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Hund schnappt nach Fremden

11. Oktober 2007 um 9:27 Letzte Antwort: 22. Oktober 2007 um 11:30

Hallo,

eine Freundin von mir, deren Border-Mix auch an Arthrose leidet und deshalb nur im "Denksport" ausgelastet wird hat ein Problem. Wir haben uns damals während der Physiotherapie unserer Hunde kennen gelernt.

Also, es ist so, dass der Hund meiner Freundin nach Fremden schnappt. Das Verhalten ist aber so komisch, dass wir es schlecht einschätzen können. In Bezug auf bekannte Menschen ist der Hund total verspielt und verschmust, will immer nur knuddeln und freut sich über jede Beachtung. So nun kann es sein, dass er, wenn eine Person das Zimmer betritt hinläuft und sich freut und gut ist. Es kann auch sein, dass er hinläuft, sich freut, sich streicheln lässt und wenn die Person den Raum verlässt, flippt er aus. (Heißt: Er bellt und versucht der Person ins Gesicht zu beißen).

Ganz schlimm ist es in engen Räumen. Z.B. im Fahrstuhl. Da der Hund keine Treppen laufen darf, müssen die zwei immer den Fahrstuhl nehmen (Kaufhaus, Büro etc.). Wenn dann noch jmd. einsteigt, den der Hund nicht kennt, dann fixiert er denjenigen mit eingezogenem Genick. Als wenn er Angst hat oder unsicher ist. Natürlich wundern sich die Leute über das "unnatürliche" Verhalten eines Hundes sie direkt anzustarren und starren zurück. Das empfindet der Hund als Bedrohung. Im schlimmen Fällen sitzt der Hund mit eingezogenem Genick und die Person anstarrend da und knurrt leise vor sich hin. Beim Aussteigen versucht er die Person schlagartig anzufallen. Wenn es nicht so schlimm ist, dann lässt er das Knurren weg, aber anfallen tut er die Person beim Aussteigen auf jeden Fall.

Ich habe meiner Freundin geraten, den Hund eine Weile nur mit Halti auszuführen und nur über den Preydummy zu füttern und zwar dann, wenn Personen in der Nähe sind, damit er einen positiven Bezug zu Fremden bekommt. Sie soll ihn den ganzen Tag ignorieren (auch wenns schwer fällt, ist son süßer) und ihm nur dann Aufmerksamkeit in Form von Leckerchen oder Spiel geben, wenn jmd. in der Nähe ist. So soll sie ihm seine ganze Tagesration verfüttern, also nix mehr aus dem Napf.

Was haltet ihr davon? Habt ihr noch Vorschläge, was ich ihr raten könnte?

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11. Oktober 2007 um 13:31

Was
hilft denn das halti? der hudn darf nur mit maulkorb raus, wenn bekannt ist, dass er beißt.

und füttern? na, das funzt nur, wenn deine freundin ein perfektes timing hat und VORHER bereits mit ihm geübt hat, dass er leute nicht fixieren soll, sondern sich auf sie zu konzentrieren, sonst empfindet der hund das futter nämlich als belohnung für sein jetztiges verhalten und glaubt, dass auch sein frauchen findet, dass es geanu richtig ist, zu knurren udn zu beißen.

wird denn knurren und beißen nicht unterbunden?

udn warum zwingt sie ihn in angstsituationen? wenn ich weiß, dass der hund nicht klarkommt damit, dann darf er einstweilen nicht zum einkaufen mit.
und wenn er schon mitkommt, dann sollte er geschützt werden... soll heißen, wieso lässt sein frauchen sowas zu? wenn mein hund angst zeigt, dann lass ich die nicht hochkochen udn verstärke sie noch. im vorliegenden fall würde ich dazwischengehen, den blickkontakt brechen und den hund hinter mir halten. bei einer gescheiten rudelprägung und entsprechenden vertrauen des hundes müsste er dann überhaupt nicht mehr angst haben, denn er müsste ja wissen, dass frauchen ihn schützt. aber der hudn lernt ja das gegenteil, nämlich, dass er alleine dasteht...also daran würde ich dringend arbeiten!

