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Hund oder doch kein Hund Bin Single und 6Std. täglich berufstätig

22. April 2009 um 16:37

Ja, diese Frage stelle ich mir seit längerem und komme auf keinen Nenner? Kann mir jemand Tips geben, bzw. wie sind die (sicherlich unterschiedlichen) Meinungen?

- Das Beste wird wohl sein: Kein Hund. Aber ich bin mit einem Hund aufgewachsen und überlege eigentlich schon seit Jahren und der Wunsch wird immer intensiver.
Nur kenne ich mich mit Hunderassen nicht aus, bzw. habe keinen Favorit. Es müßte ein Hund sein, der von seinem Charakter/Gemüt nicht so ultra anhänglich ist - wenn er dann schon alleine wäre - und ich weiß daß es Hunderassen gibt, die sehr sehr menschenbezogen sind udn für die es tatsächlich eine Qual wäre, sie alleine zu lassen....
Die zweite Frage wäre natürlich, ob Welpe oder Hund aus 2. Hand, bzw. dann ab welchem Alter, denn die Prägephase eines Hundes ist nun mal als Welpe. Hm...

Ich habe das Glück, 5 Minuten von meiner Arbeitsstelle zu wohnen und ich könnte daher pemanent/in der Anfangszeit in der Mittagspause heim. Ja, aber dann wären halt noch die 6 Stunden....

Keine Frage wäre jedoch, daß die "restliche" Zeit auf jeden Fall total auf den Hund ausgerichtet wäre.

Wer kann mir in meiner Entscheidungsfindung helfen?

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22. April 2009 um 16:44

Schwere entscheidung........
Wir haben seit sonntag eine kleine jack russeln hündin.Mein Mann und ich sind berufstätig.
Ich arbeite zum glück nur 4 stunden aber ich kann dir sagen es ist eine qual für denn hund aleine zu sein.ich höre die kleine schon von weitem bellen.die nachbarin sagt sie weint wie ein baby.Klar wir haben die info welpen prägen sich das und sie gewöhnen sich schon daran aber man muss sich sicher sein bei einem hund.ALeine die arztkosten.oder wenn man mal weg gehen will.Der hund ist ja wie ein kind und sollte nicht so arg lang aleine sein.
an deiner stelle würde ich mich entgegen entscheiden obwohl es für dich bestimmt sehr hart ist wenn der wunsch so gross ist.vileicht findest du arber auch eine möglichkeit eine hunde (babysitterin) zu finden.

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22. April 2009 um 16:52

Hallo und danke für die erste Antwort hier!
Ja, wie machen es andere berufstätige Menschen, die keinen Garten haben, die keinen Hundesitter/oder jemanden haben, der mal kurz Gassi geht mit dem Hundchen? Diese Frage habe ich mir immer und immer wieder (und tu`s noch immer) gestellt.
Selbstverstädnlich wäre für die Eingewöhnung der Jahresurlaub geplant. Was hast Du für Hunde?
Eine Überlegeung war von mir auch ein Hund aus dem Süden, allerdings habe ich recherchiert, daß diese - oftmals der Tötung entkommenen Tiere - zwar wundervolle Tiere sind, aber eben wahnsinnige Verlassenheitsängste haben.

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22. April 2009 um 16:57
In Antwort auf babe1804

Schwere entscheidung........
Wir haben seit sonntag eine kleine jack russeln hündin.Mein Mann und ich sind berufstätig.
Ich arbeite zum glück nur 4 stunden aber ich kann dir sagen es ist eine qual für denn hund aleine zu sein.ich höre die kleine schon von weitem bellen.die nachbarin sagt sie weint wie ein baby.Klar wir haben die info welpen prägen sich das und sie gewöhnen sich schon daran aber man muss sich sicher sein bei einem hund.ALeine die arztkosten.oder wenn man mal weg gehen will.Der hund ist ja wie ein kind und sollte nicht so arg lang aleine sein.
an deiner stelle würde ich mich entgegen entscheiden obwohl es für dich bestimmt sehr hart ist wenn der wunsch so gross ist.vileicht findest du arber auch eine möglichkeit eine hunde (babysitterin) zu finden.

