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Hilfe! 2 jäh. Hund ist einfach nicht "tod" zu bringen

3. April 2011 um 14:47 Letzte Antwort: 4. April 2011 um 21:30

Hallo, also hoffe das hier evtl. jemand ist, der nen guten Tip hat.

Eigentlich kommt mein dad schon immer gut mit hunden zu recht, wir hatten immer Schäferhunde die er auch abgerichtet hat.

Als wir damals wegzogen waren meine Eltern ne ganze Weile Hundelos, nun, wo sie ein Womobil haben, musste natürlich wieder ein Hund her (auch wegen der genesung meines Dads, Burnout)
Durch einen Zufall sind sie an Tierschützer geraten die vor nicht langer Zeit einen fast 2 jährigen dobermann aus einer Wohnung gerettet haben.
Der Hund wurde tagelang ohne Fressen, Wasser in der Wohnung gelassen

Nun ja, der grund das mein dad ihn sofort mitgenommen hatte, war sein liebes wesen, er war mit ihm spazieren und ihnen kam gleich ein anderer großer hund entgegen, nix, nix passiert, Sit (so heißt er) will nur spielen, auch heut nich nach 3 monaten.

Er ist so treudoff, lieb, verspielt, und total neugierig (er hat acuh noch nie, außer einmal gebelt)

Das Problem:
Meine Eltern bekommen dieses Tier einfach nicht klein, er ist sooo hyperaktiv, und das blöde ist, wenn er frei läuft und er etwas in die Nase bekommt ist er sofort weg, was natürlich gefährlich ist!
Mein dad gibt auch ehrlich zu, das er sich etwas überschätzt hat

Daheim klebt an einem wie ne Klette, wenn er dann mal liegt, sind es höchstens 10 min. bis er die nächste Tüte rascheln hört!

Wir denken natürlich, das das von dieser einspererei kommt, dieser Freiheitsdrang, kaum ist die Leine ab, ist der Hund weg, und das Komando hört er nicht mehr.
Er ist soo ein lieber und soo lernbegiergig, er macht sitz, platz, aportiert... aber er ist einfach ein kleiner Raudi

Wir wissen natürlich das man da mit ner 20Meterleine gut arbeiten kann... aber vieleicht habt ihr ja auch nochn paar gute tips

Danke im Vorraus

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3. April 2011 um 16:59

Hallo
ich würde es mal mit einer Hundeschule
versuchen vill leicht können sie ja euch ja
einen ratschlag geben was ihr noch
mach könnt ja das denke ich auch
das das vom einsperen kommt ein
2 Jahre alter Hund will eben noch pielen
und toben wie können Menschen so
sein sone leute dürften keine Tiere haben das ist
meine meinung
LG

meine meinung

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4. April 2011 um 13:25

Hallo
Ich habe auch einen Hunde (anfangs) nicht "tot" zu bringen war! Bis unsere Hundesitterin rausfand, SIE MUSS LAUFEN!!!! Erst wenn sie ne Stunde gerannt ist war sie soweit dass sie auf Kommandos hört! Und dann ging es an Kopftraining! Was deinem Hund vielleicht auch helfen könnte! Ist oft so wenn Hunde durch toben allein nicht zur Ruhe kommen! Einfach ein paar Suchspiele machen für den Anfang!
Lg Keksvernichter

P.S: Berichte uns wieder

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4. April 2011 um 17:09

Hey
also was für mich noch viel wichtiger ist, als langes rennen, toben, spielen usw., ist, dass der Hund lernt, was Ruhe ist.
Manche Hunde machen das von selbst, es gibt aber auch welche, die das nicht wissen und die müssen wirklich lernen, auch mal abzuschalten sonst hast du bald ein wildes Nervenbündel Zuhause. Oftmals sind das Arbeitshunde, die ihre Grenzen nicht richtig einschätzen und auch bis zum Umfallen arbeiten würden....

Dobermänner sind meiner Meinung nach keine einfachen Hunde. Sie jagen gerne mal sowohl auf Sicht und auf Spur, weswegen man ein ordentliches Antijagdtraining anstreben sollte. Da ist es mit "einfachem" Schleppleinentraining nicht getan.

Erst wenn meine Hunde gelernt haben auch mal Ruhe zu geben geht es an die Arbeit.

Dobermänner sind Arbeitshunde, genauso wie viele andere Rassen in Dt. auch. Ein absolutes Minimum ist meiner Meinung nach mal 2-3 Stunden reines Spazieren gehen am Tag. Erst wenn der Bewegungsdrang ein wenig unter Kontrolle ist bzw. befriedigt ist, kann man ordentlich und ruhig mit dem Hund arbeiten. Dann solltet ihr versuchen ihm viel Kopfarbeit zu geben. Vllt. wäre es auch mal ne Überlegung wert, auf den Hundeplatz zu gehen und dort vllt VPG, Mantrailing oder Fährte mit dem Hund zu machen.

