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Hund ist den ganzen Tag allein!

10. Mai 2016 um 12:28 Letzte Antwort: 14. Mai 2016 um 16:39

Hallo!

Ich arbeite seit kurzem in einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche. Da einige von ihnen dort sehr schwer zu händeln sind, wurde speziell für diese Einrichtung eine Security-Truppe engagiert. Und um einen von ihnen geht es hier bzw. um seine Hündin.
Er und ich verstehen uns ganz gut. Wenn auch oberflächlich und das reicht auch. Als ich da angefangen habe, hat er mir direkt von seiner knapp einjährigen Französischen Bulldogge erzählt, die er sich von einer "sehr guten" Züchterin geholt hat. Nach etwa zwei Wochen erfuhr ich dann, dass die Züchterin für den Hund gerade mal 400 Euro haben wollte, keine Papiere für ihn hatte und die Kleine gerade mal 4 Wochen war, als sie verkauft wurde. So viel schon mal zur "sehr guten" Züchterin. (irgendwo aus dem Osten, da hätte es bei ihm klingeln müssen!!!)

Hinzu kommt, dass dieser Typ 280 Stunden im Monat im Schichtdienst arbeitet. D.h. -und er sagt es selber- die Kleine ist so gut wie immer allein zu Hause. Lediglich der morgendliche Pipi-Spaziergang findet noch statt. Ich glaube aber auch, dass er sich nicht einmal da die Zeit für sie nimmt.... 5 Minuten, das war's für den Tag!
Er erzählte, dass er bereits ein Sofa entsorgen musste und sie bereits ihr drittes Hundekörbchen besorgen musste, weil sie und er Zeit, in der er arbeitet, alles zerreißt, kaputt beißt, etc. ...
Vor ein paar Tagen sind er, ich und meine Klientin mit zu ihm gefahren, um seinen Hund abzuholen, damit meine Klientin mit dem Hund spielen kann. Fand ich sehr nett, dass er das für uns gemacht hat. Dort angekommen, traf mich der Schlag! Die Bude war komplett dunkel, lediglich ein paar Sonnenstrahlen kamen durch die dunklen Vorhänge hindurch, es roch nach Hundepipi und Zigaretten und ich konnte nirgends einen Hundeplatz erblicken. Die Hündin ist komplett hysterisch gewesen, konnte sich vor Freude (oder war es schon eine Macke!?) nicht beruhigen und war dann völlig fertig! Ich war sprachlos. Und sogar meine Klientin, die entwicklungsverzögert und auch etwas geistig behindert ist, hat gesagt, dass ihr der Hund leid täte, dass er hier wohnen muss!!!

Für mich war und ist klar: er muss den Hund weggeben oder seine Stunden kürzen, was er nicht macht, da er ja natürlich die Kohle braucht!
Jetzt ist meine Frage: Würdet ihr einem Menschen, den ihr kaum kennt, sagen, er soll den Hund abgeben? Oder würdet ihr euch da nicht einmischen? Und wenn doch, wie kann man ihm das am besten klarmachen? Ich meine, es ist nicht einfach sein Tier abzugeben, wenn das Herz daran hängt, aber für mich ist das Tierquälerei!

Ich danke für Tipps und Ratschläge!

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10. Mai 2016 um 14:14


Was bitte ist das für ein egoistischer Mensch? Könnte den Typen ungespitzt in den Boden rammen.
Liebe TE bitte bitte schau um Gottes Willen nicht weg und lass dieses in seinem Elend vegetieren.
Sprich den Mann auf jeden Fall darauf an! Versucht gemeinsam eine Lösung zu finden. Eine, die dem Hund gerecht wird.... Nicht dessen Besitzer. Der Hund hat in seinem jungen Leben schon zuviel mitmachen müssen. Wie kann ein Mensch nur so verantwortungslos mit einem Lebewesen umgehen.
Würde ja sagen, wenn er bei mir in der Ecke wohnt, das ich mich um den Welpen kümmere.
Bei mir in der Nachbarschaft wohnt ein Mann, der im LKW-Fernverkehr unterwegs ist....in der Zeit ist sein Hund bei der Schwester des Mannes und die Familie kümmert sich.

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11. Mai 2016 um 12:30
In Antwort auf misssparkles


Was bitte ist das für ein egoistischer Mensch? Könnte den Typen ungespitzt in den Boden rammen.
Liebe TE bitte bitte schau um Gottes Willen nicht weg und lass dieses in seinem Elend vegetieren.
Sprich den Mann auf jeden Fall darauf an! Versucht gemeinsam eine Lösung zu finden. Eine, die dem Hund gerecht wird.... Nicht dessen Besitzer. Der Hund hat in seinem jungen Leben schon zuviel mitmachen müssen. Wie kann ein Mensch nur so verantwortungslos mit einem Lebewesen umgehen.
Würde ja sagen, wenn er bei mir in der Ecke wohnt, das ich mich um den Welpen kümmere.
Bei mir in der Nachbarschaft wohnt ein Mann, der im LKW-Fernverkehr unterwegs ist....in der Zeit ist sein Hund bei der Schwester des Mannes und die Familie kümmert sich.