uiiiii......
Hm, ich persönlich überlege ja noch und kann eigentlich bisher nur in der Therorie mitreden, aber sollte man einem Hund (egal ob erwachsen oder Welpe) doch Zeit zur Eingewöhnung und auch Gewöhnung an seine Mitmenschen und seine neue Umgebung geben, daher würde ich persönlich mir diese Zeit nehmen und meinen Jahresurlaub einplanen. Auch gewöhnt man einen Hund doch minutenweise - angefangen mit "aus dem Zimmer gehen + wiederkommen als wäre das selbstverstädnlich" daran, alleine zu bleiben, oder

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22. April 2009 um 17:11

Hund vom Tierschutz
...habe, bzw. bin ich auch am überlegen! Jedoch glaube ich nicht, daß gerade solche Hunde, die sowieso teilweise viel schlimmes erleben mußten - im übrigen hat es eingetlich kein Hund verdient, daß man sich nicht um ihn kümmert - das mit dem Alleinsein so hinbekommen, selbst wenn man sie behutsam daran gewöhnt. Ich habe oft gelesen, daß Tierschutzhunde / Hund aus dem Süden/Ausland wahnsinnige Verlassenheitsängste haben, denn man könnte sie ja wieder verstossen......

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22. April 2009 um 17:52

Tjjjaa
ich habe ja ach ne hundenani ;o) die alle 30-60 min kommt!und der züchter hat sie auch daran gewöhnt ....deswegen sollte man sich das gut überlegen ob hund oder nicht!!!

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22. April 2009 um 21:50
In Antwort auf deb_12450668

Hallo und danke für die erste Antwort hier!
Ja, wie machen es andere berufstätige Menschen, die keinen Garten haben, die keinen Hundesitter/oder jemanden haben, der mal kurz Gassi geht mit dem Hundchen? Diese Frage habe ich mir immer und immer wieder (und tu`s noch immer) gestellt.
Selbstverstädnlich wäre für die Eingewöhnung der Jahresurlaub geplant. Was hast Du für Hunde?
Eine Überlegeung war von mir auch ein Hund aus dem Süden, allerdings habe ich recherchiert, daß diese - oftmals der Tötung entkommenen Tiere - zwar wundervolle Tiere sind, aber eben wahnsinnige Verlassenheitsängste haben.

Dem kann ich nicht zustimmen
Es ist richtig, die südl. Streuner bewegen sich meistens im Rudel und sind dadurch sozialisiert. Es gibt aber auch Hunde darunter, die komplett auf EINEN Menschen fixiert sind
Ich habe Kontakte und könnte dir zu einem Hund helfen, (die Auswahl ist riesengross)
vorausgesetzt du bist in Süddeutschland zuhause.
LG

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22. April 2009 um 22:15
In Antwort auf monixs

Dem kann ich nicht zustimmen
Es ist richtig, die südl. Streuner bewegen sich meistens im Rudel und sind dadurch sozialisiert. Es gibt aber auch Hunde darunter, die komplett auf EINEN Menschen fixiert sind
Ich habe Kontakte und könnte dir zu einem Hund helfen, (die Auswahl ist riesengross)
vorausgesetzt du bist in Süddeutschland zuhause.
LG

JA, ich komme aus Süddeutschland, genauer gesagt aus Nürnberg !!!
Daaaaaanke für Eure bisherigen Statements! Es tut mir gut, diverse Ansichten zu lesen und vor allem nicht als "Tierquäler" da zu stehen, nur weil man als - wenngleich es 6 Std. sind - berufstätigiger Single wahnsinnig gerne einen Hund an seiner Seite hätte! Ach wäre das schön.

Über seriöse Kontaktadressen würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße, Lorenza