Und nach der Beschäftigung ist RUHE! Die müsst ihr ihm verordnen.
Klar, er kennt nicht viel, hat viel nachzuholen. Aber das auch nicht 12 Stunden am Tag! Das führt nur zu Selbstüberfroderung, Stress usw.

LG

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4. April 2011 um 18:55

Hallo Mooni!
Klar, Dobermänner sind nochmal was anderes als Boder-Collies (eigtl was komplett anderes) aber trotzdem bin ich der Ansicht, dass diese Hunde mit einer souveränen und ruhigen Führung (die sie aber unbedingt brauchen!!!) auch mal entspannen können. Auf dem Hundeplatz auf dem ich bin haben wir beides... eine Frau mit 3 Dobermännern. Klar, nervöse Tiere, sind die Dobis alle die ich kenne, wie du auch sagst, aber ich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass diese Tiere, wenn man ihnen ruhe verordnet, an anderer Stelle hochgehen.
Die 3 Hunde der Frau auf meinem Platz, haben Hummeln im Hintern, vor der Arbeit. Wird ihr Bewegungsdrang aber z.B. durch Fahrradfahren und Joggen und ihr Köpfchen durch Fährtenarbeit und Mantrailing ausgelastet, kommt das Kommando "Ruhe" und die Hunde beruhigen sich. Ist sicherlich Veranlagerung und kommt auf den Charakter des Hundes an. Aber wenn man sich mal ansieht, wie die beiden Älteren nach getaner Arbeit zufrieden vor sich hindösen und der Jungspund kaum 2 sekunden still halten kann, glaube ich, dass es nicht nur Charakterabhängig ist... Die Hunde wurden einfach auf Ruhe konditioniert und führen das Kommando aus. Sie beruhigen sich. Weil sie wissen, die eigtl Arbeit ist getan. Und auch diese Hunde brauchen mal ne Auszeit.... Kommt natürlich immer auf die Situation an. Zuhause am Tor ist das nochmal was ganz anders...
Wohingegen ein anderer Dobermann eines Mannes, der neu bei uns auf dem Platz ist, einfach nur schrecklich ist.... (Vllt. zu hart gesagt, aber der ist einfach unglaublich. Ein sich NIE erschöpfender Akku) Der Hund kaum händelbar, nicht ansprechbar usw. Das Resultat aus zu geringer Auslastung gepaart mit einer geringen Frustrationstoleranz, Impulskontrolle nicht vorhanden usw. Klar Dobis sind SO aber trotzdem kann man sie doch irgendwo von dem völligen in ein kleines Nervenbündel verwandeln. Man sollte da meiner Meinung nach extrem aufpassen und eine gewisse Grenze nicht überschreiten, sonst wird alles nur noch schlimmer. Das meinte ich mit ab und zu auch mal Ruhe geben. Gibt man diesen Hunden zu viel, artet das aus. Gibt an ihnen zu wenig artet es auch aus. Eine schmale Gradwanderung. Der Mittelweg muss gefunden werden...

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4. April 2011 um 19:30

Wow
Also das ich hier bei gofeminin
solche tollen Antorten auf meine Frage erhalte, hätte ich nicht gedacht!

Erstmal vielen lieben Dank, habe alle Antworten gleich mal meinem Dad gemailt

Das Fährten und Kopftraining hört sich super an.
Das mit der Kondition ist denke ich kein Problem, da die beiden am WE mit meinem Schwiegervater (der ist Bergwanderer und Fahradfahrer) ca. 23km gelaufen sind und mein Dad und meine Mom auch so täglich mehrere Stunden mit ihm laufen.
Fahradfahren wünscht sich meine Mutter, aber das muss er auch ert lernen.

Aufjeden Fall war Sit nach diesen 23km immer noch ne kleine Rakete bis zum späten Abend, er legt sich zwar ab und dan von alleien hin und streckt alle 4e von sich, aber das dauert dan echt keine 10min

Naja, wir werden sehen, ich denke solang er noch so Jung ist, darf mein Dad keine Zeit verlieren und er will ja wirklich lernen, also der Hund

Nochmals Danke und lg

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4. April 2011 um 21:30


Super, schick ich auch gleich meinem Dad!
Bei der Wanderung war auch das Problem, das er soooo viel in der Nase hatte Spuren über Spuren, die sind nehmlich durch den Wald, also hat alles noch etwas länger geadauert, die konnten ihn natürlich nicht von der leine lassen, der wäre nie wieder gekommen

Ja, und mit dem Schutzhund
Also ich denke wenn ein einbrecher kommen würde, dann würde Sit sorgar den sein Bällchen bringen
Apropo Bällchen, ein Spielzeug lebt ca. einen halben Tag

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