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Hund haut ab....

11. August 2004 um 7:39

Ich habe ein Problem: In den nächsten Zwei Wochen werde ich wieder mal einen Goldenretriever im Urlaub haben. Früher konnte ich ihn immer frei laufen lassen (auf dem Land ist das toll über Feldwege) und mit dem Bike nebenher fahren. Das hat ihm genau so Spass gemacht wie mir, da er so mal richtig austoben konnte.

Nun ist es aber so, dass man ihn nicht mehr frei laufen lassen kann, weil er dann immer abhaut. Es muss nicht mal ein Reh sein dem er nachlauft, einfach plötzlich schlüpft er durch das Unterholz und kommt erst Stunden später wieder heim.

Was soll ich jetzt tun? Wenn ich ihn an die Leine nehme auf dem Bike, reisst er mich womöglich um. Aber ohne Leine haut er mir bestimmt auch ab, wenn er schon seinem Herrchen abhaut?

Hat mir jemand irgend einen Tipp, wie ich den Hund dazu bringe, nicht mehr ab zu hauen? Muss noch dazu sagen, er ist jetzt 5 1/2 Jahre alt und war mit 4 Jahren mal kurz in der Hundeschule, hat aber nicht viel gebracht. Ansonsten folgt er mehr oder weniger (auf "Sitz" und "Platz" etc.) Bin froh über jeden Tipp.

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11. August 2004 um 10:08

Gehe ich richtig in der Annahme,
dass du Hunde betreust, deren Herrchen in Urlaub sind?

Ich als Herrchen fände das womöglich nicht so toll, wenn jemand mein Tier einfach von der Leine lässt. Zumal bekannt ist, dass das Tier eben nicht hört.

Hunde muss man früh und konsequent erziehen. Mit 5,5 Jahren ist da wohl nicht mehr viel zu machen. Was der Hund innerhalb eines Jahres nicht lernt, lernt er später kaum noch.

Ich habe mal im Tierheim Hunde Gassi geführt und jeder Gassigänger hatte die strikte Anweisung, die Tiere nicht von der Leine zu lassen.

Und da du nicht das Herrchen bist, wird der Hund noch weniger auf dich hören.

Mein Tipp: lass das mit dem Fahrrad und lass ihn nicht von der Leine.

Die Frage, die sich mir stellt, ist ausserdem: warum ging es früher und jetzt nicht mehr? Ist was besonderes vorgefallen? Da würde ich vielleicht mal das Herrchen befragen.

parfum

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11. August 2004 um 10:32
In Antwort auf vada_12683779

Gehe ich richtig in der Annahme,
dass du Hunde betreust, deren Herrchen in Urlaub sind?

Ich als Herrchen fände das womöglich nicht so toll, wenn jemand mein Tier einfach von der Leine lässt. Zumal bekannt ist, dass das Tier eben nicht hört.

Hunde muss man früh und konsequent erziehen. Mit 5,5 Jahren ist da wohl nicht mehr viel zu machen. Was der Hund innerhalb eines Jahres nicht lernt, lernt er später kaum noch.

Ich habe mal im Tierheim Hunde Gassi geführt und jeder Gassigänger hatte die strikte Anweisung, die Tiere nicht von der Leine zu lassen.

Und da du nicht das Herrchen bist, wird der Hund noch weniger auf dich hören.

Mein Tipp: lass das mit dem Fahrrad und lass ihn nicht von der Leine.

Die Frage, die sich mir stellt, ist ausserdem: warum ging es früher und jetzt nicht mehr? Ist was besonderes vorgefallen? Da würde ich vielleicht mal das Herrchen befragen.

parfum

Hallo Parfum
Na ja, der Hund gehört nicht irgen wem, sondern meinen Eltern. Ist also kein fremder Hund oder so.

Mein Vater versucht es ab und zu mal wieder ihn frei zu lassen, aber dann geht es keine 10 Minuten und er ist weg. Kein Ahnung warum. Früher machte er das vieleicht so alle drei Monate mal. Dann nahmen wir ihn halt ne Zeit lang immer an die Leine, und als wie ihn dann wieder frei liessen, haute er gleich wieder ab.

Mir ist schon klar dass ich einen fremden Hund auch nicht eifach frei lassen würde....

Komisch ist ja, dass der Hund sonst hört und parriert, nur wenn er am spazieren ist hört er auf kein Pfeiffen und rufen mehr. Haben schon seine Ohren untersuchen lassen, alles in Ordnung.

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11. August 2004 um 20:51

Versuchs mal mit nem Springer
Das ist ne Apparatur, die am Rahmen des Fahrrads befestigt wird. Der Hund läuft - am Fahrrad mittels einer Feder befestigt - am Hinterrad und kann nicht weg und Dir auch nicht ins Rad laufen. Gucks Dir mal bei zooplus.de an, die haben da glaub ich ne Abbildung, dann kannst Du Dir das besser vorstellen. Hatte mit meiner mal n ähnliches Problem, das war aber, als ich sie aus ner Pflege wiederbekam. 8 Wochen Springer und intensives Training, da war sie wieder die alte. Gruß Jule

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12. August 2004 um 13:50

Denke, er langweilt sich!
kenne viele hunde, die unterfordert sind, frauchen kümmert sich beim spaziergang auch nicht um den hund, quatscht vielleicht lieber mit anderen, tja, da muss der hund halt anders sich aufmerksamkeit verschaffen.

kenne viele, die gute erfahrungen mit ner schleppleine gemacht haben.
ausserdem würde ich viele leckerbissen mitnehmen und mich so interessant machen, mit ihm viel spielen und auch einige gehorsamsübungen oder ein paar tricks üben. wichtig ist halt, dass er mit dir viel spass hat, den blickkontakt zu dir sucht, die bindung einfach verstärkt wird.
wenn er lernt, dass er für sein futter arbeiten muss und es spass macht, warum sollte er dann dauernd abhauen?
schliesslich möchte ein hund ja auch beschäftigt und gefordert werden.

und was nützt der besuch in der hundeschule, wenn keiner mehr mit ihm übt? nur am fahrrad laufen ist für nen hund ziemlich langweilig und fordert ihn doch nicht gerade viel und steigert sicher auch nicht die bindung an seine menschen.
mach viel mit ihm, beschäftige dich richtig mit ihm, dann wird er auch ein ganz anderer hund werden und gerne lernen und bei seinen menschen bleiben. viele hunde sind halt einfach unterfordert, ist zumindest meine meinung.

