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Hund hat irrationale Ängste

12. August 2009 um 16:42 Letzte Antwort: 10. Februar 2010 um 1:10

Hallo,
mein Rüde, fast 5 Jahre alt, entwickelt plötzlich sehr starke Ängste. Oft ist kein Auslöser erkennbar. So reagiert er seit einigen Monaten ohne ersichtlichen Grund panisch auf eine alte Hundefreundin die er kennt seit er ein halbes Jahr alt ist (so ganz raus ist es noch nicht, ob sich die Angst auf die Hündin, die Besitzerin oder beide bezieht).
Solche und andere Ängste sind seit etwa 1,5 Jahren ein zunehmendes Problem. Möglicherweise war ein traumatisches Erlebnis vor 1,5 Jahren der Trigger (da hatte er die schlimmsten Gewitter seines Lebens durchstehen müssen) dieses Angstproblems. Nur leider ist er insgesamt recht instabil geworden, wie beschrieben reagiert er urplötzlich auch auf lang vertrautes und ihm liebgewonnenes plötzlich ängstlich. Bis vor etwa 1,5 Jahren war er ein ausgeglichener, offenherziger Hund der auch mit stressigen Situationen (Innenstadt, überfüllte Straßenbahnen,...) souverän umgegangen ist.

Er tut mir so leid, ich würde ihm so gerne helfen und weiß doch nicht wie.

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12. August 2009 um 23:57

Tierpsychologe
Beim Tierpsychologen (Tierärztin einer Hochschule mit Schwerpunkt Verhalten) war ich mit ihm schon. Da ging es um die Gewitterangst und seine Angst vor herunterfallenden Gegenständen. Was dort angeraten wurde ist gut und schön - Desensibilisierung. Beides, sowohl seine Angst vor herunterfallenden Gegenständen, als auch seine Gewitterangst ist deutlich besser geworden.

Aber das hilft ihm ja nur bedingt, wenn er bei der "erstbesten" Gelegenheit neue Ängste entwickelt. Und dann auch noch so absolut nicht nachvollziehbare.

Mit der Hundefreundin ist nichts vorgefallen, wir waren spazieren in dem Moment wo die Angst das erste Mal auftrat. Er lief vor, auf eine Wiese zu. üÜber die Wiese gingen gerade andere Menschen mit Hund, ich dachte erst er wollte zu denen, weil er so ungewöhnlich weit voraus lief. Doch als er auf den Rückruf nicht reagierte, nur stehenblieb und zu uns sah, da war schon klar, dass irgendwas nicht stimmte. Mit viel Nachdruck konnte ich ihn dann ranrufen, da er danach zurückfiel und sich weigerte mitzugehen (absolut untypisch!) musste ich ihn anleinen. Weiter entfernt grummelte ein Gewitterdonner. Und das ist das einzige, was in der Situation anders war als sonst. Es hat leise gedonnert. Möglich, dass er den Donner mit der Hundefreundin verknüpft hat. Aber warum? Er kennt sie seit rund 4,5 Jahren, hat ausschließlich positive Erlebnisse mit den beiden sammeln können. Wie kann ein kleines Grummeln, was ja im übrigen öfters mal hörbar ist, wenn man unterwegs ist, ihn so aus der Bahn werfen?!
Vor kurzem war er mit einer anderen Hundefreundin und mir an der See - auch dort gab es einige heftige Gewitter - nichts. Er schlief während es rummste (und es knallte ordentlich). Er hat den Donner weder mit der See, noch mit der Hundefreundin, ihrer Besitzerin, mir oder sonst etwas in Verbindung gebracht. Wie gesagt ist die Angst vor Donner ja auch viel besser geworden! Hat er sich vor einem 3/4 Jahr noch zitternd, speichelnd und hechelnd an mich gedrückt bei Gewitter, liegt er nun in Ruhe unter dem Schreibtisch oder einfach in seinem Körbchen.