lg
phinnea

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11. Oktober 2007 um 14:10

Hallo
also meine Freundin belohnt den Hund ja nur, wenn er sie anschaut. Er hat gelernt auf Kommando Blickkontakt mit ihr aufzunehmen und für den wird der Hund belohnt. Sie zieht das Training jetzt seit 2 Tagen durch und der Blickkontakt hat sich schon verlängert (bisschen also ein zwei Sekunden). Sie zwingt den Hund nicht in solche Situationen, sie hat manchmal keine andere Wahl. Sie ist berufstätig und nimmt den Hund mit zur Arbeit. Dort muss der Hund mit dem Fahrstuhl fahren, da er aufgrund seiner gesundheitlichen Vorgeschichte keine Treppen laufen darf.

Von einem Maulkorb habe ich abgeraten, da man damit immer von den Leuten "angemacht" wird. Sie hat ihren Hund immer gut im Griff und sieht immer zu, dass es nicht zu ausschreitungen kommen kann. Ja auch im Fahrstuhl, wo es sehr eng ist.

Der Hund hat tatsächlich schon sehr viel mitgemacht und sie ist seine einzige Bezugsperson. Er hat sehr großes Vertrauen zu ihr. Er hatte mehrere Unfälle mit Menschen und Tieren, sprich er ist einmal getreten worden und von Hunden gebissen. (Er ist seit der 8. Woche bei meiner Freundin und dieser kann man zu den Geschichten keinen Vorwurf machen).

LG
andiundnaddel

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11. Oktober 2007 um 15:33

Hi
Ich beurteile das Geschehen selbst als außenstehende und ich denke nicht, dass meine Freundin gravierende Fehler in der Erziehung gemacht hat. Sie ist seit sie den Hund hat Mitglied (und regelmäßig anwesend) in drei Hundevereinen. Der Hund hat auch schon Prüfungen abgelegt. Meine Freundin hat auch schon sog. Hundepsychologen um Rat gefragt und hunderte von Euro in diese Therapie gehängt. Übrigens hat sie noch einen Hund, auch einen Mix, der ist top erzogen und hat keinerlei Probleme. Den nimmt sie ohne Leine mit, der geht alleine vor die Tür und ein 100%iger Verlasshund. (den hat sie auch von Welpenalter an).

Ich denke nach den ganzen Unfällen, hat der Hund sein Vertrauen in die Mensch- und Hundheit verloren. Ich persönlich denke auch, dass die Leine eine gravierende Rolle spielt. Aber ich scheue mich ihr dazu zu raten den Hund ohne Leine Mitzunehmen. Denn ohne hört er 1A. Er klebt förmlich an ihrem Bein.

Was ich komisch finde ist, dass er die eine Person anspringt, die nächste ignoriert usw. Mal lässt er sich streicheln, dann schnappt er nach dem Gesicht, wenn die Person sich verabschiedet.?? Ich kann mir das nicht erklären.

Ich habe selbst zwei Hunde und einer hat massive Probleme mit anderen Hunden gehabt. Ich habe mit ihm ein Intensivtraining absolviert (alleine) und siehe da, es funzt prima. Ich habe ihm beigebracht mich anzuschauen auf Kommando, dann auch unter Ablenkung usw. Heute fordere ich das immer ein wenn ein anderer Hund kommt. Freilauf ist bei uns kein Thema. Das klappt dann prima.

Aber der Hund meiner Freundin gibt mir echt Rätsel auf. Hat hier jmd. schon einmal so ein, oder ähnliches Verhalten erlebt? Hat jmd. eine Therapieidee, außer Maulkorb anziehen, das behebt ja nicht das Problem an sich. Wäre für Inspirationen dankbar.

LG
andiundnaddel

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12. Oktober 2007 um 13:25
In Antwort auf jenae_11878447

Hi
Ich beurteile das Geschehen selbst als außenstehende und ich denke nicht, dass meine Freundin gravierende Fehler in der Erziehung gemacht hat. Sie ist seit sie den Hund hat Mitglied (und regelmäßig anwesend) in drei Hundevereinen. Der Hund hat auch schon Prüfungen abgelegt. Meine Freundin hat auch schon sog. Hundepsychologen um Rat gefragt und hunderte von Euro in diese Therapie gehängt. Übrigens hat sie noch einen Hund, auch einen Mix, der ist top erzogen und hat keinerlei Probleme. Den nimmt sie ohne Leine mit, der geht alleine vor die Tür und ein 100%iger Verlasshund. (den hat sie auch von Welpenalter an).