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13. August 2004 um 8:33
In Antwort auf danbi_12330681

Denke, er langweilt sich!
kenne viele hunde, die unterfordert sind, frauchen kümmert sich beim spaziergang auch nicht um den hund, quatscht vielleicht lieber mit anderen, tja, da muss der hund halt anders sich aufmerksamkeit verschaffen.

kenne viele, die gute erfahrungen mit ner schleppleine gemacht haben.
ausserdem würde ich viele leckerbissen mitnehmen und mich so interessant machen, mit ihm viel spielen und auch einige gehorsamsübungen oder ein paar tricks üben. wichtig ist halt, dass er mit dir viel spass hat, den blickkontakt zu dir sucht, die bindung einfach verstärkt wird.
wenn er lernt, dass er für sein futter arbeiten muss und es spass macht, warum sollte er dann dauernd abhauen?
schliesslich möchte ein hund ja auch beschäftigt und gefordert werden.

und was nützt der besuch in der hundeschule, wenn keiner mehr mit ihm übt? nur am fahrrad laufen ist für nen hund ziemlich langweilig und fordert ihn doch nicht gerade viel und steigert sicher auch nicht die bindung an seine menschen.
mach viel mit ihm, beschäftige dich richtig mit ihm, dann wird er auch ein ganz anderer hund werden und gerne lernen und bei seinen menschen bleiben. viele hunde sind halt einfach unterfordert, ist zumindest meine meinung.

Hallo Dalbello
Ja das mit dem Langweilen haben wir uns ja auch gedacht, war aber wohl nicht so: Grundsätzlich geht immer nur einer mit dem Hund spazieren, eben genau dass er sich nicht langweilt. Wir versuchen ihn zum Spielen zu animieren, werfen Stöckchen, rennen mit ihm um die Wette, nehme ein Spielzeug von daheim mit, eben alles was man beim Spazieren so tun kann. Aber, der Hund interessiert sich für gar nichts. Es ist auch so, dass er einem nie in die Augen schaut. Wenn man ihn ruft und er kommt, setzt er sich so hin, dass er in unsere Blickrichtung schaut, also weg von uns. Wenn man ihm was wirft zum apportieren, schnüffelt er vieleicht kurz dran (selbst mit Dummy und Duft) und läuft daran vorbei. Er ist auch sonst ziemlich faul, kaum daheim legt er sich hin. Den ganzen Tag schläft er, manchmal muss man über ihn drüber steigen, weil er im Weg liegt. Er ist gesund, also ist es nicht dass er krank ist oder nen Mangle hat. Als Welpe war er viel aktiver, seit er etwa drei Jahre alt ist wird er immer desinteressierter und unaufmerksamer.

Wir haben auch nach der Hundeschule immer mit ihm gearbeitet, aber er hat es einfach nicht angenommen. Selbst mit Leckerli und Loben etc. auch wenn er nichts bekommt weil er nicht hört, ist ihm egal....

Weiss echt auch nicht mehr was ich versuchen soll. Wie gesagt, vor einem Jahr lief er noch begeistert neben dem Fahrrad her, wenn ich heute das Bike raus hohle legt er sich gelangweilt hin und denkt gar nicht daran, mitzukommen.

Hab kürzlich gehört, dass es wohl bei Goldies "normal" sei, dass die mit dem Alter faul werden, aber mit 5 Jahren!!

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13. August 2004 um 8:37
In Antwort auf dale_12315579

Versuchs mal mit nem Springer
Das ist ne Apparatur, die am Rahmen des Fahrrads befestigt wird. Der Hund läuft - am Fahrrad mittels einer Feder befestigt - am Hinterrad und kann nicht weg und Dir auch nicht ins Rad laufen. Gucks Dir mal bei zooplus.de an, die haben da glaub ich ne Abbildung, dann kannst Du Dir das besser vorstellen. Hatte mit meiner mal n ähnliches Problem, das war aber, als ich sie aus ner Pflege wiederbekam. 8 Wochen Springer und intensives Training, da war sie wieder die alte. Gruß Jule

Hallo Julehorst
Ich hab mir das auch schon überlegt, hab kürzlich so ne Apparatur gesehen. Aber das Problem ist, der Hund zieht an der Leine auch wenn er Wiederstand spürt. Und ich denke, wenn er plötzlich unerwartet wegzieht, wird auch die Federung nicht viel bringen und er zieht mich um. Und ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass ich dann noch Spass am Biken haben werde...

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13. August 2004 um 8:41

Hallo Lucia
Wir haben jetzt von 5-Meter auf 15-Meter Leine gewechselt, das Ergebnis, er nutzt die Länge und zieht genau weiter daran, wenn ich sie kürzer neheme zieht er noch mehr. Wohl würde er sogar an einer 100 Meter Leine noch ziehen. Selbst mit Erziehungshalsband (So ne Kette die durch nen Ring gezogen ist und sich ganz kurz enger zieht wenn er an der Leine zieht) macht er weiter. Manchmal röchelt er richtig weil er si an der Leine zieht (auch mit normalem Halsband) weil ich eben dagegen halte, kann mich ja nicht vom Hund durch die Gegend ziehen lassen....

Na ich denke mal das wird ein hoffnungloser Fall sein und ich werde die nächsten zwei Wochen aufs Bike verzichten müssen...

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13. August 2004 um 15:32
In Antwort auf niu_12253528

Hallo Julehorst
Ich hab mir das auch schon überlegt, hab kürzlich so ne Apparatur gesehen. Aber das Problem ist, der Hund zieht an der Leine auch wenn er Wiederstand spürt. Und ich denke, wenn er plötzlich unerwartet wegzieht, wird auch die Federung nicht viel bringen und er zieht mich um. Und ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass ich dann noch Spass am Biken haben werde...

Oh..
dann ist in der Tat noch viel Training nötig - der Hund braucht auf jeden Fall viel Beschäftigung. Außerdem würd ich mal mit ner Hundepfeife arbeiten - ganz lange Leine dabei, an der er sich austoben kann. Ich hab meine Hündin mit der Pfeife ausgebildet und brauche nun fast keine Kommandos mehr - einmal Pfeifen: Halt! Zweimal pfeifen: Komm! usw. Das ganze hab ich anfangs mit Leckerlies unterstützt und inzwischen gehts super. Brauche absolut keine Leine mehr. Gruß Jule.

