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Französische Bulldogge - Erfahrungen?!!!

24. Juni 2014 um 13:57 Letzte Antwort: 27. Juni 2017 um 0:27

Hallo ihr lieben,

ich bin 20 Jahre alt und will mir demnächst einen Welpen anschaffen.
Seit ich denken kann, hatten meine Eltern immer einen Hund..zuerst einen Magyar Viszla und danach einen Dobermann, ich war bei der Erziehung der Hunde immer live dabei und weiß somit, wie man mit diesen Tieren umgeht.
Meine Frage ist, wie sich eine franz.Bulldogge in einer Wohnung verhält? (Meine Eltern haben einen riesigen Garten nur ich nicht!!! )
Sind sie dazu geneigt viel zu bellen (bzw laut)?
Können sie mehrere Stunden alleine bleiben?
Muss man mit ihnen aufgrund ihrer Schauze und ihrer angezüchteten körperlichen wehwehchen oft zum Tierarzt oder wird das nur so hochgespielt?!

Ich hoffe, dass ich viele Antworten und Erfahrungsberichte bekomme und freue mich über jeden einzelnen Beitrag

Ganz liebe Grüße
Sarah

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Beste hilfreiche Antwort

26. Januar 2017 um 14:18

Ich kann nur wirklich jedem raten, sich einen Bully SEHR GUT zu überlegen. Dass sie schlecht Luft kriegen, hat sich ja mittlerweile rumgesprochen. Ich bitte darum, sich mal ganz kurz in die Lage eines Tiers zu versetzen, dass Luftnot hat!

Wem das noch nicht reicht: Allergien sind die Pest. Egal ob es dabei um Futtermittelunverträglichkeiten oder Umweltallergien handelt (und Bullys haben beides, manchmal sogar gleichzeitig): Es ist scheiße. Für den Besitzer wegen der nicht aufhörenden Tierarztrechnungen, den ewigen Spezialfuttern und Augen- bzw. Ohrentropfen, für den Hund ist es ätzend weil permanent immer irgendwo was juckt. Allergien werden in Behandlung meist besser, bleiben aber zeitlebens.


Ich habe SO oft Leute in der Praxis gehabt die sich "gutgläubig" einen Bully geholt haben weil die ja so süß sind (ja, sind sie) und dann in den nächsten Jahren unglaublich viel Geld in das Krankheitsmanagement ihrer (dabei leidenden) Hunde stecken. Natürlich haben nicht alle Bullys alle Probleme. Für mich reichen aber die die ich kenne (und ein wissenschaftlicher Artikel darüber, dass der Genpool so klein ist, dass die da rein rechnerisch auch nicht mehr raus kommen) um zu wissen, dass ich selber mir so einen NUR zulegen würde wenn er bereits erwachsen ist, keine Anzeichen von Allergie / Unverträglichkeit zeigt und vor allem auch nach ein bisschen rennen und spielen KEINERLEI Atemnebengeräusche zu hören sind.

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25. Juni 2014 um 11:58

Bellen und alleine bleiben
ist ja wohl mehr Erziehungssache als züchtungsbedingt.
Rassetypisch ist leider immer noch häufig, dass sie Gebissprobleme haben und häufiger aufgrund der "gequetschten" Nase Probleme mit der Atmung (Schnarchen wirklich laut) und auch mit den Augen. Genauso finde ich aufgrund ihres Körperbaus auch die Gelenkbelastung etwas grenzwertig. Es gibt aber inzwischen einige Züchter, die auch Hunde mit etwas mehr Nase züchten.

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12. Juli 2014 um 20:09

Hey
Ich habe auch mein Hund seid 6 Jahren .
Wir haben eine 4 zimmer wohnung und großen Balkon da sonnt er sich mir .wenn ihr Garten habt dann ist das Paradies. Französische bulldogge ist richtiger schmusel Hund kinderfreundlich mein Hund bellt nur dan wenn wir spielen.
Was pflege angeht ist echt viel zb bei mein ist das so regelmäßig bekommt er Ohren tropfen. Frühling entzündete Augen . Das muss nicht jeder haben ich glaube meine hatt so alles. Das schlimmste ist trockenfutter Älergie er muss jetzt 8 Wochen kur machen das heißt nur pferdefleisch was richtig teuer ist. aber dafür ist mit ihn nie langweilig hat man immer was zu lachen

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23. Juli 2014 um 15:04

Huhu
Ich denke, dass das mit dem bellen und allein bleiben ganz von der Erziehnung abhängt. Wenn man keinen Garten zur Verfügung hat ist es natürlich wichtig ausreichend Gassi zu gehen.

