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Erstes eigenes Pferd

5. Januar 2016 um 9:37

Hallo!
Wir ziehen im August wahrscheinlich um und dann habe ich die Möglichkeit mein erstes eigenes Pferd zu haben. Der Stall ist 15 Minuten Fußweg entfernt.
Ich habe aber noch ein paar Fragen:
Was macht man mit dem Pferd an den ersten Tagen? Habe gelesen, wenn es ankommt kurz in die box (ca eine Stunde, damit es sich, wenn nötig, erleichtern kann) und dann so halbe Stunde herum führen, danach dann auf ein abgegrenztes Stück Weide. Am nächsten Tag Bodenarbeit oder longieren.

Wie ist das mit dem Füttern? Ich möchte nur freizeitmäßig reiten, Bodenarbeit und longieren und auf dem Platz bisschen arbeiten, aber keine Turniere. Ich würde auch Futter vom Vorbesitzer mitnehmen.

Wie lernt man das Pferd am besten kennen? Bodenarbeit, spazieren gehen?

Danke schon mal für die antworten

LG

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5. Januar 2016 um 16:56

Hallo
Ich war vier Wochen auf dem Hof von der Freundin meines Onkels. Da habe ich alles mitgemacht.
Dann war ich noch drei Wochen auf Reiterferien. Ich bin auch 4 Jahre im Verein geritten (Springen und Dressur) und hatte ein Jahr eine RB, aber die wurde dann leider eingeschläfert, da sie sich das Bein auf dem Paddock gebrochen hatte... Ich habe nur eine Nachricht erhalten, deswegen weiß ich darüber nichts genaueres. Die RB bin ich vorher im Schulbetrieb geritten...
Ich hab also Erfahrung wie man ein Pferd behandelt und hält
Nur weiß ich eben nicht wie viel Kraftfutter man braucht, was man die ersten Tage macht so wirklich, da das Pferd sich ja erst ein gewöhnen muss und mit kennenlernen meine ich wie man vertrauen aufbaut. Die RB kannte ich ja schon vom Unterricht...

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6. Januar 2016 um 8:21

Ja
Mein Vater hat früher ab und zu mit Pferden gearbeitet. Ich hab mir viel wissen durch lesen angeeignet (Bücher und Zeitschriften). Ich habe außerdem ein paar Freunde, die selber ein Pferd besitzen. Die kann man notfalls immer fragen
In dem einen Jahr als RB war ich vier mal pro Woche im Stall. Habe ebenso alles mitgemacht. Anfangs war es etwas anstrengend, weil das Pferd misstrauisch gegenüber allem neuen war. Er kannte kein longieren und keine Bodenarbeit. Außerdem schreckte er vor vielen Gegenständen zurück. Ich habe in dem Jahr viel mit ihm erreicht. Am Ende liebte er Bodenarbeit und longieren. Im Gelände war er ein 100%iges Verlasspferd und die Gegenstände, die ihm früher Angst machten, schaute er neugierig und ruhig an, anstatt zu buckeln.
Da wir auch verschiedene Charaktere als Schulpferde hatten (bissig und schnell; ängstlich und trotzdem mutig; eigenwillig und sensibel; zickig und stur; ruhig und verlässlich; ausgeglichen und arbeitsfreudig) kann ich so auch mit vielen Macken umgehen. Ich habe viel gelernt an dem Hof:
Wie man Trensen putzt und richtig aufhängt
Springen, alle Bahnfiguren, Dressur
Durchsetzen bei sturen, zickigen und ängstlichen Pferden
Halle abziehen (wusste vorher gar nicht, dass man das macht)
Pferd turnierfertig machen
Misten (musste ich vorher in den 4 Wochen nicht)
Sattel und Trense ein fetten
Kleine Wunden versorgen
Longieren
Stangenarbeit
Was es heißt, schwer zu stürzen... Und was vertrauen zwischen Mensch und Pferd bedeuten kann.

Ich weiß schon viel und ich bin mir sicher, dass ich vieles noch nicht weiß. Ich verstehe nur nicht die Aufteilung und Abmessung von Kraftfutter. Zum Beispiel stand in einem Buch: zwei Drittel Raufutter und ein Drittel Kraftfutter. Aber ich glaube das ist schwer zu erklären über das Internet. Das lass ich mir lieber zeigen.
Zu zweiten Frage was man die ersten Tage macht: ich glaube ich mache es so.
Dritte Frage: habe schon ein paar Sachen gefunden, wie man Vertrauen aufbaut.
Also ist der Threat nicht mehr nötig.

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