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13. August 2004 um 15:32
In Antwort auf niu_12253528

Hallo Dalbello
Ja das mit dem Langweilen haben wir uns ja auch gedacht, war aber wohl nicht so: Grundsätzlich geht immer nur einer mit dem Hund spazieren, eben genau dass er sich nicht langweilt. Wir versuchen ihn zum Spielen zu animieren, werfen Stöckchen, rennen mit ihm um die Wette, nehme ein Spielzeug von daheim mit, eben alles was man beim Spazieren so tun kann. Aber, der Hund interessiert sich für gar nichts. Es ist auch so, dass er einem nie in die Augen schaut. Wenn man ihn ruft und er kommt, setzt er sich so hin, dass er in unsere Blickrichtung schaut, also weg von uns. Wenn man ihm was wirft zum apportieren, schnüffelt er vieleicht kurz dran (selbst mit Dummy und Duft) und läuft daran vorbei. Er ist auch sonst ziemlich faul, kaum daheim legt er sich hin. Den ganzen Tag schläft er, manchmal muss man über ihn drüber steigen, weil er im Weg liegt. Er ist gesund, also ist es nicht dass er krank ist oder nen Mangle hat. Als Welpe war er viel aktiver, seit er etwa drei Jahre alt ist wird er immer desinteressierter und unaufmerksamer.

Wir haben auch nach der Hundeschule immer mit ihm gearbeitet, aber er hat es einfach nicht angenommen. Selbst mit Leckerli und Loben etc. auch wenn er nichts bekommt weil er nicht hört, ist ihm egal....

Weiss echt auch nicht mehr was ich versuchen soll. Wie gesagt, vor einem Jahr lief er noch begeistert neben dem Fahrrad her, wenn ich heute das Bike raus hohle legt er sich gelangweilt hin und denkt gar nicht daran, mitzukommen.

Hab kürzlich gehört, dass es wohl bei Goldies "normal" sei, dass die mit dem Alter faul werden, aber mit 5 Jahren!!

Klingt ja merkwürdig
sowas habe ich ja noch nicht gehört.
vielleicht solltet ihr ihn doch mal durchchecken lassen, möglicherweise hat er ja doch eine krankheit, vielleicht auch schmerzen beim laufen, die nur der tierarzt feststellen kann? würde auf jeden fall mal bei nem arzt nachfragen, mit 5 jahren ist doch ein hund viel interessierter.
meiner ist über 7 und ist an allem sehr interessiert. allerdings wurde bei ihm auch erst spät entdeckt, dass er spondylose und hd hat, da er die ganzen jahre vorher keine schmerzen zeigte.

aber würde wie gesagt den tierarzt um rat fragen, welche ursache dieses verhalten haben kann.

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13. August 2004 um 15:42
In Antwort auf danbi_12330681

Klingt ja merkwürdig
sowas habe ich ja noch nicht gehört.
vielleicht solltet ihr ihn doch mal durchchecken lassen, möglicherweise hat er ja doch eine krankheit, vielleicht auch schmerzen beim laufen, die nur der tierarzt feststellen kann? würde auf jeden fall mal bei nem arzt nachfragen, mit 5 jahren ist doch ein hund viel interessierter.
meiner ist über 7 und ist an allem sehr interessiert. allerdings wurde bei ihm auch erst spät entdeckt, dass er spondylose und hd hat, da er die ganzen jahre vorher keine schmerzen zeigte.

aber würde wie gesagt den tierarzt um rat fragen, welche ursache dieses verhalten haben kann.

Hallo Dalbello
Erst vor Kurzem wurde bei ihm ein grosses Blutbild durchgeführt, und die HD wurde schon früh ausgeschlossen, da wir mir ihm züchten wollten, damuss man das abchecken. Und erst am Mittwoch wurden seine Füsse kontrolliert, weil er eine kleine Entzündung auf dem Fuss hat durch einen Zeckenstich. ALso Gesundheitliche Probleme oder Schmerzen können wir vollends ausschliessen, er ist gesund. Wenn wir z.B. abends heim kommen, springt er ja auch rum vor Freude und hat keine Anzeiche das was nicht stimm. Eben er ist einfach faul....

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13. August 2004 um 15:44
In Antwort auf dale_12315579

Oh..
dann ist in der Tat noch viel Training nötig - der Hund braucht auf jeden Fall viel Beschäftigung. Außerdem würd ich mal mit ner Hundepfeife arbeiten - ganz lange Leine dabei, an der er sich austoben kann. Ich hab meine Hündin mit der Pfeife ausgebildet und brauche nun fast keine Kommandos mehr - einmal Pfeifen: Halt! Zweimal pfeifen: Komm! usw. Das ganze hab ich anfangs mit Leckerlies unterstützt und inzwischen gehts super. Brauche absolut keine Leine mehr. Gruß Jule.


Alles auch schon versucht, auf die Pfeiffe reagiert er nicht, so als ob er sie nicht höhren würde (aber er hört sehr gut wenn ne Katze im Hof pinkelt, also er ist nicht schwerhörig...) Und Erziehung? Ist wohl bei ihm alles vorbei, selbst ein Jahr intensive Hundeschule und arbeiten zu Hause haben kam was gebracht.

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13. August 2004 um 16:45
In Antwort auf niu_12253528

Hallo Dalbello
Erst vor Kurzem wurde bei ihm ein grosses Blutbild durchgeführt, und die HD wurde schon früh ausgeschlossen, da wir mir ihm züchten wollten, damuss man das abchecken. Und erst am Mittwoch wurden seine Füsse kontrolliert, weil er eine kleine Entzündung auf dem Fuss hat durch einen Zeckenstich. ALso Gesundheitliche Probleme oder Schmerzen können wir vollends ausschliessen, er ist gesund. Wenn wir z.B. abends heim kommen, springt er ja auch rum vor Freude und hat keine Anzeiche das was nicht stimm. Eben er ist einfach faul....