Ich denke nach den ganzen Unfällen, hat der Hund sein Vertrauen in die Mensch- und Hundheit verloren. Ich persönlich denke auch, dass die Leine eine gravierende Rolle spielt. Aber ich scheue mich ihr dazu zu raten den Hund ohne Leine Mitzunehmen. Denn ohne hört er 1A. Er klebt förmlich an ihrem Bein.

Was ich komisch finde ist, dass er die eine Person anspringt, die nächste ignoriert usw. Mal lässt er sich streicheln, dann schnappt er nach dem Gesicht, wenn die Person sich verabschiedet.?? Ich kann mir das nicht erklären.

Ich habe selbst zwei Hunde und einer hat massive Probleme mit anderen Hunden gehabt. Ich habe mit ihm ein Intensivtraining absolviert (alleine) und siehe da, es funzt prima. Ich habe ihm beigebracht mich anzuschauen auf Kommando, dann auch unter Ablenkung usw. Heute fordere ich das immer ein wenn ein anderer Hund kommt. Freilauf ist bei uns kein Thema. Das klappt dann prima.

Aber der Hund meiner Freundin gibt mir echt Rätsel auf. Hat hier jmd. schon einmal so ein, oder ähnliches Verhalten erlebt? Hat jmd. eine Therapieidee, außer Maulkorb anziehen, das behebt ja nicht das Problem an sich. Wäre für Inspirationen dankbar.

LG
andiundnaddel

Na
wir haben dir ja ideen geschrieben

und der maulkorb behebt das problem nicht, aber wenn sies nicht macht, ist sie schlicht und ergreifend unverantwortlich sowohl ggü dem hund als auch ggü allen anderen.

und natürlich hat SIE fehler in der erziehung gemacht, wer denn sonst? unfälle können passieren, aber damit ist sie dann halt nicht richtig umgegangen...

und doch, sie zwingt ihn in solche situationen. du sagst ja selbst er muss mit... warum darf er nich daheim bleiben, wenn sowas für ihn nur stress bedeutet?
udn das anstarrren z.B. doch, sie zwingt ihn, selbst anzugreifen... ich wäre niemals so dämlich und ließe zu, dass andere meinen hund direkt anstarren udn noch viel weniger, dass mein hund überhaupt die gelegenheit hat andere anzustarren... ebenso ist das mit berührungen... es ist egal, dass der hudn bei manchen so, bei anderen anders reagiert. es gibt nur EINE Regel. der hund darf niemals und von keinem fremden gestreichelt werden noch darf er ran. so ist das in einem solchen fall dann eben. dann wird trainiert, dass der hund alle anderen zu ignorieren hat, dann gibts auch keine probleme mehr. dann muss man aber fair genug sein, seinem hund soviel sicherheit zu geben, dass niemand ihn belästigt. dafür muss man als frauchen eben sorgen.
auch für eine klare rudelstruktur in der klar ist, das frauchen der chef ist udn probleme managt und der hund erstens gar nicht angreifen muss, weil nicht seine aufgabe und zweitens auch kein bedürfnis dazu hat, weil er weiß, dass er von seinem frauchen geschützt wird. weiß der hund, was seine position ist udn schützt sein frauchen ihn vor übergriffen udn verhindert konsequentz anmaßungen des hundes, dürfte auch mit diesem problem umzugehen sein.

lg
phinnea

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14. Oktober 2007 um 14:46
In Antwort auf ksenia_12176576

Na
wir haben dir ja ideen geschrieben

und der maulkorb behebt das problem nicht, aber wenn sies nicht macht, ist sie schlicht und ergreifend unverantwortlich sowohl ggü dem hund als auch ggü allen anderen.

und natürlich hat SIE fehler in der erziehung gemacht, wer denn sonst? unfälle können passieren, aber damit ist sie dann halt nicht richtig umgegangen...

