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Hilfe...

22. Februar 2006 um 20:53

am 12.12.05 ist meine Schwiegermutter gestorben,ich habe sie sehr geliebt und mich all die Jahre um sie gekümmert.Ich habe ihr kurz vorm Tod einiges versprechen "müssen"und ganz wichtig war ihr,das Wir uns um Charly-ihren Hund kümmern.Wir selbst haben auch einen Hund,ein Weibchen.Allerdings kastriert ;o)
Wir haben alle nebeneinander gewohnt mit Durchgangstüre und den Hund habe ich sowieso all die Jahre mit gepflegt.
Ich bin ein großer Tierfreund und natürlich haben Wir Charly mit zu uns rüber genommen.Jetzt haben Wir aber seid einiger Zeit echte Probleme.Wir können garnicht weg,ohne das beide Hunde jämmerlich weinen,bellen und heulen.
Vorher war das nie ein Problem.Ich habe mir schon überlegt,den Hunden einfach etwas Baldrian-ist ja Pflanzlich -unters Essen zu mischen.Aber kann ich das?Funktioniert das auch?
Ich würd so gerne mal wieder mit meinem Mann und den Kindern jetzt zum Fasching raus gehn.Aber dies geht nur,wenn einer von uns großen zuhause bleibt und verzichtet.Ich liebe die Hunde und möchte keinen abgeben.Also versteht mich nicht falsch.Aber was kann ich machen?
Lg ebaytantchen

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22. Februar 2006 um 23:55

Hallo
Ich schätze mal, dass er sein Frauchen vermißt denn der Sterbefall ist ja noch nicht lange her.
Mein Beileid nachträglich noch mal.
So was ist immer schwer, für Mensch und Tier.

und sag mal, der Hund von deiner Schwiegermutter, ist er es gewöhnt alleine zu sein?
oder war deine Schwiegermutter oder ein anderer immer bei Charly?
Wenn immer einer bei ihm war kann es gut sein, dass er deswegen Bellt und Jault weil er es einfach nicht gewöhnt war alleine zu bleiben.
Und da ist es egal ob ein anderer Hund bei ihm ist. Der Mensch ist es der den Hund beruhigt.
Und ich wette, dein Hund Jault aus Sympathie einfach mit.
Wenn mein Hund alleine bleibt, ist er ganz ruhig.
Aber wenn wir ihn mit dem Hund meiner Freundin alleine lassen, der nicht alleine zu Hause bleiben kann jault er mit.

Das einzige was mir einfällt, was du tun kannst, ist das du mit Charly das alleine sein übst. und zwar so als ob er noch ein Welpe ist.
zuerst kurz die Tür zu machen und wenn er ruhig ist rein kommen und Loben.
Die zeit immer erweitern.
Und dann irgendwann so tun als ob man wirklich das Haus verlassen will.
Jacke und Schuhe ect. anziehen Schlüssel nehmen und sich so verhalten als ob man länger weg gehen will.
und dann wieder gleich reinkommen und loben. Natürlich wenn er zuvor ruhig war.
Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Aber wenn du es wirklich Konsequent durchziehst wirst du es schaffen. Aber das wird schon einige Wochen brauchen.
Wenn nicht sogar Monate.

Baldrian Tropfen kann man ruhig nehmen. Die Schaden nicht aber ob sie wirklich helfen ist eine andere Frage.
Sicher, schafft man es nicht bis Fasching den Hund das alleine sein bei zu bringen.
Dann versuche es ruhig mit den tropfen.
Es gibt es sogenannte Notfalltropfen. Die man in der Apotheke bekommen kann. Habe schon von einigen gehört die sagen sie sein gut. Ich selbst kenne sie aber nicht.
Und Power den Hund bevor ihr geht so richtig aus.
gehe mit ihm 2 oder mehr Stunden raus und lasse ihn rennen ohne ende.

Oh man das war jetzt doch wirklich viel.
Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.

Liebe Grüße



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23. Februar 2006 um 15:19

Hallo Ebaytantchen...
wenn Du ihn mit Baldrian beruhigen willst, wirst Du ziemlich viel davon brauchen. Besser wäre es, Eurem Tierarzt Deine Situation zu schildern und ihn um ein Beruhigungsmittel bitten, dass Du ihm an diesem einen Abend verabreichen kannst. Aber bitte nur an diesem einen Abend! Dann würde ich Dir außer einem Besuch bei einer guten Hundeschule bzw. einem guten Hundetrainer zwei Bücher empfehlen. Das erste ist von Jan Fernell und heißt "Mit Hunden reden", das zweite ist von Patricia McConall und heißt "Das andere Ende der Leine". Beide Autorinnen veranschaulichen sehr deutlich das Hundeverhalten und geben wirklich hilfreiche Tipps, wie man dem Hund diverse Streßsituationen einfach nehmen kann: Viel Glück mit Deinen beiden. LG Jule

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24. Februar 2006 um 12:03

Hallo,
ich denke einfach das dein 2. Hund also der Hund von deiner kürzlich verstorbenen Schwiegermutter eben noch sehr sehr trauert und jetzt es einfach nicht versteht warum sein Frauchen nicht mehr da ist... und deshalb eben sehr unter Verlassenangst leidet...

Und sich jetzt das dein 1. Hund vielleicht sogar abgeschaut hat... weil sie jetzt beide trauern...

Am besten denke ich ist es wenn ihr mit einer Hundetrainerin diese Sachen übt... um das Problem schnellst möglich wieder in den Griff zu bekommen!

Viel Erfolg und Liebe Grüße

NicoleHD

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