze...
Er sagt selbst das die Hündin Frauen nicht akzeptiert ..ähnlich war es bei seiner Mutter und Schwester anfangs..beide würden nicht mit ihr spazieren gehen ...Die mutter sagte mal das die Hündin sich auf die Füße der Mutter gelegt hat sie meinte es wäre nen zeichen von wegen das sie keine angst haben muss ich glaub eher das es was anderes bedeutet?
Also zumindestends wenn sie knurrt wird sie oft auf ihren Platz befördert, was sie auch akzeptiert aber ungerne...meist jauelt sie dann etwas...irgednwann ist ruhe wenn ich in nen anderen Raum bin ...sobald ich wieder sichtbar bin gehts wieder los -.- ...sie müsste nun auch mitlerweile 12 jahre alt sein und daher spielt sie auch nicht mehr ..bzw hab es nie gesehen das er mit ihr gespielt hat ...er meint sie wäre leicht blind ...aber davon merk ich nichts...

Also,
Punkt eins: Hunde leben wertfrei. Von daher ist es ihr egal, ob sie blind ist. Tiere kennen kein Selbstmitleid.

NAchdem, was du nun beschreibst hast DU mit sicherheit kein Problem mit dem Hund - es ist dein Freund. Die Hündinn hat bereits überall das Ruder übernommen. Männer gestehen sich das allerdings nicht so gerne ein
Die "Fussszene" ist ein klassisches Beispiel für in Besitz nehmen.
Das der Hund sein "Herrchen" nicht für voll nimmt beschreibst du recht gut. Es ist Zeit zu handeln!!! Auch ein alter Hund hat ein RECHT auf Erziehung.
Was tun??? Also: Hundeplatz in den Raum, wo am meisten los ist. Wo ihr Euch am meisten aufhaltet. Der Hund muss lernen mit den Reizen zu leben und diese nicht auszugrenzen.
Denk aber daran, dass der Hund auch Ruhe braucht und nicht belässtigt (angefasst, animiert, angestarrt) wird. Der neue Platz soll KEINE Rückzugsmöglichkeit sein!!!
Die Hündinn reagiert nicht nachhaltig auf das Abbruchsignal deines Freundes. Aus 2 Gründen: 1. Ein Wort wie "NEIN" ist selten neutral, da es immer mit Emotionen behaftete ist. Will sagen: du kannst ganz lieb Nein sagen und Nein auch ganz Böse sagen. Aber Emotionen bescheinigen dem Hund nur, dass Mensch keine Führungseigenschaften hat. Du kannst zB. einen Klicker anwenden.
2. Es erfolgt keine Handlung. Es wird immer nur gedroht, aber es kommt nichts danach. Es braucht kein Genie dazu, um zu verstehen, dass der Hund (wie auch ein Kind) das schnell durchschaut hat. Also "denkt" Hund: "Lass den Typen mal rumquaken wie er will, kommt eh nix danach!"
Unter Caniden wird wie folgt agiert: Anstarren - Knurren (und Körpersprache) - Aktion (zB Verbeissen)
Und dein Freund? Anschauen - Knurren (NEIN sagen!), mehr Knurren, g a n z laut knurren................. nix mehr!
Also muss man agieren. zB mit einem Wasserstrahl auf die Nase. Was du machst, bleibt dir überlassen, aber es muss mit Nachdruck und deutlich erfolgen. Halbherziges Handeln kann Meideverhalten auslösen. Denkt immer daran: Wenn die Hündinn knurrt, droht sie, wenn sie droht kann sie auch zubeissen, wenn sie zubeisst, macht sie das auch eindeutig.

Eine Sache noch zum Spielen. Wenn dies ruhig und mit Vertsand geschieht, fördert es die Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Ausserdem hilft es Grenzen klar aufzuzeigen und den Hund auszulasten. Aber wie gesagt; Verstand ist angebracht! Passe das Spiel dem Alter an. Ich möchte dir allerdings erst einmal zum Aufbau einer gesunden Mensch hund beziehung raten (bzw. deinem Freund!!!)

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25. Februar 2012 um 17:10

Hündin knurrt
Auf keinen Fall Leckerlies, die Situation muss der Freund klären. Hund knurrt = er fliegt raus aus dem Raum, fertig..

Hündin verteidigt Freund, akzeptiert nicht, dass er das Sagen hat...Mit Leckerlies stellen Sie sich unter den Hund, beschwichtigen..

So machen Sie alles nur schlimmer..

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