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Hundeverhalten

18. Februar 2013 um 22:32 Letzte Antwort: 3. März 2013 um 20:46

Hallo Hundekenner,
ich bin befreundet mit einer Familie, die einen Mops und einen Mops-Bulldoggen-Mischling besitzen. Da ich z.Zt. nicht berufstätig bin, habe ich mich bereit erklärt, die Hunde auszuführen. Der Mops macht keine Probleme. Der Mischling (er kam etwas später in die Familie; aus einem tierschutzmäßig betrachtet eher schlechten Haushalt) zeigte mit gegenüber anfangs etwas Scheu, ließ sich aber auch das "Geschirr" umlegen und ging mit.
Je mehr er sich in seinem neuen Zuhause einlebt, zeigt er immer stärkere Gegenwehr. Sind sein Frauchen oder Herrchen anwesend, ist er lieb und zeigt mir eindeutig Zuneigung. Komme ich aber in das Haus, um die Hunde auszuführen, versucht er mich zu dominieren, d.h. er springt mich an, bellt und krallt sich an mich. Er wirkt sehr aggressiv dabei und ich bin mir dann nicht sicher, ob er nicht doch zubeißen würde. Verteidigt er etwa nur sein Revier, wenn die Hundehalter nicht anwesend sind?
Habe selbst keine Hunde, möchte aber den Besitzern dieser Hunde gern behilflich sein.
Welcher "Hundeflüsterer" kann mir Rat geben?

Angie


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19. Februar 2013 um 8:38

Zum Verhalten ....
.... des Mischlings ist zu sagen, dass dies normal für Bulldogen ist. Bulldogen kläffen gerne etwas um ihren Anspruch auf Resorrsen zu unterstreichen.

Nicht so schön ist dessen Verhalten gegenüber dir.
Jedes Wirken hat eine Ursache - ist ein Gesetz der Natur.
Wenn ein Hund also dominates Verhalten zeigt, liegt die Ursache im menschlichen Versagen (als "Rudelführer") zu suchen. Nur sehr, sehr wenige Hunde wollen die Alphaposition einnehmen. Der grosse Rest ist glücklich in einer eingeordneten Position.
Mein Rat (keinTipp!): Mache deinen Führanspruch klar! Sein ruhig, aber bestimmt. Ein NEIN ist ein NEIN. Da muss richtig Energie hinter sein. Genau so beim JA. Dies kommt nur an, wenns herzlich ist. Keine Emotionen, nicht so viel Quatschen, schnell und klar handeln. Dazu musst du natürlich selber genau wissen, was du willst. Konzentriere dich auf dein Ziel, visoalisiere dein Ziel und agiere. Gehe dabei in kleinen Schritten vor. Beispiel: Arbeite erst einmal mit der Situation, wenn du in Wohnungs kommst.
Soweit klar?!?

Eins noch: Arbeite IMMER nur mit einem Hund. Erst wenn dieser eingenordet ist, kommt der zweite hinzu. Sonst hinterlegt sich ein HUnd dem Anderen.

Viel Spass
REIVO

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3. März 2013 um 20:46

Rudel
Ich denke das hat mit der Rangordnung im "Rudel" zu tun wenn die stimmt müsste es eigentlich wieder gut gehen.

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