Und das eigenartigste: er vergisst manchmal, wovor er meint Angst haben zu müssen! Treffen wir uns zum Spaziergang mit seiner alten Hundefreundin, dann freut er sich "den Hintern ab", begrüßt beide wie eh und je, läuft freudig mit, markiert, sprich: ist so wie immer. Dann, auf einmal und ohne dass man sagen könnte "hier war gerade etwas auffällig oder anders" legt er die Ohren an, die Rute verschwindet und der Hund fällt zurück, meidet die Hundefreundin und die Halterin. Begegnen wir unterwegs einer Ablenkung, einem anderen Hund z.B. dann vergisst er wieder, dass er ja eigentlich Angst hat - er ist wie immer. Kaum sind wir dann ein paar Meter wieder normal unterwegs, kommt die Angst zurück.

Ich verstehe ihn nicht!! Ich habe inzwischen soviel zu dem Thema gelesen, mit so vielen Menschen, Ärzten und Hundeverhaltenstherapeten, gesprochen, ihn gesundheitlich auf den Kopf stellen lassen, und NICHTS. Es tut mir in der Seele weh, meinen lieben und guten Rüden von Ängsten geplagt zu sehen aus denen ich ihm nicht raushelfen kann, weil ich sie nicht einmal im Ansatz verstehe.

Ich hoffe so sehr, dass mir vielleicht hier jemand helfen kann, damit ich meinem Hund helfen kann.

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13. August 2009 um 13:55

Danke
das werde ich machen. Ich bin gern bereit allem eine Chance zu geben, was meinem Hund helfen könnte.

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13. August 2009 um 14:24

Bachblüten harmonisieren negative Seeelenzustände
2. Aspen (unerklärliche Ängste, Schreckhaftigkeit)
16. Honeysuckle (Hund hängt Vergangenheits-Erlebnissen nach)
26. Rock rose (extreme Angstzustände, die in Panik ausarten)
29. Star of Bethlehem (Schock, ob kürzlich oder schon vor längerer Zeit)

Das wäre die Auswahl der Bachblüten für dieses Krankheitsbild; wenn sich der Zustand nicht WESENTLICH bessert, dann können wir es mit Homoöpathie versuchen.
Viel Erfolg Monixs

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13. August 2009 um 19:21

Für mich sind homoöpathische
Mittel immer potenziert. Bachblüten sind Essenzen, die auf die Psyche des Tieres wirken, während Homoöpathika für somatische Defekte verwendet werden. (Lass mich aber gern eines Besseren belehren )

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13. August 2009 um 19:29
In Antwort auf monixs

Bachblüten harmonisieren negative Seeelenzustände
2. Aspen (unerklärliche Ängste, Schreckhaftigkeit)
16. Honeysuckle (Hund hängt Vergangenheits-Erlebnissen nach)
26. Rock rose (extreme Angstzustände, die in Panik ausarten)
29. Star of Bethlehem (Schock, ob kürzlich oder schon vor längerer Zeit)

Das wäre die Auswahl der Bachblüten für dieses Krankheitsbild; wenn sich der Zustand nicht WESENTLICH bessert, dann können wir es mit Homoöpathie versuchen.
Viel Erfolg Monixs

Vielen Dank!
Bachblüten habe ich sogar zur Hand. Es sei denn, sie können schlecht werden...? Die sind schon ziemlich alt.

In welchen Mengenverhältnissen sollen die gemischt werden, wie oft neu anmischen, wie oft wieviel und auf welche Weise eingeben?

Tut mir leid, dass ich noch so viele Fragen habe. Aber nur weil die BB hier sind, heißt das leider noch nicht, dass ich Ahnung davon habe.

Ach ja, und in welchem Zeitraum sollte sich eine Veränderung einstellen?

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14. August 2009 um 12:49
In Antwort auf angsthund

Vielen Dank!
Bachblüten habe ich sogar zur Hand. Es sei denn, sie können schlecht werden...? Die sind schon ziemlich alt.