und doch, sie zwingt ihn in solche situationen. du sagst ja selbst er muss mit... warum darf er nich daheim bleiben, wenn sowas für ihn nur stress bedeutet?
udn das anstarrren z.B. doch, sie zwingt ihn, selbst anzugreifen... ich wäre niemals so dämlich und ließe zu, dass andere meinen hund direkt anstarren udn noch viel weniger, dass mein hund überhaupt die gelegenheit hat andere anzustarren... ebenso ist das mit berührungen... es ist egal, dass der hudn bei manchen so, bei anderen anders reagiert. es gibt nur EINE Regel. der hund darf niemals und von keinem fremden gestreichelt werden noch darf er ran. so ist das in einem solchen fall dann eben. dann wird trainiert, dass der hund alle anderen zu ignorieren hat, dann gibts auch keine probleme mehr. dann muss man aber fair genug sein, seinem hund soviel sicherheit zu geben, dass niemand ihn belästigt. dafür muss man als frauchen eben sorgen.
auch für eine klare rudelstruktur in der klar ist, das frauchen der chef ist udn probleme managt und der hund erstens gar nicht angreifen muss, weil nicht seine aufgabe und zweitens auch kein bedürfnis dazu hat, weil er weiß, dass er von seinem frauchen geschützt wird. weiß der hund, was seine position ist udn schützt sein frauchen ihn vor übergriffen udn verhindert konsequentz anmaßungen des hundes, dürfte auch mit diesem problem umzugehen sein.

lg
phinnea

Schade
dass hier so merkwürdige Meinungen vertreten werden. Einen Hund lieber 10 Stunden zu Hause einzusperren, als sich mit dem eigentlichen Problem zu beschäftigen und daran zu arbeiten. Aber so kenne ich es auch von hier (also dort wo ich wohne). Lieber wird der Hund sein Leben lang an der Leine gehalten, weil er auf Zuruf nicht gehorcht, als dass man es dem Hund beibringt zuverlässig zu kommen.

Ich übe seit ein paar Tagen mit meiner Freundin, so wie ich es bereits geschrieben habe. Das Verhalten hat sich schon sehr gebessert. Der Hund nimmt immer öfter von sich aus Blickkontakt zu ihr auf. Gerade wenn sich eine "Stresssituation" anbahnt.

Von daher denke ich brauchen wir auch keine "Ideen" mehr.

Herzlichen Dank trotzdem
LG
andiundnaddel

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15. Oktober 2007 um 9:05
In Antwort auf jenae_11878447

Schade
dass hier so merkwürdige Meinungen vertreten werden. Einen Hund lieber 10 Stunden zu Hause einzusperren, als sich mit dem eigentlichen Problem zu beschäftigen und daran zu arbeiten. Aber so kenne ich es auch von hier (also dort wo ich wohne). Lieber wird der Hund sein Leben lang an der Leine gehalten, weil er auf Zuruf nicht gehorcht, als dass man es dem Hund beibringt zuverlässig zu kommen.

Ich übe seit ein paar Tagen mit meiner Freundin, so wie ich es bereits geschrieben habe. Das Verhalten hat sich schon sehr gebessert. Der Hund nimmt immer öfter von sich aus Blickkontakt zu ihr auf. Gerade wenn sich eine "Stresssituation" anbahnt.

Von daher denke ich brauchen wir auch keine "Ideen" mehr.

Herzlichen Dank trotzdem
LG
andiundnaddel

Hunde leben im jetzt und nicht in der vergangenheit
du schreibst immer ihr übt erst seit tagen ? was war denn die ganze zeit vorher ? da hat deine freundin sehr wohl fehler gemacht schon allein das sie dieses verhalten zugelassen hat . das hätte mein hund einmal aber kein 2 tes ma gemacht dann wäre ich vorgewarnt das mein hund so reagieren könnte also hindere ich ihn daran selbständige entscheidungen zu treffen in situationen wo andere gefährdet sein könnten.
ich hab 4 hunde 3 davon müssen hören der 4 te lernt von den anderen denn das ist ein handicaphund ein hund der wirklich schlimmes durchgemacht hat.

