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Hund sozialiesieren

30. April 2013 um 18:50 Letzte Antwort: 17. Mai 2013 um 12:42

Hallo

Mein Problem ist das mein rüde sich von sein sozial verhalten verschlechtert hat und ich echt keine ahung mehr habe wie ich es noch ändern kann.
Also wenn wir draußen sind und er ein hund sieht ist er extrem drauf fixiert und umso näher ein hund kommt will er sofort hin, fängt an zu bellen, zieht extrem dahin so das ich immer irgendwo sicher stehen muss. also er ist jetzt 2 jahre und wir haben dazu noch einen 2 der ist jetzt 6 monate mit den kleinen kommt er super aus aber drausen ist alles anders. Ich kenne ihm vom verhalten her noch ganz anders. Das erste mal das er aggressiv gegen über eines hundes wurde war als mein bruder sich treffen wollte ich hin kam mit ihm sein läufige Hündin da war die er seit klein an kennt und ein 2 rüde anfangs war alles supi nur die Hündin ging wieder rein und später auf eine wiese als ich mein hund abmachte habe wollte er gleich auf den rüde los. Nur es ist irgendwann immer schlimmer geworden. Die leute in der Gegend nehmen ihre hunde schon kurz oder gehen uns ganz aus dem weg. Manchmal sieht er auch das der kleine an andere hunde schnuppern darf und er nicht. Es macht mich schon traurig ihm zu sehen und das niemand ihm mal schnuppern lässt weil die gleich angst haben. Denn hält mein freund mir auch ständig unter der nase das sein hund ja so gut mit andere klar kommt und so. Vielleicht könnt ihr mir rat geben. Denn der große tut mir schon leid.

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2. Mai 2013 um 15:09

Hallo
Der Vorfall wo eine läufige Hündin eine Rolle gespielt hat, lassen wir außen vor. Klar sind Rüden etwas anders bei so eine Situation.

Erstens, Hunde sind keine Menschen. Dein Hund muss dir nicht Leid tun weil er weder an anderen schnuppern darf noch an sich gerne beschnuppern lässt. Er muss andere Hunde nicht mögen!
Aber er muss sich neutral anderen Hunden gegenüber verhalten. Du musst ihm die Leineaggression abgewöhnen. Dieses Video hier bei Youtube zeigt einer der Methoden, die man erfolgreich anwenden kann um Agression gegen Artgenossen entgegen zu wirken. Kann ich dir empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=D41iMY1xwdg

Danach wenn alles nicht hilft, dann such dir ein Hundeverein. Der Verein für Deutsche Schäferhunde zum Beispiel bittet das Augsburger Modell an: Alle Hunderassen und Mischlinge sind willkommen und können daran teilnehmen. Da brauchst Du keine teure Trainerstunde zu bezahlen. Eine Mitgliedschaft ist bedeutend günstiger als Trainerstunde zu bezahlen.

Gutes Gelingen

Leonina

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6. Mai 2013 um 13:29

Also,...
... der Videolink wurde brav gesichtet; Beiträge gelesen.
Zum Link: nett aber eher schwammliges Blabla.

Mein Lösungsansatz würde so aussehen.
Technik: 3m Revierleine - KEIN Geschirr!

Sobald und sofort der Hund auf einen Artgenossen fokusiert und/oder spannt erfolgt ein Triebabbruch.
Dies kann wie folgt aussehen. Ihr seht einen Hund. Sofort sich am Wegesrand einordnen. Hund sitzt. Schaut er auf den anderen Hund, erfolgt ein Triebabruch, zb. über einen kleinen Kick auf den Oberschenkel oder Hintern, einen Wasserstrahl via Plastikflasche, Wurf mit Gummischlauch oder Disk/Rasselkette, ganz egal aber der Hund muss aus seinem Verhalten herrausgelösst werden. Dies muss völlig emotionslos passieren. Der Hund wird sich mit Garantie an dich wenden. Dies sollte sofort mit ruhigem (R U H I G E M) extra grossgeschrieben!- Streicheln und herzlichem Lob honoriert werden. Wendet er sich wieder dem Feinde zu, steht man auf und wiederholt das Ganze.
Genau so überzeugst du deinen Hund von deinen Leaderqualitäten, die da sind: Respekt - Vertrauen - Zuneigung! Bausteine einer Beziehung!
Wichtig ist, dass du ruhig und bestimmt bleibst. Sei locker. Sieh das als Chance der Veränderung und nicht als Auseinandersetzung.
Natürlich bleibt dein 2. Hund bei dieser Geschichte ausgeschlossen!!!!!!!!!!!!!! Ziehe das mind. 3 Wochen durch!
In dieser Zeit: kein Markieren, kein Schnüffeln oder Jagen, kein Spiel. Trainiere viel das Sitz mit und ohne Belastung.
1.Woche ruhiges Spazierengehen mit nur wenig Konfrontationen, 2. Woche darf es schon mehr sein 3. Woche die Feuertaufe. Jeden Tag ca. 1,5 std.- AM STÜCK.
So hat dein Hund die Möglichkeit von der trieblichen Phase in die kooperative zu fallen; und das wollen wir ja.

In deine Spaziergänge kannst du das Training am "Ruhigen Sitzen" einbauen.

Viel Spass
Reivo

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10. Mai 2013 um 14:35

Hallo Reivo
Wie gesagt, das Video bei Youtube zeigt einer der Methoden, die man erfolgreich anwenden kann. Man muss halt asprobieren was bei seinem Hund hilft.

Bei meiner Schäferhund-Dame half das von dir beschreibene Technik nicht, die Methode auf das Viedeo schon.

Leonina

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17. Mai 2013 um 12:42

Hallo
ich würde an deiner Stelle mit dem Hund zur Hundeschule gehen, besorge dir Bücher über Hundeerziehung und guck dir im Internet Beiträge von Hundetrainern an. Ich schaue gerne Cesar Millan - der Hundeflüsterer. Benutze kein Geschirr, sondern ein Halsband, und lass ihn nicht von der Leine, bis er gehorsam ist. Übers Futter kannst du auch eine Menge ausrichten. Gib ihm nur einmal am Tag das Futter aus dem Napf - und zwar am Abend. Tagsüber kannst du dann seine andere Ration immer mal als Belohnung geben. Wenn du einen Befehl gegeben hast, sei immer konsequent! Wenn er nicht hört, wiederhole den Befehl. Er muß akzeptieren, dass du der Rudelführer bist.

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vom Redaktionsteam
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