Home / Forum / Tiere / Hunde wunsch

Hunde wunsch

11. Juni 2013 um 18:08

ich wünsche mir so sehr einen hund
der mir sein herz schenkt und dem ich meins schenken kann
für den ich nicht ersetztbar bin

nur meine elter sagen nein
ich bin ein scheidungs kind und wechsel immer zwischen meinen elter
meine mutter wohnt in einer miet wohnung und mein vater hat eine haus das ich auch bald über nehmen werde mit garten

ich würde gerne einen größeren hund haben wollen und einen rüden
könnt ihr mir da so sagen wieviel die hunde steuer beträgt und was ihr so im monat/jahr für euren engel zahlt??

da ich noch in der schule bin würde der hund vormittags alleine sein nur danach würde ich mich ja nur um ihn kümmern

was macht ihr so mit eurem hunden ??
und vill könnt ihr mir tipps geben wie ich meine eltern davon überzeugen kann das ich ein tier ein schönes leben bieten darf ???

danke
lg mimi

Mehr lesen

13. Juni 2013 um 14:38


Armes Scheidungskind. Mein Beileid. Wie habe ich es nur damals ohne Hund überstanden, als ich im Frontenkrieg zwischen meinen Eltern das erste Opfer war, später für einige Jahre nur noch mit Anwalt mit meinem eigenen Vater korrespondieren konnte und ich zu allem Übel auch noch Mobbingopfer in der Schule war?!
Kann man vielleicht etwas weniger auf die Tränendrüse drücken?! Wenn du unter der Trennung deiner Eltern so leidest, würde ich dir Unterstützung von einer Beratungseinrichtung, z.B. Mondo-X oder ähnlichen empfehlen, nicht aber einen Hund.

http://www.mondo-x.de/index.html

Meine Hunde sind übrigens keine Engel! Sie kotzen mir Gras (oder schlimmeres) ins Schlafzimmer, schleppen gerne mal Flöhe ein, verlieren Zecken in der Wohnung, fangen sich bei Hundefreunden Durchfall ein der (natürlich) auch gerne mal wieder in meiner Wohnung landet, sie haben ihren eigenen Kopf, prügeln sich gern mit größeren Hunden, kosten teilweise Unmengen beim Tierarzt und wollen auch bei Regen rausgehen.

Was für ein Engel würde dir ins Schlafzimmer kotzen? Und welcher Engel verschlingt in 8 Jahren 16.000 Euro an Tierarzt- Futter- und sonstigen Kosten, nur weil er leider als Allergikerengel mit Autoimmunerkrankung auf die Welt gekommen ist?!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juni 2013 um 17:52
In Antwort auf angsthund


Armes Scheidungskind. Mein Beileid. Wie habe ich es nur damals ohne Hund überstanden, als ich im Frontenkrieg zwischen meinen Eltern das erste Opfer war, später für einige Jahre nur noch mit Anwalt mit meinem eigenen Vater korrespondieren konnte und ich zu allem Übel auch noch Mobbingopfer in der Schule war?!
Kann man vielleicht etwas weniger auf die Tränendrüse drücken?! Wenn du unter der Trennung deiner Eltern so leidest, würde ich dir Unterstützung von einer Beratungseinrichtung, z.B. Mondo-X oder ähnlichen empfehlen, nicht aber einen Hund.

http://www.mondo-x.de/index.html

Meine Hunde sind übrigens keine Engel! Sie kotzen mir Gras (oder schlimmeres) ins Schlafzimmer, schleppen gerne mal Flöhe ein, verlieren Zecken in der Wohnung, fangen sich bei Hundefreunden Durchfall ein der (natürlich) auch gerne mal wieder in meiner Wohnung landet, sie haben ihren eigenen Kopf, prügeln sich gern mit größeren Hunden, kosten teilweise Unmengen beim Tierarzt und wollen auch bei Regen rausgehen.

Was für ein Engel würde dir ins Schlafzimmer kotzen? Und welcher Engel verschlingt in 8 Jahren 16.000 Euro an Tierarzt- Futter- und sonstigen Kosten, nur weil er leider als Allergikerengel mit Autoimmunerkrankung auf die Welt gekommen ist?!

