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Hündin gedeckt?

29. November 2005 um 14:12 Letzte Antwort: 16. Dezember 2005 um 12:56

Vorgestern abend wurde evt meine läufige Labradorhündin im eigenen Garten von einem fremden Rüden gedeckt. Nach Rücksprache mit meinem Tierarzt, kann man durch 3 Spritzen (die in gewissen Abständen aufeinander folgen) das evt befruchtete Ei am Einnisten in die Gebärmutter hindern. Oder als zweite Möglichkeit könne man während der gesamten Schwangerschaft durch ein anderes Medikament einen Abort herbei führen.
War irgendjemand von Euch auch einmal mit diesem Problem konfrontiert? Könnt Ihr mir von Euren Erfahrungen berichten?
Unser Garten ist eigentlich sehr gut eingezäunt - der Rüde ist scheinbar mit einem Kängeruh verwandt, denn ich sah ihn noch den 1,80 cm hohen Zaun mühelos zu überspringen. Und der Besitzer des Rüden weigert sich seinen Hund kastrieren zu lassen (den Lauf der Natur möchte er respektieren), obwohl der Rüde schon etliche Damen zum Ärger deren Besitzer gedeckt hat und ihn immer ohne Aufsicht - ob Tag, ob Nacht - im Dorf rumstromern lässt.
Morgen wäre die erste Injektion fällig.
Danke für Eure Bemühungen.

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29. November 2005 um 15:01

Sorry, aber
du besitzt die Hündin. Sein Rüde bekommt sicher keine Baby's. Wenn du nicht willst dass deine Hündin Babys bekommt, dann musst DU sie sterilisieren lassen. Eine läufige Hündin kann auch einmal ausbüchsen, damit muss man rechnen wenn man seinen Hund nicht operiert. Der Besitzer des Rüden ist nicht verpflichtet ihn zu operieren, nur weil du keine Welpen willst, du hättest vorsorgen müssen. Es gibt auch die Pille für den Hund. Den Hund darf er natürlich nicht frei herumlaufen, das ist klar. Aber wenn man sich eine Hündin anschafft und nicht will dass sie Welpen bekommt, muss man vorsorgen, ansonsten muss man die Konsequenzen tragen. Sorry das ist nicht böse gemeint aber meine Meinung.

Viel Glück

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29. November 2005 um 15:03

Es besteht...
noch die möglichkeit, sie sofort zu stérilisieren, das heisst alles raus, mit den Welpen und dann ist gudd!
Hatte ich noch vergessen

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29. November 2005 um 15:24

Hallo Klangspiel
..kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen und hinzufügen, daß, wenn Du mit Deiner Hündin nicht züchtest, es auch gesünder für die Hündin ist, sie kastrieren zu lassen - sterilisieren halte ich für rausgeschmissenes Geld, sie wird dann noch läufig, die Chance ist aber geringer, daß sie trächtig wird. Bei der Kastration beugst Du Krankheiten wie Gebärmutterentzündung, Gesäugekrebs usw. vor. LG Jule

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29. November 2005 um 16:51
In Antwort auf nyx_11938560

Sorry, aber
du besitzt die Hündin. Sein Rüde bekommt sicher keine Baby's. Wenn du nicht willst dass deine Hündin Babys bekommt, dann musst DU sie sterilisieren lassen. Eine läufige Hündin kann auch einmal ausbüchsen, damit muss man rechnen wenn man seinen Hund nicht operiert. Der Besitzer des Rüden ist nicht verpflichtet ihn zu operieren, nur weil du keine Welpen willst, du hättest vorsorgen müssen. Es gibt auch die Pille für den Hund. Den Hund darf er natürlich nicht frei herumlaufen, das ist klar. Aber wenn man sich eine Hündin anschafft und nicht will dass sie Welpen bekommt, muss man vorsorgen, ansonsten muss man die Konsequenzen tragen. Sorry das ist nicht böse gemeint aber meine Meinung.