Und was sagt euer arzt dazu?
kann mir nicht vorstellen, dass er mit 5 jahren so faul und ohne rechte freude ist?
aber sonst fällt mir auch nichts mehr ein, vielleicht unterhaltet ihr euch sonst noch mit anderen hundeleuten, die den hund kennen oder mit züchtern?
sorry, was anderes fällt mir so auf anhieb auch nicht mehr ein...

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16. August 2004 um 11:02
In Antwort auf danbi_12330681

Und was sagt euer arzt dazu?
kann mir nicht vorstellen, dass er mit 5 jahren so faul und ohne rechte freude ist?
aber sonst fällt mir auch nichts mehr ein, vielleicht unterhaltet ihr euch sonst noch mit anderen hundeleuten, die den hund kennen oder mit züchtern?
sorry, was anderes fällt mir so auf anhieb auch nicht mehr ein...

Hallo Dalbello
Der Arzt kann nichts feststellen. Er meint nur, der Hund hätte haöt ne ruhige Ader. Ist schon komisch. Wenn z.B. Besuch kommt, begrüsst er diesen voller Freude und legt sich dann wieder hin und schläft, nach dem Motto: Die Begrüssung war jetzt aber schon anstrengend...

Jetzt da ich alleine mit ihm bin, versuche ich natürlich viel zeit für ihn zu haben, auch daheim spiele ich mit ihm. Doch nach fünf Minuten rumtoben mag er nicht mehr, legt sich hin und guckt nur noch fragend umher.

Hab jetzt auch beim Spazierengehen noch mehr darauf geachtet, dass ich mich mit ihm beschäftige, die ersten 100 Meter ist das ok, dann läuft er nur noch anteilslos daher...

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20. August 2004 um 13:47
In Antwort auf niu_12253528

Hallo Dalbello
Der Arzt kann nichts feststellen. Er meint nur, der Hund hätte haöt ne ruhige Ader. Ist schon komisch. Wenn z.B. Besuch kommt, begrüsst er diesen voller Freude und legt sich dann wieder hin und schläft, nach dem Motto: Die Begrüssung war jetzt aber schon anstrengend...

Jetzt da ich alleine mit ihm bin, versuche ich natürlich viel zeit für ihn zu haben, auch daheim spiele ich mit ihm. Doch nach fünf Minuten rumtoben mag er nicht mehr, legt sich hin und guckt nur noch fragend umher.

Hab jetzt auch beim Spazierengehen noch mehr darauf geachtet, dass ich mich mit ihm beschäftige, die ersten 100 Meter ist das ok, dann läuft er nur noch anteilslos daher...

Hat er denn an nichts freude?
mein hund ist mit über 7 das genaue gegenteil, kenne so ein verhalten gar nicht.
was evtl. auch noch möglich ist, dass er sich als chef empfindet und euch nicht ernst nimmt?
nimmt er kommandos denn gut an, befolgt er sie sofort?
sonst würde ich echt empfehlen, mich mit anderen hundehaltern, die euren hund kennen, auszutauschen. oder halt mal bei hunde.com oder hundejo.de oder anderen seiten fragen.
ich bin jetzt jedenfalls am ende

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20. August 2004 um 17:12
In Antwort auf niu_12253528

Hallo Lucia
Wir haben jetzt von 5-Meter auf 15-Meter Leine gewechselt, das Ergebnis, er nutzt die Länge und zieht genau weiter daran, wenn ich sie kürzer neheme zieht er noch mehr. Wohl würde er sogar an einer 100 Meter Leine noch ziehen. Selbst mit Erziehungshalsband (So ne Kette die durch nen Ring gezogen ist und sich ganz kurz enger zieht wenn er an der Leine zieht) macht er weiter. Manchmal röchelt er richtig weil er si an der Leine zieht (auch mit normalem Halsband) weil ich eben dagegen halte, kann mich ja nicht vom Hund durch die Gegend ziehen lassen....

Na ich denke mal das wird ein hoffnungloser Fall sein und ich werde die nächsten zwei Wochen aufs Bike verzichten müssen...

Vielleicht...
... ist er ja nur ein extrem dominanter Hund (bitte nicht falsch verstehen). Er hat unterwegs wichtigeres zu tun, als sich für seine Leute zu interessieren, nämlich zu jagen (das liegt nun mal in seiner Natur) und evtl. noch ordentlich rumzumarkieren als Rüde.
Meiner war auch so ein Fall. Er ist jetzt 6 Jahre. Im Welpenalter war er auch flott und hat nix anbrennen lassen, dann wurde er faul, träge, beim Agility ist er quasi über den Parcour gekrochen. Hat zuhause meistens auch geschlafen. Hat beim Spazierengehen sich nicht um seine Leute gekümmert, da halfen auch keine Leckerchen und Spielzeug.
Mittlerweile ist es aber so, daß er mir alles mögliche apportiert und Sachen macht, die ich ihm nie zugetraut hätte. Wie oben schon geschrieben, der Hund möchte beschäftigt werden, dann baut man auch eine Beziehung auf.
Möchte hier nicht ausschweifen. Kannst mich ja unter ladakhi1@yahoo.de kontaktieren.
LG

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20. August 2004 um 17:14
In Antwort auf usagi_12054698

Vielleicht...
... ist er ja nur ein extrem dominanter Hund (bitte nicht falsch verstehen). Er hat unterwegs wichtigeres zu tun, als sich für seine Leute zu interessieren, nämlich zu jagen (das liegt nun mal in seiner Natur) und evtl. noch ordentlich rumzumarkieren als Rüde.
Meiner war auch so ein Fall. Er ist jetzt 6 Jahre. Im Welpenalter war er auch flott und hat nix anbrennen lassen, dann wurde er faul, träge, beim Agility ist er quasi über den Parcour gekrochen. Hat zuhause meistens auch geschlafen. Hat beim Spazierengehen sich nicht um seine Leute gekümmert, da halfen auch keine Leckerchen und Spielzeug.
Mittlerweile ist es aber so, daß er mir alles mögliche apportiert und Sachen macht, die ich ihm nie zugetraut hätte. Wie oben schon geschrieben, der Hund möchte beschäftigt werden, dann baut man auch eine Beziehung auf.
Möchte hier nicht ausschweifen. Kannst mich ja unter ladakhi1@yahoo.de kontaktieren.
LG

Nochwas
wurde der Hund denn überhaupt auf die Pfeiffe konditioniert? Ansonsten weiß er ja gar nicht, was es zu bedeuten hat, wenn irgendwo gepfiffen wird.