Leise sein
1. du hast das falsch verstanden
2. man sollte sich nicht darüber lustig machen wenn man das nicht kennt
und anscheinend schätzt du das geschenk deiner hunde nicht
naja hast selber pech und jetzt lass es einfach mit meinem beitrag

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juni 2013 um 1:14


2. - wenn man "was" nicht kennt - Scheidungskind sein? Hast du meinen Beitrag gelesen? Ich habe 15 Jahre lang massiv unter der Scheidung meiner Eltern und dem nie enden wollenden Krieg, der auf meinem Rücken ausgetragen wurde, gelitten. Mondo-X ist nur eine der Beratungsstellen, die ich in dieser Zeit kennengelernt habe. Das mit der Beratungsstelle war ein ernstgemeinter Tipp!

So so, ich schätze also das "Geschenk" meiner Hunde nicht. Ich glaube eher, dass du mit einem sehr verklärten Blick auf die Hundehaltung schaust. Verständlich, wenn man noch keinen Hund hatte. Bevor ich mir meinen ersten eigenen Hund ins Haus geholt habe, habe ich mich auch mit einem charakterlichen Lassie-Verschnitt glückliche gemeinsame Stunden in Sommerwiesen genießend gesehen, der beste Freund des Menschen, treu bis das der Tod uns scheidet... Aufwachen! Hunde sind Opportunisten! Es gibt genügend unter ihnen, die dir freudestrahlend den Stinkefinger zeigen, wenn sich etwas bietet, das in dem Moment interessanter ist als du.
Hunde sind Pottsäue! Sie schmeißen sich in Rehkacke, wälzen sich in totem Fisch und runden das Erlebnis mit einem herzhaften Bissen Menschenkacke ab, wenn sie das Glück haben, all das in ihrer Nähe greifbar zu haben.
Hunde sind nervig! Sie haben eine innere Uhr, die ihnen genau sagt, wann Futterzeit ist, wann Gassizeit ist und überhaupt sind sie schon soooo lange nicht mehr bespaßt worden. Und ich habe bei mir noch nette Exemplare, die lange schlafen und sich sehr nach meinem Lebensrhythmus richten. Da kenne ich ganz andere Hunde.
Und was die idyllischen Sommerwiesen angeht... die sind wirklich nicht mehr so idyllisch, wenn man danach und währenddessen bis zu 20 Zecken von EINEM Hund absammelt und trotzdem am nächsten Tag noch 8 angebissene entfernt. Klar, es gibt chemische Mittel die vor Zecken schützen. Und dann ziehst du den Jackpot und hast so einen Hund wie ich, der keines dieser Mittel verträgt.
Und der Hund der einem im Sturme treu ist? Mein Sheltie ist wirklich ein Schatz! Sie folgt mir wohin sie kann, sie hört aufs geflüsterte Wort und versucht IMMER es mir irgendwie recht zu machen (vergisst diesen Ansatz allerdings durchaus auch wenn sie unterwegs auf die Goldgrube "Rehkacke" trifft und wirft sich genüßlich mit ihrem langen Fell genau dort hinein). Und als es mal auf einer Gassirunde einen tierischen Regenguss gab, bei dem der Regen fast seitwärts auf uns niederpeitschte, da drückte sich mein Engelchen ganz dicht an mich.



Sie liebt mich einfach. Sie hält immer zu mir.


Nein, natürlich drückte sie sich nicht an mich weil sie mich so mag, sondern sie hatte sich geschickt die Windschattenseite neben meinen Beinen gesucht, und versuchte so dem heftigsten Regenguss irgendwie zu entgehen.

Mal ehrlich - ICH liebe meine Hunde. Ob sie mich auch lieben??? Keine Ahnung, sie kleben an mir wie kletten und hören ziemlich gut auf das, was ich zu ihnen sage. Sie sind nicht wie manch andere Hunde und klauen von Tischen, wühlen auch nicht in meinem Müll und zerfleddern weder meine Kleidung noch nagen sie die Wohnung an. Ja, auch das machen haufenweise Hunde.
Aber weil ich nun schon seit vielen Jahren mit ihnen lebe, ich schon manche Tage vor Angst um ihr Leben zitternd und weinend neben ihnen Wache gehalten habe, wenn es ihnen richtig schlecht ging und schlaflose Nächte durchgestanden habe, weil einer von ihnen mit Magen-Darm alle Stunde raus musste, weil sie mir in die Wohnung gekotzt und bei Durchfall durchaus auch gekackt (natürlich auf den teuren Teppich, nicht aufs Laminat!) haben, weil ihre Zecken nicht nur auf ihnen sondern auch schon auf mir rumgekrabbelt sind, weil ich die Wohnung schon täglich mehrmals auf den Kopf gestellt habe, weil mir einer von ihnen Flöhe eingeschleppt hat und weil ich wirklich schon für alle Hunde zusammen an die 20.000 in sie investiert habe, sehe ich das alles vermutlich etwas realistischer.