In welchen Mengenverhältnissen sollen die gemischt werden, wie oft neu anmischen, wie oft wieviel und auf welche Weise eingeben?

Tut mir leid, dass ich noch so viele Fragen habe. Aber nur weil die BB hier sind, heißt das leider noch nicht, dass ich Ahnung davon habe.

Ach ja, und in welchem Zeitraum sollte sich eine Veränderung einstellen?

Bachblüten halten eigentlich solange,
bis sie aufgebraucht sind, und das sind etliche Jahre.
Ich müsste noch dringend wissen, um welche Grösse es sich bei deinem Hund handelt.
Die letzte positive Erfahrung war, als ich dem TH-Hund meiner Mutter, der über 2 Jahre nicht gebellt hat und sehr ängstlich war, Bachblüten gegeben hatte. Nach etwa drei bis vier Wochen hat er angefangen zu melden und ist jetzt recht selbstbewusst geworden.
LG Monixs

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14. August 2009 um 16:02
In Antwort auf monixs

Bachblüten halten eigentlich solange,
bis sie aufgebraucht sind, und das sind etliche Jahre.
Ich müsste noch dringend wissen, um welche Grösse es sich bei deinem Hund handelt.
Die letzte positive Erfahrung war, als ich dem TH-Hund meiner Mutter, der über 2 Jahre nicht gebellt hat und sehr ängstlich war, Bachblüten gegeben hatte. Nach etwa drei bis vier Wochen hat er angefangen zu melden und ist jetzt recht selbstbewusst geworden.
LG Monixs

Mittelgroßer Hund
Och, bellen macht er genug...das muss nicht mehr werden Aber er bellt nicht aus Unsicherheit, sondern wenn er aufgeregt ist, z.B. beim Spielen - Stressabbau für ihn, Ohrenschaden für mich. Inzwischen ist es zu einer Angewohntheit bei ihm geworden.

Er ist 60cm hoch, 30kg schwer.

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14. August 2009 um 17:11
In Antwort auf angsthund

Mittelgroßer Hund
Och, bellen macht er genug...das muss nicht mehr werden Aber er bellt nicht aus Unsicherheit, sondern wenn er aufgeregt ist, z.B. beim Spielen - Stressabbau für ihn, Ohrenschaden für mich. Inzwischen ist es zu einer Angewohntheit bei ihm geworden.

Er ist 60cm hoch, 30kg schwer.

Eine weitere Frage
Morgen bin ich wieder mit der Hundefreundin zum Spazierengehen verabredet, bei der er sich so ängstlich verhält. Sollte ich ihn vorerst nicht mit den beiden (Hund und Halter) konfrontieren? Ich bin mir wirklich sehr unsicher, wie ich mich verhalten soll.

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14. August 2009 um 23:22
In Antwort auf angsthund

Eine weitere Frage
Morgen bin ich wieder mit der Hundefreundin zum Spazierengehen verabredet, bei der er sich so ängstlich verhält. Sollte ich ihn vorerst nicht mit den beiden (Hund und Halter) konfrontieren? Ich bin mir wirklich sehr unsicher, wie ich mich verhalten soll.

...
Hhhhhmmm! Ich hatte noch nie nen Angsthund, aber ich handel immer nach den gleichen Prinzipien. Solange ich keine Möglichkeit gefunden habe, bestimmte Situationen zu überwinden, oder bestimmtes Vehalten zu konditionieren, vermeide ich Stressauslöser, um Fehlverhalten nicht zu akzeptieren.
Im Klartext. Wenn dein Hund einer Situation nicht gewachsen ist und du noch keine Lösung dafür parat hast, meide die Situation. Sein Verhalten wird sich immer weiter verfestigen und für euch wird es immer schwerer, da raus zu kommen.
LG

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16. August 2009 um 15:35
In Antwort auf angsthund

Mittelgroßer Hund
Och, bellen macht er genug...das muss nicht mehr werden Aber er bellt nicht aus Unsicherheit, sondern wenn er aufgeregt ist, z.B. beim Spielen - Stressabbau für ihn, Ohrenschaden für mich. Inzwischen ist es zu einer Angewohntheit bei ihm geworden.

