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Hund aus schlechten Verhältnissen

30. Juni 2014 um 8:42 Letzte Antwort: 1. Februar 2017 um 17:00

Hallo liebe Hundefreunde.

Wir haben einen 3-4jährigen Rüden adoptiert. Mein Mann hat Erfahrung mit Hunden, ich eher weniger, bin ja aber lernfäig

Wir haben den jungen Rüden einer lieben Familie abgenommen, die ihn erst vor wenigen Wochen aus der Türkei hat "einfliegen" lassen. Er kommt von dort aus schlechten Verhältnissen, Misshandlung wurde vermutet.

Nun ist es so, dass er in der lieben Familie nicht zur Ruhe kam, da dort tobende Kinder anwesend waren. Man sagte ihnen nicht, dass er tobende Kinder noch nicht kennt.

Er ist sehr ruhig, vegetiert so vor sich hin *so würde ich es nennen*. Wir haben ihn dort weggeholt um ihm ein liebevolles, entspanntes Zuhause zu geben.

Nun zu meinen 1-2 Fragen:

Die Vorbesitzer sagten uns, wenn er nervös/ängstlich ist, dass er dann beginnt zu Zittern, Sabbern, manchmal hecheln... ist sowas "normal" und einfach "sein Zeichen" für seinen Zustand, oder hört das irgendwann auf?

Er bellt auch nicht, höchstens knurrt er manch andere Hunde an!

Er "kennt" scheinbar auch nicht, dass man mit ihm spielt/tobt. Wie kann ich ihm das "beibringen"? Beim Gassi gehen schnüffelt er viel, bleibt aber auch oft stehen und schaut mich fragend an. Es scheint, als ob Gassi gehen bei ihm nur "schnell schnell" ging und fertig.


Wir möchten ihm viel Liebe und Aufmerksamkeit schenken, unseren Kater lässt er in Ruhe (gestern Abend hat er zwei verpult bekommen, und nun ist Ruhe..er schaut zwar, aber Interesse ist nicht da). Unser kleiner Sohn (7Mon) interessiert sich auch nicht für ihn und Rocky sich auch nicht für ihn.

Also alles in allem ist er ein ganz lieber, ruhiger und zurückhaltender Hund, der aber viel Liebe und noch ein bisschen Erziehung (Sitz, Platz usw) braucht.


Habt ihr Tipps, Ratschläge oder ähnliches? Den TA suchen wir heute Abend auf zum "vorstellen". Aber vielleicht hat hier ja jemand schonmal liebe Worte !!

LG

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30. Juni 2014 um 14:19

Gute Tat

Hallo peach

Also Ahnung von der Materie hab ich nicht wirklich, also auch nicht wirklich Tipps (sorry), aber ich wollte sagen, dass ich schöne finde, dass ihr den Hund adoptiert habt um ihm ein schönes Leben zu ermögliche. Auch weil ihr wisst, dass der Hund durch seine Geschichte 'geschädigt' ist, das verdient Respekt, denn das würde nicht jeder machen.
Zum Tierarzt gehen ist schonmal der richtige erste Schritt Und dann braucht der süße bestimmt auch Zeit sich erstmal an alles zu gewöhnen und sich auch in die Familie und die Abläufe zu gewöhnen. Gassi gehen scheint ja wirklich was neues für ihn zu sein, lass ihm da viel Zeit zum gucken, in der Türkei hat das ja wahrscheinlich keiner mi ihm gemacht. Aber es ist bestimmt schön, dass du das bald alles mit ihm zusammen erleben kannst.
Vielleicht möchtest du dich noch in einem Tierforum (z.B. Tierforum.de ) anmelden, da gibts noch vielmehr Leute die einem Helfen können und von sowas Ahnung haben ^^

Magst du deinen süßen Wuffel vielleicht noch näher vorstellen, mit Bild und so? Das würde mich sehr interessieren, als Hundeverrückte



















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2. Juli 2014 um 8:08

Unser Rocky
Das Foto habe ich aus der Anzeige kopiert gehabt, haben noch keine "Guten" selber gemacht. Er schaut sehr groß aus, ist aber bisschen kleiner als Kniehöhe!