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22. April 2009 um 22:30


Ich persönlich bin mit einem Kleinen Münsterländer Mädchen aufgewachsen, eine gaaaan liebe, sensible war das. Nachdem sie eingeschläfert werden mußte mit 14 Jahren, haben meine Eltern eine Weile gebraucht und sich dann wieder einen KM, allerdings einen Rüden, geholt. Die Unterschiede sind wie Tag und Nacht!
Daher tendiere ich vom Wesen eines eventuellen zukünftigen Hundes eher zu einem Weibchen, einem sanften, verschmusten, gerne auch etwas zurückhaltenden Mädchen, da ich selbst auch eher "leise" als "laut" von meiner Persönlichkeit her bin
Mir ist wichtig, das "der Hund" eine große Rolle - auch vor und nach der Arbeit - einnehmen soll und werden würde, garantiert! Urlaub müßte selbstverstädnlich auch darauf abgestimmt werden.
Unabhängig ob Rassehund oder Nichtrassehund habe ich einen Springerspaniel (ein Straßenhund) im Auge, den ich optisch wunderschön (ähnlich dem KM, jedoch kleiner). Auch finde ich Whippets klasse (das extreme Gegenteil) und als ich aufgrund einer Anzeige im Internet Kontakt mit Organisation aufnahm, da ich mich für einen Strassenhund von einem Bauernhof, 1,5 Jahre alt, interessierte, meinte man dort, ich solle mich doch am besten nach einem 5 jährigen Hund umsehen, der dann schon 6 Stunden alleine bleiben könne... Hm, wem nun Glauben schenken? Ich meine, ich würde doch auch wollen, daß es meinem Hund dann gut ginge!?!
....da ich auch jeden Morgen jogge dachte ich schon an einen etwas bewegungsfreudigeren Hund, der aber auch kein Kläffer ist (Jack Russel?), der aber keinen Garten benötigt und am Rande einer Stadt im Grünen in einer Mietswohnung sich wohlfühlt.....
Wie Ihr seht, auch die Rassefindung, oder Entscheidung pro/contra Strassenhund ist eine weitere Überlegung. ABER: Ich denke, liebe länger überlegt und abgewägt, als unüberlegt ein Tier zu sich zu nehmen, um es dann abgeben zu müssen, weil die Umstände nicht passen!

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22. April 2009 um 22:45
In Antwort auf deb_12450668

JA, ich komme aus Süddeutschland, genauer gesagt aus Nürnberg !!!
Daaaaaanke für Eure bisherigen Statements! Es tut mir gut, diverse Ansichten zu lesen und vor allem nicht als "Tierquäler" da zu stehen, nur weil man als - wenngleich es 6 Std. sind - berufstätigiger Single wahnsinnig gerne einen Hund an seiner Seite hätte! Ach wäre das schön.

Über seriöse Kontaktadressen würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße, Lorenza

Nürnberg ist grossartig
eine Freundin importiert Griechenstreuner von Samos und Paros. Ich schreibe dir mal die Adresse auf der PN. Sie ist wahnsinnig engagiert und sie bräuchte dringend, dass man sie mit einem guten Platz unterstützt. Zeitweise hat sie 8(!) Hunde und ist in münchen 3 tage in einer Kanzlei tätig.
LG Monixs

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30. April 2010 um 6:15

Keine Frage
Die Frage stellt sich doch eigentlich gar nicht.... selbstverständlich KEIN Hund !!!

LG

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4. Mai 2010 um 21:15

...
Nicht alle Hunde vom Tierschutz haben schlechte Erfahrungen gemacht.
Ende Juni bekommen wir unsere Debbie aus Portugal.
Sie hatte das Glück in einem unglaublich tollem Projekt aufzuwachsen. Ihre Mama ist eine Straßenhündin die schwanger dort abgegeben wurde. Alle 6 Baby's sollte durch eine andere Organisation getötet werden, weil diese Organisation diese Hündin angeblich zuerst gefunden hat. Total seltsam. Die Baby's sind auf jeden fall ganz toll und unbelastet aufgewachsen zusammen mit vielen anderen Hunden, Pferden, Katzen, einem Schwein, Ziegen....in absoluter Freiheit. Das tolle an dem Projekt ist nämlich, dass die Tiere freiwillig dort leben und jederzeit gehen könnten. Ältere Hunde oder auch kranke Hunde werden nicht vermittelt sondern leben dort. Welpen müssen und können vermittelt werden damit weiterhin Hunde in Not aufgenommen werden können.

