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Hund hat auf Baby zugeschnappt

31. Juli 2013 um 6:23

Hallo an alle Hundebesitzer mit Baby

Ich hätte gerne eure Meinung dazu:
Mein Hund, Dalmatiner, habe ich seit klein auf und ist nun 6 Jahre alt. Ein so gutmütiger Hund, der sich selbst nicht gewährt hat, wenn Ihn andere Hunde attackiert haben. Sehr lieb, kuschelbedürftig, ab und zu etwas ängstlich und ist noch nie in seinem Leben auf einen anderen Hund los gegangen.

Ich habe vor 11 Monaten meine Tochter bekommen, die nun fleißig herumkrabbelt und alles entdecken will. Natürlich auch den Hund.
Sie füttert Ihn, wirft ihm ihr Essen am Boden. Er kommt zu Ihr, legt sich zu Ihr, wenn Sie auf Ihrer Krabbeldecke spielt,... er sucht auch Ihre Nähe. Kuschelt gerne mit ihr.

Und was gestern Abend passiert ist hat mich so geschockt, dass ich nun wirklich nicht mehr weiter weiß. Ein Teil in mir sagt mir, ich muss den Hund weggeben, der andere Teil in mir sagt mir, nein das geht nicht er ist normal nicht so- ich habe ihn schon so lange - was wenn es ihm wo anders nicht gut geht, ... etc.

Gesten Abend ist meine Kleine hin und her gekrabbelt und hat wieder meinen Hund belästigt. Schwanz gezogen, ins Fell gezwickt. Öfters habe ich sie ermahnt und nein gesagt, so dass sie wieder abgelassen hat und sich anderwertig beschäftigt hat. Das hat sich öfter wiederholt. Der Hund war neben uns halb unter dem Couchtisch. Dann ist sie wieder auf Ihn zugekrabbelt und hat ihn belästigt (am Fell gezwickt vermute ich). Und mein Hund hat sich umgedreht, sie umgestoßen und hat sie kläffend attackiert. Mein Mann sagt, er ist auf Ihren Hals losgegangen. Er hat sie nicht gebissen. Aber was wäre wenn mein Mann nicht so schnell reagiert hätte und "Aus" geschrien hätte. Er hat dann sofort abgelassen.

Jetzt denke ich, da haben wir nochtmals Glück gehabt. Aber was ist, wenn das nochmals passiert, und anders ausgeht. Ich würde mein ganzes Leben Schuldgefühle haben.
Und irgendwie kann ich meinen Hund nicht weggeben, er ist wie mein erstes Kind. Und ich weiß er hat es nicht so gemeint, er hat sich nur gestört gefühlt. Er würde nie zubeißen. Aber dann denke ich wieder: So dachten wahrscheinlich alle Hundebesitzer, deren Kind/Nachbarkind von ihrem Hund attackiert wurde.

Habe ich zu viel zugelassen. Hätte ich die beiden niemals zusammen lassen dürfen?

Was soll ich tun? Ich bin so verzweifelt.
Soll ich ihn behalten und die zwei nicht mehr zusammen lassen bis sie etwas älter ist? Oder meint ihr dass das schon ein Anzeichen war dafür dass er mal richtig zubeißt.

Ich weiß es nicht.

Ich bitte um eure ehrliche Meinung von anderen Hundebesitzern.

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31. Juli 2013 um 6:37

Hallo
Ich würde mehr darauf achten das dein Kind den Hund nicht ständig pisackt, wenn sie ihm ständig weh tut wehrt er sich irgendwann das ist nun mal so, und wenn er sie hätte beisen wollen dann hätte er das getan so schnell hätte kein Mann aus rufen können,
Wenn er sie mal anknurrt oder schnappt wenn sie nichts getan hat dann würde ich evtl über die abgabe nachdenken, aber so in dieser situation nicht

Lg

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31. Juli 2013 um 13:46

Was erwartest Du von Deinem Hund
Wenn er von Deiner Tochter ständig gepiesackt wird, muss er sich doch wehren! Die Kleine versteht noch nicht, wie sie mit dem Hund umgehen muss. Da sind die Eltern gefordert, einzugreifen, wenn es nötig ist. Übrigens, sind Kinder viel gesünder, wenn sie mit Tieren aufwachsen. Ich habe es damals mit vier Hunden geschafft

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31. Juli 2013 um 14:41

...
Ich finde es unverantwortlich dass du hier gleich drüber nachdenkst den hund wegzugeben!
Der hund wusste nicht mehr sich anders zu wehren. Du hättest gleich eingreifen sollen als dein baby ihn das erste mal geärgert hat. Kontakt ja gerne, aber nur kontrolliert und kein ärgern.
Wenn dein kind grösser ist, kannst du ihm erklären wie man mit tieren umgeht. Derzeit haut das ohne abbrechen und dazwischen gehen nicht hin.