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15. Oktober 2007 um 20:13

Der hund
...könnte ebenfalls den kürzeren ziehen, wenn er leute angeht. letztes jahr war ich mit meinem freund in der stadt unterwegs, da kommt ein mittelgroßer hund und will meinen freund anfallen...tja, mein freund hat durch 20 jahre kampfsport sehr gute reflexe und hat sich gewehrt. das hat hundi leider nicht überlebt. der halter hat ihn auch noch auf schadenersatz verklagt , von wegen rassehund und war ja teuer. er hat verloren! man wird sich wohl noch verteidigen dürfen...
chili

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17. Oktober 2007 um 10:50
In Antwort auf jenae_11878447

Schade
dass hier so merkwürdige Meinungen vertreten werden. Einen Hund lieber 10 Stunden zu Hause einzusperren, als sich mit dem eigentlichen Problem zu beschäftigen und daran zu arbeiten. Aber so kenne ich es auch von hier (also dort wo ich wohne). Lieber wird der Hund sein Leben lang an der Leine gehalten, weil er auf Zuruf nicht gehorcht, als dass man es dem Hund beibringt zuverlässig zu kommen.

Ich übe seit ein paar Tagen mit meiner Freundin, so wie ich es bereits geschrieben habe. Das Verhalten hat sich schon sehr gebessert. Der Hund nimmt immer öfter von sich aus Blickkontakt zu ihr auf. Gerade wenn sich eine "Stresssituation" anbahnt.

Von daher denke ich brauchen wir auch keine "Ideen" mehr.

Herzlichen Dank trotzdem
LG
andiundnaddel

Gehts noch?
sag mal, was soll das?!?????

von 10 stunden hat keiner was geschrieben. und das gegenteil ist der fall, hier haben dir alle gesagt, ihr trainiert falsch, ihr müsst ordentlich an das problem rangehen, aber das willst du ja nicht hören.

du schreibst, der hund MUSS mit, der hund leidet darunter und findest es schade, wenn dann Leute schreiben "tut ihm das nicht an"?!!!! was bist du denn für eine???

wenn der hund stress hat beim mitkommen, dann sucht man eine andere lösung. die heißt natürlich nicht quälerei mit studenlang alleinsein, sondern ein gescheiter hundesitter nach hause gehen in der mittagspause usw... aber wenn ihr zu faul seid, euch ernsthaft drum zu kümmern, ja, dann brauchst du wirklich keine gescheiten ideen mehr... du willst hier doch nur hören"genau, so ists richtig" aber so ist es leider nicht. der hund MUSS einen Maulkorb tragen udn es ist Aufgabe deiner Freundin, dem Hund schutz zu bieten... wieso lässt sie zu, dass der Hund bedrängt wird?!? das ist ein fehler. merkwürdige meinungen hast nur du vertreten... alle anderen haben dir gescheit gesagt, wie und womit man trainieren sollte, aber jmd, der nur zur selbstbestätigung, egal wie falsch die eigene einstellung ist, her kommt, dem kann hier wirklich keiner helfen... *kopfschüttel*

nochmal zur zusammenfassung:
die sichtkontaktübung ist mit sicherheit gut, aber nicht ausreichend.
erspart dem hund jeden vermeidbaren stress. das kann bedeuten, ihm bestimmte situationen zu ersparen oder eben, sich vor den hund zu stellen.
sichert die rangordnung, trainiert, dass der hund lernt, dass sein frauchen für sicherheit sorgt, er sich darum nicht kümmern muss udn sorgt dann auch tatsächlich dafür, dass der hund geschützt ist.
und bei alledem... solange der hund nicht definitiv gesichert ist, MUSS er einen maulkorb tragen.

und nebenbei ist es sicherlich förderlich, langsam ein stressabbautraining aufzubauen... also situationen, die ihn wirklich stressen weglassen (dafür findet sich immer eine lösung, wenn man wirklich will, es geht hier doch um eine zeitliche begrenzung und nich um einen dauerzustand) und langsam ein wenig stress einbauen... ihn also langsam zu desensibilisieren...

