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Hund und Katz - geht das??

26. September 2006 um 17:03 Letzte Antwort: 21. Oktober 2008 um 19:53

Hallo alle zusammen. Wir haben seit 12 Jahren eine Katze. Sie ist eine reine Wohnungskatze, weil wir in die Stadt, an einer verkehrsreicher Strasse, wohnen. Im Dezember werden wir in einem Haus mit Garten umziehen, dann darf die Katze raus. Ich habe meinem Sohn immer versprochen, wenn wir unser eigenes Haus haben, darf er einen Hund haben, weil er sich so sehnlich einen wünscht. Die Frage ist: kann das gut gehen, wenn wir einen Welpen ins Haus zu der Katze bringen? Wir wollen einen Welpen kaufen, weil ich weiß daß das mit einem erwachsenen Hund nicht klappen würde mit der Katze. Ich will meine Katze nicht überfordern, anderseits will ich meine Versprechen zu meinem Sohn halten. Hat jemand von Euch Erfahrung damit, Hund und Katz zusammen zu bringen?

Es grüßt Euch Pusskin

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26. September 2006 um 21:53

Hallo Pusskin
ja, ich habe in der Tat Erfahrung damit, Hund und Katze zusammen zu bringen - bei 16 Katzen und drei Hunden war es jedes Mal anders. Als unsere Wölfin Tara zu uns kam, war sie ein Welpe von 8 Wochen und ich hatte "nur" zwei Katzen - die beiden knurrten und fauchten den Welpen an, ließen Tara aber glücklicherweise in Ruhe.
Als unser Berner-Mädchen Mieke im Februar diesen Jahres ins Haus kam, lief auch alles ziemlich ruhig, ich habe allerdings darauf geachtet, dass die Katzen immer eine Möglichkeit zum Rückzug haben, außerdem war bei Miekes "Eltern" auch eine Katze und sie kannte die.
Bei Berner-Bär Astor waren die Katzen schon daran gewöhnt, dass andauernd etwas großes, tapsiges durch das Haus wandert, nur mein tauber Kater Eisbär ist wie eine Furie auf den Hund los und hat ihn vermöbelt. Ich habe Eisbär einen Tag Stubenarrest im Zimmer meiner Tochter verordnet, aber es wurde nicht wirklich besser. Dann hab ich nach Absprache mit unserem TA Eisbär medikamentös ruhig gestellt, so dass er ruhig neben Astor gelegen hat und merkte, dass Astor überhaupt kein Interesse an Eisbär hat. Das hat gewirkt, heute liegen die beiden Nase an Nase.
Ich denke, es ist nicht verkehrt, eine Welpen mit Katzenerfahrung zu holen, aber auch ein ruhiger ausgewachsener Hund muß nicht unbedingt ein Problem sein.
Habt Ihr vielleicht Freunde oder Bekannte mit einem Hund? Ladet die doch mal zu Euch ein um zu sehen, wie die Katze reagiert.
Laßt der Katze eine Rückzugmöglichkeit, wo der Hund nicht hin darf und wo die Katze auf jeden Fall ihre Ruhe hat. In der Regel gewöhnen sich Hund und Katz schnell aneinander. Viel Glück, Jule

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21. Oktober 2006 um 22:32
In Antwort auf dale_12315579

Hallo Pusskin
ja, ich habe in der Tat Erfahrung damit, Hund und Katze zusammen zu bringen - bei 16 Katzen und drei Hunden war es jedes Mal anders. Als unsere Wölfin Tara zu uns kam, war sie ein Welpe von 8 Wochen und ich hatte "nur" zwei Katzen - die beiden knurrten und fauchten den Welpen an, ließen Tara aber glücklicherweise in Ruhe.
Als unser Berner-Mädchen Mieke im Februar diesen Jahres ins Haus kam, lief auch alles ziemlich ruhig, ich habe allerdings darauf geachtet, dass die Katzen immer eine Möglichkeit zum Rückzug haben, außerdem war bei Miekes "Eltern" auch eine Katze und sie kannte die.
Bei Berner-Bär Astor waren die Katzen schon daran gewöhnt, dass andauernd etwas großes, tapsiges durch das Haus wandert, nur mein tauber Kater Eisbär ist wie eine Furie auf den Hund los und hat ihn vermöbelt. Ich habe Eisbär einen Tag Stubenarrest im Zimmer meiner Tochter verordnet, aber es wurde nicht wirklich besser. Dann hab ich nach Absprache mit unserem TA Eisbär medikamentös ruhig gestellt, so dass er ruhig neben Astor gelegen hat und merkte, dass Astor überhaupt kein Interesse an Eisbär hat. Das hat gewirkt, heute liegen die beiden Nase an Nase.
Ich denke, es ist nicht verkehrt, eine Welpen mit Katzenerfahrung zu holen, aber auch ein ruhiger ausgewachsener Hund muß nicht unbedingt ein Problem sein.
Habt Ihr vielleicht Freunde oder Bekannte mit einem Hund? Ladet die doch mal zu Euch ein um zu sehen, wie die Katze reagiert.
Laßt der Katze eine Rückzugmöglichkeit, wo der Hund nicht hin darf und wo die Katze auf jeden Fall ihre Ruhe hat. In der Regel gewöhnen sich Hund und Katz schnell aneinander. Viel Glück, Jule