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24. August 2004 um 14:27
In Antwort auf niu_12253528

Hallo Lucia
Wir haben jetzt von 5-Meter auf 15-Meter Leine gewechselt, das Ergebnis, er nutzt die Länge und zieht genau weiter daran, wenn ich sie kürzer neheme zieht er noch mehr. Wohl würde er sogar an einer 100 Meter Leine noch ziehen. Selbst mit Erziehungshalsband (So ne Kette die durch nen Ring gezogen ist und sich ganz kurz enger zieht wenn er an der Leine zieht) macht er weiter. Manchmal röchelt er richtig weil er si an der Leine zieht (auch mit normalem Halsband) weil ich eben dagegen halte, kann mich ja nicht vom Hund durch die Gegend ziehen lassen....

Na ich denke mal das wird ein hoffnungloser Fall sein und ich werde die nächsten zwei Wochen aufs Bike verzichten müssen...

Erziehungshalsband?
worin soll denn da die erziehung liegen, wenn der hund gewürgt wird?

sorry, aber das hat mit heutiger hundeerziehung wohl nichts zu tun und der erfolg bestätigt das ja auch, klar, die ziehen munter weiter, geht dann auch schön an die wirbelsäule.

wie wäre es zum übergang mit halti oder einfach stehen bleiben oder richtung ändern? wenn man ein wenig konsequent ist, ist das thema doch schnell behoben.
macht natürlich erst mal mühe.

sorry, aber sowas geht mir echt gegen den strich. letztens hatte schon ein welpe nen stachelhalsband um...

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24. August 2004 um 15:48
In Antwort auf danbi_12330681

Erziehungshalsband?
worin soll denn da die erziehung liegen, wenn der hund gewürgt wird?

sorry, aber das hat mit heutiger hundeerziehung wohl nichts zu tun und der erfolg bestätigt das ja auch, klar, die ziehen munter weiter, geht dann auch schön an die wirbelsäule.

wie wäre es zum übergang mit halti oder einfach stehen bleiben oder richtung ändern? wenn man ein wenig konsequent ist, ist das thema doch schnell behoben.
macht natürlich erst mal mühe.

sorry, aber sowas geht mir echt gegen den strich. letztens hatte schon ein welpe nen stachelhalsband um...

Halt Stopp
Der Hund wird nicht gewürgt, sondern bekommt einen Kleine Zwick. Klar, wenn er daran zieht, würgt es, aber das macht ja das normale Halsband auch....

Und Stachelhalsband ist etwas total anderes!!

Das Halsband wurde uns übrigens in der Hundeschule empfohlen, und natürlich den gerechten Umgang damit gezeigt. Und es wurde und mehrfach bestätigt, dass dies keine Folter ist sondern aktiv die Erziehung unterstützt. Also bitte urteile nicht über etwas und jemanden, wenn du nicht genau weisst worum es geht.

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24. August 2004 um 16:01

Erfolgsmeldung
Also, ich habe jetzt mal folgendes gemacht: Beim Spazierengehen habe ich mich aktiv bemüht, den Hund zu beschäftigen. Er weiterhin uniteressiert an der Leine gezogen, je mehr ich mich bemüht habe, desto mehr hat er gezogen. Hab dann mal schweren Herzens meine strenge Seite gezeigt und ihn solange bei Fuss genommen, bis er nicht mehr gezogen hat. Da er so ja nirgend rumstöbern und markieren konnte, hat ihn das schon etwas angemäckelt. Aber es hat geklappt, der Rest des Weges hat er auf mich geachtet.

Zu Hause hab ich dann auch aktiv mit ihm gespielt, was zehn Minuten gut war, dann wieder ab in die Ecke, aufs Fresschen warten und nichts beachten.

Am nächsten Tag war das leider wieder vergessen, er zog frisch-fröhlich an der Leine und beachtete mich nicht. Ich nahm ihn wieder bei Fuss, diesmal bis wir daheim waren, weil er sich da regelrecht gegen die Leine -die ich nicht zu kurz hatte- gelehnt hat. Hab dann auch daheim mich nicht mehr um ihn gekümmert, da es mir zu doof war.

Und siehe da, am nächsten Tag zog er kaum mehr, wenn ich ihn ermahnte oder einen kurzen Zwick -wie es uns ja gelernt wurde- auf die Leine gab, zog er nicht mehr.

Am Wochenende liess ich ihn dann in einer ihm fremden Umgebung (war ein groszügig eingezeuntes Sportgelände, hätte also nicht weit abhauen können) frei laufen. Ich glaubte es kaum, dass er immer beim ersten Rufen gehört hat und vieleicht mal ein zweites, etwas strengeres nötig war, damit er dann zu mir kam. Aber im grossen und ganzen hat er gehorcht. Komischerweise hat er auch viel mehr Spass beim Spielen und Rumtoben gezeigt, und es ging auch länger bis er sich hinlegte. Gestern beim Spaziergang war er auch ganz brav und hat eigentlich gar nicht mehr gezogen.

Ich schliesse daraus, dass meine Eltern wohl zu lieb zu ihm sind, also keine Strenge zeigen. Und daher hat er sich vieleicht tatsächlich übermächtig oder vieleicht auch nicht ernst genommen gefühlt. Ich werde ihnen auf jeden Fall von meinem Erfolg berichten, und sie bitten, auch darauf zu achten, damit meine Mühe nicht umsonst war.

Und für alle die jetzt denken, oh nein, der arme Hund, wird gewürgt und gezerrt,der hat jetzt nur Angst, darum pariert er...

Unser Hund hat keine Angst vor mir, er hat weder Schmerzen noch Erniedrigung erfahren, er wurde nicht gewürgt oder sost misshandelt. Ich habe Methoden angewandt, die in der Hundeschule gezeigt und empfohlen wurden (meine Eltern haben die wohl nicht umgesetzt) und mir auch vom Tierarzt und einer Züchterin bestätigt wurden.

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24. August 2004 um 16:08
In Antwort auf usagi_12054698

Nochwas
wurde der Hund denn überhaupt auf die Pfeiffe konditioniert? Ansonsten weiß er ja gar nicht, was es zu bedeuten hat, wenn irgendwo gepfiffen wird.