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31. Juli 2013 um 16:59
In Antwort auf spatz92

...
Ich finde es unverantwortlich dass du hier gleich drüber nachdenkst den hund wegzugeben!
Der hund wusste nicht mehr sich anders zu wehren. Du hättest gleich eingreifen sollen als dein baby ihn das erste mal geärgert hat. Kontakt ja gerne, aber nur kontrolliert und kein ärgern.
Wenn dein kind grösser ist, kannst du ihm erklären wie man mit tieren umgeht. Derzeit haut das ohne abbrechen und dazwischen gehen nicht hin.

Unverantwortlich ?
Unverantwortlich finde ich das nicht. Es wäre unverantwortlich nicht solche Gedanken zu haben. Es wäre unverantwortlich nicht darüber nachzudenken warum es zu dieser Situation gekommen ist und ich will nicht das Leben meiner Tochter gefährden.
Deswegen höre ich mir auch die Meinungen anderer an. Wenn der immer lieb gewesene, absolut nicht aggressive Hund plötzlich kläffend vor dem Hals meiner kleinen Tochter hängt, dann ist das so ein Schock-Erlebnis, dass man auch daran denkt ihn weg zu geben. Jede normale Mutter würde so denken

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31. Juli 2013 um 18:00

Danke
Danke für deine Antwort.
Ich glaube du liegst da richtig.
Shadia hat schon circa 4 Angriffsversuche gemacht, gekniffen und Schwanz gezogen. Ich glaub das war ihm dann zu viel.
Und wenn er beißen wollte, dann hätte er das gemacht. Wir wären machtlos gewesen.

Es ist für mich so ein Schock-Erlebnis gewesen, mir geht's jetzt noch schlecht.

Ich glaube aber auch, dass er sie nicht untergeordnet sieht. Kind und Hund darf ich in der nächsten Zeit nicht zusammen lassen.

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1. August 2013 um 10:38
In Antwort auf sherin007

Unverantwortlich ?
Unverantwortlich finde ich das nicht. Es wäre unverantwortlich nicht solche Gedanken zu haben. Es wäre unverantwortlich nicht darüber nachzudenken warum es zu dieser Situation gekommen ist und ich will nicht das Leben meiner Tochter gefährden.
Deswegen höre ich mir auch die Meinungen anderer an. Wenn der immer lieb gewesene, absolut nicht aggressive Hund plötzlich kläffend vor dem Hals meiner kleinen Tochter hängt, dann ist das so ein Schock-Erlebnis, dass man auch daran denkt ihn weg zu geben. Jede normale Mutter würde so denken

Doch,
Ich persönlich finde es unverantwortlich, aber das ist nur meine meinung. Besser wäre es wohl gewesen sich schon vorher zu informieren wie man das mit baby und hund am besten anstellt.
Am schluss ist dann nämlich immer der hund schuld.
Dass das ein riesengroßer schock war, steht ganz ausser frage. Aber ihr solltet da wirklich aufpassen, dass eure kleine den hund nicht ärgert und nicht den hund weggeben. Bei dem liegt das problem nicht!

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22. August 2013 um 19:32

...
Ich verstehe nicht so recht wie man sein Kleinkind den Hund so stark belästigen lässt, dass dieser sich gezwungen sieht so zu reagieren. Entschuldige bitte aber man sollte reagieren ehe der Hund es tut. Nachdem er wieder (also kam das belästigen wohl schon öfters vor?) belästigt wurde und Du nichts weiter gemacht hast als das Kind zu ermahnen hat Dein Hund sich nunmal dazu "genötigt" gefühlt selber zu handeln und dass funktioniert dann halt auf Hundeart über Knurren, Schnappen und notfalls auch weitere Schritte.

Wichtig ist in erster Linie, dass Dein Hund nicht mehr in die Situation kommt in die er so reagieren muss, weil er sonst vielleicht doch irgendwann nicht mehr so "kinderfreundlich" ist wie er es bisher war. Wenn Dich immer jemand belästigt würdest Du denjenigen irgendwann auch nicht mehr mögen, oder?

Neben Deiner Aufgabe, Deinem Hund aus solchen Situationen rauszuholen (indem Du das Kind wegnimmst oder den Hund zu Dir rufst und bei braven Kommen auch belohnst ) würde ich noch dazu raten dafür zu sorgen, dass Dein Hund und das Kind auch weiterhin Freunde sind indem der Hund möglichst nur noch postive Erfahrungen machen sollte.

Kind und Hund können ein gutes Gespann sein aber solange Kinder noch so jung sind und noch nicht so recht begreifen wie mit Tieren umgegangen wird liegt es an den Eltern dafür zu sorgen, dass weder dem Kind noch dem Tier was passiert.

