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Hund, oder besser nicht? Bitte hilfe!!!

19. Februar 2014 um 11:40

Hallo!

Ich- Krankenschwester, 29 Jahre alt, 25 Stunden beschäftigt und zwei Kinder (9 und 11),...hab folgendes Problem,..
Meine Freundinhat drei Hunde,..einer davon (Australian sheppert-ein Jahr alt) leidet unter einen Ellenbogenddysplasie (Arthrose),..sie muss ihn deswegen weggeben,weil er mit den anderen Hunden zuviel herumhüpft,..er ist vor kurzen operiert worden,..aber Arthrose ist ja nicht wirklich vollständig helibar und er wird an einem späteren Zeitpunkt schmerzmitten brauchen. Ich weiß nicht wirklich, ob ich mich den Hund annehmen soll, oder nicht,.. er wäre täglich ein paar stunden alleine,..dann die Krankheit?? kennt sich da jemand aus? Kosten? Bin Ratlos- einerseits will ich sie nicht in stich lassen, andererseits trau ich mich nicht wirklich da drüber,..was soll ich tun???was meint ihr?

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24. Februar 2014 um 15:24

Wenn du dir
so unsicher bist, lass es lieber bleiben! wieviel da an Kosten wg Arthrose noch auf dich zukommen, kann leider niemand genau sagen. Zudem muss es der Hund gewöhnt sein, einige Stunden alleine zu sein, da muss man wieder bedenken, dass ein Hund nie länger als 6 Stunden alleine bleiben sollte.

Es wäre (nicht böse gemeint) dumm von dir den Hund nur zu nehmen, damit du deiner Freundin hilfst.. was bringt es dem kleinen, wenn du ihn aufnimmst und feststellt du kannst ihn dir nicht leisten? oder du kommst gar nicht klar mit ihm?

Ich hoffe deine Freundin findet ein schönes zu Hause für den kleinen, aber erzwingen würde ich es nicht!!

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24. Februar 2014 um 16:32

Lieber nicht
Hi,

also wenn der Hund "ein paar Stunden" alleine bleibt, ist das sicherlich zunächst mal kein Problem, sofern er daran gewöhnt wird. Die Frage ist aber, hast du die Zeit und das Geld, dich mit ihm zu beschäftigen? Diese Rasse wird immer und immer wieder gekauft, weil sie wunderschön ist. Aber die wenigsten machen sich darüber Gedanken, dass der Hund auch beschäftigt werden muss. Er ist ein Schäferhund! Da der arme Kerl nun ED hat, wird er kein Agility oder ähnliches machen können/dürfen. Dafür muss er dann geistig beschäftigt werden. Das heißt für dich, dass du dir neben deinen Kindern auch ein "Unterhaltungsprogramm" für den Hund überlegen musst. Nur weil er ED hat heißt das nicht, dass er kaum Bewegung und Beschäftigung braucht! Daraus resultieren häufig viele Verhaltensprobleme.
Was an Kosten auf dich zukommen wird kann man pauschal nicht sagen. Es gibt unterschiedlich starke Ausprägungen von ED, die von leicht bis schwer reichen. Bei einer sehr schweren ED kann es sein, dass der Hund nicht alt wird und immer Schmerzmittel nehmen muss. Eventuell kann eine OP auf euch zukommen, die nicht günstig sein wird. Dann vielleicht sogar Tierphysio und und und. Wenn du Angst vor den Kosten hast und keine Zeit hast, dich täglich mehrere Stunden - neben deinen Kindern - mit dem Hund zu beschäftigen, lass es lieber sein. Ihn wieder abgeben zu müssen schadet dir, deinen Kindern und vor allem dem Hund.

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4. März 2014 um 9:08

Ich verstehe deine Bedenken,
aber auf der anderen Seite: was würde denn sonst mit dem armen Hund passieren? Natürlich solltest du ihn auf keinen Fall nur aus Mitleid oder Pflichtbewusstsein nehmen, aber du klingst ja schon so als würde dein Herz "ja" sagen, bloß die Vernunft macht dir Bedenken... Also wenn deine Freundin andere, wirklich gute Alternativen für den Hund hat (z.B. eine andere Familie, die noch mehr Zeit hat, sich um ihn zu kümmern), würde ich es an deiner Stelle auch lassen. Aber einen 1 Jahr alten Hund, der leider nicht 100%ig gesund ist, einfach ins Tierheim zu geben, könnte ich zumindest nicht über's Herz bringen...

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12. März 2014 um 18:05


Man merkt dass du diesen Hund aufnehmen möchtest und ich finde es gut dass du nicht nur auf dein Herz hörst, sondern dass du auch über die Konsequenzen denkst! Ich habe selber ein Hund und ich kann dir garantieren dass 1-3 Stunden schon kein Problem sind, aber du hast noch zwei Kinder und musst noch nebenbei arbeiten. Ich glaube nicht dass deine Nerven das durchhalten werden, weil so ein Hund ist wirklich eine Sache die man sich zweimal überlegen sollte. Ich würde dir leider davon abraten und es wäre für dich besser und vor allem für den Hund. Lass diesen Hund auf eine Familie zukommen, die viel Zeit für so einen Hund hätte.

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28. April 2014 um 15:37


leider werde ich dir da auch abraten, ein gesunder hund beansprucht schon viel zeit, aber ein kranker noch mehr.
dazu kommt das deine kinder auch mit ihm toben, rennen und spielen wollen und ob das auf dauer der hund mitmachen "kann"....
er wäre sicher bei einem rentnerpärchen oder so besser aufgehoben....
der arme schatz... als krankenschwester schichtest du vielleicht auch mal oder?
und die welt verdienst du da auch nicht, wenn da noch mehr an ops und medikamente, etc dazukommen, und das wird es, wird es irgendwann unbezahlbar für dich

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