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Erst mal nachdenken dann sich ein Hund anschaffen!!! WAS MEINT IHR???

27. Dezember 2008 um 20:52 Letzte Antwort: 5. Januar 2009 um 22:58

Das muss ich jetzt einfach mal los werden ....

Wenn ich mir hier so manche beiträge so durchlesen
vonwegen ich hätte gerne einen hund bin aber mehr als den halben tag nicht zuhause.... eeehm ?! Für was dann bitte einen Hund?
Ich denke mir viele hier die gerne einen hund hätten sollten niemals einen bekommen.
Aber na klar diese rennen halt zum Züchter kaufen sich einen, der dann mehr als den halben Tag zuhause rumsitzt dann etwas kaputt macht (was auch verständlich ist wenn er die ganze zeit sich allein zuhause langweilen muss) oder in die wohnung macht weil er nicht genügend raus kommt und dann wird der hund warscheinlich ins tierheim gebracht!

Oh Leute informiert euch erst mal RICHTIG GUT bevor ihr euch einen Hund anschaffte denn ein Hund will auch raus wenns regnet und braucht action. Jeder hund will dass, man sich mit ihm beschäftig und sich GUT um ihn kümmert.

Erst erkundigen und sich dann einen Hund anschaffen und vielleicht nicht zum Züchter rennen sondern mal im Tierheim oder auch Tierschutzseiten im Internet umschaun, denn Tieschutzhund sind nicht weniger wert als ein teuerer hund vom Züchter!

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28. Dezember 2008 um 0:52

Da
kann ich nur zustimmen.
Vor einem Jahr war ich genauso blöd, obwohl ich eigentlich hätte bescheid wissen müssen.
Denn meine Eltern hatten bereits einen Hund - war teilweise auch mein Hund.
Aber als ich auszog, wollte ich trotz Vollzeitjob UNBEDINGT einen Hund. Ich hatte eigentlich vor, ihn dann mit auf Arbeit (Kinderheim) zu nehmen, aber dummerweise hatte ein Kind dort eine Allergie.
Erst suchte ich im Tierheim nach einem Hund, der Kinder mag, fand aber keinen, der mit 2-jährigen (unserem jüngsten) ausgekommen wäre, also musste ein Welpe her.
Der "Züchter" haute mich so dermaßen überds Ohr, dass ich mich frage, ob ich an dem Tag besoffen gewesen bin...er verkaufte mit einen Mischling als reinrassigen Border Collie (war ich schon zu blöd, um einen dreifarbigen Hund nicht mal als "Nicht-Border" erkennen zu können...???), bezahlte aber auch "nur" 250,-
Der Hund stellte sich als äußerst schwierig heraus. Ich hatte nur Stress mit ihr, da ich sie ja nicht mitnehmen konnte wegen der Allergie (das wusste ich erst nach ihrer Anschaffung, war auch zu blöd, vorher mal nachzufragen). Meine Nachbarn hassten den Hund, mein Hund hasste mich. Sie lief weg, hörte absolut nicht, machte alles kaputt, wenn man mal eine Sekunde sich nicht mir ihr beschäftigte und lief lieber anderen Leuten als mir hinterher.
Nach knapp zwei Monaten war ich mit den Nerven am Ende und suchte einen neuen Besitzer.
Gott sei Dank hat es geklappt: Sie lebt nun bei einer sehr netten Familie, wo sie nie alleine ist und sogar noch einen anderen Hund hat (die beiden lieben sich abgöttisch). Außerdem gibt es dort Katzen und Pferde und sie sollte sogar für die Hundestaffel trainiert werden, aber auch bei der Familie hörte sie nicht sehr gut....
Ich bin echt froh, dass sie es so gut hat und bereue es, so einen Mist damals fabriziert zu haben.
Der nächste Hund kommt definitv aus dem Tierheim, mein Freund und ich besuchen öfter ein Tierheim in unserer Nähe und gehen da mit den Hunden raus und es gibt so viele traumhaft schöne und liebe Hunde, die es absolut nicht verdient haben, da hinter Gittern zu sitzen.
Man sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, Tierheim abzuklappern oder auch sich mit Tierschützern in Verbindung zu setzen, die Hunde aus anderen Ländern retten und nach Deutschland vermitteln, denn diese Hunde sind so wahnsinnig dankbar und unglaublich lieb, wirklich UNGLAUBLICH - haben sie doch so viel Schlechtes vom Menschen erfahren, aber sie lassen sich schnell eines Besseren belehren.
Der erste Hund, den ich miterlebt habe in unserer Familie (ich war 8, als wir sie bekamen und 16, als sie starb) war ein reinrassiger Briard (französischer Hirtenhund) mit super Papieren.
ABER sie hatte schwere HD (Hüftdeplasie) und brauchte Medikamente, um keine Schmerzen zu haben), außerdem war sie schwierig in der Erziehung, extrem eifersüchtig und starb im Alter von 8 Jahren an Magenumdrehung - was hat ihr diese super Abstammung geholfen? NIX! Ein MIschling ist viel robuster (besonders wenn sie nicht soo groß sind).
Als erster Weg: Tierheim und Tierschützer ;o) - da stimm ich dir voll und ganz zu (ist außerdem günstiger ;o))