Ach ja genau, wegen der zu kurzen Nase funktioniert die Belüftung nicht richtig und wenn es zu heiß wird kann es passieren das der Hund umkippt...Dagegen hilft es den Hund unterwegs nass zu machen und ihn abzukühlen

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23. Juli 2014 um 15:10
In Antwort auf stina_11892971

Huhu
Ich denke, dass das mit dem bellen und allein bleiben ganz von der Erziehnung abhängt. Wenn man keinen Garten zur Verfügung hat ist es natürlich wichtig ausreichend Gassi zu gehen.

Ach ja genau, wegen der zu kurzen Nase funktioniert die Belüftung nicht richtig und wenn es zu heiß wird kann es passieren das der Hund umkippt...Dagegen hilft es den Hund unterwegs nass zu machen und ihn abzukühlen


gibt inzwischen sogar schon Kühlwesten für Hunde

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6. Dezember 2014 um 15:01

Überleg es dir genau!
Ich habe selbst eine Bullydame im Alter von zwarten 7 Monaten.

Wenn sie könnte, wie sie wollte, würde sie den ganzen Tag toben und draußen rumdallern. Bullys sind absolute Quatschköppe. Es ist einfach unheimlich lustig mit ihnen. Aber auch stressig. Man muss sehr darauf achten, dass sie gerade wegen ihres massigen Gewichts nicht zu viel springen, sonst können sie sehr schnell Gelenkprobleme bekommen.

Der erste Monat, nachdem wir sie bekommen haben, war super. Dann allerdings ging es los mit den TA-Besuchen. Sie bekommt derzeit 2mal täglich Ohrentropfen. Zudem hat sie eine Allergie, worauf wissen wir noch nicht. Sie bekommt teures und hochwertiges Hypoallergenfutter. Wir müssen sie regelmäßig mit Milbenshampoo baden. Ich will nicht wissen, was wir in den 5 Monaten, seit sie bei uns lebt, schon an TA-Kosten bezahlt haben. Ein Bully KOSTET!

Und bevor fragen aufkommen: Wir haben zwei Jahre lang recherchiert, und uns mit diversen Züchtern auseinander gesetzt, bis wir den richtigen gefunden haben. Man sollte wirklich auch nur von einem Züchter kaufen. Vermehrer (oder Hobbyzüchter) schauen nur aufs Äußere und haben von den rassetypischen Krankheiten kaum eine Ahnung. Und da gibt es einige! Wobei ich erwähnen möchte, dass eine lange Nase nichts darüber aussagt, ob der Hund gut atmen kann!! Hier ist es wichtig, das Gaumensegel prüfen zu lassen. Ob dies allerdings zu groß ist, kann man erst sehen, wenn Bully ausgewachsen ist - und das kann bis zu zwei Jahren dauern!

Überlege es dir gut! Ich rate dir, dich vor dem Kauf gut zu informieren, es gibt einiges an guter Literatur und auch in diversen Foren findest du Rat!

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23. Februar 2015 um 4:36

Hallöchen. .
Wir haben auch einen Rüden der wird jetzt 4 Jahre. Ich hab weder hohe Tierarzt kosten noch muss ich teures Futter holen . Er kostet mich 12 im Monat und das ist wenn ich zum Schlachthof fahre. Von trocken Futter bin ich kein Fan

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5. März 2015 um 0:31

Hallo hätte ein paar Fragen an Sie
Hallo ich habe gelesen sie haben zwei Bullys und ich habe ein paar Fragen an Sie

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6. Mai 2015 um 18:40
In Antwort auf grace01281


gibt inzwischen sogar schon Kühlwesten für Hunde

Kühlwesten bei amazon
Habe grade Kühlwesten bei amazon gefunden.
http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=k%C3%BChlweste+hunde&tag=googhydr08-21&index=aps&hvadid=45414899423&hvpos=1t1&hvexid=&hvnetw=g&hvrand=10424557400811402690&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=b&hvdev=c&ref=pd_sl_1n4w8mobon_b

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23. August 2015 um 5:29
In Antwort auf stina_11892971

Huhu
Ich denke, dass das mit dem bellen und allein bleiben ganz von der Erziehnung abhängt. Wenn man keinen Garten zur Verfügung hat ist es natürlich wichtig ausreichend Gassi zu gehen.