Ich weiß meine Hunde zu schätzen. Ich habe auch schon geliebte Tiere einschläfern lassen müssen - und glaube mir: gegen diesen Schmerz ist so ein Scheidungskrieg ein Witz! - und für mich sind meine Hunde neben meinem Mann mein Ein und Alles. Aber es sind Hunde. Es sind Lebewesen. Die schafft man sich nicht an, um ein eigenes seelisches Loch zu stopfen, denn dafür sind sie nicht gemacht. Sie haben Bedürfnisse, sie haben ihre Macken, sie haben ihren ganz eigenen Kopf.

Darum: Aufwachen! Kümmere dich erst einmal um dich selbst, dann schau wohin dich dein Leben führt und wenn DANN Raum und Zeit für einen Hund da ist, DANN nimm einen zu dir! Und mach dich von dem Gedanken frei, dass Hunde Engel sind. Es sind Hunde. Punkt. Und die haben nicht nur ihre guten Seiten - aber wie bei allem im Leben gehören immer 2 Seiten zu einem Ganzen, und je realistischer deine Vorstellungen sind, umso weniger kann die Enttäuschung zuschlagen, wenn dann doch wieder einmal alles anders kommt, als man es sich vorgestellt hatte. Denn so ist das oft im Leben. Wir bekommen unsere Aufgaben um an ihnen zu wachsen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Juni 2013 um 21:04
In Antwort auf angsthund


2. - wenn man "was" nicht kennt - Scheidungskind sein? Hast du meinen Beitrag gelesen? Ich habe 15 Jahre lang massiv unter der Scheidung meiner Eltern und dem nie enden wollenden Krieg, der auf meinem Rücken ausgetragen wurde, gelitten. Mondo-X ist nur eine der Beratungsstellen, die ich in dieser Zeit kennengelernt habe. Das mit der Beratungsstelle war ein ernstgemeinter Tipp!

So so, ich schätze also das "Geschenk" meiner Hunde nicht. Ich glaube eher, dass du mit einem sehr verklärten Blick auf die Hundehaltung schaust. Verständlich, wenn man noch keinen Hund hatte. Bevor ich mir meinen ersten eigenen Hund ins Haus geholt habe, habe ich mich auch mit einem charakterlichen Lassie-Verschnitt glückliche gemeinsame Stunden in Sommerwiesen genießend gesehen, der beste Freund des Menschen, treu bis das der Tod uns scheidet... Aufwachen! Hunde sind Opportunisten! Es gibt genügend unter ihnen, die dir freudestrahlend den Stinkefinger zeigen, wenn sich etwas bietet, das in dem Moment interessanter ist als du.
Hunde sind Pottsäue! Sie schmeißen sich in Rehkacke, wälzen sich in totem Fisch und runden das Erlebnis mit einem herzhaften Bissen Menschenkacke ab, wenn sie das Glück haben, all das in ihrer Nähe greifbar zu haben.
Hunde sind nervig! Sie haben eine innere Uhr, die ihnen genau sagt, wann Futterzeit ist, wann Gassizeit ist und überhaupt sind sie schon soooo lange nicht mehr bespaßt worden. Und ich habe bei mir noch nette Exemplare, die lange schlafen und sich sehr nach meinem Lebensrhythmus richten. Da kenne ich ganz andere Hunde.
Und was die idyllischen Sommerwiesen angeht... die sind wirklich nicht mehr so idyllisch, wenn man danach und währenddessen bis zu 20 Zecken von EINEM Hund absammelt und trotzdem am nächsten Tag noch 8 angebissene entfernt. Klar, es gibt chemische Mittel die vor Zecken schützen. Und dann ziehst du den Jackpot und hast so einen Hund wie ich, der keines dieser Mittel verträgt.
Und der Hund der einem im Sturme treu ist? Mein Sheltie ist wirklich ein Schatz! Sie folgt mir wohin sie kann, sie hört aufs geflüsterte Wort und versucht IMMER es mir irgendwie recht zu machen (vergisst diesen Ansatz allerdings durchaus auch wenn sie unterwegs auf die Goldgrube "Rehkacke" trifft und wirft sich genüßlich mit ihrem langen Fell genau dort hinein). Und als es mal auf einer Gassirunde einen tierischen Regenguss gab, bei dem der Regen fast seitwärts auf uns niederpeitschte, da drückte sich mein Engelchen ganz dicht an mich.