Hallo Yasahra
Ja, der HUnd wurde in der Hundeschule auf die Pfeiffe trainiert. Dort klappte es dann meistens auch, bei uns anfangs auch, aber jetzt ebn nicht mehr. Wie ich ganz oben geschrieben habe, denke ich mal, meine Eltern haben einfach die gezeigten Methoden nicht umgesetzt, daher hat der Hund wohl alles wieder vergessen. Zum Glück habe ich jetzt zumindest für mich und die Zeit bei mir einen Erfolg erreicht.

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25. August 2004 um 13:43
In Antwort auf niu_12253528

Halt Stopp
Der Hund wird nicht gewürgt, sondern bekommt einen Kleine Zwick. Klar, wenn er daran zieht, würgt es, aber das macht ja das normale Halsband auch....

Und Stachelhalsband ist etwas total anderes!!

Das Halsband wurde uns übrigens in der Hundeschule empfohlen, und natürlich den gerechten Umgang damit gezeigt. Und es wurde und mehrfach bestätigt, dass dies keine Folter ist sondern aktiv die Erziehung unterstützt. Also bitte urteile nicht über etwas und jemanden, wenn du nicht genau weisst worum es geht.

Kleiner zwick oder würgen -
schreibst doch selber, dass es nichts bringt.
und sowas sehe ich echt nicht als moderne hundeerziehung an, dem hund sollen doch nur schmerzen zugefügt werden, die natürlich sein verhalten nicht ändern.

das hast du doch so beschrieben, warum darf ich dann meine meinung nicht sagen? schliesslich schreibst du doch auch, dass es nichts bringt.

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25. August 2004 um 14:05
In Antwort auf niu_12253528

Erfolgsmeldung
Also, ich habe jetzt mal folgendes gemacht: Beim Spazierengehen habe ich mich aktiv bemüht, den Hund zu beschäftigen. Er weiterhin uniteressiert an der Leine gezogen, je mehr ich mich bemüht habe, desto mehr hat er gezogen. Hab dann mal schweren Herzens meine strenge Seite gezeigt und ihn solange bei Fuss genommen, bis er nicht mehr gezogen hat. Da er so ja nirgend rumstöbern und markieren konnte, hat ihn das schon etwas angemäckelt. Aber es hat geklappt, der Rest des Weges hat er auf mich geachtet.

Zu Hause hab ich dann auch aktiv mit ihm gespielt, was zehn Minuten gut war, dann wieder ab in die Ecke, aufs Fresschen warten und nichts beachten.

Am nächsten Tag war das leider wieder vergessen, er zog frisch-fröhlich an der Leine und beachtete mich nicht. Ich nahm ihn wieder bei Fuss, diesmal bis wir daheim waren, weil er sich da regelrecht gegen die Leine -die ich nicht zu kurz hatte- gelehnt hat. Hab dann auch daheim mich nicht mehr um ihn gekümmert, da es mir zu doof war.

Und siehe da, am nächsten Tag zog er kaum mehr, wenn ich ihn ermahnte oder einen kurzen Zwick -wie es uns ja gelernt wurde- auf die Leine gab, zog er nicht mehr.

Am Wochenende liess ich ihn dann in einer ihm fremden Umgebung (war ein groszügig eingezeuntes Sportgelände, hätte also nicht weit abhauen können) frei laufen. Ich glaubte es kaum, dass er immer beim ersten Rufen gehört hat und vieleicht mal ein zweites, etwas strengeres nötig war, damit er dann zu mir kam. Aber im grossen und ganzen hat er gehorcht. Komischerweise hat er auch viel mehr Spass beim Spielen und Rumtoben gezeigt, und es ging auch länger bis er sich hinlegte. Gestern beim Spaziergang war er auch ganz brav und hat eigentlich gar nicht mehr gezogen.

Ich schliesse daraus, dass meine Eltern wohl zu lieb zu ihm sind, also keine Strenge zeigen. Und daher hat er sich vieleicht tatsächlich übermächtig oder vieleicht auch nicht ernst genommen gefühlt. Ich werde ihnen auf jeden Fall von meinem Erfolg berichten, und sie bitten, auch darauf zu achten, damit meine Mühe nicht umsonst war.

Und für alle die jetzt denken, oh nein, der arme Hund, wird gewürgt und gezerrt,der hat jetzt nur Angst, darum pariert er...

Unser Hund hat keine Angst vor mir, er hat weder Schmerzen noch Erniedrigung erfahren, er wurde nicht gewürgt oder sost misshandelt. Ich habe Methoden angewandt, die in der Hundeschule gezeigt und empfohlen wurden (meine Eltern haben die wohl nicht umgesetzt) und mir auch vom Tierarzt und einer Züchterin bestätigt wurden.

Freut mich für euch!
nein, und ich denke auch nicht, dass er Angst vor Dir hat, wenn ich auch meine, dass man die Erziehung ohne Zwicks und Rucks schonender hinbekommt. Aber das wird sich ja eh bald erledigt haben, zumindest bei Dir.

Aber letztendlich fühle ich mich in meiner Vermutung doch bestätigt, dass der Hund gelangweilt und unterfordert wurde und seinen Platz nicht kannte.
"Wir haben auch nach der Hundeschule immer mit ihm gearbeitet, aber er hat es einfach nicht angenommen." Das hattest Du mal geschrieben, aber dann wieder gesagt, dass Deine Eltern doch nicht mehr trainieren, habe ich ehrlich nicht so ganz verstanden.

Ich denke, wenn Du Deinen Eltern vermitteln kannst, dass der Hund nicht Strenge, sondern einfach Konsequenz braucht und auch gerne noch immer was lernen möchte, habt ihr echt nen glücklichen Hund. Und einmal Hundeschule und dann alles schleifen lassen ist halt Geldverschwendung.
Seit ich meine Erziehung geändert habe, ist für mich auch alles viel einfacher geworden und ich staune selbst noch, wie schnell und gerne mein Hund hört. Wenn man aber wieder anfängt, einen Befehl zu geben und dann selbst schon Ausreden findet, warum der Hund nicht hört - hat halt gerade einen anderen Hund gesehen, bei Sitz ist die Straße zu kalt, .... - der trainiert halt darauf, dass der Hund nicht mehr folgt und vielleicht auf Dauer ein Sicherheitsrisiko wird, ohne dass die Besitzer es merken. Erlebe ich leider fast jeden Tag.
So, hoffe, wir vertragen uns jetzt wieder?