hoffe, es ist jetzt klar, dass hier NIEMAND meint, nicht tranieren sei toll, nur wenn man trainiert, dann richtig. sonst macht man damit nur noch mehr kaputt.

lg
phinnea

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20. Oktober 2007 um 10:24
In Antwort auf an0N_1246222399z

Der hund
...könnte ebenfalls den kürzeren ziehen, wenn er leute angeht. letztes jahr war ich mit meinem freund in der stadt unterwegs, da kommt ein mittelgroßer hund und will meinen freund anfallen...tja, mein freund hat durch 20 jahre kampfsport sehr gute reflexe und hat sich gewehrt. das hat hundi leider nicht überlebt. der halter hat ihn auch noch auf schadenersatz verklagt , von wegen rassehund und war ja teuer. er hat verloren! man wird sich wohl noch verteidigen dürfen...
chili

Ich hab das gleiche Problem
Hallo,
ich habe einen Jack-Russel-Terrier, der zwei Jahre ist.
Er starrt die Leute auch im Fahrstuhl an und springt sie an wenn sie rausgehen oder wir an Ihnen vorbeigehen. Aber man kann solchen situationen nicht immer vorher aus dem Weg gehen. Wir wohnen z.B. im 15.Stock, der Hund fährt jeden Tag mehrmals mit dem Fahrstuhl.
Ich find es auch nicht gut, dass hier alle sagen, gehe allen Situationen aus dem Weg, sie hat völlig versagt bei der Erziehung.
Ich lege meinem Hund auch keinen Maulkorb um, weil sonst keiner mehr normal aus ihn reagiert.

Man kann auch nicht verhindérn, dass Leute ihn anstarren. Jeder kann schließlich hingucken wo er will. Viele Leute fassen meinen Hund einfach an, weil er so klein und niedlich ist. Da denk ich immer, ham die alle ein Rad ab, ich streichel doch dem ihren Kind auch nicht einfach über den Kopf.

Leider habe ich aber auch keinen richtigen Rat, wie man das ändern kann. Wir ham auch schon viel prbiert. Auf jeden Fall liegt es auch an der Rangordnung. Meiner ist ein sehr dominanter Hund. Wir versuchen in allen Lebenslagen dagegen zu wirken. Er schnappt auch nach Freunden, jedoch nur in Räumen. Aber es spielt auch Angst mit. Und so kann es sein, dass eine Erziehungsmaßnahme gegen die Dominanz doch nur die angst fördert. Daher ist es so wichtig erstmal den Grund herauszufinden.

Aber ich weiß ja auch nicht, was andere für ein super strukturiertes Leben haben, dass sie sagen, sie können den Hund aus jeder Situation herausholen. Das geht einfach nicht!!!
Ich liebe meine Hund und gerade deswegen geh ich viel mit ihm raus, nehme ihn viel mit.

Und auch das sie ihn mit zur Arbeit nimmt, find ich sehr schön. Welcher Hund hat schon das Glück, den ganzen Tag bei Frauchen zu sein? Meiner ist min 7std. am Tag allein zu Haus.

Wir wollen jetz mal zu nem privaten Hundetrainer gehen, wo ich aber weiß, dass eine vom Hundeplatz gute Erfahrung mit der gemacht hat, und dann hoffen wir sie kann uns helfen.

Man kann nicht immer sagen, mach was dagegen, mach was dagegen. Man muss erstmal genau wissen, was der Ursprung ist. Sonst können jegliche Versuche auch nach hinten losgehen...

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22. Oktober 2007 um 11:30
In Antwort auf jolie_12160846

Ich hab das gleiche Problem
Hallo,
ich habe einen Jack-Russel-Terrier, der zwei Jahre ist.
Er starrt die Leute auch im Fahrstuhl an und springt sie an wenn sie rausgehen oder wir an Ihnen vorbeigehen. Aber man kann solchen situationen nicht immer vorher aus dem Weg gehen. Wir wohnen z.B. im 15.Stock, der Hund fährt jeden Tag mehrmals mit dem Fahrstuhl.
Ich find es auch nicht gut, dass hier alle sagen, gehe allen Situationen aus dem Weg, sie hat völlig versagt bei der Erziehung.
Ich lege meinem Hund auch keinen Maulkorb um, weil sonst keiner mehr normal aus ihn reagiert.