Er ist 60cm hoch, 30kg schwer.

Du benötigst ein Fläschchen (30ml) mit Pipette
Am leichtesten ist es, von den Originalessenzen jeweils 2 Tro-
pfen in das Fläschchen zu füllen und anschliessend mit stillem Wasser aufzufüllen.
Einem mittelgrossen Hund 3x8 Tropfen in die Mundschleimhaut geben, da findet es gleich Kontakt.
Wenn sich der Zustand bessert, reduzieren auf 2x8 Tr. und dann langsam ausschleichen.
Keinesfalls aufs Futter geben. Falls er sich weigert, die BB zu nehmen, einfach mit Spritze hinter die Zunge spritzen.
Viel Erfolg Monixs

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17. August 2009 um 13:52
In Antwort auf monixs

Du benötigst ein Fläschchen (30ml) mit Pipette
Am leichtesten ist es, von den Originalessenzen jeweils 2 Tro-
pfen in das Fläschchen zu füllen und anschliessend mit stillem Wasser aufzufüllen.
Einem mittelgrossen Hund 3x8 Tropfen in die Mundschleimhaut geben, da findet es gleich Kontakt.
Wenn sich der Zustand bessert, reduzieren auf 2x8 Tr. und dann langsam ausschleichen.
Keinesfalls aufs Futter geben. Falls er sich weigert, die BB zu nehmen, einfach mit Spritze hinter die Zunge spritzen.
Viel Erfolg Monixs

Vielen Dank nochmals.
Ich werde heute damit anfangen, hoffentlich hilft es ihm.

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12. Oktober 2009 um 13:29

Ohne Erfolg
Hallo Monix,

die Bachblütengabe hat leider keinerlei Verbesserung herbeiführen können - es hat sich nun vor kurzem leider wieder eine weitere Person zu seiner "Angstliste" hinzugesellt die er schon lange und gut kennt.

Hier war die Ursache wohl ein Spaziergang den er ohne mich mit dieser Person machen sollte, wo auch erst alles gut lief. Urplötzlich fing er nach ca. 10 Minuten Gehen an zu meiden. Er hat sich wieder einmal richtig reingesteigert mit dem Ergebnis, dass nun gemeinsame Spaziergänge von mir, meinem Hund und dieser Person nicht mehr entspannt möglich sind.

Auch hier das alte Muster:
Er läuft am Anfang (es waren rund 20 Minuten) super mit, freut sich den Hintern über die betreffende Person ab, hat Spaß, ist entspannt. Und dann plötzlich, ohne erkennbaren Grund oder Auslöser bleibt er zurück, duckt sich, meidet, hechelt und speichelt vor Stress wenn ich ihn dann anleine weil er ohne Leine nicht mehr mitgehen würde.
Es wirkt schon fast schizophren, und das sage ich wirklich nicht leicht dahin.

Zwischendurch "vergisst" er auch hier, dass er ja eigentlich gerade Angst hat, entspannt sich wieder, läuft entspannt mit, spielt sogar mit der Person. Und dann, wieder ohne dass irgendwas anders gewesen wäre kippt er zurück in das Angstverhalten.

Ich verzweifele bald.

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12. Oktober 2009 um 13:33
In Antwort auf angsthund

Ohne Erfolg
Hallo Monix,

die Bachblütengabe hat leider keinerlei Verbesserung herbeiführen können - es hat sich nun vor kurzem leider wieder eine weitere Person zu seiner "Angstliste" hinzugesellt die er schon lange und gut kennt.

Hier war die Ursache wohl ein Spaziergang den er ohne mich mit dieser Person machen sollte, wo auch erst alles gut lief. Urplötzlich fing er nach ca. 10 Minuten Gehen an zu meiden. Er hat sich wieder einmal richtig reingesteigert mit dem Ergebnis, dass nun gemeinsame Spaziergänge von mir, meinem Hund und dieser Person nicht mehr entspannt möglich sind.