Er heißt Rocky und den Vorbesitzern wurde gesagt, er sei erst 2 Jahre alt. Ein Züchter und Freund hat denen aber gesagt, er ist schon eher 3 oder 4 Jahre alt. Das Alter hat unser TA auch bestätigt. Er ist seit Sonntag, dem 29.06.2014 bei uns. Unser Kater hat ihm schon 2-3x eine verpult und hält sich sonst eher "versteckt". Wenn Rocky schläft, traut sich unser Kater mal etwas näher ran - es wird also langsam! Rocky selbst bellt nicht, er knurrt bei anderen Tieren. Nach einem strengen "AUS"-Rufen ist das aber auch OK. Er lässt sich super an der Leine führen, was ganz wichtig ist, denn wenn ich den KiWa schiebe sollte der Hund schon gut zu führen sein. ^^

Er hat sich bis jetzt ganz gut (meiner Meinung nach) eingelebt. Das Gassi gehen wird von Tag zu Tag "schöner", er erkundet richtig seine Umgebung und wirkt erfreut. Über den Tag schläft er viel oder liegt auf dem Sofa. Die nächsten Tage sollte meine Bestellung mit ein bisschen Spielzeug ankommen, sodass wir dann versuchen können, ihm ein Tau o.ä schmackhaft zu machen!

In allem sind wir bisher sehr glücklich mit ihm. Er ist genau so eine Schnarchnase wie wir es sind, passt also super! :-p

Der TA hat ihn angeschaut und meinte alles super! In 3-4 Wochen wird eine Impfung aufgefrischt und dann wird der Hundeführerschein gemacht, wenn er sich "eingelebt" hat.

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12. Juli 2014 um 21:20

Das ist süß das ihr euch kumert. Ich kenne da auch eine Frau die auch aus Italien von der schtrase mit gebracht hat er sah schlimm aus dünn dreckig haut und Knochen beim gassie gehen war er sehr nervös hat immer lehne richtig gezogen und menschen scheu . Die brauchen Zeit die mussen ja sich dran gewöhnen bei dem war das ja so das er nie mit menschen was Zutun hatte aber er hatte auch hunde Schule besucht wenn man ihn jetzt trifft normaler hund . Zeit lassen und frei Raum lassen

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28. Juli 2014 um 10:38
In Antwort auf peach19961

Unser Rocky
Das Foto habe ich aus der Anzeige kopiert gehabt, haben noch keine "Guten" selber gemacht. Er schaut sehr groß aus, ist aber bisschen kleiner als Kniehöhe!

Er heißt Rocky und den Vorbesitzern wurde gesagt, er sei erst 2 Jahre alt. Ein Züchter und Freund hat denen aber gesagt, er ist schon eher 3 oder 4 Jahre alt. Das Alter hat unser TA auch bestätigt. Er ist seit Sonntag, dem 29.06.2014 bei uns. Unser Kater hat ihm schon 2-3x eine verpult und hält sich sonst eher "versteckt". Wenn Rocky schläft, traut sich unser Kater mal etwas näher ran - es wird also langsam! Rocky selbst bellt nicht, er knurrt bei anderen Tieren. Nach einem strengen "AUS"-Rufen ist das aber auch OK. Er lässt sich super an der Leine führen, was ganz wichtig ist, denn wenn ich den KiWa schiebe sollte der Hund schon gut zu führen sein. ^^

Er hat sich bis jetzt ganz gut (meiner Meinung nach) eingelebt. Das Gassi gehen wird von Tag zu Tag "schöner", er erkundet richtig seine Umgebung und wirkt erfreut. Über den Tag schläft er viel oder liegt auf dem Sofa. Die nächsten Tage sollte meine Bestellung mit ein bisschen Spielzeug ankommen, sodass wir dann versuchen können, ihm ein Tau o.ä schmackhaft zu machen!

