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Farbe ''Blau'' beim Chihuahua....

31. März 2011 um 16:11 Letzte Antwort: 4. April 2011 um 18:59

Hallo,
ich habe 2 Mini Chihuahuas. Mein großer ist 1 Jahr und 3 Monate (kastriert) und die Kleine ist jetzt 3 Monate jung. Die Kleine hat die sogenannte Farbe ''Blau''. Ich habe mich natürlich gründlich vorher informiert was die Risiken sind usw. und ob ich das auf mich nehmen möchte. Letztendlich habe ich mich für sie entschieden und bereuhe es nicht Sie hat schon mit 9 Wochen angefangen kahle Stellen zu bekommen also hat sie leider diese Hautkrankheit.
Nun mein eig. Anliegen oder Frage: Hat jmd. auch so einen Hund und evtl Erfahrung? Kann man wirklich nichts dagegen tun um dem Hund das zu erleichtern? Man kann bei der Krankheit/Gendefekt eig nur hoffen das es nicht schlimmer wird Habe ja schon ein wenig Angst das sie irgendwann ganz kahl ist da es so extrem früh bei ihr anfing, womit ich leben könnte es aber nicht toll für den Hund wäre....

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31. März 2011 um 22:02


Also bei der Merleverpaarung kenne ich diese freien Stellen im Fell auch nicht. Eben nur die "normalen" Sachen. Fällfärbung, Taubheit etc.

Was ich aber kenne, sind Lederohren bei "blauen" Border-Collies. Also eben keine Haare an den Ohren. Beeinträchtigt die Hunde in keinster Weise, sieht halt aber komisch aus.

Beim Chi kenne ich mich aber wirklich nicht aus. Das hier war das Einzige, was ich weiß....

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31. März 2011 um 22:29

Also
wenn das blau rezessiv vererbt wird, wies in Novas Bericht steht, dann muss es ja homozygot vorliegen, damit der Hund "erkrankt"... Also der Hund muss 2 kranke Allele haben. So kenn ich das auch von den Bordern. (Beide Elterntiere blau bzw. einer Blau der andere blau-tragend --> blaue Nachkommen) Aber soweit ich weiß, kommen diese Lederohren nicht immer vor. Also es gibt auch "blaue" Hunde, die diese nicht haben. Würde dann vermuten, dass es einfach auf die Genkonstellation ankommt?!

Interessantes Thema!!!
Ich bin auch auf Novas Antowort gespannt...

LG

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1. April 2011 um 6:54

...
ja ich mein die farbe blau..also sie nennt sich im pass blue-creme bzw blue-tan.
über die farbe blau hab ich mich ja wie gesagt vorher schlau gelesen. es gibt hunde die haben das gar nicht und hunde die haben das. bei meiner wars eher wahrscheinlich weil alle verwandten braun sind. eltern, geschwister, usw...sie ist die einzige blaue. außerdem fing sie schon mit 9 wochen an was auch selten ist oft tritt das erst später auf.
aber ich danke sehr für die ausführlichen berichte
leider kann man nicht abschätzen wie meine hündin mal aussehen wird ich finde es nur schade, da sie eig ne hübsche maus ist (und für mich eh die schönste hehe).
wollte eig nur wissen ob jmd vlt auch so einen hund hat oder eben erfahrung, was noch auf mich zukommt?

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1. April 2011 um 15:12

Weiß jetzt nicht, ob ich deine Frage richtig verstehe....

Also:
"Es muß homozygot vorliegen damit der Hund erkrankt, aber nicht um in Erscheinung zu treten (die blue-merle Färbung) dafür reicht auch EIN Elternteil, das rezessiv ist."

Du bist da jetzt nur bei der blue-merle Färbung oder?!
Da die Merle Färbung dominant vererbt wird, reicht es, wenn das defekte Allel heterozygot vorliegt. Der Hund erkrankt nicht in irgendeiner Weise (das nur, wenn homozygot), das ganze zeigt sich nur im Phänotyp. Man siehts also.
Und genau, es reicht auch schon, wenn man ein Elterntier hat, bei dem das Merlegen heterozygot vorliegt.
Das ist das, was du meintest oder? Hab ich dich da richtig verstanden?!

Alles andere ist meines Wissens nach auch verboten (Also die Zucht mit einem Hund, bei dem das Merlegen homozygot vorliegt....)

"Rein" Blau wird ja rezessiv vererbt, so stehts zumindest mal in Novas Text, also braucht man entweder ein blaues Elternteil und ein Elternteil, das blau trägt oder man nimmt 2 Träger. Dann ist die Wahrscheinlichkeit der "blauen Nachkommen" nur nicht so hoch....

Was mich aber echt mal interessieren würde, ist, wo der Zusammenhang liegt, zwischen diesen kahlen Stellen im Fell und der Genetik des Hundes.

Also, wie geht es, dass eine Krankheit, die sich erst phänotypisch auswirkt, wenn sie homozygot vorliegt, dass sich innerhalb dieser Farbe die Hunde in Bezug auf das Krankheitsbild sooo unterscheiden...
Also warum habens die Einen und die Anderen nicht, obwohl sie alle die gleichen "defekten" Allele vorlieben haben?!

Ich bitte um Aufklärung!!!




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4. April 2011 um 17:21

Genau!
Entweder es gibt verschiedene Arten von diesen Gendefekte oooooder, was mit noch eingefallen ist, das Ganze beruht auf Genmutation
Aber ich kann mich daran erinnern, dass diese Mutationen nur in 1 von 1 Mio. Fälle vorkommen?!(Richtig??????!?!?! )
Erscheint mir einfach zu wenig...

Alles nur Vermutungen. Aber was du gesagt hast, klingt irgendwie logisch...

Für mich klingt es jetzt auch nicht nach Gendefekt, aber ich bin auf dem Gebiet eigtl zu sehr ein Laie, um mich da wirklich festzulegen... (Oberstufenbiologie + ein wenig Vererbung beim Border-Collie reicht einfach nicht... )
Eigtl hab ich keine Ahnung davon

Aber wenn es nicht auf einen Gendefekt zurück zu führen ist, auf was dann?
Meine Züchterin hat sich auch öfter mal über die Lederohren bei den Border-Collies aufgeregt und dass mit diesen Eltern noch weiter gezüchtet wurde, obwohl eines der Nachkommen wieder diese haarlosen Ohren hatte. Genetisch oder nicht...?! Ich kann mich ja auch mal mit meiner Züchtern in Verbindung setzen

Aber, ich hab echt keine Ahnung. Schade, dass wir hier keinen Fachmann dazu haben....

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4. April 2011 um 18:59

Oh jaaaa...
an intermediär und Mendel kann ich mich auch noch erinner... Kam sogar im Abi

Ich schlage vor, wir konzentrieren uns auf die wichtigen Dinge und sterben dumm, zumindest in Bezug auf "Fellkrankheiten in Bezug auf seine Genetik beim Chi"

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