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28. Dezember 2008 um 2:02

Ich
habe selber glaube genug betont, dass diese Aktionen selten dämlich von mir war.
Ich weiß wie ein "Border-Collie" aussehen muss und dieser war keiner (was mir aber im Prinzip schon damals klar war, aber leider hab ich mich verführen lassen). Die "Geschwister" waren übrigens alle schwarz und kurzhaarige und sahen eher aus wie Labradore.

Wer hat behauptet, dass ich den Hund(übrigens habe ich auch mit keiner Silbe erwähnt, dass ich unbedingt einen Border wollte) mit ins Kinderheim nehmen will, damit er dort pennt? Niemand oder? Ich wollte den Hund mit in den Alltag der Kind einbeziehen (es gab auch Jugendliche dort) und da wäre es sicher nie langweilig für ihn gewesen, aber er hätte auch (damit ich dich jetzt nich gleich schocke oder so) seine Ruhepausen gehabt.

Ich bestehe trotzdem auf meienr Meinung mit den Mischlingen, kann jeder sehen wie er will, aber das sind meine ERFAHRUNGEN!

Du hättest meinen Beitrag gerne genauer lesen können, denn dann hättest du vielleicht auch gewusst, dass ich mit 8 Jahren nicht in der Lage bin einen Hund zu erziehen.
Ich gebe zu, dass meine Eltern mit der Hundeerziehung damals nicht so viel Ahnung hatten, aber trotzdem ist unser jetziger Hund in dieser Beziehung viel einfacher zu händeln.

Außerdem habe ich sehr wohl mit der "Nicht-Border"-Hünding gearbeitet, denn ich war eigentlich immer daheim, als ich sie dann hatte.
Aber ich wohnte in einer Wohnung und am Anfang lief es noch ganz gut, weil wir draußen einen Garten hatten, und es auch noch einen anderen Hund im Haus gab, aber auf einmal hatten die Nachbarn was dagegen, dass die Hunde auf den Rasen pinkeln (aber die Katze darf das natürlich is ja klar) und damit wurde es für mich auch immer schwieriger sie stubenrein zu bekommen, weil man erst 500m zum nächsten Rasen laufen musste.
Und mit dem Gehorchen war das so ne Sache. Wenn ich mit ihr spazieren ging, lief sie absolut lieb bei mir, haute auch nicht ab. Aber wenns wieder zurück ging, war sie nur mit Leckerlie zu bestechen - dann klappte es aber auch wunderbar.
Bei den jetzigen Besitzen (und die haben ein sehr gute Fachwissen, wie gesagt, sie sind bei der Hundestaffel und haben schon mehrere Hunde gehabt) hat sie die ersten Wochen/Monate auch sehr schlecht gehört, also kann es wohl kaum an mir gelesen haben.

Und ja, ich habe daraus gelernt, darum hab ich das ja auch hierhin geschrieben. Eigentlich nicht um gleich fertig gemacht zu werden, sondern eben um andere zu warnen...naja vielen Dank für deine Belehrung, aber du hättest auch mal genauer lesen können, dann hättest du dir einige Sachen sparen können...
blacklisten werd ich dich bestimmt nicht, denn trotz allem interessiert mich deine Meinung (und das ist NICHT ironisch gemeint!!!)

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28. Dezember 2008 um 15:02

...
also wie gesagt, ich wollte eigentlich nicht unbedingt einen border, aber ich hab mich halt dummerweise verliebt (ich weiß, wie doof das war, aber aus so was lernt man halt).
und außerdem - was heißt bespaßen? ich wollte die kinder nicht dazu anregen, nur mit dem hund rumzutollen, sondern sie sollten hauptsächlich lernen, verantwortung zu übernehmen.
außerdem kenne ich auch leute, die borders haben und nicht mit ihnen "arbeiten", also nicht in die hundeschule gehen oder agility oder sonst was machen, sondern ganz normal 1-2h am Tag mit ihnen rausgehen und zwischendurch mal a weng spielen und diese Hunde sind trotzdem absolut ausgeglichen...