Auch hier das alte Muster:
Er läuft am Anfang (es waren rund 20 Minuten) super mit, freut sich den Hintern über die betreffende Person ab, hat Spaß, ist entspannt. Und dann plötzlich, ohne erkennbaren Grund oder Auslöser bleibt er zurück, duckt sich, meidet, hechelt und speichelt vor Stress wenn ich ihn dann anleine weil er ohne Leine nicht mehr mitgehen würde.
Es wirkt schon fast schizophren, und das sage ich wirklich nicht leicht dahin.

Zwischendurch "vergisst" er auch hier, dass er ja eigentlich gerade Angst hat, entspannt sich wieder, läuft entspannt mit, spielt sogar mit der Person. Und dann, wieder ohne dass irgendwas anders gewesen wäre kippt er zurück in das Angstverhalten.

Ich verzweifele bald.

Nachtrag
Auch sonst ist er weiterhin "eigenartig". So gab es letzte Woche hier böse Unwetter, Gewitter nach Gewitter zog vorbei, es blitzte und krachte draußen ab ca. 22 Uhr bis 4 Uhr morgens. Ab da regnete es nur noch stark.
Er lag bis etwa 2 Uhr völlig (!) entspannt in seinem Körbchen während es draußen wirklich heftig wütete - urplötzlich wurde er dann hektisch, suchte wieder Schutz, hechelte, speichelte vor Stress.
Nach dem Umlegen eines Halstuchs das ich mit beruhigenden Pheromonen eingesprüht hatte (D.A.P.) wurde es sichtlich besser.

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12. Oktober 2009 um 17:05

Tierarzt
ich würd den hund schnellstmöglich vom tierarzt untersuchen lassen. solche dinge können körpeliche ursachen haben. z.b. probleme mit der schilddrüse oder andere shmerzen

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12. Oktober 2009 um 17:30
In Antwort auf merlyn_12835045

Tierarzt
ich würd den hund schnellstmöglich vom tierarzt untersuchen lassen. solche dinge können körpeliche ursachen haben. z.b. probleme mit der schilddrüse oder andere shmerzen

Da hast du Recht
Hallo,
danke dir, du hast völlig Recht mit deiner Idee, genau darum ist er auch schon von oben bis unten auf den Kopf gestellt worden, incl. TRH-Stimulationstest der Schilddrüse und Bauchultraschall der Nebennieren weil ich es einfach nicht glauben wollte/konnte, dass es nicht durch die Schilddrüse ausgelöst wird. Es scheint körperlich alles in Ordnung zu sein.
Blutbilder sind in Ordnung, einzig die Nierenwerte sind nicht ganz optimal, was aber ebenfalls genauer abgeklärt wurde (Urinuntersuchung auf Eiweiße) - ohne Befund.
Für sowas wie z.B: einen Gehirntumor zieht sich das alles schon zu lange hin - meiner Meinung nach.

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12. Oktober 2009 um 21:14

..seit diesem Ereignis ist er nicht mehr der Alte ...
Das Krankheitsbild sieht mir nach Nux vomica aus. Am besten, du gibst abwechselnd Nux vomica D 30 und Borax
D 3. Einen Tag Nux vomica 3x 5 Globuli, den anderen Tag 3x 5 Globuli Borax D 3. Ich benuetze Globuli, die finden schnell Kontakt an der Mundschleimhaut.

Viel Erfolg und LG
Monixs

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13. Oktober 2009 um 16:04
In Antwort auf monixs

..seit diesem Ereignis ist er nicht mehr der Alte ...
Das Krankheitsbild sieht mir nach Nux vomica aus. Am besten, du gibst abwechselnd Nux vomica D 30 und Borax
D 3. Einen Tag Nux vomica 3x 5 Globuli, den anderen Tag 3x 5 Globuli Borax D 3. Ich benuetze Globuli, die finden schnell Kontakt an der Mundschleimhaut.

