Home / Forum / Tiere / Entscheidung - katzenallergie oder freund???

Entscheidung - katzenallergie oder freund???

8. August 2005 um 15:47 Letzte Antwort: 21. August 2005 um 16:28

hi... ich hoffe ihr könnt mir helfen oder ein paar tips geben... bin für alle anregungen offen...
ich habe seit knapp 5 jahren 2 katzen... und ich muss sagen, dass sie mir sehr viel bedeuten... es sind reine wohnungkatzen und werden sehr von mir verwöhnt... letztes jahr bin ich mit meinem freund zusammengezogen, wir wollen zusammenbleiben und eine familie gründen... letzten monat war mein freund beim arzt gewesen und stellte bei ihm eine katzenallergie fest... am anfang habe ich das thema völlig abgeblockt, ich wollte es einfach nicht wahrhaben... mittlerweile ist es so schlimm, dass er an manchen tagen aufwacht und kaum noch luft bekommt, so ne art asthma... der arzt rät ihm dringend, die katzen aus der wohnung zu schaffen...
wenn ich die gesundheit meines freundes nicht noch weiter gefährden will, muss ich zwangsläufig meine katzen weggeben... sonst besteht die gefahr für ihn, dass er chronisches asthma bekommt... ich bin verzweifelt und stehe vor einer sehr schweren entscheidung... es bricht mir das herz, wenn ich meine 2 lieblinge weggeben muss... sie sind wie kinder für mich... auf der anderen seite muss ich ja auch an die gesundheit von meinem freund denken... wer kann mir tipps geben oder hat ähnliche erfahrungen gemacht...
danke euch im voraus...

Mehr lesen

8. August 2005 um 16:03

Ich kenne das...
nur bei mir ist es umgekehrt. Ich hab die Allergie und mein Freund die Katzen.
Wir wohnen nicht zusammen, das würd auch nicht gehen, solang er die Katzen hat. Wenn ich bei ihm schlafe, machen mich die ständig laufende Nase, das Jucken und die tränenden Augen ganz wahnsinnig. Daher kommt es auch nicht oft vor, daß ich bei ihm übernachte. Ich liebe seine beiden Katzen auch, ich hatte selber vor meiner Allergie eine und ich würde daher auch niemals verlangen, daß er die Katzen meinetwegen weggibt. Aber wenn ich mir vorstelle, daß ich das jede Nacht mitmachen müsste... nee, das würde ich auch nicht ertragen.
Von daher, wenn Du deine Katzen nicht hergeben willst, müsst ihr euch wohl oder übel getrennte Wohnungen suchen. Vielleicht hast Du aber auch die Möglichkeit, die zwei zu jemandem zu geben, dem Du vertraust und wo Du sie auch besuchen kannst?
Ich denke, viel mehr Lösungen gibt es da nicht. Ich denke da auch schon eine ganze Weile darüber nach.

LG Ivy

Gefällt mir
8. August 2005 um 19:46

Mal noch
einen anderen tipp, manchmal hilfts, wenn die katzen nciht den ganzen tag in der wohnung sind und sie auch nicht ins sCHLAFZIMMER dürfen. also laßt doch deine katzen wenn möglich raus.

Gefällt mir
8. August 2005 um 20:14
In Antwort auf smomha_12957166

Mal noch
einen anderen tipp, manchmal hilfts, wenn die katzen nciht den ganzen tag in der wohnung sind und sie auch nicht ins sCHLAFZIMMER dürfen. also laßt doch deine katzen wenn möglich raus.

Hilft meinen Erfahrungen nach
leider nur bedingt. Ein Vorteil ist natürlich, daß Katzen, die raus dürfen, nicht so viel haaren wie Wohnungskatzen. Aber oft kann man die Katzen (so ist es bei uns auch) nicht rauslassen, da man mitten in der Stadt wohnt oder ne Wohnung hat, wo die Katzen von alleine nicht wieder reinkommen.
Aber selbst wenn man die Möglichkeit hat, die Katzen rauszulassen, hat man die Haare trotzdem an der Kleidung usw und trägt sie durch die ganze Wohnung. Und Katzen legen sich ja doch gern mal auf die Couch usw. ... nee, den Haaren kann man als Allergiker kaum entgehen mit ner Katze in der Wohnung, so ungern ich das zugebe.

