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Hilfe unser hund knurrt uns an

10. Mai 2012 um 9:49 Letzte Antwort: 17. Juli 2012 um 20:02

wir verstehen die welt nicht mehr.
kurze situation: es klingelt an der tür, hund rennt vor und will begrüßen. da aber unsere kinder auch vorne an der tür sind, (die er oft umgerannt hat, aber sonst sehr liebevoll mit ihnen ist) haben wir schon länger eingeführt, ihn zu seiner decke zu schicken, wenn es klingelt, bis der besuch drin ist, erst dann wenn die kinder weg sind, kann er zum begrüßen kommen. das hat immer gut geklappt. seit neuestem knurrt er, wenn er zur decke geschickt wird. oft habe ich auch diese strafe angewand, wenn er nicht gehört hat oder sonst was ausgefressen hat. seit neuestem knurrt er, wenn nicht nach seinem kopf geht. auch den rudelführer-meinen man knurrt er an. wenn er dafür anschiss bekommt, knurrt er noch mehr. und zittert-nimmt klar die angsthaltung mit schwanz zwischen die beide ein usw. ich versteh das nicht, warum knurrt er plötzlich? warum hat er dabei angst? nebenbei möchte ich noch erwähnen-er hatte sich bis vor kurzem mit allen hunden vertragen und jetzt nur noch mit weibchen und jungen rüden. auf alle hunde würde er am liebsten aufsitzen. er ist ein labrador und 5 jahre alt.

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14. Mai 2012 um 9:52

Tierarzt aufsuchen?
Hallo!
wir hatten auch mal einen hund, der sich nach ein paar jahren seltsam verhalten hat. der grund war ein tumor. ich würde dir daher raten, den tierarzt erst mal aufzusuchen. vielleicht ist er krank und hat schmerzen und hat deshalb sein verhalten so geändert.

lg

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16. Mai 2012 um 11:32
In Antwort auf vashti_12378078

Tierarzt aufsuchen?
Hallo!
wir hatten auch mal einen hund, der sich nach ein paar jahren seltsam verhalten hat. der grund war ein tumor. ich würde dir daher raten, den tierarzt erst mal aufzusuchen. vielleicht ist er krank und hat schmerzen und hat deshalb sein verhalten so geändert.

lg

Danke-werde ich
machen, er hat eh im kommenden monat eine impfung zu bekommen. allerdings glaube ich das nicht, weil er sich ja nur so verhält, wenn ihm was nicht passt...

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30. Mai 2012 um 16:49

Ganz Einfach..
Zurückknurren und Zähne zeigen.

Oder wirklich zum Tierarzt gehen,.. Hunde können nämlich nicht sagen das ihnen was weh tut, das wirkt sich eher im verhalten aus.

lg

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11. Juni 2012 um 12:06


danke für den tipp! klar-das muss ich irgendwie verändern-er braucht einen platz als "strafplatz" die decke ist ja eher seine ruhestätte und die soll ja nicht negativ sein. hmmm das wäre ja aber trotzdem kein recht für ihn, uns anzuknurren, er hat das zu akzeptieren, das würde sich in nem hunderudel ja auch kein untergeordneter erlauben der tierarzt hat nichts gefunden und geht auch von nem test aus, er meint, der hund will versuchen aufzugsteigen. wir haben ihm jetzt das futter knapp gehalten (er bekommt genug-keine angst, aber es ist nicht mehr frei zur verfügung), er bekommt nichts mehr vom tisch, darf auch nicht mehr im raum sein, wenn wir essen und es hat sich wohl etwas gebessert. draussen hört er auch besser, als vorher. hmmm ich bin nur trotzdem nicht ganz glücklich. kaum hat er ein leckerchen bekommen oder ich hab ihn lange gekrault, muckt er wieder auf...