Viel Erfolg und LG
Monixs

Danke
Jeweils nur als Einmalgabe?

Was sollte sich in welchem Zeitraum verändern? Kann ich auf etwas bestimmtes achten?

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13. Oktober 2009 um 19:46
In Antwort auf angsthund

Danke
Jeweils nur als Einmalgabe?

Was sollte sich in welchem Zeitraum verändern? Kann ich auf etwas bestimmtes achten?

Abwechselnd
fuer ca. 6-8 Wochen. Dann sollte sich aber schon etwas markant verbessert haben.
LG Monixs

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13. Oktober 2009 um 19:47
In Antwort auf monixs

Abwechselnd
fuer ca. 6-8 Wochen. Dann sollte sich aber schon etwas markant verbessert haben.
LG Monixs

Drei mal taeglich
waere die Dosis zu verabreichen.

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15. Oktober 2009 um 15:05
In Antwort auf monixs

Drei mal taeglich
waere die Dosis zu verabreichen.

Oops
Hallo,
hab das falsch formuliert, war wohl etwas wirr im Kopf. Ich meinte: jedes Mittel nur jeweils einen Tag geben und dann schauen was passiert? Oder abwechselnd über längere Zeit je 3 mal täglich?

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15. Oktober 2009 um 18:52
In Antwort auf angsthund

Oops
Hallo,
hab das falsch formuliert, war wohl etwas wirr im Kopf. Ich meinte: jedes Mittel nur jeweils einen Tag geben und dann schauen was passiert? Oder abwechselnd über längere Zeit je 3 mal täglich?

Ich mach mir immer Kreuzchen auf dem Kalender,
dann komme ich nicht durcheinander mit den Arzneimitteln.
1. Tag Nux vomica 3 x
2. Tag Borax 3x
3. Tag Nux vomica 3x
4. Tag Borax usw...
ca 6 Wochen lang, dann muesste eine Besserung eingetreten sein.

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16. Oktober 2009 um 22:14
In Antwort auf monixs

Ich mach mir immer Kreuzchen auf dem Kalender,
dann komme ich nicht durcheinander mit den Arzneimitteln.
1. Tag Nux vomica 3 x
2. Tag Borax 3x
3. Tag Nux vomica 3x
4. Tag Borax usw...
ca 6 Wochen lang, dann muesste eine Besserung eingetreten sein.

Ok
Hab vielen Dank, ich melde mich wieder.

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18. Dezember 2009 um 23:04
In Antwort auf angsthund

Ok
Hab vielen Dank, ich melde mich wieder.

Update
Hallo,

wie versprochen hier ein Update.

Ich habe die empfohlenen Homöopathika dann letztendlich nicht gegeben, sondern mich an einen Tierarzt gewendet, der als fachlich sehr kompentent gilt was Schilddrüsenprobleme angeht.

Fazit: seine Werte sind nicht optimal. Nun bekommt er seit einigen Wochen Forthyron (mal wieder), und seine Hautproblematik hatte sich seitdem gebessert, weniger kratzen, weniger an sich rumbeißen. Nur leider sind seine Panikattacken dadurch nicht im geringsten weniger geworden - eher im Gegenteil.

Er hat seitdem Angst vor einem ihm gut bekannten und ehedem bei ihm auch sehr beliebten Familienmitglied entwickelt.

Nun ist er seit einigen Tagen zusätzlich Patient bei einer homöopathisch arbeitenden Tierärztin (meine letzte Hoffnung), denn die letzte Option wären nun Psychopharmaka gewesen, und das möchte ich auf keinen Fall.
Diese Tierärztin hat für ihn als Mittel Argentum Nitricum ausgewählt, parallel wird mit Bachblüten (Cherry Plum, Star of Bethlehem, Aspen) gearbeitet. Sie meinte, dass man in seinem Fall wohl nicht weiterkäme wenn man nur mit entweder Homöopathika oder Bachblüten ranginge. Insgesamt kann ich mich auf wenigstens 1,5 Jahre Behandlung einstellen, und vorerst wird auch nicht die Besserung angestrebt, sondern ein Stoppen der Negativspirale in der er hängt.