Man kann auch nicht verhindérn, dass Leute ihn anstarren. Jeder kann schließlich hingucken wo er will. Viele Leute fassen meinen Hund einfach an, weil er so klein und niedlich ist. Da denk ich immer, ham die alle ein Rad ab, ich streichel doch dem ihren Kind auch nicht einfach über den Kopf.

Leider habe ich aber auch keinen richtigen Rat, wie man das ändern kann. Wir ham auch schon viel prbiert. Auf jeden Fall liegt es auch an der Rangordnung. Meiner ist ein sehr dominanter Hund. Wir versuchen in allen Lebenslagen dagegen zu wirken. Er schnappt auch nach Freunden, jedoch nur in Räumen. Aber es spielt auch Angst mit. Und so kann es sein, dass eine Erziehungsmaßnahme gegen die Dominanz doch nur die angst fördert. Daher ist es so wichtig erstmal den Grund herauszufinden.

Aber ich weiß ja auch nicht, was andere für ein super strukturiertes Leben haben, dass sie sagen, sie können den Hund aus jeder Situation herausholen. Das geht einfach nicht!!!
Ich liebe meine Hund und gerade deswegen geh ich viel mit ihm raus, nehme ihn viel mit.

Und auch das sie ihn mit zur Arbeit nimmt, find ich sehr schön. Welcher Hund hat schon das Glück, den ganzen Tag bei Frauchen zu sein? Meiner ist min 7std. am Tag allein zu Haus.

Wir wollen jetz mal zu nem privaten Hundetrainer gehen, wo ich aber weiß, dass eine vom Hundeplatz gute Erfahrung mit der gemacht hat, und dann hoffen wir sie kann uns helfen.

Man kann nicht immer sagen, mach was dagegen, mach was dagegen. Man muss erstmal genau wissen, was der Ursprung ist. Sonst können jegliche Versuche auch nach hinten losgehen...

Meine antwort bleibt die gleiche
ich habe auch das problem, das leute ungefragt meinen hund tätscheln wollen... das zuzulassen käme mir aber niemals in den kopf

und natürlich kannst du niemanden verbieten, wo er hinschaut, aber erstens kann man höflich bitten, woanders hinzuschauen, die leute wissen meist nicht, dass das für den hudn stress bedeutet udn zweitens kann man sich gefälligst selbst dazwischen stellen udn den starrenden blickkontakt unterbrechen.

man kann IMMER etwas dafür tun, das der hudn nicht von anderen belästigt wird.
natürlich kann man den hund - und soll man auch nicht - aus allem heraushalten. im endeffekt soll der hudn ja überall hin mitkommen, aber wenn es nur furchtbar für den hudn ist, dann muss man erstmal nach anderen lösungen schauen, bis man das problem gelöst hat.

die allerwenigstens hunde sind übrigens dominant, das ist ein gerücht...

udn wie andere leute auf deinen hund reagieren ist doch scheißegal!!! es ist verantwortungslos aus eigenem stolzempfinden auf einen maulkorb zu verzichten, im gegenteil, in deiner situation würde er dir doch super helfen. denn dann fasst bestimmt keiner mehr einfach deppert deinen hudn an udn genau da ist doch dein wunsch.

wie andere reagieren muss einem egal sein. mir is auch wurscht, ob leute mich für meschugge halten, weil ich gerade einen bahnbrechenden erziehungserfolg mit meinem hudn erlange und diesen entsprechend albern lobe. is mir doch wurscht, es geht um meinen hund. da können mir andere leute getrost gestohlen bleiben...

und wir sagen nich immer mach was dagegen, sondern haben gezielte hinweise gegeben...aber ein maulkorb is in einer solchen situation unverzichtbar udn ein entsprechendes training auch. und dem eigenen hudn schutz zu bieten sollte nach meiner ansicht immer slebstverständlich sein udn da werde ich auch immer sagen "mach was dagegen" wenn jmd seinen hund nicht schützt!

ein hundetrainer ist it sicherheit - besonders wenn man positive referenzen hat - immer eien gute idee. viel erfolg!!!

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