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25. August 2004 um 15:38
In Antwort auf danbi_12330681

Freut mich für euch!
nein, und ich denke auch nicht, dass er Angst vor Dir hat, wenn ich auch meine, dass man die Erziehung ohne Zwicks und Rucks schonender hinbekommt. Aber das wird sich ja eh bald erledigt haben, zumindest bei Dir.

Aber letztendlich fühle ich mich in meiner Vermutung doch bestätigt, dass der Hund gelangweilt und unterfordert wurde und seinen Platz nicht kannte.
"Wir haben auch nach der Hundeschule immer mit ihm gearbeitet, aber er hat es einfach nicht angenommen." Das hattest Du mal geschrieben, aber dann wieder gesagt, dass Deine Eltern doch nicht mehr trainieren, habe ich ehrlich nicht so ganz verstanden.

Ich denke, wenn Du Deinen Eltern vermitteln kannst, dass der Hund nicht Strenge, sondern einfach Konsequenz braucht und auch gerne noch immer was lernen möchte, habt ihr echt nen glücklichen Hund. Und einmal Hundeschule und dann alles schleifen lassen ist halt Geldverschwendung.
Seit ich meine Erziehung geändert habe, ist für mich auch alles viel einfacher geworden und ich staune selbst noch, wie schnell und gerne mein Hund hört. Wenn man aber wieder anfängt, einen Befehl zu geben und dann selbst schon Ausreden findet, warum der Hund nicht hört - hat halt gerade einen anderen Hund gesehen, bei Sitz ist die Straße zu kalt, .... - der trainiert halt darauf, dass der Hund nicht mehr folgt und vielleicht auf Dauer ein Sicherheitsrisiko wird, ohne dass die Besitzer es merken. Erlebe ich leider fast jeden Tag.
So, hoffe, wir vertragen uns jetzt wieder?


Haben wir uns je nicht vertragen? Es ist halt immer schwierig wenn etwas anonym geschrieben wird, man sieht keine Gesichtsausdrücke und hört keine Stimmlage. Und leider habe ich manchmal etwas mühe mich in schrift richtig auszudrücken, was mir leider schon öfters hier missverständnisse eingebracht hat weil die Leute zu impulsiv antworten statt alles in Ruhe zu lesen und darüber nach zu denken. Aber das gehört jetzt hier nicht hin.

Du meinst, es hätte sich jetzt bald für mich erledigt. Nein, hat es eben nicht, wenn ich möchte nicht, dass ich nächstes Mal wider von vorne anfangen muss. Inzwischen habe ich aus meiner Mutter am Telefon herausgekitzelt, dass da wohl mein Vater (dem gehört eigentlich der Hund) nicht konsequent genug war, bzw. selber damals keine Lust auf die Hundeschule hatte. Und es bringt leider nichts, wenn meine Mutter und ich uns bemühen, dem Hund etwas beibringen wollen, und mein Vater ignoriert das und lässt ihm alles durchgehen bzw. interessiert sich nicht dafür. Ich denke da werde ich mal ein ernstes Wort mit ihm reden, sonst muss er sich das nächste Mal einen anderen Hundesitter suchen. Währe mir total unrecht, aber so kanns ja nicht weiter gehen.

Ich hoffe er sieht das ein und weiss meine Bemühungen zu schätzen und umzusetzen...

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25. August 2004 um 16:07
In Antwort auf niu_12253528


Haben wir uns je nicht vertragen? Es ist halt immer schwierig wenn etwas anonym geschrieben wird, man sieht keine Gesichtsausdrücke und hört keine Stimmlage. Und leider habe ich manchmal etwas mühe mich in schrift richtig auszudrücken, was mir leider schon öfters hier missverständnisse eingebracht hat weil die Leute zu impulsiv antworten statt alles in Ruhe zu lesen und darüber nach zu denken. Aber das gehört jetzt hier nicht hin.

Du meinst, es hätte sich jetzt bald für mich erledigt. Nein, hat es eben nicht, wenn ich möchte nicht, dass ich nächstes Mal wider von vorne anfangen muss. Inzwischen habe ich aus meiner Mutter am Telefon herausgekitzelt, dass da wohl mein Vater (dem gehört eigentlich der Hund) nicht konsequent genug war, bzw. selber damals keine Lust auf die Hundeschule hatte. Und es bringt leider nichts, wenn meine Mutter und ich uns bemühen, dem Hund etwas beibringen wollen, und mein Vater ignoriert das und lässt ihm alles durchgehen bzw. interessiert sich nicht dafür. Ich denke da werde ich mal ein ernstes Wort mit ihm reden, sonst muss er sich das nächste Mal einen anderen Hundesitter suchen. Währe mir total unrecht, aber so kanns ja nicht weiter gehen.

Ich hoffe er sieht das ein und weiss meine Bemühungen zu schätzen und umzusetzen...


Hatte den Eindruck, dass Du ein wenig ungehalten wurdest. Aber ist ja auch nicht so einfach, wenn man sich nicht kennt. Und da ich selbst auch inzwischen ungehalten über viele Tierhalter bin, fällt es mir auch nicht einfach, immer richtig auf den Punkt zu kommen, ist aber sicher nicht böse gemeint. Ausserdem lernt ja jeder noch dazu, was habe ich damals für blöde Fehler gemacht!
Allerdings habe ich auch viel durch TV und Bücher und Internet gelernt und bin oft selbst überrascht, wie gut das geht, Hundeschule ist auch nicht mein Ding, kenne zu viele schlechte.