Viel Glück

Ja...
...klar. Natürlich. Diesen Gedanken trage ich schon seit dem Kauf meiner Hündin mit mir rum. Ich habe mich auch schon sehr ausführlich mit 2 verschiedenen Tierärzten darüber unterhalten, da ich dies auch als "sichersten" und "einfachsten" Weg sah. Aber beide Ärzte - unabhängig voneinander - sprachen sich gegen eine Kastration aus, solange der Hund nicht aus gesundheitlichen Gründen operiert werden müsste. Sie verwiesen mich sogar auf die Tierschutzgesetze in Deutschland hin, die diesen Eingriff - sagen wir mal, wenn er ohne Not durchgeführt würde (eine mögliche Schwangerschaft zählt dazu leider nicht) - die das schlicht weg verbieten!!! Das wusste ich z.B. vorher nicht. Jedoch gaben sie hinter der Hand zu verstehen, dass sie es schon machen würden, wenn ich darauf bestehen würde. Allerdings klärten sie mich auch über mögliche Folgen des Eingriffs auf (z.B. eventuelle Inkontinenz etc). Ich versuchte die ganze Zeit sehr gewissenhaft mit diesem Thema umzugehen, auch dem Tier gegenüber gerecht, aber ich glaube ich komme mittlerweile um eine Kastration wirklich nicht herum. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich mich sehr ärgere, wenn andere Hundebesitzer nicht verantwortungsvoll mit diesem Thema umgehen.
Ich danke für Eure Ratschläge und kann Euch natürlich nicht böse sein. Im Endeffekt habt Ihr ja nur recht!

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29. November 2005 um 18:50
In Antwort auf stacia_12830060

Ja...
...klar. Natürlich. Diesen Gedanken trage ich schon seit dem Kauf meiner Hündin mit mir rum. Ich habe mich auch schon sehr ausführlich mit 2 verschiedenen Tierärzten darüber unterhalten, da ich dies auch als "sichersten" und "einfachsten" Weg sah. Aber beide Ärzte - unabhängig voneinander - sprachen sich gegen eine Kastration aus, solange der Hund nicht aus gesundheitlichen Gründen operiert werden müsste. Sie verwiesen mich sogar auf die Tierschutzgesetze in Deutschland hin, die diesen Eingriff - sagen wir mal, wenn er ohne Not durchgeführt würde (eine mögliche Schwangerschaft zählt dazu leider nicht) - die das schlicht weg verbieten!!! Das wusste ich z.B. vorher nicht. Jedoch gaben sie hinter der Hand zu verstehen, dass sie es schon machen würden, wenn ich darauf bestehen würde. Allerdings klärten sie mich auch über mögliche Folgen des Eingriffs auf (z.B. eventuelle Inkontinenz etc). Ich versuchte die ganze Zeit sehr gewissenhaft mit diesem Thema umzugehen, auch dem Tier gegenüber gerecht, aber ich glaube ich komme mittlerweile um eine Kastration wirklich nicht herum. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich mich sehr ärgere, wenn andere Hundebesitzer nicht verantwortungsvoll mit diesem Thema umgehen.
Ich danke für Eure Ratschläge und kann Euch natürlich nicht böse sein. Im Endeffekt habt Ihr ja nur recht!

WAS IST DAS DENN
für ein Blödsinn??????? So eine gequirlte Scheiße habe ich ja noch nie gehört! Jeder seriöse Tierarzt klärt natürlich über die Risiken einer jeden OP auf - aber Kastration als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz kommt mir doch sehr merkwürdig vor ... und ich bin ehrenamtliche Tierschützerin, d.h. wir fangen freilaufende Tiere ein, lassen sie kastrieren und setzen sie dann an den Futterstellen wieder aus. Die drei Tierärzte, die mit uns zusammenarbeiten haben noch NIE Einwände erhoben und sich dabei auf das Tierschutzgesetz berufen.
Letztendlich ist es das beste für die Hündin - meine ist auch kastriert und weder inkontinent noch verhaltensauffällig. LG Jule

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30. November 2005 um 9:13
In Antwort auf dale_12315579