Sie liebt mich einfach. Sie hält immer zu mir.


Nein, natürlich drückte sie sich nicht an mich weil sie mich so mag, sondern sie hatte sich geschickt die Windschattenseite neben meinen Beinen gesucht, und versuchte so dem heftigsten Regenguss irgendwie zu entgehen.

Mal ehrlich - ICH liebe meine Hunde. Ob sie mich auch lieben??? Keine Ahnung, sie kleben an mir wie kletten und hören ziemlich gut auf das, was ich zu ihnen sage. Sie sind nicht wie manch andere Hunde und klauen von Tischen, wühlen auch nicht in meinem Müll und zerfleddern weder meine Kleidung noch nagen sie die Wohnung an. Ja, auch das machen haufenweise Hunde.
Aber weil ich nun schon seit vielen Jahren mit ihnen lebe, ich schon manche Tage vor Angst um ihr Leben zitternd und weinend neben ihnen Wache gehalten habe, wenn es ihnen richtig schlecht ging und schlaflose Nächte durchgestanden habe, weil einer von ihnen mit Magen-Darm alle Stunde raus musste, weil sie mir in die Wohnung gekotzt und bei Durchfall durchaus auch gekackt (natürlich auf den teuren Teppich, nicht aufs Laminat!) haben, weil ihre Zecken nicht nur auf ihnen sondern auch schon auf mir rumgekrabbelt sind, weil ich die Wohnung schon täglich mehrmals auf den Kopf gestellt habe, weil mir einer von ihnen Flöhe eingeschleppt hat und weil ich wirklich schon für alle Hunde zusammen an die 20.000 in sie investiert habe, sehe ich das alles vermutlich etwas realistischer.

Ich weiß meine Hunde zu schätzen. Ich habe auch schon geliebte Tiere einschläfern lassen müssen - und glaube mir: gegen diesen Schmerz ist so ein Scheidungskrieg ein Witz! - und für mich sind meine Hunde neben meinem Mann mein Ein und Alles. Aber es sind Hunde. Es sind Lebewesen. Die schafft man sich nicht an, um ein eigenes seelisches Loch zu stopfen, denn dafür sind sie nicht gemacht. Sie haben Bedürfnisse, sie haben ihre Macken, sie haben ihren ganz eigenen Kopf.

Darum: Aufwachen! Kümmere dich erst einmal um dich selbst, dann schau wohin dich dein Leben führt und wenn DANN Raum und Zeit für einen Hund da ist, DANN nimm einen zu dir! Und mach dich von dem Gedanken frei, dass Hunde Engel sind. Es sind Hunde. Punkt. Und die haben nicht nur ihre guten Seiten - aber wie bei allem im Leben gehören immer 2 Seiten zu einem Ganzen, und je realistischer deine Vorstellungen sind, umso weniger kann die Enttäuschung zuschlagen, wenn dann doch wieder einmal alles anders kommt, als man es sich vorgestellt hatte. Denn so ist das oft im Leben. Wir bekommen unsere Aufgaben um an ihnen zu wachsen.

Weg hier
1. ich hatte schon einen hund
2. du hast keine ahnung über die scheidung meiner eltern also urteile nicht darüber
3. du sollt meine diskussion verlassen damit ich richtige tipps kriegen kann
bey bey

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Juni 2013 um 13:24


1. dann frag doch nicht, was ein Hund (pardon: ein Engel) kostet
2. ich urteile nicht über die Scheidung deiner Eltern sondern allerhöchstens über deine Äußerungen dazu. Des Weiteren habe ich dir eine Beratung empfohlen.
3. du entscheidest in einem öffentlichen Forum schon mal gar nicht, wer in einer Diskussion bleibt und wer nicht. Ferner hast du von mir richtige Tipps bekommen.

