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Hilfe mein Hund frisst alles....

2. August 2007 um 18:23 Letzte Antwort: 14. August 2007 um 9:25

Also mein Hund(er ist ein australien terrier) frisst einfach alles was er nur kriegen kann.Neulich haben wir etwas Pudding auf dem Tisch stehen lassen und als wir nur wenige Minuten später den Raum wieder
betratensaß doch mein Hund im Ernst auf dem Tisch und fraß den Pudding.Man darf nichts herum stehen lassen ,alles frisst er.
Dabie dachte ich ,das gibt sich wenn er älter wird.Mitlerweile ict er schon ein Jahr.
Er bekommt zwei mal am Tag twas zu essen und dürfte daher auch kein Hunger haben,da die Portionen ausreiched sind..
Kann mir vll jemand einen Rat geben,wie ich das in den Griff bekomme???
Danke....

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3. August 2007 um 11:06

Hallo erst mal...
also eigendlich besteht das Problem nur im Haus.Beim Spatzieren benimmt er sich recht gut und läuft anständig.
Aber drinn eben nicht.Alles was essbar und in seiner Reichweite ist verschlingt er.
Wir dachten erst es würde sich mit dem Alter geben,weil das immer alle sagen.Natürlich haben wir auch damals schon versucht das alles zu unterbinden.Aber wie man sieht ziehmlich erfolglos.Er hört einfach nicht,da ist es egal wie sehr man schimpft und meckert.
Deine Tipps werde ich nun erst einmal versuchen um zu setzten.
Also erst einmal vielen Dank..

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3. August 2007 um 11:19
In Antwort auf selma_12104915

Hallo erst mal...
also eigendlich besteht das Problem nur im Haus.Beim Spatzieren benimmt er sich recht gut und läuft anständig.
Aber drinn eben nicht.Alles was essbar und in seiner Reichweite ist verschlingt er.
Wir dachten erst es würde sich mit dem Alter geben,weil das immer alle sagen.Natürlich haben wir auch damals schon versucht das alles zu unterbinden.Aber wie man sieht ziehmlich erfolglos.Er hört einfach nicht,da ist es egal wie sehr man schimpft und meckert.
Deine Tipps werde ich nun erst einmal versuchen um zu setzten.
Also erst einmal vielen Dank..

Also...
zunächst einmal... hunde, die alles anknabbern... das ist etwas, was sich mit dem älterwerden bessert... futter klauen eher nicht...

da wichtigste vorweg... der Hund verhält sich absolut artgerecht. klar erzieht man es den allermeisten hunden eben weg, aber jeder normalgeprägte hund würde so handeln.

das futter wäre im rudel seins... auch wenn der hund eine gute rudelstruktur anerkannt hat udn euch als chef sieht... wenn der chef das futter verlässt, dann dürfen die Unteren das Futter nehmen... soll heißen, euer hudn hat keinen plan, warum ihr euch aufregt... ihr habt ihm das futter schließlich freigegeben (indem ihr den raum verlassen habt)...

die einfachste und natürliche lösung ist... einfach NICHTS rumliegen lassen...

und dann kann man es verändern, indem man dem hund eben beibringt, dass euer freigabekommando das futter frei gibt und nicht nur das verlassen des Raumes...

das wichtigste für mich wäre daher zunächst einmal ein "Du darfst essen"-Kommando... mein hund hat dafür "nimms", aber das kann auch "Ok" oder "Friss" oder was auch immer sein... und vorher darf sie nicht fresen. da gibt es keine diskussion das übt nebenbei auch noch ein wenig blickkontakt denn nimms bekommt mein hudn erst, wenn sie mich anschaut


ansonsten sind ambras übungen auch gut, aber man muss dann wirklich sorge dafür tragen, dass der Hund keinesfalls das Futter bekommt.

wie genau habt ihr denn versucht, das zu unterbinden? schimpfen udn meckern bringt freilich nix... das leckere futter hat er schon gehabt udn warum ihr schimpft, versteht er nicht, denn er hat ja -nach seiner ansicht - richtig gehandelt, denn ihr wolltest das essen ja nicht mehr.