WAS IST DAS DENN
für ein Blödsinn??????? So eine gequirlte Scheiße habe ich ja noch nie gehört! Jeder seriöse Tierarzt klärt natürlich über die Risiken einer jeden OP auf - aber Kastration als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz kommt mir doch sehr merkwürdig vor ... und ich bin ehrenamtliche Tierschützerin, d.h. wir fangen freilaufende Tiere ein, lassen sie kastrieren und setzen sie dann an den Futterstellen wieder aus. Die drei Tierärzte, die mit uns zusammenarbeiten haben noch NIE Einwände erhoben und sich dabei auf das Tierschutzgesetz berufen.
Letztendlich ist es das beste für die Hündin - meine ist auch kastriert und weder inkontinent noch verhaltensauffällig. LG Jule

Wenn
alle Tierärzte dieser Meinung wären dann würden wir bald in Hunden und Katzen ertrinken.
Ich hatte mir selbst vor 4 Jahren eine Hündin aus dem Tierheim geholt (Belgien), ich war nur da weil man mir gesagt hatte ich müsste mir das mal ansehen das wäre so erbärmlich und unzumutbar. Als ich dahin kam, musste ich weinen, das war wirklich sehr schlimm, die Hunde können sich in den Zwingern noch nicht mal richtig drehen. Dann habe ich meine Kleine gesehen und musste sie sofort mitnehmen, am Liebsten hätte ich alle mitgenommen. Bevor ich den Hund mitnehmen durfte, musste ich einen Zettel unterschreiben indem ich mich verpflichte den Hund innerhalb von 6 Monate zu operieren da sie nicht möchten dass sie Welpen bekommt und wenn das doch passieren würde, wäre ich dazu verpflichtet ihnen die Welpen zu bringen und ich müsste eine Strafe von 500 euro zahlen. Da die Belgischen Gesetze bei uns nicht gelten, habe ich sie noch nicht operieren lassen. Sie ist jetzt 4 Jahre alt und lässt keinen Rüden ran. Das ist kein Witz!!!! Sie war noch nicht mal scheinschwanger, aber wenn das mal passieren würde dann würde ich sie sofort operieren lassen. Oder wenn sie doch mal einen Rüden drauf lassen würde dann müsste ich die konsequenzen natürlich tragen ABER DIESES TIERHEIM würde diese Welpen mit 100 % tiger Sicherheit NICHT bekommen das steht fest!

LG

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30. November 2005 um 10:34
In Antwort auf dale_12315579

WAS IST DAS DENN
für ein Blödsinn??????? So eine gequirlte Scheiße habe ich ja noch nie gehört! Jeder seriöse Tierarzt klärt natürlich über die Risiken einer jeden OP auf - aber Kastration als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz kommt mir doch sehr merkwürdig vor ... und ich bin ehrenamtliche Tierschützerin, d.h. wir fangen freilaufende Tiere ein, lassen sie kastrieren und setzen sie dann an den Futterstellen wieder aus. Die drei Tierärzte, die mit uns zusammenarbeiten haben noch NIE Einwände erhoben und sich dabei auf das Tierschutzgesetz berufen.
Letztendlich ist es das beste für die Hündin - meine ist auch kastriert und weder inkontinent noch verhaltensauffällig. LG Jule

Ich...
...war auch über dieses Gesetz erstaunt. Da aber beide befragten Tierärzte in meinen Augen sehr gewissenhaft gegenüber ihren behandelnden Patienten sind, glaube ich auch nicht, dass sie sich das ausgedacht haben. Sie wollten damit eigentlich erklären, dass es ganz streng nach den in Deutschland bestehenden Gesetzen, nun mal verboten ist eine Hündin ohne gesundheitliche Erfordernis (d.h. nur aus prophylaktischen Gründen) zu kastrieren. Ich habe allerdings keine Ahnung, ob dies nur auf Hunde oder auch andere Tiere zutrifft. Vor der Kastration meiner Kätzin und des Katers (beides Freigänger) wurde ich auf dieses Gesetz nämlich nicht hingewiesen. Aber die Ärzte machten mir gegenüber auch deutlich, dass sie diesen Eingriff trotzdem vornehmen würden, wenn ich darauf bestehen würde.
Vielleicht werde ich mir irgendwann mal die Muse nehmen, mich im Gesetzbuch schlau zu machen.
An der Situation, in der ich/ bzw meine Hündin ist, ändert dies aber nichts. Werde mich nochmals über alle Möglichkeiten kundig machen. Da ich noch eine zweite (erst 9 Monate alt) Hündin habe, überlege ich natürlich auch, ob die ältere genug Ruhe haben wird, wenn sie allein operiert wird, oder ob ich die Jüngere gleich mitoperieren lassen sollte und somit das Problem komplett erledigt ist. Naja. Werde mir alles genau überlegen müssen.
Liebe Grüsse
Klangspiel