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25. Juni 2012 um 23:09

Nein,
er knurrt nicht unmittelbar nach dem leckerchen oder dem kraulen. sondern wenn er leckerchen bekommt oder ich mich mit ihm intensiv und lange ausschmuse, glaube ich, denkt er, "es ist alles wieder bestens und ich kann wieder zeigen, was ich so drauf hab "und in späteren situationen nimmt er sich mehr raus, als wenn er auf dünnem eis steht... hmmm... ich weiss, es ist sehr wichtig konzequent zu sein, aber ich will ja nicht nur ein großes A zu ihm sein, damit er nicht aufmuckt. ich mag ihn als freund.

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27. Juni 2012 um 5:30

Hallo Memine...
...das Ganze ist weder ein krankheitsbedingtes Problem, noch ein rangordnungstechnisches.....

Er fühlt sich einfach mißverstanden und bedroht....ihr schickt ihn auf seine Decke, er weiß aber gar nicht warum....ihr seid zickig zu ihm, und deshalb ist er zickig zu Euch, ganz einfach....

Du bist zu hart mit ihm....Labradore sind sensibel.

Du sagst es doch selber, Dein Mann schimpft, Dein Hund nimmt die Angsthaltung ein, er KANN nicht mehr tun, außer alle Beschwichtigungssignale senden, die er zur Verfügung hat...werden diese ignoriert und weitergeschimpft ist die ganz klare Schlußfolgerung, er geht in Angriff über! Was soll er denn auch sonst tun?

Seid netter zu ihm....arbeitet mit ihm.....lobt ihn....zeigt ihm den Weg nach draussen.......er muß einen Fluchtweg haben können....irgenteinen....und sei es nicht der Fluchtweg nach draussen, dann zeigt ihm, daß Befehle befolgen ihn auch zum Ziel führt, nämlich, ihr laßt ihn dann in Ruhe, wenn er den Befehl befolgt und ausgeführt hat....
Das ist ein Fluchtweg in seinen Augen.....

Er sucht einen Fluchtweg bei Euch, und diesen findet er nicht....seine Beschwichtigungssignale werden ignoriert....stattdessen wird geschimpft und er bei jedem Vergehen auf seine Decke geschickt.. Er fühlt sich, aus seiner Sicht heraus, von Euch bedroht, und weiß gar nicht warum ihr das tut, er versteht auch den Sinn der Kommandos nicht wirklich.

Hast Du jemals bei ihm nachgefragt, warum er sich jetzt so oder so verhält?
Hast Du ihn jemals gefragt,warum er Dich jetzt bedroht?
Hast Du in je gefragt, ob er Deine Kommandos verstanden hat?

Euer Hund erzählt Euch das selbst, was er jetzt genau nicht versteht, ihr hört ihm nur nicht zu...

Ein Hund ist so veranlagt, daß er bei Bedrängung, wenn er keinen Ausweg sieht, immer auf Angriff gehen wird, das ist ein völlig natürliches Verhalten....bedrohst Du ihn zu stark und er sieht keinen Ausweg, greift er an.......was tue ich also, um einen Angriff seinerseits zu verhindern?

1.Ich bewahre meine Individualdistanz zu ihm, ich komme ihm nicht näher, als ich umbedingt muß (ich kann auch aus dem Garten heraus schimpfen, hört er, ganz sicher, ich muß ihm dabei nicht auch noch auf die Pelle rücken)
In Nahdistanz zu ihm, also wenn er Z.B. vor oder neben mir sitzt, halte ich soviel Abstand zu ihm wie möglich, beuge mich also nicht auch noch extra über ihn, oder greife in seine Richtung.
Er hört das was man sagt, ganz sicher, Hunde haben fantastische Gehöre, ignoriert er einen Befehl, dann liegt es sicher nicht daran, daß er mich akustisch nicht gehört hat Ich muß ihn also weder anschreien, noch meinem Befehl körperlich Nachdruck verleihen.

