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Erzogener Hund dreht plötzlich durch

19. November 2013 um 20:14 Letzte Antwort: 19. Dezember 2013 um 16:44

Guteb Tag,

Ich habe derzeit ein starkes Problem mit meinem kleinen Jackrussel Mix. Er ist 3 Jahre alt und sehr gut erzogen (eigentlich).
Bis vor kurzen habe ich noch in einer Wg gewohnt, jedoch waren wir dort nicht Glücklich und der Hund wurde von meinen Mitbewohnern schlecht behandelt. Nun wohne ich mit meinem Mann zusammen.
Alles hat geklappt, der Hund hat sich eingelebt und so weiter.
Doch plötzlich schnappte mein Hund vor 2 Wochen zu. Er hört so gut wie gar nicht mehr und knurrt jeden an und zeigt die leftzen. Er zieht schrecklich an der Leine, ist aggressiv gegenüber artgenossen.

Wir fordern ihn viel und behandeln in gut aber halt wie einen Hund.

Ich bin damit total überfordert und vielleicht hat ja einer das auch schon mal erlebt oder Tipps für mich.

Mit freundlichen Grüßen

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18. Dezember 2013 um 21:24

Hallo!
Meiner Meinung nach gibt es zwei Möglichkeiten: Es muss etwas Einschneidendes passiert sein mit dem Hund, könnte ihm jemand Leid zugefügt haben, dass er nun glaubt, sich gegen alles und jeden verteidigen zu müssen? Des weiteren wäre möglich, dass er krank ist, evlt. einen Hirntumor hat. In so einem Fall können Hunde sich so oder ähnlich verhalten. Lasse den Hund zuerst gründlich untersuchen, besprich die pötzlichen Symptome mit einem guten Tierarzt, der den Hund evtl. schon vor dieser Veränderung kannte, um eine Krankheit auszuschließen. Kann es einer der ehemaligen Mitbewohner übertrieben haben? Könnte der Hund verletzt worden sein und nun unerträgliche Schmerzen haben? Frisst er normal? Gibt es spezielle Situationen, in den der Hund ausrastet? Per Ferndiagnose ist so eine plötzliche Verhaltensänderung sehr schlecht zu ergründen.

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19. Dezember 2013 um 16:44

Also..
Mein schwiegervater (ehemaliger Hundeführer) sagt, er kennt ein solches Verhalten nur von Hunden mit Hirntumor. Also da das so abrupt kam.

Der Tierarzt meinte auch es könnte das sein, jedoch müssten wir eine große Untersuchung machen, doe sehr kostspielig wäre und im Endeffekt würde das nichts bringen, da es nicht operabel wäre.

Mittlerweile waren wir auch schon beim Hundetrainer und der sagt, bis auf das ziehen an der Leine wäre das nichts erzieherisches.

Gestern ist meinem Schwiegervater dann auch noch ein Knubbel auf dem Nasenrücken aufgefallen. Dieser fühlt sich rauch an und ist auch noch nicht lange da.

Mit Absprache des Tierarztes warten wir jetzt ab, wie sich das entwickelt und ob er schmerzen hat.
Wenn er sich quält, so ist es abgesprochen, werden wir schauen ob nur eine einschläferung ihm befreit, weil wenn es ein Tumor auf der Nase ist, streut der Krebs schon ...

Hoffen wir das beste.

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