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13. Dezember 2005 um 16:53

Hündin gedeckt
Hallo,

da ich selber einen Rüden zu Hause habe, der nicht Kastriert ist und auch noch eine Hündin, habe ich eigentlich sehr viel Ahnung von Läufigkeit etc.
Keiner ist verpflichtet seinen Rüden zu Kastrieren, eher muss eine Hündin kastriert werden, wenn man nicht züchten will. Es ist eigentlich nicht angemessen, eine heiße Hündin alleine im Garten rennen zu lassen.

So jetzt kann ich dir evtl. helfen.
Kannst du mir sagen wie viele Tage deine Hündin schon heiß war, als sie gefeckt wurde?? Bevor du dich da in Unkosten stürzt.
Die meisten Hündinnen sind am 12- 15 Tag aufnehmungsbereit. Vorher kann nichts passieren. Ich lasse meinen Rüden dann auch noch bei der Hündin. Du kannst es ganz genau sehen, wenn du sie hinstellst und dann langsam den Rücken entlang streichst, bis hin zur Kuppe. Dreht sie die Rute zur Seite, so ist sie Paarungsbereit.

Hoffe du hast sie noch nicht gespritzt, wenn es der Fall sein sollte, dass sie noch nicht Paarungsbereit war

Gruß
Jana

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15. Dezember 2005 um 14:43

Beachtlich...
...dass es doch noch seriöse Tierärzte gibt!

Ob Kastration nun tierschutzrechtlich relevant ist oder nicht ist die Frage - nur nach meinem Eindruck noch nicht geklärt.

Tatsächlich es es aber so, dass eine Kastration wirklich schwere Nebenwirkungen haben kann. Nebenwirkungen die jahrzehntelang unter den Tisch gekehrt wurden. Vorallem die Inkontinenz unabhängig vom Kastrationsalter, weitere, teilweise sehr massive Nebenwirkungen bei Frühkastrationen.

Ich finde es schön, dass sich die neuesten Forschungsergebnisse langsam herumsprechen.
Auch das die (Früh)Kastration Brustkrebs verhindern kann, hat mittlerweile keine Gültigkeit mehr.

Allerdings ist auch das sogenannte "abspritzen" das der Tierarzt jetzt anbietet alles andere als risikoarm.

Wobei da die Methode der 3 aufeinanderfolgenden Injektionen noch deutlich harmloser ist als der indizierte Abort während der Trächtigkeit. Das dafür zu verwendende Präparat (bzw. Wirkstoff) ist für Kleintiere (Hunde) nichteinmal zugelassen, lediglich für Großtiere, da allerdings mit einer völlig anderen Indikation.

Wie sicher ist es denn nun, dass die Hündin wirklich gedeckt wurde? Welcher Tag der Läufigkeit? Wie lange war sie alleine im Garten?

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15. Dezember 2005 um 18:11
In Antwort auf jule_12160718

Beachtlich...
...dass es doch noch seriöse Tierärzte gibt!

Ob Kastration nun tierschutzrechtlich relevant ist oder nicht ist die Frage - nur nach meinem Eindruck noch nicht geklärt.

Tatsächlich es es aber so, dass eine Kastration wirklich schwere Nebenwirkungen haben kann. Nebenwirkungen die jahrzehntelang unter den Tisch gekehrt wurden. Vorallem die Inkontinenz unabhängig vom Kastrationsalter, weitere, teilweise sehr massive Nebenwirkungen bei Frühkastrationen.