Hallo misssparkles!
danke für diese Reaktion dann bin ich wohl nicht die einzige, der ein Tierleben am Herzen liegt!
Ich werde es in den nächsten Tagen mal ansprechen, egal, was er dann von mir denkt! Das Wohl des Tieres hat Vorrang!

Ich habe ihm das mit einer Hundesitterin (von mir aus eine Schülerin oder ein Schüler) auch schon vorgeschlagen, aber das sei ihm zu teuer! ja, natürlich ist das teuer, aber anders geht es nicht oder der Hund muss weg!
Ich werde berichten, ob ich Erfolg bei ihm hatte. Ich hoffe, er nimmt es sich wirklich zu Herzen!

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11. Mai 2016 um 14:12
In Antwort auf freesie100

Hallo misssparkles!
danke für diese Reaktion dann bin ich wohl nicht die einzige, der ein Tierleben am Herzen liegt!
Ich werde es in den nächsten Tagen mal ansprechen, egal, was er dann von mir denkt! Das Wohl des Tieres hat Vorrang!

Ich habe ihm das mit einer Hundesitterin (von mir aus eine Schülerin oder ein Schüler) auch schon vorgeschlagen, aber das sei ihm zu teuer! ja, natürlich ist das teuer, aber anders geht es nicht oder der Hund muss weg!
Ich werde berichten, ob ich Erfolg bei ihm hatte. Ich hoffe, er nimmt es sich wirklich zu Herzen!


Ich find ich großartig, das Du nicht wegsiehst und handelst. Würde mich sehr freuen, wenn Du mich/uns weiter auf dem Laufenden hälst.
Hundesitter sind ihm angeblich zu kostspielig... Bin mir sicher, das er sich nie danach erkundigt hat. Es gibt auch tierliebe Rentner o.ä. die sowas einfach nur ein Danke machen. Das Beste Beispiel sind die Nachbarn gegenüber von mir...ein wirklich nettes Ehepaar zwischen 65 und 70, die regelmäßig einen 4beinigen Hausgast haben.

Hoffe wirklich, das Du dem Hund zuliebe Erfolg hast und der Besitzer von alleine zur Besinnung kommt.
Ansonsten müssen halt wohl oder übel andere Maßnahmen greifen!

Missy mit 2 Wuffis, die alle Daumen bzw Pfoten drücken.

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11. Mai 2016 um 18:32
In Antwort auf misssparkles


Ich find ich großartig, das Du nicht wegsiehst und handelst. Würde mich sehr freuen, wenn Du mich/uns weiter auf dem Laufenden hälst.
Hundesitter sind ihm angeblich zu kostspielig... Bin mir sicher, das er sich nie danach erkundigt hat. Es gibt auch tierliebe Rentner o.ä. die sowas einfach nur ein Danke machen. Das Beste Beispiel sind die Nachbarn gegenüber von mir...ein wirklich nettes Ehepaar zwischen 65 und 70, die regelmäßig einen 4beinigen Hausgast haben.

Hoffe wirklich, das Du dem Hund zuliebe Erfolg hast und der Besitzer von alleine zur Besinnung kommt.
Ansonsten müssen halt wohl oder übel andere Maßnahmen greifen!

Missy mit 2 Wuffis, die alle Daumen bzw Pfoten drücken.

Danke!
Nein, ich kann bei so was nicht wegschauen. Leider sind die meisten Menschen aber zu egoistisch und denken nur an ihr Kuschelbedürfnis und nicht an das Lebewesen.
Ich liebe Hunde auch, hätte selber gern irgendwann einen (oder eine Katze), aber da ich weiß, dass ich im Moment ihnen nicht das bieten könnte, was sie verdienen, lass ich es, mir ein Tier anzuschaffen. Habe in meinem Umfeld genug Leute, die Tiere haben und wenn ich will und Hundekontakt haben möchte, kann ich immer hin. Reicht auch!

Wie gesagt, ich sag bescheid, wenn sich was tut mit dem Kerl Lieben Gruß zurück

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14. Mai 2016 um 16:39

Wenn er sich von
dir nichts sagen lässt und so wie es aussieht auch überhaupt keine Einsicht zeigt, dann würde ich es melden......wäre mir egal. So jemanden möchte ich nicht mal zum bekannten haben.
Ich hoffe du lässt das nicht aus dem Auge...der arme Hund......

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