Ganz ehrlich - ich weiß nicht, die die Städter das schaffen, bei meiner hats absolut nicht gefunzt - bis ich draußen war, war sie scho längst fertig mit pinkeln und wusste dann auf der Wiese gar nicht, was ich von ihr wollte. Hatte damals übrigens sogar den Tipp mit dem Katzenklo bekomme, aber auch das hat nicht geklappt, naja sie hats halt logischerweise eher als spielzeug zum buddeln benutzt.

Ich denke ich war einfach "verwöhnt" von unserem Familienhund was das gehorchen angeht, denn sie war von Anfang an sehr anhänglich, kam von Anfang an bei "Komm!" und lernte sehr schnell. Daher war ich halt bei der "Nicht-Border"-Hündin schnell entmutigt, muss ich zugeben.

Also billige Rassehunde haben meine Bekannte sicherlich nicht, aber wenn ich halt mitbekomme, was die manchmal für Wehwehchen haben und dagegen unseren Hund sehe.
Sicherlich gibt es viele Rassehunde, die auch total robust sind, aber es gibt auch viele, die sehr überzüchtet sind und das hab ich bei einem Mischling nie erlebt.
Vielleicht ist robust das falsche Wort., aber es gibt Sachen, die die Hunde rassebedingt oft haben, das trifft es glaube ich eher.

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29. Dezember 2008 um 23:50

...
ich glaube auch nicht, dass nur rentner und arbeitslose hunde haben (sollten).
Unser Hund schläft sowieso dreiviertels vom Tag und braucht niemanden um sich herum.
Aber als sie klein war, war das anders. Und ich glaube darum geht es:
Viele Leute wollen sich einen Welpen holen und gleich am nächsten Tag oder eine Woche später wieder Vollzeit arbeiten gehen.
Wenn man einen "erwachsenen" Hund holt, ist das wieder etwas anderes. Der braucht zwar auch seine Eingewöhnungszeit, ist aber - meistens (das sollte zumindest der Fall sein, wenn man nicht so viel Urlaub nehmen kann für den Hund) - ans Alleine sein gewöhnt.

krissy, ich glaube euren hunden geht es richtig gut, die sind ja zu zweit, ich glaube nicht, dass die da ein trauma bekommen, wenn sie ein paar stunden "zu zweit allein" sind.

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1. Januar 2009 um 17:02

Also...naja...
also ich als erfahrener hundebesitzer muss sagen das du in deinem text viele aspekte mit eingebracht hast, die wirklich der wahrheit entsprechen!!!

natürlich ist jeder hund verschieden und man muss sich auf seine bedürfnisse einlassen, aber es kommt natürlich auch auf das alter an.

hunde kommen z.B wenn du morgens um 8.00 uhr uhr losfährst und 16.00 uhr wieder kommst auch prima alleine klar, vorrausgesetzt sie befinden sich in dieser zeitspanne in einem garten. wohnungshaltung finde ich persönlich nicht so toll, aber jeder hat unterschiedliche meinungen

das mit dem kaputt machen könnte eventuell richtig sein, aber man kann den hund auch sehr gut alleine mit spielsachen beschäftigen. da heißt es aber nicht: die menge machts!!...konzentrieren sie sich lieber auf vllt. 2 oder 3 spielsachen die auch genügen.

also ich kenne viele leute die noch nie einen hund gehalten haben aber dann aus zufall einen hund "untergeschoben" bekommen haben...und sie haben garkeine probleme!!...ich mus zugeben das ich zuerst auch ein wenig gestaunt habe weil sie garnichts von dem hund wussten . aber dank der hundeschule und erziehung zu haus ist aus dem hund ein sehr wohlerzogenes neues familienmitglied geworden!!

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1. Januar 2009 um 17:04

Ach..!!
und übrigens...ich besitze selber 3 hunde aus dem tierheim deren vorgeschichten ziemlich schockierend sind!! dank der hundeschule sind sie super erzogen...

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2. Januar 2009 um 2:55

Hund allein im garten?
Unser Hund ist beinahe den ganzen Tag im Garten, besonders im Sommer, dann sogar nachts! Sie schläft auf "ihrem" Sessel auf unserer Terasse. Seit kurzem ist sie nur im hinteren Teil unseres Gartens, aber früher konnte sie auch vorlaufen bis zum Gartenzaun an der Straßen... was ist daran leichtsinnig oder "daneben"?

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3. Januar 2009 um 21:40
In Antwort auf elenor_12109788

Ach..!!
und übrigens...ich besitze selber 3 hunde aus dem tierheim deren vorgeschichten ziemlich schockierend sind!! dank der hundeschule sind sie super erzogen...

