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Findet ihr es gut wenn Kinder mit Hunden aufwachsen?

9. August 2018 um 17:57

Ich überlege schon seit etwa einem halben Jahr ob wir uns nicht einen Hund als Familienhund kaufen sollten.Ich hätte auch genug Zeit da ich nur von 7 Uhr bis 11 Uhr arbeite.Laut Internet tut es Kinder gut mit einem Hund aufzuwachsen.Ich kann dazu nur sehr wenig sagen dazu bin ich zu jung weil der Hund mit 12 gestorben ist wo ich 4 war.Also kann ich mich kaum noch dran erinnern ob ich mit ihm zurecht gekommen bin und es gut geklappt hat.Es gibt auch keinen den ich den ich fragen könnte weil meine Mutter war als ich geboren wurde 44 und ist jetzt 65 und hat Alzheimer seit 5 Jahren.Ich hab meine Mutter Mal gebeten zu versuchen sich zu erinnern aber das was sie davon noch weiß ist nur das was ich hier geschrieben habe.Darüber wurde aber nie so wirklich geredet und ich habe das eher zufällig rausgefunden weil ich ein Foto von dem Hund im Büro gefunden habe.Da hatte sie aber schon Alzheimer das war vor 2 Jahren.Meinen Vater kann ich auch nicht fragen der wäre jetzt 70 aber er ist leider als ich 10 war bei einem Autounfall auf dem Rückweg von der Arbeit gestorben noch am Unfallort.Geschwister hab ich nicht.Könnt ihr Mal aus eurem Leben berichten ob das funktioniert?welche Rassen geeignet sind?

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10. August 2018 um 12:20

Ich finde es generell gut, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen. 
Du musst allerdingd bedenken, dass die Arbeit und Verantwortung GÄNZLICH an euch hängen bleiben wird. Egal, was eure Kinder euch versprechen. Mit steigendem Alter kann und sollte man sie sicherlich in die Versorgung des Tieres miteinbinden, aber falls die Kinder noch klein sind, sind sie einfach noch zu unzuverlässig, dass sie ein Tier eigenständig versorgen oder einzelne Pflichten gänzlich alleine übernehmen. 
Bedenke auch, dass deine Arbeitszeiten vermutlich nicht für immer so bleiben. Derzeit mag das noch so sein, aber ein Hund kann gut und gerne 15 Jahre alt werden und ob du dann nur so wenig arbeitest, sei dahingestellt. Dann muss die Versorgung des Tieres aber trotzdem noch gewährleistet sein und genug Zeit für ihn vorhanden sein. 
Auch muss ein Hund natürlich bei Wind und Wetter Gassi gehen, ob du krank bist, oder nicht, ob es heiß/kalt ist oder nicht. Flexibilität ist mit einem Tier auch eingeschränkt, man muss ihn entweder mitnehmen oder jemand zuverlässiges haben, der ihn versorgt, wenn man mal über Nacht weg ist. 

Rasse ist sicherlich Geschmacksfrage. Man sollte sich aber unbedingt mit den rassetypischen Bedürfnissen beschäftigen. Ein Herdenschutzhund ist z.B. sehr unabhängig, hat ein großes territoriales Verhalten und ist oft eher misstrauisch. Ein Jagdhund ist oft lauffreudig und rennt gerne Fährten hinterher. Ist oft nicht so einfach, ihn ohne Leine laufen zu lassen. Hütehunde müssen oft gut ausgelastet sein, die brauchen Denkaufgaben, z.B. Tricks beibringen und damit auslasten.
Der Hudn sollte zu der eigenen Familie passen. Wenn man eher häuslich ist und unsportlich, sollte man sich weder einen Husky noch einen Windhund zulegen. 
Letztendlich war jeder Hund für einen gewissen Zweck gezüchtet, auch wenn ihn die meisten heute nicht mehr erfüllen (müssen). Damit tut man dem Tier aber nicht unbedingt einen Gefallen, sondern unterfordert die Tiere oft, so dass sie sich langweilen. 

Auch würde ich unbedingt im Tierheim nach einem Tier schauen. Oft sind die Tiere dort schon ausgewachsen, so dass man schon mehr über den Charakter und die Bedürfnisse des Tieres sagen kann. Und somit kann man sich und dem Hund den Gefallen tun, das richtige Tier für die eigene Familie zu finden. 
Vermehrer würde ich unter keinen Umständen unterstützen. Ich persönlich würde auch nciht zum Züchter gehen. Im Tierheim gibt es auch viele Rassehunde. Google einfach mal *Rasse* in Not, also "Dackel in Not" und da werden dir genug Rassehunde angezeigt, die im Tierheim oder im Tierschutz zur Vermittlung stehen. 

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16. August 2018 um 21:34

Wenn die Tiere von allen Familienmitglieder gewollt werden, finde ich es auch schön, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen können. Dabei finde ich es aber wichtig, dass die Kinder von klein auf lernen, dass die Tiere auch Gefühle und Bedürfnisse haben und kein Spielzeug sind, sondern eben tierische Familienmitglieder.

Gerade was Hunde angeht, muss man natürlich auch darauf achten, dass Kinder und Hund zu einem sicheren Umgang miteinander angeleitet werden. Hier findet man Informationen und auch Vorträge für Schwangere oder Eltern mit Babies, um diese auf das Leben mit Kind und Hund vorzubereiten: http://familiemithund.info

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29. August 2018 um 15:50

Halli hallo,
Also ich arbeite in der kinder- und Jugendhilfe und es haben einige Kollegen Hunde, die sie sogar mit auf die Arbeit nehmen. Nun sind dies ja etwas vorbelastete Kinder und Jugendliche, bei denen die Bewältigung des Alltags schon eine Herausforderung ist.
Die Erfahrung allerdings ist, dass wenn Hund mitgeht, ein entspannteres Miteinander an der Tagesordnung ist.

Kinder lernen nicht nur einiges durch Hunde, sie sind auch ausgeglichener. 
Und ja, man sollte schauen, was zur Familie passt. Ihr seid viel draußen, vllt auch mit Rad etc? Dann würde ich mir einen agilen Hund nehmen. Oder ihr mögt es eher gemütlich? Auch hier gibt es den passenden Hund. In diesem und anderen Punkten schließe ich mich meinen Vorrednern an! 

Tiere sind wahre Wegbegleiter und ich möchte meine nicht missen 
😊😊

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