2.Sobald er Anzeichen von Unterordnung zeigt (Abgewanter Blick), lasse ich SOFORT von ihm ab...jegliche Weiterbedrohung meinerseits (anstirren, beschimpfen etc) führt zu gar nichts, außer das er nicht versteht was ich von ihm will.
Er versteht es nur dann, wenn ich SOFORT von ihm ablasse, wenn er getan hat, was ich von ihm möchte....z.B. sag ich zu ihm "Ab ins Körbchen"....er ignoriert es vielleicht....irgentwann tut er es (spätestens wenn er müde ist ).....dann darf ich aber nicht schimpfen und sagen "Ja, wird ja nu auch mal Zeit!"...sondern ihn entweder loben oder als Belohnung meine bedrohliche Haltung einstellen,egal wie lange es gedauert hat.
Sobald er das kleinste Anzeichen zeigt, in die Richtung was ich möchte, lasse ich von ihm ab! Mit allem! Auch mit meinem Blick!
Dann wird er mich nämlich fragen "und nu?"... dann habe ich seine Aufmerksamkeit, und dann sage ich ihm was ich gerne hätte.

3. Ein "Nein" "Aus" "Hasso" "Pfui"....sollte nie alleine dastehen....diese Rufe werden nur zur Reizunterbrechung genutzt, um ihn von den Hasen abzulenken oder dem Hund vom Nachbarn etc. als Signalreizunterbrecher....es ist kein wirkliches Kommando....es unterbricht nur den akuten Reiz....SOBALD (und ich meine sekündlich) der Hund auf diesen Reizunterbruch reagiert, und sei es nur die Ohren kurz in meine Richtung klappen, muß der richtige Befehl folgen "Sitz" "Platz" "Körbchen" "hier"......der Hund weiß sonst nicht was er tun soll...."Nein" ist kein Kommando...sicher wird er wissen, daß "Nein" heißt, er soll dieses oder jenes nicht tun, er rät im Zweifelsfall dann einfach....aber selbst wenn er richtig rät, weiß er nicht was er stattdessen tun soll.....sag ihm dann, was Du von ihm willst und laß ihn nicht in der Luft hängen....
Wenn ich durch einen Raum gehe und plötzlich brüllt mich Jemand an "NEIN!" Dann weiß ich erstmal gar nicht was ich falsch gemacht habe, und was "Nein" und warum brüllt der Typ mich überhaupt so an? Ich bin doch nur hier durch den Raum gelatscht....Ich steh also erstmal völlig aufm Schlauch.....
Sagt der Typ aber stattdessen "Nein! Komm hier her!" Dann weiß ich was ich zu tun habe, oder? Oder ich weiß zumindest was der Typ von mir will, ob ich das dann auch tue ist eine andere Frage
Verpaßt Du den Moment, indem die Reizunterbrechung stattfand, um ihm einen Befehl zu geben, trifft der Hund weitere Entscheidungen selbst, und stellt danach die Ohren auf "durchzug", weil...naja...Du bist ihm ja gerade keine Hilfe in Sachen Hase, oder böser Nachbarshund....also wäre weiteres hören auf Dich nur eine Ablenkung, deshalb schalltet er es aus.

4. Respektiere Deinen Hund! Verlange nichts von ihm, was er nicht erfüllen kann! Ich kann von meinem Hund nicht erwarten, daß er sofort "Sitz" und "Platz" beherrscht....wenn er das kann,und in 3 Tagen lernt, dann ist das toll! Aber erwarte es nicht von ihm! Tu so, als wäre er völlig verdummbratzt, dann freust Du Dich umso mehr, wenn er sich als "schlauer Hund" entpuppt, und er freut sich auch, weil Du Dich freust...und dann habt ihr demnächst mehr Spaß am Arbeiten, wenn keiner von Euch den Druck haben muß, jetzt besonders gut, oder extra schnell, gewisse Ziele zu erzielen.