lg
phinnea

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3. August 2007 um 12:35

*winke ambra*
na, ich hab nicht daraus gelesen, dass der hund ein "nimms" kennt und das finde ich wichtig

mein hudn hat das gelernt über nein und blickkontaktkommando (was sie schon kannte) udn sobald sie mich angeschaut hat, kam nimms. das konnte sie am anfang noch nich deuten, aber sie wollte an das fressen udn nimms war einladend... udn dauerhaft hab ich das dann ausgebaut...

deine übungen kannte ich eher als Übung für "Nein" denn das ist das, was er dabei am allermeisten lernt... und meist darf er das futter dann auf dem boden ja auch nicht bekommen... sondern bekommt dann was anderes (meist besseres), wenn er das futter liegengelassen hat.

aber sicherlich ist beides eng miteinander verknüpft, da hast du recht


lg
phinnea

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11. August 2007 um 20:35

Das was du beschreibst
also BESCHÄFTIGUNG egal welcher Art ist schon mal ganz gut.

Aber ich glaube das Problem liegt auch darin dass er kein Kauzeug hat. Das braucht ein Hund um Zähne und Kiefer zu trainieren.

Es gibt verschiedene Sachen im Zooladen die auch ergiebig sind. z.b. büffelhaut ochsenziemer getrockneter pansen usw.

Ist wie mit kleinen Kindern wenn sie keine Beschäftigung haben fangen sie an sch... zu bauen.

Ansonsten einfach nichts mehr stehen lassen.

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13. August 2007 um 18:30
In Antwort auf alana_12557812

Das was du beschreibst
also BESCHÄFTIGUNG egal welcher Art ist schon mal ganz gut.

Aber ich glaube das Problem liegt auch darin dass er kein Kauzeug hat. Das braucht ein Hund um Zähne und Kiefer zu trainieren.

Es gibt verschiedene Sachen im Zooladen die auch ergiebig sind. z.b. büffelhaut ochsenziemer getrockneter pansen usw.

Ist wie mit kleinen Kindern wenn sie keine Beschäftigung haben fangen sie an sch... zu bauen.

Ansonsten einfach nichts mehr stehen lassen.

Er hat...
allerhand kauzeug..
Jeden Morgen bekommt er eine art knochen zur vorbeugung gegen zahnstein und auch so bekommt er immer wieder kauknochen wie du es eben auch geschrieben hast...

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14. August 2007 um 9:25

Futterdieb
Ich hatte schon einige Pflegehunde, die alles Essbare geklaut haben, z.T. Straßenhunde aus dem Süden, einer hat sich sogar über den gelben Sack hergemacht und alles ausgeschleckt. Ich habe 2 Tipps, wie man sowas unter Kontrolle kriegen kann, mal abgesehen von dem Konditionieren wie Ambra es schon beschrieben hat:
1. in eine Dose oder Metallschüssel etwas sehr begehrtes wie ein Stück Wurst, Leckerli oder so und eine Metallkette legen, die Schüssel auf die Tischkante stellen, so dass sie gerade noch stehen bleibt und aus dem Raum gehen und auf die Lauer legen (aber nix anmerken lassen, nur die Ohren spitzen). Wenn's dann ordentlich scheppert in den Raum stürmen und laut und deutlich (aber nicht schreien) Dein Negativwort "NEIN" oder "PFUI". Bei manchen reicht schon das eine Mal, andere Kandidaten sind etwas härter im Nehmen.
2. (geht nicht bei jedem Tisch)
Beidseitiges Klebeband auf den Rand des Tisches kleben und Lockfutter so stellen, dass der Hund sich am Tisch aufstellen muss - auf Klebeband treten mögen sie gar nicht.

Und immer drauf achten, dass z.B. die Stühle ganz unter den Tisch geschoben sind.
Gebäck in einer Dose lagern, Brot im Brotkasten etc.

Den Trick mit der Klapperschüssel kann man übrigens von Zeit zu Zeit wiederholen, wenn's nicht auf Dauer wirkt. Nur nicht so oft, wegen dem Gewöhnungseffekt.

Ansonsten viel Geduld und üben,üben,üben...

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