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Hund trotz Arbeit?

2. April um 15:46 Letzte Antwort: 5. Mai um 13:57

Schon seit Ewigkeiten wünsche ich mir einen Hund. Da meine Mutter keinen Hund im Haus haben wollte und ich dieses Jahr in eine eigene Wohnung ziehe, überlege ich mir schon seit ein paar Monaten ob ich mir einen Hund zulegen sollte.

Meine Situation ist folgende:
Im September beginne ich eine Ausbildung, arbeite aktuell Vollzeit zur "Überbrückung" da ich nach meinem Abschluss nicht direkt eine Ausbildungsstelle gefunden habe (Ich bin 20, nicht dass jetzt Antworten kommen, ich wäre ja noch ein Kind, weil ich jetzt erst eine Ausbildung anfang). Da ich nicht auf das Geld angewiesen war/bin, habe ich mir schon einiges zusammengespart (unter anderem für einen Hund). Früher oder später muss ich meinen aktuellen Job (aufgrund der Ausbildung) kündigen, davon weiß mein Chef auch. Nun ist die Überlegung ein paar Wochen früher zu kündigen und Resturlaub zu nehmen um sich Vollzeit um einen Welpen kümmern zu können (ich spreche hier von 6-8 Wochen). Das wäre meiner Meinung nach der "perfekte" Zeitpunkt da ich dann viel Zeit für den Kleinen hätte und mich komplett auf die Erziehung und das Hundetraining konzentrieren könnte. ABER: Ab September werde ich eben wieder anfangen müssen zu arbeiten und auch mein Freund arbeitet Vollzeit, wir arbeiten beide ca. zur selben Zeit. Ich könnte den Hund zwar vorher langsam an das Alleinesein gewöhnen aber ich bin mir unsicher ob es letztendlich nicht trotzdem zu lang für ihn wäre... Selbstverständlich würde ich morgens früher aufstehen um mit ihm bevor ich gehe nochmal eine große Runde zu laufen und auch wenn ich nach Hause komme würde ich sofort mit ihm rausgehen. Außerhalb meiner Arbeitszeit würde ich bei dem Hund bleiben und auch am Wochenende schauen, dass ich ihn überall hin mitnehmen kann. Jedoch wäre er eben 4 Tage die Woche ca 8 Std. alleine, freitags kommen wir früher von der Arbeit, da wären es "nur" ca 4-5 Std.

Ich habe jetzt schon so viele Artikel gelesen und auch persönlich bei Bekannten nachgefragt, die auch Hunde haben/hatten und berufstätig sind. Die einen sagen es ist machbar wenn man den Hund gut genug daran gewöhnt und sich dann zumindest in seiner Freiteit viel Zeit für den Hund nimmt; andere sagen man sollte das dem Hund nicht antun... Ich persönlich bin der Meinung, da ich einen Welpen aus dem Tierheim holen möchte, dass es besser für ihn wäre bei mir zu sein und eine Familie zu haben, als vielleicht sein restliches Leben im Zwinger zu sitzen und dort erstrecht alleine und einsam zu sein...

Würde mich über gut gemeinte Tipps und Erfahrungsberichte sehr freuen. Oder auch ein paar Pro- und Contrapunkte von eurer Seite. Ich bedanke mich schonmal bei allen die mir weiterhelfen können.

Liebe Grüße Ramona

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9. April um 12:39

Das kann nicht funktionieren. Einen Welpen über 8 Stunden jeden Tag alleine zu lassen, wird nicht klappen. Abgesehen davon, dass man einen Welpen richtig versauen kann, wenn man nicht genug Zeit hat.
Kein seriöser Hundebesitzer wird dir unter den Umständen einen Welpen geben. Auch kein Tierheim. Die Devise lautet nämlich nicht "hauptsache raus hier", sondern das Tier in verantwortungsvolle und passende Hände zu vermitteln. Und eure Lebensumstände lassen derzeit nunmal keine Aufnahme eines Welpen zu.
Vielleicht wäre es etwas anderes, mit einem erwachsenen Hund, der das schon kennt und gewöhnt ist. Aber auch dann ist die Zeit verdammt lange.
Besteht denn die Möglichkeit, einen ruhigen Hund mit auf die Arbeit zu nehmen? Bei dir oder deinem Freund? Oder ist das ausgeschlossen?
Außerdem kann man mit einem Welpen keine großen Runden drehen. Am Anfang sind das eher mehrere kleine Ründchen.

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5. Mai um 13:57

Ja das kann schon schwierig sein,war bei mir auch keine leichte Entscheidung.

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