5. Schütze Deinen Hund! Laß ihn nicht aus unterodnungszwecken 30 Minuten in einer Pfütze liegen, nur um das "platz" zu demonstrieren.....stell Dich vor Deinen Hund, wenn ihm Jemand was böses will....
Sei für ihn da, wenn er Dich braucht, hat er vor etwas Angst, laß ihn sich hinter Dir verstecken, und zerr ihn nicht hervor, weil er jetzt aber gefälligst keine Angst zu haben hat....ist doch nur der nette Dackel vom Nachbarn, der tut Dir doch nix! Und wenn der nette Dackel vom Nachbarn ihm1000mal nichts tut, wenn Dein Hund Angst hat, dann laß ihn Angst haben....und kommt der nette Dackel vom Nachbarn auf Deinen Hund zu, erzähl dem Dackel, daß er das nicht zu tun hat...biete Deinem Hund ein Schutzbunker, ein Ort an den er sich wenden kann, wenn er überfordert ist.....Du sollst ihn dabei nicht betüddeln, am besten gar nicht beachten, aber da sein für ihn, damit er weiß,daß er bei Dir sicher ist.

Ich hoffe, Dir jetzt erstmal genug Denkanstöße gegeben zu haben...nimm das für Dich raus, womit Du was anfangen kannst


Mooni

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5. Juli 2012 um 13:00

Hm
Also mein Hund hat verschiedenes Knurren

- Knurren wenn er gestreichelt werden will
knurren wenn es ihm nicht gut
aggressives Knurren

Diese sind für Fremde sehr ähnlich, nur mein Partner und ich können das richtig einschätzen.

Einerseit kann es ein Machtkampf sein, andererseits ist es nicht gut Bestrafung und das Warten auf den Besuch mti denselben Kommandos am selben Ort durchzuführen - das versteht er nicht.

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6. Juli 2012 um 12:40

Häh
Habe ich mit einem Wort erwähnt, dass er dann auch gestreichelt wird?

Mein Hund ist generell sehr bockig, liegt womöglich an 6 Jahren Tierheim und der Misshandlung durch den Vorbesitzer und dazu noch ein Dackelterriermix.
Man kann mit den Macken leben, ob man nachgibt ist ein anderes Thema.

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16. Juli 2012 um 10:47

Wer ist denn bei Euch der Rudelführer?
Hallo,

ich würde auch behaupten das bei Euch das die Rudelführer- Hierarchie nicht mehr stimmt. Und das musst Du ändern.

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17. Juli 2012 um 13:43

Meiner Meihnung...
...nach, hat unter den vielen Beiträgen nur Einer den Nagel auf den Kopf getroffen.Und zwar der von moonlight. Ganz richtig erkannt. Auf diesen Hund wird definitiv viel zu viel Druck ausgeübt! Liebe memime, da mußt ihr Euch dringend zurücknehmen, denn ein Hund unter Starkdruck kann gefährlich werden, da er ein Ventil braucht...oft geäußert durch Schnappattacken.
Lasst es erst einmal ganz ruhig angehen. Ganz viel loben, Spaß haben, Bewegung.Es muß vom Herzen kommen. Dann trainiert ihr (am besten mit einem Profi) die Grundkomandos und deren Zuverlässigkeit. Denn meistens entsteht Druck dadurch, das der Hund zB. das Platz zwar kennt, aber nicht zuverlässig liegenbleibt. Der Halter wird frustriert und reagiert emotional.
Es wird geschriehn, Aggression kommt auf, man wird gehässig.
Bitte nehmt das nicht auf die Leichte Schulter. Sollte der Druck zu groß werden, kann es zum Vertrauensbruch kommen. Dies ist Irreparabel! Ein einmal verschenktes Vertrauen ist NICHT wieder aufzubauen und mit so einem Hund werdet ihr nicht wieder glücklich werden.

Viel Glück
Reivo

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17. Juli 2012 um 20:02

Was
macht deinen Mann zum Rudelführer?allein die Tatsache das er ein Mann ist oder eine spezielle soziale Kompetenz innerhalb des Rudels ? ich denke ersteres ,sonst würde der Hund sich anders verhalten

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Magic Retouch
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