Na ja, schöne Aussichten sind was anderes, aber Hauptsache ich kann die Psychopharmaka vermeiden. Und momentan habe ich auch wieder ein wenig Hoffnung, dass mein Hund (und ich mit ihm) in vielleicht einem Jahr wieder annähernd normal leben kann.

Leider weiß ich nicht, ob es am Frost liegt der nun doch recht heftig übers Land gekommen ist, oder an der begonnenen Behandlung, aber er kratzt und beißt sich wieder wie verrückt seit er die Mittel bekommen hat und weiterhin bekommt. Die Tierärztin hatte angekündigt, dass sich das Hautbild wieder verschlechtern könnte - das macht Mut, dass wirklich irgendwas in Bewegung geraten ist (WENN es denn an den Mitteln liegt, und nicht am Frost).

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18. Dezember 2009 um 23:51
In Antwort auf angsthund

Update
Hallo,

wie versprochen hier ein Update.

Ich habe die empfohlenen Homöopathika dann letztendlich nicht gegeben, sondern mich an einen Tierarzt gewendet, der als fachlich sehr kompentent gilt was Schilddrüsenprobleme angeht.

Fazit: seine Werte sind nicht optimal. Nun bekommt er seit einigen Wochen Forthyron (mal wieder), und seine Hautproblematik hatte sich seitdem gebessert, weniger kratzen, weniger an sich rumbeißen. Nur leider sind seine Panikattacken dadurch nicht im geringsten weniger geworden - eher im Gegenteil.

Er hat seitdem Angst vor einem ihm gut bekannten und ehedem bei ihm auch sehr beliebten Familienmitglied entwickelt.

Nun ist er seit einigen Tagen zusätzlich Patient bei einer homöopathisch arbeitenden Tierärztin (meine letzte Hoffnung), denn die letzte Option wären nun Psychopharmaka gewesen, und das möchte ich auf keinen Fall.
Diese Tierärztin hat für ihn als Mittel Argentum Nitricum ausgewählt, parallel wird mit Bachblüten (Cherry Plum, Star of Bethlehem, Aspen) gearbeitet. Sie meinte, dass man in seinem Fall wohl nicht weiterkäme wenn man nur mit entweder Homöopathika oder Bachblüten ranginge. Insgesamt kann ich mich auf wenigstens 1,5 Jahre Behandlung einstellen, und vorerst wird auch nicht die Besserung angestrebt, sondern ein Stoppen der Negativspirale in der er hängt.

Na ja, schöne Aussichten sind was anderes, aber Hauptsache ich kann die Psychopharmaka vermeiden. Und momentan habe ich auch wieder ein wenig Hoffnung, dass mein Hund (und ich mit ihm) in vielleicht einem Jahr wieder annähernd normal leben kann.

Leider weiß ich nicht, ob es am Frost liegt der nun doch recht heftig übers Land gekommen ist, oder an der begonnenen Behandlung, aber er kratzt und beißt sich wieder wie verrückt seit er die Mittel bekommen hat und weiterhin bekommt. Die Tierärztin hatte angekündigt, dass sich das Hautbild wieder verschlechtern könnte - das macht Mut, dass wirklich irgendwas in Bewegung geraten ist (WENN es denn an den Mitteln liegt, und nicht am Frost).


Es wird die Anfangsreaktion sein, d. h. dass das Mittel greift
Danke für das ausführliche update; bin immer sehr interessiert, wie es weitergeht mit den Krankheitsbildern der Wauzies.
Ich drücke Euch meine Däumchen und wünsche Euch alles das, was für ein normales Zusammenleben notwendig ist.
Schöne Zeit und alles Gute
Monixs

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18. Dezember 2009 um 23:59
In Antwort auf monixs


Es wird die Anfangsreaktion sein, d. h. dass das Mittel greift
Danke für das ausführliche update; bin immer sehr interessiert, wie es weitergeht mit den Krankheitsbildern der Wauzies.
Ich drücke Euch meine Däumchen und wünsche Euch alles das, was für ein normales Zusammenleben notwendig ist.
Schöne Zeit und alles Gute
Monixs


Vielen Dank!

