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Gibt's hier auch Beagle-Herrchen?

21. April 2006 um 17:17 Letzte Antwort: 24. Mai 2006 um 11:36

Hallo,

Habe seit einiger Zeit einen Beagle und würde mich gerne mit anderen "Besitzer" mal austauschen.

Gruß

Ulli

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16. Mai 2006 um 16:18

Hier ist noch einer mit nem Beagle
Unsere ist jetzt 4 Jahre alt und ich würde sie um nichts in der Welt wieder hergeben.
Es gibt ein sehr nette Beagleforum. Wen es interessiert....http://www.beagleforum.de

LG
rob3010

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22. Mai 2006 um 17:16

Sorry
habe heute erst die Antworten gelesen. Hoffe du liest den Beitrag noch.

Wir waren auch in einer Hundeschule und das ist für unsere Lady leider gar nichts. Die Schulen arbeiten auf der Basis "Leckerchen" und das nimmt unser Hund leider nicht.

Beagle's sind ja für "Unarten" wohl bekann. Unsere legt - trotz Laborhund - mittlerweile ein gesunden Beagleverhalten an den Tag.

Was stellt euer Hund denn so an?

Der Tipp mit dem Beagleforum ist gut. Bin dort auch gemeldet und habe schon viele gute Ratschläge erhalten.

Grüße

Ulli

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23. Mai 2006 um 8:49

Hallo Anke
Wir haben unseren Hund seit Oktober. Mein Mann hatte 14 Jahre einen Beagle und kennt sich mit diesen Kerlchen ganz gut aus.

Eins hab aber ich sogar in den letzten Jahren und verstärkt seit Okt. gelernt: KEIN Beagle ist jemals satt Es könnte ja nix mehr geben, also lieber rein damit. Mir fällts teilweise echt schwer, da sie so eine Süsse ist.

Anfangs dachten wir, bei Laborhunden wird / ist das Verhalten anders. Denkste. Unsere hat seit ca. 6 Wochen die restlichen Macken abgelegt und ist ganz Beagle.

Wir lassen sie auch. Leider bettelt sie am Tisch. Das müssen wir ihr noch aberziehen.

Ansonsten - 1a Hund. Laborbeagle - jederzeit wieder.

Liebe Grüße

Ulli

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23. Mai 2006 um 9:21

Laborhund?
Kann mir jemand erklären was das ist? Habe selbst keinen Hund und kenne mich deswegen nicht aus. Wundernehmen tut's mich trotzdem

LG
Holden

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23. Mai 2006 um 11:09
In Antwort auf alissa_12848577

Laborhund?
Kann mir jemand erklären was das ist? Habe selbst keinen Hund und kenne mich deswegen nicht aus. Wundernehmen tut's mich trotzdem

LG
Holden

Hallo Holden
Ein Laborhund (vorzugsweise Beagle) ist ein Hund, der die ersten Lebensjahre im Versuchslabor verbracht hat.

Wann die armen da rauskommen ist ganz unterschiedlich.
Unsere war 4 Jahre bei Bayer-Leverkusen.

Ich kenne eine Frau, die einen Hund nach 10!! Jahren Labor zu sich genommen hat. Der Hund hatte noch 1 1/2 schöne Jahre und dann war es vorbei.

Es gibt in Laboren auch ein paar Vergleichshunde, an denen keine Tests durchgeführt werden. Ob der Hund, welchen dann man bekommt, allerdings ein Versuchs- oder Vergleichshund war, weiß man nicht.

Man bekommt auch keinerlei Informationen darüber, was an dem Hund getestet wurde. Bei unserem Hund werden wir einen Bluttest durchführen lassen um zu sehen, ob evtl. Organe beschädigt sind.

Viele haben uns von einem Laborhund abgeraten (selbst keine L-Hund-Besitzer). Die ersten Wochen sind sehr schwierig (Angst- und Zitteranfälle) aber dann bekommst du es 1000fach zurück.

Ich pers. kenne keinen Laborhunde-Besitzer der schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Für mich - jederzeit wieder.

Hoffe, dir ein wenig weitergeholfen zu haben

Grüße

Ulli

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23. Mai 2006 um 11:28

Ja, da hast du recht
Die Hunde will kaum einer haben.