In allem sind wir bisher sehr glücklich mit ihm. Er ist genau so eine Schnarchnase wie wir es sind, passt also super! :-p

Der TA hat ihn angeschaut und meinte alles super! In 3-4 Wochen wird eine Impfung aufgefrischt und dann wird der Hundeführerschein gemacht, wenn er sich "eingelebt" hat.

Toll
Ein seeehr Hübscher hat ein wenig Ähnlichkeit mit unserm Senior
wie läufts denn mit ihm (ist ja schon ein bissel Zeit vergangen mittlerweile)?

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28. Juli 2014 um 13:31

Wie du schon schreibst
der Kleine kennt einfach noch verdammt wenig. Da braucht ihr einfach viel Geduld und müsst ihm Zeit geben euer Leben kennenzulernen.

Zittern, sabbern, hecheln sind eindeutig Zeichen für Angst und Unsicherheit.

Wild spielen wird er sich nicht trauen. Einfach ganz langsam anfangen.

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1. Februar 2017 um 17:00
In Antwort auf peach19961

Hallo liebe Hundefreunde.

Wir haben einen 3-4jährigen Rüden adoptiert. Mein Mann hat Erfahrung mit Hunden, ich eher weniger, bin ja aber lernfäig

Wir haben den jungen Rüden einer lieben Familie abgenommen, die ihn erst vor wenigen Wochen aus der Türkei hat "einfliegen" lassen. Er kommt von dort aus schlechten Verhältnissen, Misshandlung wurde vermutet.

Nun ist es so, dass er in der lieben Familie nicht zur Ruhe kam, da dort tobende Kinder anwesend waren. Man sagte ihnen nicht, dass er tobende Kinder noch nicht kennt.

Er ist sehr ruhig, vegetiert so vor sich hin *so würde ich es nennen*. Wir haben ihn dort weggeholt um ihm ein liebevolles, entspanntes Zuhause zu geben.

Nun zu meinen 1-2 Fragen:

Die Vorbesitzer sagten uns, wenn er nervös/ängstlich ist, dass er dann beginnt zu Zittern, Sabbern, manchmal hecheln... ist sowas "normal" und einfach "sein Zeichen" für seinen Zustand, oder hört das irgendwann auf?

Er bellt auch nicht, höchstens knurrt er manch andere Hunde an!

Er "kennt" scheinbar auch nicht, dass man mit ihm spielt/tobt. Wie kann ich ihm das "beibringen"? Beim Gassi gehen schnüffelt er viel, bleibt aber auch oft stehen und schaut mich fragend an. Es scheint, als ob Gassi gehen bei ihm nur "schnell schnell" ging und fertig.


Wir möchten ihm viel Liebe und Aufmerksamkeit schenken, unseren Kater lässt er in Ruhe (gestern Abend hat er zwei verpult bekommen, und nun ist Ruhe..er schaut zwar, aber Interesse ist nicht da). Unser kleiner Sohn (7Mon) interessiert sich auch nicht für ihn und Rocky sich auch nicht für ihn.

Also alles in allem ist er ein ganz lieber, ruhiger und zurückhaltender Hund, der aber viel Liebe und noch ein bisschen Erziehung (Sitz, Platz usw) braucht.


Habt ihr Tipps, Ratschläge oder ähnliches? Den TA suchen wir heute Abend auf zum "vorstellen". Aber vielleicht hat hier ja jemand schonmal liebe Worte !!

LG

Hey,
das ist ein sehr interessanter Artikel finde ich und ich will meine Anmerkungen dazu geben. Ich kann nur sagen, es ist sehr wichtig seinen Hund gut zu pflegen und dafür zu sorgen, dass er sich wohlfühlt. Der Hund ist der beste Freund des Menschen und ich habe ebenfalls interessante Artikel dazu gelesen auf http://test-community.de/Krallenschneider
Da solltest du mal reinschauen, denn da steht auch noch das ein oder andere hilfreiche, wie man seinem Hund helfen kann und wie er sich wohlfühlt.

Bis dann
Oli

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