Und nochmals vielen Dank für deine Mühe, auch wenn ich den letzten Hilfeansatz mit Borax und Co. nicht mehr angewendet habe. Ich möchte nicht undankbar erscheinen, denn ich bin wirklich jedem von Herzen dankbar, der das Problem ernst nimmt und versucht zu helfen.
Ich denke nur einfach, dass er wirklich ein Fall für eine rundum auf ihn abgestimmte homöopathische Behandlung ist, wie sie im Rahmen der Beratung in einem Internetforum nicht oder nur sehr schwer möglich ist, darum habe ich mich schlussendlich lieber nach einer Therapeutin für ihn umgesehen.

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9. Februar 2010 um 21:38
In Antwort auf angsthund


Vielen Dank!

Und nochmals vielen Dank für deine Mühe, auch wenn ich den letzten Hilfeansatz mit Borax und Co. nicht mehr angewendet habe. Ich möchte nicht undankbar erscheinen, denn ich bin wirklich jedem von Herzen dankbar, der das Problem ernst nimmt und versucht zu helfen.
Ich denke nur einfach, dass er wirklich ein Fall für eine rundum auf ihn abgestimmte homöopathische Behandlung ist, wie sie im Rahmen der Beratung in einem Internetforum nicht oder nur sehr schwer möglich ist, darum habe ich mich schlussendlich lieber nach einer Therapeutin für ihn umgesehen.

Es geht vorwärts
Wieder einmal ein Update für alle die es interessiert:

Mein Rüde entwickelt sich momentan einfach großartig, so gut, dass selbst die Homöopathin bei der letzten Kontrolle sehr gestaunt hat. Sie hat erfolgreich sein Typenmittel (Staphisagria) bestimmt, und seitdem er das bekommt macht er rasende Fortschritte.

Er wird zusehends ruhiger was seine bisherigen Angstsituationen angeht, lernt mit den Personen die ihn vorher so aus dem Gleichgewicht brachten wieder umzugehen, gleichzeitig wird er immer verspielter und erlaubt mehr und längeren Körperkontakt, kuschelt mit mir während ich vor dem Fernseher sitze oder sitzt sogar mal freiwillig auf meinem Schoß (hätte er früher nie gemacht). Bequem ist bei seinem Gewicht zwar was anderes, aber es wärmt das Herz.

Ich bin so froh diese Therapeutin für ihn gefunden zu haben! Was durch sie inzwischen in so kurzer Zeit schon wieder möglich geworden ist (er war sogar schon wieder einmal mit der Stadt - ohne Panikattacke - auch bis dahin seit fast 2 Jahren undenkbar) ist einfach wundervoll.

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10. Februar 2010 um 0:24

Ja
Danke dir für deine Nachfrage, sie ist absolut berechtigt - er leidet unter einer leichten Schilddrüsenunterfunktion, allerdings hat die Substitution mit Thyroxin nicht den erhofften Erfolg gebracht.

Aber: Ich habe den Thread nur für ein Update hochgeholt, es geht ihm inzwischen deutlich besser dank Homöopathie.

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10. Februar 2010 um 1:10

Macht doch nichts
Du hast ja wie gesagt völlig Recht mit deiner Vermutung, und die Schilddrüse sollte man bei Verhaltensauffälligkeiten grundsätzlich zuerst testen lassen.
Und wenn die Tabletten auch gegen die Angstauffälligkeit nicht geholfen haben, so haben sie doch zumindest dafür gesorgt, dass sein Fell langsam wieder zu seiner alten Pracht zurückkehrt.

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