Hallo Anke,

Ich frage mich nur, woher der Irrglaube kommt, daß die Hunde anstrengend sind. Sicher, die ersten Wochen sind hart. Dazu kommt aber noch der Mitleidsfaktor, der das ganze nur noch schlimmer macht.

Ich war drauf und drann den Hund wieder ins Tierheim zu bringen, da ich es fast nicht ertragen konnte, wie er tagelang unter einem Stuhl kauererte. Gott sei dank hat mein Mann Bealge / Hundeerfahrung.

Klar ist es schwierig und zugleich extem traurig mit anzusehen, wie der Hund im Gras rumstakst und unsicher um sich schaut. Kennt er ja nicht. Der erste Schnee - watn dat? Aber sie liebt Schnee (komischerweise ja viele Hunde). Als der Frühling kam - sensationell.

Nach 1 1/2 Wochen kam dann die Welpenphase. Nicht stubenrein usw. Ist aber bei jedem anderen Hund auch so.

Jetzt hat sie ihre Rüpelphase und ist einfach nur super-super-super-super-süß. Ich könnt sie den ganzen Tag knuddeln.

Wie gesagt, ich weiß nicht, wieso manche glauben, man holt sich den absoluten Psycho-Hund ins Haus. Im Beagleforum habe ich einige Labor-Hundebesitzer kennen gelernt und keiner hat mir von schlechten Erfahrungen berichtet.

Ich denke, unser Hund hat eine Menge mitgemacht, eine Menge vergessen und manche Macken, mit denen aber auf jeden Fall zu leben ist, wird sie nie ablegen.


Vielleicht wird es ja noch mal anders und mehrere Menschen entscheiden sich für einen Laborhund. Wir haben es uns auch bei weitem schwieriger vorgestellt.

Grüße

Ulli

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23. Mai 2006 um 11:32

Aber Anke
Das Wort eklig kommt in dem Wortschatz eines Beagles nicht vor

Unsere hat mir letzten eine Bifi-Peperami geklaut (viel zu scharf für den Hund). Konnte es ihr leider nicht mehr abnehmen.

Keine Ahnung wie sie es schafft, die Verpackung dermaßen schnell aufzureissen und die Wurst zu verschlingen.



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23. Mai 2006 um 13:35
In Antwort auf alissa_12848577

Laborhund?
Kann mir jemand erklären was das ist? Habe selbst keinen Hund und kenne mich deswegen nicht aus. Wundernehmen tut's mich trotzdem

LG
Holden

Danke
für die antworten! ich wusste zwar was ein laborhund ist, hab mir aber gedacht, dass es in diesem fall eine andere bedeutung hat. aber klar, irgendwo müssen die jungen und alten dann ja hin...

wie auch immer, trotzdem eine sauerei und deshalb kompliment an euch, wunderbar von jedem, der sich eines solchen hundes annimmt!

wie kommt man denn an so einen hund? werden die auf den chemie-konzern (oder was für ein konzern auch immer) internet-seiten ausgeschrieben? oder werden die einfach ins tierheim abgeschoben? naja ich nehms mal an dass sich die konzerne da kaum selbst drum kümmern...

liebe grüsse
holden

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23. Mai 2006 um 16:14
In Antwort auf alissa_12848577

Danke
für die antworten! ich wusste zwar was ein laborhund ist, hab mir aber gedacht, dass es in diesem fall eine andere bedeutung hat. aber klar, irgendwo müssen die jungen und alten dann ja hin...

wie auch immer, trotzdem eine sauerei und deshalb kompliment an euch, wunderbar von jedem, der sich eines solchen hundes annimmt!

wie kommt man denn an so einen hund? werden die auf den chemie-konzern (oder was für ein konzern auch immer) internet-seiten ausgeschrieben? oder werden die einfach ins tierheim abgeschoben? naja ich nehms mal an dass sich die konzerne da kaum selbst drum kümmern...

liebe grüsse
holden

Hallo Holden
die Labore arbeiten mit Tierheimen zusammen. Die Hunde werden dort hin nicht "abgeschoben" (wäre ja noch nett)sondern das Tierheim muß für jeden Hund noch eine Gebühr an das Labor berappen.

