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Hilfe!!!

25. Januar 2009 um 23:18

Mein kleiner Felix ist heute fast 17 Jahre alt. Vor etwa 1 1/2 Jahren wurde er krank. Er behielt nichts mehr bei sich und ich ging dann auch zu meiner Tierärztin. Sie tippte auf die Leber und schickte sofort eine Blutprobe ins Labor. Sie sollte Recht behalten und gab mir dann Diätfutter und Medikamente. Damit wurde es aber leider nicht besser. Ihm gings 2-3 Tage gut und er strotzte nur so vor Lebensfreude und dan stürzte er wieder ab. Wieder zur TA, wieder Aufbauspritze und Mittel gegen Durchfall und Erbrechen- und dann wieder von Vorne. Ich hab mir das auf Empfehlung der TA 6 Wochen lang angesehen und jede Nacht neben ihm auf dem Fussboden verbracht. Da haben wir dann neues Blut eingeschickt. Ergebnis: Die Leber hatte noch schlimmere Werte und die Nieren waren auch schon angegriffen. Als ich die TA fragte, was ich jetzt noch für ihn tun kann, sagte die nur, das ich mich damit abfinden muss, das er stirbt. Dann kam ein abgestürtztes Wochenende, an dem ich beschlossen habe, ihn zu erlösen, aber als es dann Monatg wurde hab ich einfach alle Sachen geschnappt und den TA gewechselt. Kurz an den Tropf und nach 10 min sprang mein fast 16-ujähriger Hund wie ein Flummi durch die Praxis. Der TA hat dann festgestellt, dass der kleine die ganze Zeit Medis für die Nieren bekam. Dann war der Leberschaden chronisch und die Niere haben wir fast wieder in den normalen Bereich bekommen. Im März bekam er dann noch eine Frischzellentherapie für die Leber und seit dem bekommt er jeden Abend eine Tablette und Diätfutter. Seit dem Spätsommer (erst!!) baut er altersbedingt stark ab. Er wird langsam blind, taub und undicht. Trotzdem springt er immer noch wie ein Flummi durch unsere Wohnung, wenn er mal ein Leckerchen bekommt. Als es im Winter draussen so extrem kalt wurde, hat er sehr gefroren und wollte keine langen Gassi-Runden mehr gehen. mehr als 10 min lagen nicht drin. Ich hab ihm seinen Willen auch gelassen, weil ich mir denke, dass das in dem Alter auch nicht mehr sein muss. Jetzt war er ein wenig verschnupft und ich war mit ihm am Mittwoch beim TA. Dieser sagte, dass er insgesamt in einer sehr guten Verfassung sei und gab ihm ein Antibiotikum. Nun zu meinem Problem. Seit letzten Dienstag frisst er nicht mehr!!! Er knabbert mal sene Leckerchen oder frisst ein paar gekochte Nudeln. Mittlerweile nimmt er nichtmal mehr gekochte Pute oder Putenaufschnitt. Ich mache mir jetzt ernsthaft Sorgen. Der Schnupfen ist weg. Ich glaube, er will nicht mehr und schläft bald ein, aber warum läuft er dann ständig zu seinem Fressnapf. Alles, was ich bisher versucht habe, hat nur kurz geklappt, z.B. gekochtes Hähnchenbrustfilet. Er frisst viel zu wenig und macht praktisch keine Häufchen. Ich weiss nicht was ich tun soll. Wenn er tatsächlich nicht mehr will, dann respektiere ich das. Er ist fast 17 und ich habe immer alles gegeben, damit er ein gutes Leben hat, aber ich finde, er hat auch das Recht zu sterben, so hart das auch für mich ist. Habe sogar schon einen Platz im Abschiedswald bei uns. Andersrum frage ich mich, warum er es immer wieder mit Fressen versucht. Soll ich nochmal zum TA und ihn aufbauen lassen?
Vielen Dank für eure Meinung

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25. Januar 2009 um 23:36

Letzte Möglichkeit in Osterhofen
Hallo Luzie, wenn wir mit unseren Tieren nicht mehr weiterwissen gehen wir nach Osterhofen zum Dr. Mäusl. 09932/90650. Die Leute kommen aus dem ganzen Bundesgebiet, einschliesslich Österreich. Wir hatten einen Sheltie, der mit 3 Monaten einen Prostatakrebs hatte, am 11.10 hat er den 15. Geburtstag gehabt und er lebt immer noch. Er ist ruhiger geworden und braucht Schilddrüsentabletten, sieht und hört nicht mehr so toll.
Bei einem unserer Lamas hat er auch eine treffsichere Diagnose (Parasit im Rückenmark vom Rotwild) gestellt - wir wollten es schon einschläfern, weil es nicht mehr aufgestanden ist. Er hat es knapp überlebt, aber man merkt ihm nichts mehr an.
Viel Glück Monixs