--Das schreibt sich bye bye--

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Juni 2013 um 14:17
In Antwort auf 16mimi16

Weg hier
1. ich hatte schon einen hund
2. du hast keine ahnung über die scheidung meiner eltern also urteile nicht darüber
3. du sollt meine diskussion verlassen damit ich richtige tipps kriegen kann
bey bey

Richtige tipps
ich fand ihren beitrag klasse. Darin wurde nichts beschönigt, es wurden die positiven, aber auch vor allem die negativen dinge genannt und die sind...in meinen augen....viel wichtiger! ihr beitrag ist realistisch.
Ich selber hab noch nie hunde gehabt, weiß aber, dass es nicht immer ein zuckerschlecken ist. Daher würden mich auch erst die weniger schönen dinge interessieren, ob ich auf sowas überhaupt bock habe....und zeit.

Wie ich an deinem bild sehe, hast du auch eine katze. Die sind auch nicht immer schmusig und pflegeleicht. Wenn jemand da um einen einblick fragt, dann würd ich zumindest auch sagen, sie haben ihre wilden minuten, wollen nicht immer kuscheln und kotzen einem die wohnung...gerne auch den teppich....voll. etc. etc.

Tiere sind nicht immer nur toll. Sie kosten vor allem geld, viel zeit. Und es fallen arbeiten an, die machen nicht immer spaß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. Juni 2013 um 20:49

Sorry
Aber das was du schreibst klingt für mich nicht nach einem schönen leben für einen hund... du gehst noch zur schule, übernimmst bald ein haus, und möchtest soooo gern nen hund. Kauf dir n stofftier. Was ist wenn der hund plötzlich krank wird, wird dann einfach schule geschwänzt?Wenn er nicht alleine bleiben möchte? Muss er dann weil du es halt so bestimmst? Und wer soll das bezahlen? Ich verdiene voll! Und trotzdem ist es manchmal verdammt eng am ende des monats. Haustiere kosten einfach ne menge geld. Und damit meine ich nicht körbchen und leine etc. Sondern impfung, wurmku, flohprophylaxe, tierarzt, steuer(richtet sich nach rasse und bundesland) usw. Ich will dir das nicht schlecht reden aber nur nachmittags etwas spielen und so reicht nicht. Auch nicht 3 runden gassigehen. Ein hund, gerade ein großer will und muss gefordert werden .sonst heißt es nachher wieder problemhund... dabei ist das problem das andere ende der leine... denk bitte nochmal nach. Das argument "ich möchte aber so gerne" zählt nicht. Ich weis das scheidungskinder was fürs herz brauchen aber kannst du das wirklich schaffen? Vor allem wenn deine eltern dagegen sind?Versuch doch erstmal in einem tierheim als pate für einen lieben hund da zu sein. Das kostet nicht so viel, der hund wärw nicht bei dir(du hättest keinen ärger mit deinen ellis) und du kannst schauen ob es das ist was du wirklich willst und ob du das auch schaffst. Und dabei tust du auch noch was gutes wär das nicht für den anfang besser? Sagt ja keiner das du dir nicht irgendwann einen zulegen kannst...
Lg und nicht übel nehmen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Juni 2013 um 20:13