Ich finde es schön, dass sich die neuesten Forschungsergebnisse langsam herumsprechen.
Auch das die (Früh)Kastration Brustkrebs verhindern kann, hat mittlerweile keine Gültigkeit mehr.

Allerdings ist auch das sogenannte "abspritzen" das der Tierarzt jetzt anbietet alles andere als risikoarm.

Wobei da die Methode der 3 aufeinanderfolgenden Injektionen noch deutlich harmloser ist als der indizierte Abort während der Trächtigkeit. Das dafür zu verwendende Präparat (bzw. Wirkstoff) ist für Kleintiere (Hunde) nichteinmal zugelassen, lediglich für Großtiere, da allerdings mit einer völlig anderen Indikation.

Wie sicher ist es denn nun, dass die Hündin wirklich gedeckt wurde? Welcher Tag der Läufigkeit? Wie lange war sie alleine im Garten?

Hmm
diese Meinung kann ich nicht ganz teilen. Ich stimme Dir dahingehend zu, daß jede Kastration mit Risiken verbunden ist, ganz besonders durch die Vollnarkose. Auch kommt es vor, daß Hündinnen eine Blasenschwäche bekommen, die aber in den meisten Fällen von allein wieder verschwindet. Inkontinent ist in unseren Anlagen noch keine Hündin durch Kastration geworden, wohl aber Hündinnen, die zu oft Welpen bekommen haben. Auch haben wir hier einige Fälle, in denen nach einer Kastration die Gesäugetumore nach Entfernung nicht erneut gewachsen sind. Auf jeden Fall entfällt für die Hündin die nervige Hormonumstellung bei jeder Läufigkeit und Scheinschwangerschaften sind auch ausgeschlossen. Von daher kann ich mich in jedem Fall für eine Kastration aussprechen - Frühkastrationen lehne ich auch ab, bei uns wird frühestens mit 10 Monaten kastriert.
Ich finde es allerdings schade, daß Du Tierärzte, die mit einer größeren Selbstverständlichkeit kastrieren, als die beiden Ärzte, die in diesem Falle befragt wurden, als unseriös titulierst. LG Jule

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16. Dezember 2005 um 12:56
In Antwort auf dale_12315579

Hmm
diese Meinung kann ich nicht ganz teilen. Ich stimme Dir dahingehend zu, daß jede Kastration mit Risiken verbunden ist, ganz besonders durch die Vollnarkose. Auch kommt es vor, daß Hündinnen eine Blasenschwäche bekommen, die aber in den meisten Fällen von allein wieder verschwindet. Inkontinent ist in unseren Anlagen noch keine Hündin durch Kastration geworden, wohl aber Hündinnen, die zu oft Welpen bekommen haben. Auch haben wir hier einige Fälle, in denen nach einer Kastration die Gesäugetumore nach Entfernung nicht erneut gewachsen sind. Auf jeden Fall entfällt für die Hündin die nervige Hormonumstellung bei jeder Läufigkeit und Scheinschwangerschaften sind auch ausgeschlossen. Von daher kann ich mich in jedem Fall für eine Kastration aussprechen - Frühkastrationen lehne ich auch ab, bei uns wird frühestens mit 10 Monaten kastriert.
Ich finde es allerdings schade, daß Du Tierärzte, die mit einer größeren Selbstverständlichkeit kastrieren, als die beiden Ärzte, die in diesem Falle befragt wurden, als unseriös titulierst. LG Jule

Leider...
...ist es so, dass die Kastration erhebliche Nebenwirkungen hat. Ganz abgesehen vom Narkoserisiko.

Die meisten Hündinnen mit Inkontinenz in Folge der Kastration werden hormonell behandelt - oder in schlimmeren Fällen, wo dann die Hündinnen austherapiert waren - werden sie euthanasiert. Leider die traurige Realität, die ich von vielen (!) Fällen kenne. Keine Einzelfälle.

Und ich gebe zu: auf Grund zahlreicher und überwiegend negativer Erfahrungen mit Tierärzten habe ich sicher Vorurteile gegen Tierärzte... die wenigsten arbeiten wirklich seriös - teils aus Unwissenheit, teils weil sie ohnehin nur noch finanziell motiviert sind.

LG giddabs

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