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23. August 2013 um 19:30

Was ich hier unverantwortlich finde ist....
Dass hier jeder diesen Hund in Schutz nimmt! Auch wir sind Hundebesitzer mit Kleinkindern, klar muss man als Eltern hinterher sein, ABER es ist auch ein ganz normales Verhalten eines kleinen Kindes welches im "Krabbelalter" ist! Und dass ein so kleines Kind noch keine wirkliche Feinmotorik besitzt sollte auch klar sein! Sorry, aber den Hund über das Kind stellen... Komme ich nicht ganz mit! Der Hund ist für das Kind etwas "Neues", abdersrum aber auch, das ist keine Frage. Und Deine Gedanken den Hund aufgrund dessen abzugeben sind meiner Meinung nach durchsus berechtigt! Lass Dir sowas nicht einteden! Ein Hund MUSS der letzte in der Rangordung sein... Sonst tust ihm keinen Gefallen. Das heisst natürlich nicht, dass die Kleine mit ihm machen kann was sie will, dennoch musst du dem Hund zeigen, dass das Kind sich vor ihm " einordnet"! wir lieben unseren Hund auch, aber sobald er die Kinder angehen würde, wäre Schluss mit lustig! Dein Kind ist Dein Kind und der Hund ist immernoch der Hund!

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23. August 2013 um 21:37

...
Du solltest Dir den Text vielleicht noch einmal durchlesen... Du bringst das Beispiel, wenn zwei Kinder streiten... Klingelts?

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24. August 2013 um 13:31
In Antwort auf absynthia3

Was ich hier unverantwortlich finde ist....
Dass hier jeder diesen Hund in Schutz nimmt! Auch wir sind Hundebesitzer mit Kleinkindern, klar muss man als Eltern hinterher sein, ABER es ist auch ein ganz normales Verhalten eines kleinen Kindes welches im "Krabbelalter" ist! Und dass ein so kleines Kind noch keine wirkliche Feinmotorik besitzt sollte auch klar sein! Sorry, aber den Hund über das Kind stellen... Komme ich nicht ganz mit! Der Hund ist für das Kind etwas "Neues", abdersrum aber auch, das ist keine Frage. Und Deine Gedanken den Hund aufgrund dessen abzugeben sind meiner Meinung nach durchsus berechtigt! Lass Dir sowas nicht einteden! Ein Hund MUSS der letzte in der Rangordung sein... Sonst tust ihm keinen Gefallen. Das heisst natürlich nicht, dass die Kleine mit ihm machen kann was sie will, dennoch musst du dem Hund zeigen, dass das Kind sich vor ihm " einordnet"! wir lieben unseren Hund auch, aber sobald er die Kinder angehen würde, wäre Schluss mit lustig! Dein Kind ist Dein Kind und der Hund ist immernoch der Hund!

Wiegesagt
hat es auf den Punkt gebracht: Beide sind etwa auf der geistigen Entwicklungsstufe wie Kleinkinder.
Die Eltern sind angehalten, dass das Krabbelkind und der Hund keine schlechten Erfahrungen sammeln, wenn Spannungen auftreten. Ich mache es heute noch immer so (wir haben 4 Hunde), wenn Kleinkinder die Hunde versuchen zu attackieren, lenke ich sie schnell ab und gebe positive Impulse.

Absoluter Quatsch und beside the point: Wenn zwei Kinder streiten

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7. September 2013 um 12:24

Du machts einen gravierenden Denkfehler
Die TS hat eingeräumt, dass der Aggressor das Krabbelkind ist und NICHT der Hund!
Da hilft kein kein Rumgebabbel und Beispiele aus einer imaginären Nachbarschaft oder Zeitung zu nehmen
Du solltest bitte beim Thema bleiben.

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10. September 2013 um 20:52

Beziehe nun auch mal wieder stellung
Wir sind selbst auch Hundebesitzer mit zwei kleinen Kindern. Sicherlich ist es unsere Pflicht, als Eltern unseren Kindern zu lernen, dass ein Hund auch ein Lebewesen ist und sie ihn gut zu behandeln haben. Nun ist es aber hier der Fall, dass ein sich im Krabbelalter befindliches Kind die Wohnung- und somit auch das Haustier erkunden will. Ganz normales Verhalten des Kindes. Den Hund in ein anderes Zimmer sperren, wo er doch vorher sich frei bewegen durfte, das wäre ein Schuss ins Ofenrohr... Der Hund kann Eifersucht entwickeln und es wird nur schlimmer.
Man kann ein Kind nicht jede Sekunde im Auge haben, ist nicht möglich. Wer jetzt etwas anderes behauptet, der lügt. Wenn es eben zwischen Kind und Hund nicht funktioniert, dann muss er gehen. Das ist nun einmal meine Meinung. In einem Tier steckt man nun mal nicht drin!

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11. September 2013 um 9:19

Du bist auch schon erwachsen auf die welt gekommen, was?
Meine Güte, bleib sachlich oder lass es bleiben! Mist ist das was Du hier schreibst... Von "entfalten" und weis der Teufel was habe ich so nie geschrieben.. Diese Übertreibereien dauernd. Nehme von mir aus Bezug zu dem was hier steht und nicht zu dem was Dir selbst im Gehirn herumspukt

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11. September 2013 um 17:19

Wieso ist der Kommentar von spanishdog gelöscht worden

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