Die Frage ob man sich einen Hund holen soll oder nicht, vor der stand ich auch.
Ich habe mir lange Zeit gelassen und bin immer mal wieder in die Tierheime gefahren. Für mich war ganz klar, dass ich auf keinen Fall ein Tier von einem Züchter haben will.
Irgendwann bin ich eben auf diese Organisation im Internet gestoßen. Von den Tierheimen hier war ich mehr als enttäuscht. So wenig Engagement habe ich nicht erwartet. Traurig.
Ich wusste dann ganz genau, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist für einen Hund.
Ich bin Studentin und kann mir meinen Stundenplan selbst zusammenstellen.
Es ist nicht gut wenn der Hund jeden Tag 6 Stunden alleine ist, finde ich. Wenn ich mit meinem Studium fertig bin, dann kann ich ihn vormittags zu meinen Eltern bringen.
Es findet sich fast immer eine Möglichkeit wenn man wirklich will und zwar auch im Sinne des Hundes. Der steht nämlich an erster Stelle.

Ich halte zwar nichts davon nach bestimmten Rassen zu gehen wenns ums aussehen geht. Klar ist aber, dass jede Rasse ihre Eigenschaften hat und wiederum jeder Hund natürlich. Man sollte sich wirklich Gedanken machen was man mit dem Hund machen will und was man erwartet von ihm.
Es gibt auch Organisationen die Hunde aus anderen Familien vermitteln, weil diese keine Zeit mehr für das Tier haben.

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27. Mai 2010 um 22:52


hallo
habe selbst einen grossen hund...er ist am tag 8 std. alleine..
naja, muss ja fuer sein futter sorgen...
er freut sich so sehr wenn ich von der arbeit heimkomme...dann machen wir zusammen einen langen spaziergang.
das finden wir beide gut...
ich denke es ist wichtig das du dir sicher bist verantwortung zu tragen.....
du bist nie alleine mit einem hund....er gibt viel und ist dir immer treu.....

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20. Juni 2011 um 16:17
In Antwort auf monixs

Nürnberg ist grossartig
eine Freundin importiert Griechenstreuner von Samos und Paros. Ich schreibe dir mal die Adresse auf der PN. Sie ist wahnsinnig engagiert und sie bräuchte dringend, dass man sie mit einem guten Platz unterstützt. Zeitweise hat sie 8(!) Hunde und ist in münchen 3 tage in einer Kanzlei tätig.
LG Monixs

Hallo
Ist das noch aktuell mit deiner Freundin die Hunde vermittelt?

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10. November 2012 um 10:50

Gassi Service
Den Hund den ganzen Tag allein zu lassen, ist wohl wirklich keine so gute Idee. Ich glaub, dass ist auch unabhängig von der Rasse, da Hunde ja Rudeltiere sind und sich allein nicht wohl fühlen.
In vielen Städten gibt es aber Gassi Services, die sich tagsüber um die Hunde kümmern. Oder Du suchst Dir einen Partner, der Hunde auch gerne mag. Ich bin gerade bei https://dogs-2-love.com/ angemeldet - das ist eine Partnerböse für Singles, die Hunde lieben. Man darf sich also auch anmelden, wenn man keinen eigenen Hund hat und auf der Suche nach einem Partner mit Hund ist.

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15. November 2012 um 20:08

Was bringt die Zukunft
Ich bin selbst berufstätig und habe einen kleinen Hund - schon seit 15 Jahren. Er ist jetzt Senior. Zu jeder Zeit gab es besondere Herausforderungen. Als er klein war, da war es die Stubenreinheit. Dann hat er furchtbar viel angestellt, war des Öfteren krank etc. Immer musste ich das mit meinen Jobs vereinbaren - und irgendwie ging es immer. Aber das war selten lustig, sondern ein Kraftakt.
Jetzt bin ich meine eigene Chefin und das ist auch gut so. Er ist langsam, braucht viel Pflege und ist oft krank.
Was ich damit sagen will - ein Hund ist eine Anschaffung für eine unheimlich lange Zeit. Die Tatsache, dass er viel allein sein müsste, sagt mir, dass es möglichst ein kleiner Hund sein sollte, da die nicht ganz so viel Auslauf brauchen, wie die großen.
Ich kann das Gefühl gut verstehen. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, um sich nicht für 15 Jahre zu binden - denn wer weiß schon, was in 5 Jahren ist? Zum Beispiel ein alter Hund oder ein kranker. Die brauchen viel Liebe und finden das meist nicht mehr, wenn sie mal im Heim sind..
Gut wäre tatsächlich ein Partner, der das mitträgt - für den Notall.

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