Kennst Du das, wenn Du Deinen Hund rufst und Du selbst erstaunt bist, dass er sofort hört? Manchmal habe ich ganz einfach auch viele Tonlagen, woran der Hund ganz genau erkennt, ob er sofort kommen muss oder vielleicht noch eben einen Hund begrüssen darf
Aber es macht das Leben viel einfacher, wenn ich mich auf uns verlassen kann und dem Hund gehts auch besser.
Leider dürfen ja immer noch viele Hunde nicht von der Leine, weil sie abhauen oder sie werden laufen gelassen und werden dann zunehmend zu einer Gefahr, die die Besitzer gar nicht erkennen. Nicht von ungefähr gibts doch die schönen Sprüche: der tut nichts.
Der Hund meiner Nachbarin hat letztens noch nen Jogger gebissen und ist an der Leine einen Welpen angegangen, sie findet das ganz normal... Das mal zu meinem (genervten)Hintergrund

Das mit dem für Dich erledigt habe ich genau so gemeint Kenne diese gutgemeinte Hundeliebe Deiner Eltern mehr als genau, aber vielleicht sehen sie ja auch, wie schön es bei Dir klappt. Und das wird sich nicht ändern, wenn Du weiterhin konsequent bist. So ein Hund ist schon sehr schlau, der weiss genau, mit wem er was machen kann.

Meiner weiß genau, dass er bei mir nicht betteln darf. Meine Hundesitterin hat ihn natürlich verwöhnt ohne Ende wie auch meine Mutter oder Tante. Er weiss genau, bei mir bettelt er nicht, lohnt sich nicht, aber bei anderen! Kluge Erziehung, ich habe wenigstens meine Ruhe
Wünsch Dir noch viel Spass

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25. August 2004 um 16:58
In Antwort auf danbi_12330681


Hatte den Eindruck, dass Du ein wenig ungehalten wurdest. Aber ist ja auch nicht so einfach, wenn man sich nicht kennt. Und da ich selbst auch inzwischen ungehalten über viele Tierhalter bin, fällt es mir auch nicht einfach, immer richtig auf den Punkt zu kommen, ist aber sicher nicht böse gemeint. Ausserdem lernt ja jeder noch dazu, was habe ich damals für blöde Fehler gemacht!
Allerdings habe ich auch viel durch TV und Bücher und Internet gelernt und bin oft selbst überrascht, wie gut das geht, Hundeschule ist auch nicht mein Ding, kenne zu viele schlechte.

Kennst Du das, wenn Du Deinen Hund rufst und Du selbst erstaunt bist, dass er sofort hört? Manchmal habe ich ganz einfach auch viele Tonlagen, woran der Hund ganz genau erkennt, ob er sofort kommen muss oder vielleicht noch eben einen Hund begrüssen darf
Aber es macht das Leben viel einfacher, wenn ich mich auf uns verlassen kann und dem Hund gehts auch besser.
Leider dürfen ja immer noch viele Hunde nicht von der Leine, weil sie abhauen oder sie werden laufen gelassen und werden dann zunehmend zu einer Gefahr, die die Besitzer gar nicht erkennen. Nicht von ungefähr gibts doch die schönen Sprüche: der tut nichts.
Der Hund meiner Nachbarin hat letztens noch nen Jogger gebissen und ist an der Leine einen Welpen angegangen, sie findet das ganz normal... Das mal zu meinem (genervten)Hintergrund

Das mit dem für Dich erledigt habe ich genau so gemeint Kenne diese gutgemeinte Hundeliebe Deiner Eltern mehr als genau, aber vielleicht sehen sie ja auch, wie schön es bei Dir klappt. Und das wird sich nicht ändern, wenn Du weiterhin konsequent bist. So ein Hund ist schon sehr schlau, der weiss genau, mit wem er was machen kann.

Meiner weiß genau, dass er bei mir nicht betteln darf. Meine Hundesitterin hat ihn natürlich verwöhnt ohne Ende wie auch meine Mutter oder Tante. Er weiss genau, bei mir bettelt er nicht, lohnt sich nicht, aber bei anderen! Kluge Erziehung, ich habe wenigstens meine Ruhe
Wünsch Dir noch viel Spass

Danke
Ich weiss jetzt zumindest, dass ich für meine Zukunft etwas gelernt habe, wenn ich dann mal einen eigenen Hund habe.

Ich kann das auch nicht ab wenn andere Hundehalter glauben ihrer sei der Libeste un der Beste, und dann...

Ich habe es schon am eigenen Leibe erfahren: Eine Freundin von mir hatte einen Dobermann-Schäfer-Mischling. Sie hat dann eine Arbeitsstelle angenommen, bei der sie immer abends und in der Nacht arbeitete. Dabei hat sie den Hund im Gebüsch angebunden, sie meinte, für die sechs Stunden passt das, daheim könne sie ihn nicht mehr lassen. Ich kannte den Hund früher sehr gut und wir hatten ein super Verhältnis, konnten schmusen und rumalbern.

Eines Abend war ich wieder mal in dem Lokal essen in dem sie arbeitet. Natürlich wollte ich es mir nicht nehmen lassen, dem Hund hallo zu sagen. Doch er kam nicht wie erwartet Schwanzwedelnd auf mich zu und liess sich kraulen, sondern sprang mich an und biss nach mir. Zum Glück konnte ich den Kopf noch zur Seite drehen, so dass er nur ein paar Haare erwischt hat statt dem Gesicht. Danach biss er nichmal zu und erwischte -wieder zum Glück- meine Jacke statt dem Arm. Der Hund wurde inzwischen eingeschläfert, weil er unberechenbra wurde. Soviel dazu wie manche Leute mit den Tieren umgehen.

Übrigens habe ich seitdem Angst vor fremden Hunden, selbst wenn sie noch so klein sind. Sobald einer nicht an der Leine ist, werde ich nervös. Und wenn es dann noch ein grosser oder gar ein sogenannter "Kampfhund" ist, erst recht. Und der Spruch, "er macht nichts" glaub ich erst, wenn der Hund an mir vorbei geht ohne mich zu beissen...

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7. April 2008 um 18:58

Ich habe das gleiche problem!!!
ich habe meinen hund jetzt scho seit 3 jahren und übe täglich mit ihm das beifuss laufen... aber er haut immer noch fast jeden tag ab... beim spazieren gehen lasse ich ihn gelegenglich mit leine frei, und wenn der dann verucht abzuhauen kann ich immer noch auf die leine treten.
mein problem ist nur... dass meine eltern ihn jezt verschenken wollen weil si befürchten dass autoumfälle passieren könnten wenn er abhaut....( ich wohne in einem winzigen dorf)

ich möchte ihn aber auf keinen fall weggeben...
was soll ich tun?
ich bin für alles dankbar!

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