@jule
hast du echt einen wolf? mein mann hat auch so einen splean. wir sind total naturverbunden und sein traum wäre einen wolfswelpen aufzuziehen. ich dagegen glaube aber man könnte keinen wolf artgerecht halten. was meinst du?

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30. September 2008 um 20:26

Vieles zu bedenken
Hallo Pusskin,

ich habe von den anderen schon gelesen, dass es oft problemlos klappt- das stimmt auch, wenn man es richtig macht. Was ich nur unbedingt anmerken möchte ist folgendes: deine Katze ist 12 jahre alt, eine reine Wohnungskatze und jetzt darf sie nach 12 Jahren erstmals raus: das allein sind schon sehr große Stressfaktoren für die Katze, der Umzug und der plötzliche Freigang. Ich würde der Katze zu Beginn auf gar keinen Fall einen Hund- weder Welpe noch erwachsenen Hund zumuten. Selbst eine Katze die Freigänger ist, sollte man nach einem Umzug möglichst die ersten 6 Wochen gar nicht rauslassen.
Du schreibst weiterhin dass Du deinem Sohn versprochen hastm dass er einen eigenen Hund haben darf, wenn ihr ein eigenes Haus habt. Entschuldige bitte meine Direktheit, aber dass ist absolut keine gute Voraussetzung weder für euch, den Hund noch die Katze. Ich weiss nicht wie alt dein Sohn ist, aber stell dich darauf ein, dass die ganze Arbeit an dir hägenbleibt- und bei einem Welpen ist das nicht gerade wenig. Ich arbeite seit fast 3 Jahren als Verhaltenstherapeutin für Hunde und war schon in sehr vielen Familien, wo ein Hund auf Wunsch des Kindes (im wahrsten Sinne des Wortes) angeschafft wurde! Ich kenne deinen Sohn nicht und bilde mir somit auch kein Urteil- ich möchte dich nur darauf hineisen, dass es sehr sehr viel zu bedenken gibt und wirklich die komplette Familie einverstanden sein muss, alles für den Hund zu tun. Leider sieht es nach einigen Wochen, wenn die ersten Schäden angerichtet wurden, nicht mehr so rosig aus.
Ich möchte euch den Hund nicht ausreden, sondern ich bitte euch, das ganze nochmals zu überdenken- bitte handelt nicht überstürzt. Und holt euch jemanden, der euch berät: einige Hundeschulen oder Trainer bieten "Beratung vor dem Hundekauf" an. Lasst euch bitte auf so ein Gespräch ein- es gibt soviel zu bedenken.
Und zur Katze empfehle ich euch- egal wann ein Hund einziehen sollte- schon vor dem Umzug eine Bachblütenbehandlung. 12 Jahre sind ein hohes Alter und ihr möchtet doch sicher, dass sich eure Katze in dem neuen Haus wohlfühlt. Dies kann man ihr wirklich mit Bachblüten erleichtern.

Ich hoffe, dass mein Kommentar nicht "böse" klingt- ich denke jetzt wirklich in erster Linie an die Tiere und wie es ihnen ergehen soll.

Liebe Grüße

Diana

http://kraeuterschaetzelein.jimdo.com

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21. Oktober 2008 um 19:53

Ich würde es erstmal sein lassen
und nach ner Weile, das heißt, wenn die Katze wirklich an die neue Umgebung gewöhnt ist, würde ich evtl. einen kleinen Hund dazu nehmen. (Kommt natürlich auf den Charakter der Katze an) . Einen großen Hund würde ich an eurer Stelle nicht holen, da die Katze so vielleicht noch ängstlicher reagieren kann.

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