Wenn du im Internet nach dem Kölner-Modell suchst, kommst du zu den Tierheimen, welche die Hunde vermitteln.

Es gibt Züchter, die nur für Labore züchten. Will heißen - du als Privatfuzzi kommst bei solchen Züchter nicht an einen Hund. Labore benötigen ja mehr Hunde und zahlen vermutlich auch dementsprechen viel und regelmäßig. Es wird eine Kohle mit gemacht, daß ist nicht mehr normal.

Es werden auch Labor-Welpen vermittelt. Mit denen konnte wohl nicht so viel angefangen werden *sarkasmus-aus*. Für solche Welpen gibt es - so gehört - eine sehr lange Warteliste. Die meisten möchten nunmal keinen ausgewachsenen Hund.

Ich pers. kenne nur das TH Wermelskirchen, die Laborhunde vermitteln. Dort haben wir auch unseren Wurm her. Wird vermutlich aber noch andere geben.

Grüße

Ulli

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24. Mai 2006 um 11:36

Hallo Anke
Also, unser Hund ist jetzt 4 3/4, 4 Jahre im Labor und 4 Jahre im Tierheim.

Hm, ich wollte eigentlich nie einen Beagle. Mir war eher so nach größerem "Wuschelhund", nicht vom Züchter, möglichst aus dem Tierheim.

Da mein Mann so ein Beaglenarr ist, kamen wir auf die Laborhunde.

Ich pers. finde nicht, daß Beagles anstrengend sind, habe aber natürlich auch keine Vergleichsmöglichkeiten, da ich selbst noch nie einen Hund hatte.

Das mit dem abgeben kennt man ja zu genüge. Ich glaube auch - jetzt wird es vielleicht etwas extrem - das manche Hunde im Labor besser behandelt werden als in manchen Familien. Hatte mal von einem Hund gelesen, der von einem 85-jährigen weggeholt wurde, weil er den Hund bei jedem bellen oder aufmucken mit dem Stock eins übergebraten hat. Und das knapp 5 Jahre lang.

Wenn bei bei Wind und Wetter vor die Tür muß kommt einem doch sehr schnell, daß nicht nur Schicki-Sonnenbrille, coole Sneakers und goldiger Hund der Alltag ist. Vom TH Wermelskirchen wird man erst mal überprüft, ob du auch der geeignete Halter bist. Wenn Frau Dittges davon nicht überzeugt ist, gibt's auch keinen Hund. Find ich gut.

Meine Tierheimvorliebe hat sich mittlerweile auch geändert. Dort sind ja wirklich die Extrem-Pflegefälle. Da das TH diese nicht losbekommt, werden die Macken verschwiegen. Ich kenne eine Familie, die einen "liebevollen" Hund aus dem TH geholt hat. Der Hund hat das Kleine Kind gejagt, angeknurrt und fast gebissen. Sowas würde ich auch nicht zulassen.

Aber oft ist es ja so, daß die Menschen sich einfach nicht richtig über die Hundehaltung (egal welche Rasse) informieren. Siehe doch die die Modehunde. Vor Jahren war es der Dalmatiner, bei Nobels wird der Chiuaua (richtig?) vom Mops abgelöst und golden Retriever sind ja ein Dauerbrenner.

Hatte gestern mit meinem Mann über unsere "Unterhaltung" gesprochen und er hat gesagt, daß die ersten Wochen mit unserem Hund doch schon sehr hart sind. Gut. Wußten wir aber auch, da wir uns informiert haben. Aber einfach war es echt nicht. Ist es doch mit einem Welpen - abgesehen von der Angst, tippe ich mal - aber auch nicht anders.

Unsere Nachbarin möchte auch einen Laborbeagle. Die "Kinder" (17 & 20) sind dagegen, möchte lieber einen Welpen. Aber mit den Welpen hast du recht. SOOOO lange hat man von der och-wie-süss-Phase ja nun auch nicht. Aber jeder so wie er möchte. Bringt ja auch nix, sich einen Hund anzuschaffen, mit dem man nicht 100% zufrieden ist.

Naja, über das Thema kann man vermutlich endlos konferieren. Wurde wohl etwas länger.

Ist dein Mann nicht so der Hundefreund?

Liebe Grüße

Ulli



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