LG Ivy

Gefällt mir
9. August 2005 um 11:55
In Antwort auf claude_12682620

Ich kenne das...
nur bei mir ist es umgekehrt. Ich hab die Allergie und mein Freund die Katzen.
Wir wohnen nicht zusammen, das würd auch nicht gehen, solang er die Katzen hat. Wenn ich bei ihm schlafe, machen mich die ständig laufende Nase, das Jucken und die tränenden Augen ganz wahnsinnig. Daher kommt es auch nicht oft vor, daß ich bei ihm übernachte. Ich liebe seine beiden Katzen auch, ich hatte selber vor meiner Allergie eine und ich würde daher auch niemals verlangen, daß er die Katzen meinetwegen weggibt. Aber wenn ich mir vorstelle, daß ich das jede Nacht mitmachen müsste... nee, das würde ich auch nicht ertragen.
Von daher, wenn Du deine Katzen nicht hergeben willst, müsst ihr euch wohl oder übel getrennte Wohnungen suchen. Vielleicht hast Du aber auch die Möglichkeit, die zwei zu jemandem zu geben, dem Du vertraust und wo Du sie auch besuchen kannst?
Ich denke, viel mehr Lösungen gibt es da nicht. Ich denke da auch schon eine ganze Weile darüber nach.

LG Ivy

Freigang
meine katzen kann ich leider nicht als freigänger "umerziehen"... erstes, weil sie bis jetzt nur in der wohnung gelebt haben und wir wohnen an einer vielbefahrenen straße... das wäre gleich das todesurteil...
habe meine bekannten und freunde schon gefragt... aber keine will sie... und wenn, dann wünschen sie sich ne junge katze... und die idee mit den 2 getrennten wohnungen kommt für mich nicht in frage...
habe von einer bekannten gehört, dass es so was wie eine "sensibilisierungsmethode" ??? gibt... hat jemand davon schonmal was gehört?

Gefällt mir
9. August 2005 um 18:49
In Antwort auf lisa_12517919

Freigang
meine katzen kann ich leider nicht als freigänger "umerziehen"... erstes, weil sie bis jetzt nur in der wohnung gelebt haben und wir wohnen an einer vielbefahrenen straße... das wäre gleich das todesurteil...
habe meine bekannten und freunde schon gefragt... aber keine will sie... und wenn, dann wünschen sie sich ne junge katze... und die idee mit den 2 getrennten wohnungen kommt für mich nicht in frage...
habe von einer bekannten gehört, dass es so was wie eine "sensibilisierungsmethode" ??? gibt... hat jemand davon schonmal was gehört?

Ja gibt es
hab ich auch gemacht. Allerdings wegen meiner Pollenallergien, weiß gar nicht, ob das bei Katzenallergien auch geht.
Allerdings dauert es Jahre, bis das Wirkung zeigt... ich bin drei Winter lang einmal die Woche zum Spritzen gegangen, bevor es in meiner Heuschnupfenzeit erträglich für mich war.
Man bekommt dabei den Stoff, auf den man allergisch reagiert, in immer höheren Dosen gespritzt, weshalb sich der Körper nach und nach dran gewohnt und nicht mehr so heftig reagiert.
Hab mal gesucht und kopier Dir mal was rein:

"Die Katzenallergie ist eine krankmachende Überempfindlichkeit gegen bestimmte Bestandteile von Katzenhaaren. Dabei sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht die Katzenhaare selbst das Allergen, sondern eine im Schweiß und Speichel enthaltene Substanz mit der Bezeichnung "Fel d 1". Durch die Fellpflege der Katze wird es auf die Haare verteilt. Dabei sind deutlich größere Mengen des Allergens im Gesicht zu finden als im Brustbereich.
Mögliche Symptome der Katzenhaar-Allergie sind Schnupfen und Atemprobleme bis hin zu schweren Asthma-Anfällen. Da Katzenhaare nicht nur da vorkommen, wo es auch Katzen gibt (sogar in der Antarktis zum Beispiel), kann es auch zu allergischen Reaktionen ohne direkten Kontakt zum Tier kommen.

Bei fortgesetztem, häufigem Kontakt mit Katzenallergenen besteht die Gefahr eines allergischen Asthmas.
Das Katzenallergen gilt als eines der "potentesten", das heisst, bei genügend langem und intensivem Kontakt wird jede Person eine Katzenallergie entwickeln.
Im individuellen Fall gibt es natürlich starke Unterschiede; manche Menschen reagieren schnell, andere sind so unempfindlich, dass sie ihr ganzes Leben mit einer Katze verbringen können, ohne die geringsten Anzeichen einer Allergie zu entwickeln.

Therapie
Theoretisch ist wie bei vielen anderen Allergien auch die Kontaktvermeidung mit dem Allergen die wichtigste Maßnahme. Es wurde jedoch festgestellt, das die Abschaffung der Katze in vielen Fällen nicht den erwarteten Erfolg zeigt. Das liegt an der weltweiten Verbreitung der kleinen und leichten Katzenallergene durch die Luft. Praktisch kann ihnen ein Allergiker an keinem Ort dieser Welt mehr ausweichen. Selbst der gründlichste Hausputz kann die einmal vorhandenen Katzenallergene nicht beseitigen.

Als Schlussfolgerung aus diesen Erkenntnissen wird in jüngster Zeit die Therapieform der Hyposensibilisierung bei Patienten mit Katzenallergie favorisiert. Bei der Hyposensibilisierung wird über einen längeren Zeitraum eine kleine, langsam steigende Dosis des krankmachenden Allergens unter die Haut gespritzt. Bei Erfolg sind nach ca. 2-3 Jahren die allergischen Reaktionen fast vollständig verschwunden.

Auch wenn die Abschaffung der Katze das Problem möglicherweise nicht restlos erledigt, sollten Katzen aus Haushalten von Katzenallergikern entfernt werden. Allein die Gefahr des chronischen, allergischen Asthmas rechtfertigt diese Maßnahme. Wenn Allergiker nicht dazu bereit sind, sollte die Katze mindestems einmal wöchentlich gründlich shampooniert und abgeduscht werden. Das Allergen wird jedoch so schnell nachproduziert, dass nach zwei Tagen die ursprüngliche Konzentration wieder erreicht ist. Um die Allergenbelastung wirklich spürbar zu verringern müsste das Tier deshalb sogar täglich gewaschen werden.

Und zwar keine Katzenwäsche, sondern gründlich."

Gib einfach mal Katzenallergie und Hyposensibilisierung bei Google ein, da kriegst Du viele Infos.

LG Ivy


Gefällt mir
11. August 2005 um 19:54

Hallo Honey
hat der Arzt Euch denn auch gesagt, daß es nicht damit getan ist, die Katzen aus der Wohnung zu entfernen - ihr müßtet komplett renovieren, alle Polstermöbel rausschmeißen und Euch neu einkleiden - mal im Ernst...es gibt heutzutage die sog. Magnetresonanztherapie - erkundigt Euch mal, vielleicht klappts dann doch noch mit Freund und Katze. Gruß Jule

Gefällt mir
21. August 2005 um 16:28

Hi, honey
ich hatte eine katzen und auch hundeallergie, und ich bin hundefriseurin. nach einem jahr cortison gings mir so schlecht, daß ich nimmer mochte. eine freundin riet mir zur heilpraktikerin zu gehen was ich tat. die wendete bei mir die bioresonanztherapie an und globulis bekam ich auch.
ich war sage und schreibe 6 mal bei ihr und die allergien waren weg. aber selbst wenn man ein paarmal öfter hin muß, ist das ,finde ich der beste weg. ich brauch kein cortison mehr und mir gehts seit 2 jahren super, außer daß ich immer noch mit den kilos kämpfe, die das cortison bei mir hinterlassen hat. aber vorsicht, nicht alle heilpraktiker sind gut, meine war dazu noch günstig. pro sitzung 15 und für die große blutuntersuchung 50 .
viel glück
scottimaus

Gefällt mir