Ach ja genau, wegen der zu kurzen Nase funktioniert die Belüftung nicht richtig und wenn es zu heiß wird kann es passieren das der Hund umkippt...Dagegen hilft es den Hund unterwegs nass zu machen und ihn abzukühlen

Wenn es zu heiss wird....
...kippt ein Bully normalerweise nicht mal eben so einfach um.
Ich denke es versteht sich von selber, das ein Bully bei Hochsommerlichen Temperaturen draussen nix zu suchen hat, ausser mal eben ein schnelles Pippi machen.
Für die ausgiebigen Spaziergänge sollte man sich ziemlich früh am Morgen auf den Weg machen, ebenso eignet sich ein weiterer ausgiebiger Gang am Abend.
In der Wohnung kann man eine gute Abkühlung mit Kühlmatten erzielen.
Nichts für ungut, aber wenn man ein bisschen aufpasst , wird auch der Sommer nicht unbedingt zur Qual für einen Bully

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23. August 2015 um 5:38

Und?
Hast du Zuwachs bekommen?

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23. Januar 2017 um 1:57
In Antwort auf israel_12748159

Hallo ihr lieben,

ich bin 20 Jahre alt und will mir demnächst einen Welpen anschaffen.
Seit ich denken kann, hatten meine Eltern immer einen Hund..zuerst einen Magyar Viszla und danach einen Dobermann, ich war bei der Erziehung der Hunde immer live dabei und weiß somit, wie man mit diesen Tieren umgeht.
Meine Frage ist, wie sich eine franz.Bulldogge in einer Wohnung verhält? (Meine Eltern haben einen riesigen Garten nur ich nicht!!! )
Sind sie dazu geneigt viel zu bellen (bzw laut)?
Können sie mehrere Stunden alleine bleiben?
Muss man mit ihnen aufgrund ihrer Schauze und ihrer angezüchteten körperlichen wehwehchen oft zum Tierarzt oder wird das nur so hochgespielt?!

Ich hoffe, dass ich viele Antworten und Erfahrungsberichte bekomme und freue mich über jeden einzelnen Beitrag

Ganz liebe Grüße
Sarah

Hallo Sarah,

an sich sind die Hunde eben sehr verspielt, jedoch schmusen sie auch mal gerne nur.
Bezüglich des bellens kann ich dir folgendes sagen. Nicht umsonst haben kleine Hunderassen den Ruf der Kläffer. Dabei muss das gar nicht sein, denn die französische Bulldogge ist sehr gelehrig. Da sie außerdem gerne ihrem Herrchen oder Frauchen gefallen möchte, sollte es für dich ein Leichtes sein, deinem „Bully“ eine gute Grunderziehung zu vermitteln. Die Hunde sind mit Eifer beim Lernen dabei, eine Sturheit wie zum Beispiel ein Dackel zeigen die Vierbeiner nicht.
Das habe ich auf ->dieser webseite<- gefunden, dort kannst du dich ja noch über mehr informieren.

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26. Januar 2017 um 14:18

Ich kann nur wirklich jedem raten, sich einen Bully SEHR GUT zu überlegen. Dass sie schlecht Luft kriegen, hat sich ja mittlerweile rumgesprochen. Ich bitte darum, sich mal ganz kurz in die Lage eines Tiers zu versetzen, dass Luftnot hat!

Wem das noch nicht reicht: Allergien sind die Pest. Egal ob es dabei um Futtermittelunverträglichkeiten oder Umweltallergien handelt (und Bullys haben beides, manchmal sogar gleichzeitig): Es ist scheiße. Für den Besitzer wegen der nicht aufhörenden Tierarztrechnungen, den ewigen Spezialfuttern und Augen- bzw. Ohrentropfen, für den Hund ist es ätzend weil permanent immer irgendwo was juckt. Allergien werden in Behandlung meist besser, bleiben aber zeitlebens.


Ich habe SO oft Leute in der Praxis gehabt die sich "gutgläubig" einen Bully geholt haben weil die ja so süß sind (ja, sind sie) und dann in den nächsten Jahren unglaublich viel Geld in das Krankheitsmanagement ihrer (dabei leidenden) Hunde stecken. Natürlich haben nicht alle Bullys alle Probleme. Für mich reichen aber die die ich kenne (und ein wissenschaftlicher Artikel darüber, dass der Genpool so klein ist, dass die da rein rechnerisch auch nicht mehr raus kommen) um zu wissen, dass ich selber mir so einen NUR zulegen würde wenn er bereits erwachsen ist, keine Anzeichen von Allergie / Unverträglichkeit zeigt und vor allem auch nach ein bisschen rennen und spielen KEINERLEI Atemnebengeräusche zu hören sind.

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27. Juni 2017 um 0:27

Danke für das Thema! Interessiert mich persönlich auch sehr!

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