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25. Januar 2009 um 23:45
In Antwort auf monixs

Letzte Möglichkeit in Osterhofen
Hallo Luzie, wenn wir mit unseren Tieren nicht mehr weiterwissen gehen wir nach Osterhofen zum Dr. Mäusl. 09932/90650. Die Leute kommen aus dem ganzen Bundesgebiet, einschliesslich Österreich. Wir hatten einen Sheltie, der mit 3 Monaten einen Prostatakrebs hatte, am 11.10 hat er den 15. Geburtstag gehabt und er lebt immer noch. Er ist ruhiger geworden und braucht Schilddrüsentabletten, sieht und hört nicht mehr so toll.
Bei einem unserer Lamas hat er auch eine treffsichere Diagnose (Parasit im Rückenmark vom Rotwild) gestellt - wir wollten es schon einschläfern, weil es nicht mehr aufgestanden ist. Er hat es knapp überlebt, aber man merkt ihm nichts mehr an.
Viel Glück Monixs

Habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt...
... bin mit meinem TA sehr zufrieden. Er tut sehr viel, betreibt eine ordentliche Diagnose und geht auch sehr verantwortlich mit den Tieren um. Meine Frage ist eigentlich, ob mein Hund sterben will. Ich würde alles tun, um ihm zu helfen, wirklich alles!!! Und wenn er sterben will, dann soll er das Recht auch haben. Habe viele Hunde gehabt, von klein auf, aber Felix ist der erste, der nur mir gehört und für den ich alle Entscheidungen treffe. Ich hab schon oft gehört, dass Hunde irgendwann aufgeben und nicht mehr leben wollen. Dann sollen sie angeblich nichts mehr fressen. Ist das jetzt aus dem Verhalten meines Hundes zu deuten? Warum versucht er es dann noch mit Leckerchen und Nudeln? Ich hab so viele Fragen, aber konnte meinem Hund leider nicht die Menschensprache lehren.

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26. Januar 2009 um 12:17

Wenn ein geliebtes Tier weggehen muss..
..ist das immer wieder tragisch. Ich habe habe viele Hunde gehen lassen müssen, es ist zwar stets anders und trotzdem immer wieder dasselbe.
Du kennst deinen Hund sehr genau und weisst, wenn er seelisch entschlossen ist, von selbst Abschied zu nehmen. Ich gebe zuvor immer eine Mischung aus Recue, Hornbeam, Wild Rose und Olive, um den Lebenswillen zu überprüfen. Ist er durch die Wirkung nicht motiviert worden, kannst du ihm die Entscheidung erleichtern mit Rescue, Walnut und Rock Water. So kannst du ihm die Möglichkeit geben, ganz gelassen in seiner gewohnten Umgebung zu bleiben. Wenn du den Veterinär gerufen hast, könntest du nochmal dieselbe Mischung geben. Und selbst nehme ich auch immer eine Dosis Rescue und Walnut. Wenn du auf die Schnelle keine Bachblüten bekommst, Rescue Remedy ist immer vorrätig in den Apotheken oder TA.
Schaffs gut und alles Liebe
Monixs

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26. Januar 2009 um 20:43

Update
Heute Morgen hat Felix erbrochen. Bin dann zum Tierarzt. Der meinte, dass seine Erkältung, bzw. sein geschwächtes Immunsystem entweder wieder auf die Leber geschlagen hat, oder er hat sich nen kleinen Magen-Darm-Infekt gefangen. Felix war kurz am Tropf und hat noch 2 Spritzen bekommen und seit dem kann er wieder beruhigt schlafen. Ich denke, er wird morgen auch wieder anfangen sein kleines Bäuchlein zu füllen. Ich danke euch für euren Zuspruch. Das hat mir echt ein wenig über die Nacht geholfen.

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26. Januar 2009 um 23:34
In Antwort auf luzie77

Update
Heute Morgen hat Felix erbrochen. Bin dann zum Tierarzt. Der meinte, dass seine Erkältung, bzw. sein geschwächtes Immunsystem entweder wieder auf die Leber geschlagen hat, oder er hat sich nen kleinen Magen-Darm-Infekt gefangen. Felix war kurz am Tropf und hat noch 2 Spritzen bekommen und seit dem kann er wieder beruhigt schlafen. Ich denke, er wird morgen auch wieder anfangen sein kleines Bäuchlein zu füllen. Ich danke euch für euren Zuspruch. Das hat mir echt ein wenig über die Nacht geholfen.

Boviserin
Jetzt ist mir gradnoch eingefallen, Rinderblutserum hat wunderbare Dienste getan, wenn ich vergiftete Hunde behandeln musste. Gerade bei ganz schwachen ausgehungerten Tieren hat sich das Boviserin auf wunderbare Weise bewährt. Ist in jeder Apotheke erhältlich. Preislich etwa 17 100ml

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