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Hilfe! Ich brauche Rat bei der Welpenerziehung!

19. April 2011 um 13:31 Letzte Antwort: 24. April 2011 um 15:04

Hallo Leute,
wir haben seit Samstag einen Continental Bulldog Welpen. Ich weiß, in der kurzen Zeit kann man keine großen Sprünge erwarten, aber ich bin kurz vorm verzweifeln. Das Schlimmste ist das ständige beissen in Hände, füße und Klamotten. Ein "nein" interessiert sie nicht genauso wenig wie der Schnauzgriff.
Das 2. Problem ist das Gassi gehen. Sie akzeptiert das Halsband und die Leine nicht, legt sich entweder hin oder springt mit Gewalt gegen die Leine. Die ersten 2 Tage ist sie problemlos mit gelaufen, seit gestern setzt sie sich nach 5 Metern hin und reagiert weder auf ein "komm" noch auf ein Leckerli. Wir wissen nicht was wir noch tun sollen, die Hundeschule beginnt erst in 2 wochen.

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19. April 2011 um 14:25

Hey!
Wie du selbst schon sagt, erwartest du einfach zu viel von deinem Welpen.

Du sagst auf ein "nein" reagiert sie nicht. Hast du ihr denn gezeigt, ihr beigebracht was "nein" bedeutet?! Weiß sie, dass ein "nein" heißt, sie soll nun DAS abbrechen, was sie gerade tut, und zwar sofort? Wie hast du ihr das beigebracht? Ich denke doch mal garnicht, sonst gäbe es das Problem nicht. Dein Hund WEIß NICHT, was ein NEIN BEDEUTET! Sie kennt das Wort und die dahinter verborgene Absicht deinerseits nicht! Wie soll sie es ausführen?! Das ist so, als würde ich dir ein Wort an den Kopf werfen.... "malibumarbie, cton! Und jetzt?! Wirst du wahrscheinlich denken, was will sie von mir? Was heißt cton? Wenn du Russin wärst, wüsstest du es. Es heißt "stop". Aber ich will dir einfach nur klar machen, was du von deinem Welpen erwartest. Sie KANN es nicht wissen....
Erst einmal würde ich dir empfehlen das "Nein" richtig aufzubauen. Bring ihr bei, was du von ihr willst, dann kannst du das Wort benutzen.

Zum Tackern der Hände, Füße, Waden usw. Normales Welpenverhalten. In der Regel funktioniert es recht gut, wenn sie zu wild wird, einmal laut "Aua" oder sowas zu quieken und den Hund zu ignorieren. Dreh dich von ihr weg, beachte sie nicht. Sie bekommt keine Aufmerksamkeit wenn sie das macht. Ist sie brav, kannst du sie wieder beachten.

Den Schnauzengriff solltest du dir schnellstens abgewöhnen. Meiner Meinung nach kein Erziehungsmittel sondern nur ein Weg um sich die Vertrauensbasis zum Hund kaputt zu machen

Die Sache mit der Leine ist einfach ein Geduldsding. Halsband würde ich ihr einfach anlassen. Es dauert, bis sich die Kleinen daran gewöhnen. Beim Spazierengehen würde ich darauf achten, dass es ihr nicht zu viel wird. Welpen sind i.d. Regel sehr schnell müde und noch sehr unsicher. Kann es sein, dass sie in den ersten Tagen bei euch schlechte Erfahrungen gemacht hat? Wenn nicht, einfach weiter versuchen. Holt mal ein Spielzeug mit, Leckereien (ein bisschen Quark oder so) und versucht es weiter. Die Kleine muss Spaß daran haben, dann wird es schon klappen...

lieben Gruß

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19. April 2011 um 14:39

Malibumarbie
gib deinen hund zeit ist ja noch ein Welpe muß
ja noch alles lehrnen ich habe auch einen
Welpen ist jetzt 7 monate alt gehe auch mit
im zur Hundeschule versuche es im Haus mit der
leine mal anleinen und dann wieder ab leinen und
loben und immer weider loben

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19. April 2011 um 14:39

Keine Panik
Welpen testen halt gerne mal aus, wer der Chef ist.
Also ich hab auch zwei Hunde. Zwar habe ich keinen davon als kleinen Welpen gekriegt, weil ich sie aus dem Tierheim hab, aber meine Hündin hatte anfangs aus so einen Beißtick.
Ich hab es anfangs so gemacht, dass ich ihr das Futter nur aus der Hand gegeben hab, so hat sie gleich gelernt, dass sie extenziell von mir abhängt.
Ich hab eine kleine Futtermenge in die Hand genommen und ihr geschlossen hin gehalten, wollte sie knabbern, hab ich die Hand weg gezogen, wenn sie weg geguckt hat, hab ich die Hand auf gehalten und sie fressen lassen. War sie zu übermütig, hab ich die Hand wieder geschlossen.
Das hat dazu geführt, dass sie schon vorsichtiger geworden ist.
Wenn sie dennoch gezwickt hat, hab ich sie auch einfach mal gezwickt.
Am besten ist, wenn man die Hand wie ein Maul formt und dann kurz einmal unter den Hals packt. Nicht so doll, dass der Hund quiekt, aber schon so, dass er es merkt.
Wichtig ist dabei immer ein Kommando voraus zu schicken, damit der Hund lernt, wenn ich nicht höre, erst dann kommt die Konsequenz. Und wenn er auf das Kommando hört, dann kräftig loben und auch belohnen.
Ich kann dir zwar nicht versprechen, dass dir das hilft, weil jeder Hund ein bisschen anders tickt, aber das A und O ist eine knallharte Konsequenz bei allem was man tut. Man muss sich so verhalten, wie der Rudelchef sich verhalten würde.

Bei der Sache mit der Leine bin ich mir nicht so ganz sicher. Ist denn vielleicht beim Spaziergang irgendwas vorgefallen?
Und wie äußert sich, dass er nicht reagiert? Ist er dann ängstlich oder einfach nur stur?

LG

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19. April 2011 um 17:53

Danke für das Feedback
Hallo Zusammen. Erstmal vielen Dank für euer Feedback. Und wie bringe ich ihr bei was "nein" heisst? Ich habe mir das alles einfacher vorgestellt. Wie lange dauert es denn in etwa bis sich in der Beziehung was ändert? Also eigentlich verhält sie sich nur stur wenn wir draußen sind. Ausser dass wir einen Hund und viele Menschen getroffen haben ist nicht viel passiert. Ich kann mir das überhaupt nicht erklären. Anfangs ist sie problemlos rumgetobt. Leider funktionieren Spielzeug oder Leckerli auch überhaupt nicht, das ignoriert sie total und bleibt einfach liegen. Sie steht nur vom selbst auf, wenn irgendwelche menschen vorbeilaufen.

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19. April 2011 um 21:57
In Antwort auf beate_12487367

Danke für das Feedback
Hallo Zusammen. Erstmal vielen Dank für euer Feedback. Und wie bringe ich ihr bei was "nein" heisst? Ich habe mir das alles einfacher vorgestellt. Wie lange dauert es denn in etwa bis sich in der Beziehung was ändert? Also eigentlich verhält sie sich nur stur wenn wir draußen sind. Ausser dass wir einen Hund und viele Menschen getroffen haben ist nicht viel passiert. Ich kann mir das überhaupt nicht erklären. Anfangs ist sie problemlos rumgetobt. Leider funktionieren Spielzeug oder Leckerli auch überhaupt nicht, das ignoriert sie total und bleibt einfach liegen. Sie steht nur vom selbst auf, wenn irgendwelche menschen vorbeilaufen.

Hey
In Sachen Beziehung zu deinem Welpen würde ich mir eicht keine Sorgen machen. Spiele mit der Kleinen, bring ihr kleine Sachen bei, füttere sie, streichel sie, schmus mit ihr... Das ergibt sich alles von Allein. Wichtig ist nur, dass sie von Anfang an merkt, sie kann dir vertrauen. Du gibst ihr Rückhalt und tust ihr nicht weh!

Also das "Nein" würde ich einfach als positives Abbruchsignal aufbauen. Dazu gibt es ganz viele Möglichkeiten und die Hunde lernen es eigtl von allein. Aber eben nicht in den paar Tagen, in denen dein Hund jetzt bei dir ist...
Ich hab es folgender Maßen gemacht:
Es ist am Anfang wichtig, dass die Ablenkung bzw, das was dein Hund gerade tut, nicht zu interessant ist. Gehen wir mal davon aus, dein Hund schnuffelt an einem Sturmpf in deinem Schlafzimmer (wichtig ist die vertraute Umgebung für den Kleinen. Er muss sich wohl fühlen. Alles andere führt zu Stress und unter Stress kann kein Hund lernen ) Wenn er das tut, sagst du einfach mal "nein". Die meisten Hunde werden sofort darauf reagieren, weil Frauchen ist interessanter als das, was er gerade gemacht hat (deshalb was uninteressantes wählen! Niemals zu viel von deinem Hund erwarten, das frustriert nur euch Beide!). Wendet dein Hund jetzt den Blick ab von dem was er tut, kommt ein riesen "supiiiii" oder irgendwas in der Art von dir und ein Leckerchen. Da die meisten Welpen echt suuuuper verfressen sind und sich nur so darauf stürzen, ist das eigtl ne ziemlich gute Methode. Ab jetzt immer Leckerchen in der Tasche haben und sobald dein Hund was tut, einfach mal ein "nein" nachschicken. Wendet er sich ab, Leckerchen... Sollte dann doch mal etwas zu interessant sein für den Hund und er reagiert auch dein "nein" nicht, würde ich ihn einfach ein wenig wegdrängen. Dieses Drängen bzw. energische Zubewegen auf einen Welpen muss dem Charakter desjenigen passend sein. D.h. einem eher ängstlichen Welpen wird ein aufgerchteter Körper und ein strenges "nein" völlig ausreichen, um seine Tätigkeit zu unterbrechen. Hat er das getan, muss darauf aber auch sofort wieder die Bestätigung folgen! Belohne mehr das, was er richtig tut. Auch die alltäglichen Dinge, die wir für selbstverständlcih halten, sollte man belohnen. Dann muss sich der Hund keine Ersatztätigkeiten suchen um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen...

Zu deinem Leinenproblem: habt ihr einen Garten? Ist es denn möglich den Hund erstmal in gewohntem Umfeld, d.h. Wohnug + Garten an die Leine zu gewöhnen? Das heißt antürlich, ihr geht die nächsten 3-4- Tage nichtmehr so mit ihm nach draußen... Dazu würde ich ihn einfach eiskalt mit der Leine konfrontieren. D.h. Leine auch mal in der Wohnung dran. Irgendwas leichtes kleines. Damit er sie bemerkt, sich aber daran gewöhnt. Hat das geklappt, das Gleiche auch mal im Garten versuchen....

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19. April 2011 um 22:00
In Antwort auf beate_12487367

Danke für das Feedback
Hallo Zusammen. Erstmal vielen Dank für euer Feedback. Und wie bringe ich ihr bei was "nein" heisst? Ich habe mir das alles einfacher vorgestellt. Wie lange dauert es denn in etwa bis sich in der Beziehung was ändert? Also eigentlich verhält sie sich nur stur wenn wir draußen sind. Ausser dass wir einen Hund und viele Menschen getroffen haben ist nicht viel passiert. Ich kann mir das überhaupt nicht erklären. Anfangs ist sie problemlos rumgetobt. Leider funktionieren Spielzeug oder Leckerli auch überhaupt nicht, das ignoriert sie total und bleibt einfach liegen. Sie steht nur vom selbst auf, wenn irgendwelche menschen vorbeilaufen.

Also
erstmal zu dem "nein".
Das ist meistens etwas, was Hunde schnell lernen. Man kann das auch sehr gut mit dem Futter aus der Hand trainieren.
Einfach die Hand mit dem Futter hin halten und sobald sie mit der Schnauze in die Richtung kommt und etwas fressen will, das Kommando geben, wichtig ist, dass es sich auch wie ein Kommando anhört und nicht wie eine höfliche Bitte, und dabei die Hand schließen.
Dann sollte sie relativ schnell begriffen haben, "ok, wenn das "nein" kommt, dann krieg ich nichts".
Sobald sie auf das Kommando reagiert, indem sie sich abwendet, sofort richtig loben und ihr etwas geben. Wenn das schon ganz gut klappt, dann kann man das nach und nach steigern, indem man die Hand offen lässt und später, indem man das Futter auf den Boden legt.
Aber lass ihr Zeit. Immer nur für wenige Minuten trainieren und nicht alles auf einmal schaffen wollen. Für einen Welpen gibt es ganz viel Neues was er lernen muss.
Ein Grund mit dem Gassi-Gehen könnte auch sein, dass alles ein bisschen viel für sie ist. Sie hat ja wahrscheinlich in der kurzen Zeit noch keine richtig Beziehung zu euch. Da kann so ein kleines Hündchen schon mal überfordert sein.
Versuch doch vielleicht einfach mal die Leine dran zu machen und kurz dran zu lassen. Und dann nimmst du ihr die wieder ab. Zwischendurch auch ruhig loben und Leckerlies geben.
Dadurch lernt sie, dass sie sich wegen der Leine keine Sorgen machen muss, weil ja gar nichts passiert.
Später kannst du dann mal versuchen in der Wohnung ein bisschen mit ihr rum zu laufen. Vielleicht auch im Garten, wenn du einen hast.
Und dann immer Schritt für Schritt mal versuchen aus der Haustür zu gehen und dann wieder zurück, dann mal ein bisschen weiter und immer wieder kräftig loben und das Ganze vielleicht durch ein kurzes Spiel etwas auflockern.
Dann wird das schon. Und der Hund baut am besten eine Beziehung zu seinem Herrchen oder Frauchen auf, indem man mit ihm arbeitet.

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22. April 2011 um 11:19
In Antwort auf zilpah_12045073

Keine Panik
Welpen testen halt gerne mal aus, wer der Chef ist.
Also ich hab auch zwei Hunde. Zwar habe ich keinen davon als kleinen Welpen gekriegt, weil ich sie aus dem Tierheim hab, aber meine Hündin hatte anfangs aus so einen Beißtick.
Ich hab es anfangs so gemacht, dass ich ihr das Futter nur aus der Hand gegeben hab, so hat sie gleich gelernt, dass sie extenziell von mir abhängt.
Ich hab eine kleine Futtermenge in die Hand genommen und ihr geschlossen hin gehalten, wollte sie knabbern, hab ich die Hand weg gezogen, wenn sie weg geguckt hat, hab ich die Hand auf gehalten und sie fressen lassen. War sie zu übermütig, hab ich die Hand wieder geschlossen.
Das hat dazu geführt, dass sie schon vorsichtiger geworden ist.
Wenn sie dennoch gezwickt hat, hab ich sie auch einfach mal gezwickt.
Am besten ist, wenn man die Hand wie ein Maul formt und dann kurz einmal unter den Hals packt. Nicht so doll, dass der Hund quiekt, aber schon so, dass er es merkt.
Wichtig ist dabei immer ein Kommando voraus zu schicken, damit der Hund lernt, wenn ich nicht höre, erst dann kommt die Konsequenz. Und wenn er auf das Kommando hört, dann kräftig loben und auch belohnen.
Ich kann dir zwar nicht versprechen, dass dir das hilft, weil jeder Hund ein bisschen anders tickt, aber das A und O ist eine knallharte Konsequenz bei allem was man tut. Man muss sich so verhalten, wie der Rudelchef sich verhalten würde.

Bei der Sache mit der Leine bin ich mir nicht so ganz sicher. Ist denn vielleicht beim Spaziergang irgendwas vorgefallen?
Und wie äußert sich, dass er nicht reagiert? Ist er dann ängstlich oder einfach nur stur?

LG

Welpen testen nicht, wer der Chef ist
Das ist ein WELPE!!!! Sie wollen spilen, Aufmerksamkeit, Fressen und sonst was. Aber ganz sicher nicht schon mit 9, 10 oder 11 Wochen die Rudelführung übernehmen.

Du gehst deinem Hund an die Gurgel, wenn dir was nicht passt? Was sind denn das hier für Erziehungsmethoden?! Die einen empfehlen den Schnauzengriff, der immer und bei allem hilft. Die andere greift ihrem Hund an die Gurgel.... Ich glaubs nicht...
Ja, klar, das kann helfen. Wenn du es dir zum Ziel gemacht hast, deinem Welpen Angst zu machen, eure Vertrauensbasis zu zerstören und dir das Meideverhalten zu Nutze machst. SUPER! Den richtigen Weg gefunden....
Nein, sry, das GEHT GARNICHT!

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22. April 2011 um 19:00
In Antwort auf gladys_12152748

Welpen testen nicht, wer der Chef ist
Das ist ein WELPE!!!! Sie wollen spilen, Aufmerksamkeit, Fressen und sonst was. Aber ganz sicher nicht schon mit 9, 10 oder 11 Wochen die Rudelführung übernehmen.

Du gehst deinem Hund an die Gurgel, wenn dir was nicht passt? Was sind denn das hier für Erziehungsmethoden?! Die einen empfehlen den Schnauzengriff, der immer und bei allem hilft. Die andere greift ihrem Hund an die Gurgel.... Ich glaubs nicht...
Ja, klar, das kann helfen. Wenn du es dir zum Ziel gemacht hast, deinem Welpen Angst zu machen, eure Vertrauensbasis zu zerstören und dir das Meideverhalten zu Nutze machst. SUPER! Den richtigen Weg gefunden....
Nein, sry, das GEHT GARNICHT!

Da hast du mich nicht richtig verstanden
ich gehe auf gar keinen fall meinem hund an die gurgel!!!
und ich meinte mit dem griff auch ganz sicher nicht an den hals gehen sondert weit da drunter. und ich hab ja auch geschrieben, nur so, dass er es merkt und nicht zu doll!!! also bitte keine falschen anschuldigungen!!! Meine hunde führen ein super leben und haben kein bisschen angst, weil sie dazu keinen grund haben.
ich hab ja auch nicht gemeint, dass man den hund von vorne herein hart erziehen soll, aber wenn man sich ein beispiel am rudel nimmt, die gehen wesentlich ruppiger mit ihren welpen um.

Ich würde auch nie von selber hier etwas empfehlen, wenn es mir nicht von hundeprofil empfohlen worden wäre. man tut seinem hund nur einen gefallen, je besser er erzogen ist, denn dann hat er einfach mehr freiheiten.

P.S. wenn man einen welpen erst mir samthandschuhen anfasst und ihm überhaupt keine regeln beibringt, und dann soll er auf einmal Fuß, Sitz, Platz usw machen, kann ihn das auch überfordern.

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24. April 2011 um 8:57
In Antwort auf gladys_12152748

Welpen testen nicht, wer der Chef ist
Das ist ein WELPE!!!! Sie wollen spilen, Aufmerksamkeit, Fressen und sonst was. Aber ganz sicher nicht schon mit 9, 10 oder 11 Wochen die Rudelführung übernehmen.

Du gehst deinem Hund an die Gurgel, wenn dir was nicht passt? Was sind denn das hier für Erziehungsmethoden?! Die einen empfehlen den Schnauzengriff, der immer und bei allem hilft. Die andere greift ihrem Hund an die Gurgel.... Ich glaubs nicht...
Ja, klar, das kann helfen. Wenn du es dir zum Ziel gemacht hast, deinem Welpen Angst zu machen, eure Vertrauensbasis zu zerstören und dir das Meideverhalten zu Nutze machst. SUPER! Den richtigen Weg gefunden....
Nein, sry, das GEHT GARNICHT!

Hast du gestern martin rütter gesehen?
der hat auch einem kleinen welpen unter den hals gepackt und ihr kurz festgehalten, weil er beißen wolltet. das ist kein an die gurgel gehen!
Es gibt auch ganz sicher jetzt keine welle von leuten, die meinen, dass er nicht artgerecht mit hunden umgeht.

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24. April 2011 um 9:26
In Antwort auf zilpah_12045073

Da hast du mich nicht richtig verstanden
ich gehe auf gar keinen fall meinem hund an die gurgel!!!
und ich meinte mit dem griff auch ganz sicher nicht an den hals gehen sondert weit da drunter. und ich hab ja auch geschrieben, nur so, dass er es merkt und nicht zu doll!!! also bitte keine falschen anschuldigungen!!! Meine hunde führen ein super leben und haben kein bisschen angst, weil sie dazu keinen grund haben.
ich hab ja auch nicht gemeint, dass man den hund von vorne herein hart erziehen soll, aber wenn man sich ein beispiel am rudel nimmt, die gehen wesentlich ruppiger mit ihren welpen um.

Ich würde auch nie von selber hier etwas empfehlen, wenn es mir nicht von hundeprofil empfohlen worden wäre. man tut seinem hund nur einen gefallen, je besser er erzogen ist, denn dann hat er einfach mehr freiheiten.

P.S. wenn man einen welpen erst mir samthandschuhen anfasst und ihm überhaupt keine regeln beibringt, und dann soll er auf einmal Fuß, Sitz, Platz usw machen, kann ihn das auch überfordern.


Ok, gut, dann hab ich dich falsch verstanden und bin echt froh darüber!

Aber was dieser Griff bezwecken soll, verstehe ich immernoch nicht?! Erklärs mir mal bitte. Martin Rütter hab ich nicht gesehn....

Natürlich geht ein Rudel anders mit seinen Jungen um. Aber das sind auch Hunde/Wölfe. Ein Mensch kann niemals so maßregeln wie ein Hund/Wolf, weil wir eben einer anderen Spezies angehören. Die Hunde würden es nicht verstehen so stümperhaft, wie manche Menschen versuchen einen Hund/Wolf nachzuahmen mit Schnauzengriff und Alphawurf usw.
Das Einzige was ich tue, was vllt ein bisschen Hundeähnlich ist, ist bei meinem Welpen ab und zu Mal grummeln. Hat nichts mit Gewalt zu tun und hilft bei Meinen, auch den Großen, ungemein.

Und ja, Welpen dürfen nicht mit Samthandschuhen aufgezogen werde. Aber das krasse Gegenteil ist noch viel schlimmer. Ich brauche keinen Schnauzengriff um meine Hunde zu erziehen. Meine Hunde kennen ihre Regeln, was unglaublich wichtig ist (vorallem bei der Arbeit am Vieh... Ein verzögertes Ausführen des Kommandos und mein Hund ist Tod) und diese Regeln kann man auch ohne viel Tarraa, Schnauzengriff und z.B. Rumgeschreie aufstellen und unmissverständlich klarmachen....

LG

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24. April 2011 um 15:04
In Antwort auf gladys_12152748


Ok, gut, dann hab ich dich falsch verstanden und bin echt froh darüber!

Aber was dieser Griff bezwecken soll, verstehe ich immernoch nicht?! Erklärs mir mal bitte. Martin Rütter hab ich nicht gesehn....

Natürlich geht ein Rudel anders mit seinen Jungen um. Aber das sind auch Hunde/Wölfe. Ein Mensch kann niemals so maßregeln wie ein Hund/Wolf, weil wir eben einer anderen Spezies angehören. Die Hunde würden es nicht verstehen so stümperhaft, wie manche Menschen versuchen einen Hund/Wolf nachzuahmen mit Schnauzengriff und Alphawurf usw.
Das Einzige was ich tue, was vllt ein bisschen Hundeähnlich ist, ist bei meinem Welpen ab und zu Mal grummeln. Hat nichts mit Gewalt zu tun und hilft bei Meinen, auch den Großen, ungemein.

Und ja, Welpen dürfen nicht mit Samthandschuhen aufgezogen werde. Aber das krasse Gegenteil ist noch viel schlimmer. Ich brauche keinen Schnauzengriff um meine Hunde zu erziehen. Meine Hunde kennen ihre Regeln, was unglaublich wichtig ist (vorallem bei der Arbeit am Vieh... Ein verzögertes Ausführen des Kommandos und mein Hund ist Tod) und diese Regeln kann man auch ohne viel Tarraa, Schnauzengriff und z.B. Rumgeschreie aufstellen und unmissverständlich klarmachen....

LG

Mit dem schnauzengriff
geb ich dir auf jeden fall recht. das mach ich bei meinen auch nicht, weil das für sie wahrscheinlich total unangenehm und auch bedrohlich ist.

der griff den ich meine, soll das maul imitieren. die welpen knabbern ja ganz gerne mal an ihren artgenossen rum, oder auch an uns menschen, weil sie wissen möchten, wie weit sie gehen können.
bei den artgenossen läuft das dann auch so, dass sie durch einen kurzen biss oder ein zwicken die welpen zurechtweisen.

alles mach ich auch nicht so wie im rudel. aber meine hunde verstehen viel eher, was ich von ihnen erwarte oder was ich ihnen abgewöhnen will, wenn ich mit körpersprache arbeite.

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