Sorry aba hundeschule?
mein hund war auch nich erzogen aba wir haben dass hingeckriegt!!
(meine sis)

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3. Januar 2009 um 22:42

Also
wenn ihr alle meint, die weisheit mit löffeln gefressen zu haben, dann freut mich das ja sehr.
theoretisch mag das ja stimmt, aber praktisch muss es das nicht!
unser hund ist wie gesagt zur zeit nur hinten im garten, da würde sowieso niemand auf die idee kommen, hinzugehen und wenn dann schlägt sie sowieso beim kleinsten geräusch an und meine eltern, deren schlafzimmer sich gleich neben der terasse, wo unser wuff nächtigt, befindet - stehen im Bett. Außerdem wohnen wir in einer sehr ruhigen gegend, da wurde noch nie ein Hund verschleppt, obwohl es sehr viele bei uns gibt.
Abhauen würde sie auch nie, weil sie "zu doof" ist, um über Zäune zu springen, also sie macht das einfach nicht.
Und zu dem Satz "normal ist das nicht, dass der hund nicht bei seinen menschen schläft" - mein hund ist auch nicht normal. Trotzdem ist sie sehr anhänglich und menschenbezogen, im Winter schläft sie auch immer in meinem Schlafzimmer. Nur im Sommer eben nicht und das hat sicherlich nichts damit zu tun, dass sie uns nicht "mag" oder wir sie schlecht erzogen haben oder sie nicht anhänglich genug ist oder was auch immer du denken magst. Ich denke mal, sie ist einfach gerne draußen, und da ist es gemütlicher für sie (klar Sessel ist besser als Hundekörbchen).

Sorry, dass ich vielleicht grad a weng aufgebracht wirke, aber ich erlebe sehr oft, dass irgendwelche wildfremden Leute, die meinen Hund nicht kennen, irgendwelche Sachen behaupten, die einfach nicht stimmen. Mein Hund ist eben manchmal komisch - sie kann z. Bsp. nicht bellen, weil sie was an den Stimmbändern hat. Ihr fehlt eine Zitze. Sie schaut Tiersendungen und kläfft George Bush im TV an. Sie fängt lieber Steine als Stöckchen usw...

Und was heißt bei euch erfahren? Muss man dafür 40 Jahre alt sein und schon mindesten 10 verschiedene Hunde gehabt haben oder wie?
Ich finde, ihr seid teilweise ganz schön voreingenommen...

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5. Januar 2009 um 22:58

Sehe ich absolout genauso...
Ich bin auf jeden Fall deiner Meinung . Es gibt so viele Menschen die mit einem Leben so unbedacht umgehen . Mein kleiner Labbirüde (mittlerweile stolze 4 jahre) ist auch Opfer solcher Menschen geworden .
Er wurde mit 8 Wochen an ein junges Päärchen abgeben , beide berufstätig . Nach 4 Monaten kam dann die Trennung und Oskar(mein hund) war den ganzen Tag alleine ( Ich meine man kann einen 6 Monaten allten Labradorrüden nicht 9 Stunden in einer 2 Zimmerwohnung einsperren *kopfschüttel*)
Natürlich hat er alles angekaut und war unausgelastet . Dann wurde er ins Tierheim gegeben weil er " aggressiv " sei . 2 Wochen Später haben wir ihn aus dem Tierheim geholt und seit wir ihn haben , hat er NIE auch nur ansatzweise aggressives Verhalten an den Tag gelegt . Ganz im Gegenteil , Er ist der gutmütigste und liebste Hund den Ich kenne ( er geht mit Behinderten Gassi , macht Besuche im Kindergarten etc.) Er hat sogar letztes Jahr ein 8 Wochen altes Katzenbaby adoptiert . Und dieser Hund soll aggressiv sein . Ich hätte gerne gewusst was für ein noch gransioserer Hund er geworden wäre wenn er von Anfang an ein bemühtes Zuhause gehabt hätte ...
Viele Kinder oder Jungendlich kommen zu Papi und betteln das sie ein Tier wollen , aber bei den meisten ist die Interesse nach ein paar Wochen abgeflammt und die Hände wollen sie sich dann auch nicht mehr schmutzig machen .
Der Hund kommt dann weg oder verkümmert weil er den ganzen Tag zuhause rumliegen muss und nicht die nötige Zuwendung bekommt die er benötigt . -- > der Hund ist unausgelastet , unterfordert oder einfach gefrustet--> Er wird Aggressiv ---> aber natürlch ist der Hund daran Schuld , der Böse
Manmach sind Tiere "menschlicher" wie die Menschen selbst

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