Erstmal..
... ich weiß nicht, ob du noch minderjährig bist, oder nicht, aber solltest du es sein und deine Eltern sagen beide nein, wird dir kein vernüftiger Züchter jemals einen Hund aushändigen (auch kein Tierheim oder sonst jemand). Seriöse Züchter achten darauf, wem sie ihre Hundekinder anvertrauen. Und wenn du zu einem Züchter gehst und sagst, du gehst noch zur Schule und der Hund ist Vormittags allein (auch als Welpe, nehme ich mal stark an), wird der Züchter erst Recht sagen, das du es dir noch mal überlegen sollst. Im übrigen solltest du dir im Klaren sein, was für Kosten auf dich zu kommen. Solltest du einen reinrassigen Hund von einem seriösen Züchter wollen musst du schon mal von 800 - 1200 bezahlen. Tierarzt, Futter, Spielzeug, Leinen, die gerne mal durchgekaut werden, Steuern (jährlich), Haftpflichtverischerung, ohne die du heutzutage keinen Hund mehr halten darfst (mindestens 7 Euro im Monat), ganz zu schweigen von der Zeit die ein Hund braucht.
Mein Schäferhund kostet mich im Monat zum Beispiel: mindestens 10 euro Tierarzt, 7 Euro Versicherung, dann die Steuer (die von Bundesland zu Bundesland verschieden ist), Futter mit mindestens 40 Euro, Hundeschule mit 25 Euro die Stunde und so weiter und so weiter. Hast du mindestens 60 Euro im Monat übrig? Wo bekommst du das Geld her? Als Schüler verdienst du nichts, als Lehrling nur wenig, als Student gar nichts. Was wenn dein Hund krank wird und sein restliches Leben Medis brauch? Kennst du die Preise für Medis für Hunde? Ich hab selber zwei Hunde (Schäferhund und Dackel) und ich kann dir sagen: ein Hund "schenkt dir sein Herz" nicht, weil du ihn immer fütterst. So eine Beziehung zu einem Hund aufzubauen, das dauert Monate, wenn nicht sogar noch länger, und braucht vor allem Vertrauen. Vertrauen baut sich nicht in Tagen auf, sondern in Monaten harter Arbeit, wo dein Hund dich immer wieder auf die Probe stellen wird, ob du es überhaupt verdienst, sein Vertrauen zu haben. Außerdem ist es deinem Hund nicht gedient, wenn du ihn nur beschmust und mit ihm Gassi-gehst. Ein Hund ist ein Rudeltier, er braucht klare Regeln und keine "vielleichts" die vielleicht mal eingehalten werden und mal nicht. Hunde werden schnell "Vermenschlicht" und man denkt: "Och er bellt andere Hunde an, weil er mich beschützen will." So ist es nicht. Er bellt (meistens) andere Hunde an, weil er DIR nicht zutraut, das du IHN beschützen kannst. Dann kommt es schnell dazu, das er sich als "Rudelführer" sieht und dann fangen deinen Probleme erst richtig an. Du musst dir bewusst sein, ob du in der Lage bist einen Hund zu verstehen und zu erziehen. Du willst einen großen Hund? Bist du in der Lage einen 40 Kilo Hund an der Leine in Schach zu halten, sollte er mal Angst haben oder ausflippen? Und vor allem bist du dir im Klaren, das ein Hund im besten Fall 15 Jahre und noch älter werden kann? In 15 Jahren kann viel passieren. Er kann krank werden, du kannst krank werden, du wirst heiraten, Kinder kriegen, vermutlich auch umziehen. Bist du dann immer noch in der Lage deinem Hund die Aufmerksamkeit zu geben, die er verdient, oder schiebst du ihn dann einfach ab, wenn er nicht mehr in deinen Zeitplan passt? Was ist, wenn du in Urlaub fährst? Mitnehmen? Mit einem Hund in Urlaub zu fahren, ist genauso stressig, als wenn du Kinder mit nimmst. Oder ist dir klar, das du nicht ins Kino kannst oder nicht ins Schwimmbad, weil du dich um deinen Hund kümmern musst? Ich hab schon mein ganzes Leben lang Hunde, ich kann dir eines sagen, ein Hund ist Verantwortung und viel, viel Arbeit. Du musst wissen, wie du deinen Hund verstehst, wieso er grade Nachbars-Fiffi anbellt oder deinen Freund anknurrt. Hast du schon mal überlegt, das es Hunde gibt, die nicht alleine sein wollen? Auch "gut erzogene" Hunde? Was würdest du dann machen, wenn sich deine Nachbarn beschweren, weil er den ganzen Tag bellt? Ich kann dir nur den Tipp geben: Überlege es dir drei, wenn nicht sogar viermal. Tu es für deinen zukünftigen Hund, nicht für dich. Vielleicht ist es besser noch ein paar Jahre zu warten und abzuwarten, ob du es mit deinem Beruf und vor allem deinem Leben in Einklang bringen kannst. Ich will dir damit nicht sagen, das du nicht irgendwann einen Hund haben sollst, ich will, das du dir Gedanken darüber machst, was ein Hund bedeutet. Ein Hund ist ein Lebewesen, mit seinen eigenen Bedürfnissen, Macken und Anforderungen ans Leben. Mach dir bewusst, was ein Hund bedeutet. Für dich, für dien Leben jetzt und vor allem in der Zukunft!! Und noch mal zum Nachdenken: du schreibst, du übernimmst "bald" das Haus von deinem Vater. Ist dir klar, was ein Haus monatlich kostet? An Geld und an Zeit? Bitte entschuldige, aber das klingt für uns hier, alles recht unüberlegt.
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen