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Einschläferung - wann ist es Zeit den Hund gehen zu lassen?

11. März 2013 um 14:50 Letzte Antwort: 31. Mai 2013 um 17:00

hi @ all!
Folgendes: es geht um den Hund meiner Schwiegermama. Ich selber habe, da ich gegen die Mehrzahl aller Tierhaare allergisch bin, null Erfahrungen mit Haustieren und da es ein brenzliges Thema ist, habe ich mich noch nicht getraut meine Schwiegermamam darauf anzusprechen. Ihr Hund, er ist nun 13/14 Jahre alt, hatte bereits zwei Schlaganfälle, hört kaum mehr was (wenn man hinter im steht und ihn anspricht reagiert er nicht mehr, sondern erschrickt, sobald plötzlich in seinem Sichtfeld auftaucht), sieht bestimmt nicht mehr soooo doll (nach den beiden Schlaganfällen sind die Augen bzw. die Pupillen noch tagelang so ganz schrecklich hin und her geflitzt) und ist nicht mehr wirklich so fit auf den Beinen. Wenn wir vom Gassi gehen zurück sind, dann braucht um die 4 Treppen mit jeweils 8-12 Stufen hochzukommen öfters mal zwischen jeder Treppe 1-2 Minuten Verschnaufpause. Wie schon gesagt, ich kenne mich mit Haustieren überhaupt nicht aus, aber wenn es dem Hund schon äußerlich merklich so schlecht geht, woher soll man denn wissen, ob er nicht auch innerlich irgendwelche Schmerzen leidet?? Ich weiß, dass ein Hund für den Besitzer wie ein weiteres Familienmitglied ist, dass man nicht mal so einfach "umbringt", aber woher weiß man denn, das es Zeit ist einen Hund gehen zu lassen? Habt Ihr da Erfahrungen?
Danke!
LG

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15. März 2013 um 3:11

...
Hallöchen erstmal

Ich hab meine Hündin auch vor knapp nem Monat einschläfern lassen.. es war & ist zwar schwer, aber wenn man bedenkt das man dem Tier unnötiges Leid erspart, war es die bessere Entscheidung. (Krankheitsbild war nen anderes, deswegen geh ich mal nich so drauf ein)


An deiner stelle würde ich mal mit deiner Schwiegermutti reden, ob sie vllt mal mit ihm/ihr zu nem guten Tierarzt gehen will (es muss nicht unbedingt die riesen Tierklink sein, die pumpen den Hund mit Medikamenten voll, lieber den kleinen Tierarzt von nebenan, vllt mal bei ner Tierhilfe nachfragen, so haben wir unseren auch gefunden).
Der kann dann mal nen Blutbild & nen Urintest machen, ob da was auffällig ist. Also jetzt wegen der Sache mitm Atmen.


Schau dir mal den kleinen Wauzi an, also frisst er noch gut & regelmäßig oder hat er keinen Hunger mehr. Dann das Trinkverhalten (viel oder wenig?) Ist die Nase feucht oder trocken? steht sie nur in der Ecke oder starrt nur gegen die Wand? & schau dir mal an ob er Schmerzen zeigt (winseln, jammern, nur dran liegen), sollte es soweit gekommen sein solltest du mit deiner Schwiegermama mal drüber reden ob sie ihn nicht lieber erlösen will.

Das traurige ist, wenn man die kleinen Zeichen von Schmerzen nicht erkennt & der Hund schon die Schmerzen zeigt ist es schon ziemlich weit gekommen.
Ich sag mal so, zu den Schmerzen, die Bezugsperson merkt es relativ schnell, wills aber nicht zugeben, also wenn die Beziehung gut ist.

Aber im allgemeinen, es hört sich zwar hart an, aber wenn nen Hund schlecht sieht & hört, bemitleide ihn nicht, des wird für den kleinen noch schlimmer
Sollten es nur die Atembeschwerden sein, reicht erstmal der Tierarzt (der kann da vllt was geben)

Aber da schlimme für den Besitzer ist, wenn er von jmd gesagt bekommt das vllt was mit seinem Hund nicht stimmt & dass es vllt bald Zeit ist los zu lassen, wird er denjenigen hassen...



Wenn du noch Fragen hast, kannst du gerne ne Nachricht schreiben

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31. Mai 2013 um 17:00

Hm
was für eine rasse ist es denn? je kleiner der hund, um so älter können sie werden. und 4 absätze a 12 stufen kann für einen kleinen hund schnell zum hindernis werden, ohne dass er schmerzen hat.
wenn es ein rüde ist und er kastriert ist, darf man sich nicht wundern, wenn er richtig, richtig faul wird.
ob ein hund schmerzen hat oder einfach nur faul wird, merkt man eigentlich recht schnell. miince11 hat das schon sehr gut zusammen gefasst.

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