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Einschläfern lassen...sooo schwer und sooo endgültig

19. Mai 2009 um 15:15 Letzte Antwort: 11. Juni 2009 um 23:33

Hallo Ihr Lieben,
ich musste heute früh einen Schritt tun, den ich noch nie in meinem Leben tun musste und hoffentlich auch nie wieder tun muss.
Ich musste unseren 16 Jahre alten Kater einschläfern lassen. Er war seit fast einem Jahr schon blind, hat nichts mehr gefressen, war dadurch klapprig dürr und erbrach sich dauernd. Ausserdem hatte er scheinbar auch Schmerzen wenn wir ihn hochgehoben haben.
Schweren Herzens hab ich ihn dann heute morgen in die Transportbox gesetzt und zur Tierärztin gefahren. Dort angekommen, hatte diese nichts besseres zu tun, als mir ein schlechtes Gewissen einzureden..."mit Infusionen und Aufbaupräperaten könnte er aber noch ein paar Monate leben". Dazu sei gesagt, dass diese Ärztin selbst 12 Katzen hat und wohl strikt GEGEN das Einschläfern ist.
Ich dagegen sehe es als Erlösung für das kranke und leidende Tier.
Aber als sie so auf mich einredete...kamen mir wieder Zweifel. Ich sah unserem Mohr in die Augen und er hatte einen unglaublich traurigen Blick. In diesem Moment wusste ich, ich will ihn nicht weiter leiden sehen.
Nun, wieder zu Hause angekommen, bin ich zwar sehr traurig, aber auch froh, nicht auf die Einwände der Ärztin eingegangen zu sein.
Trotz allem ist das wohl der schwerste Gang überhaupt und eindeutig die Schattenseite der Tierhaltung.

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19. Mai 2009 um 16:47

Hallo Herzchen!
Zunächst mal mein aufrichtiges Beileid. Du kannst zurecht stolz auf dich sein. Ein Tier hat auch ein Recht zu Sterben und leider müssen wir ihnen dabei manchmal helfen. Gott sein Dank hast du mehr Verantwortung, als deine Tierärztin. Ich wünsche dir viel Kraft, die Trauer gut zu überstehen.
LG Luzie
RIP Mohr

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22. Mai 2009 um 21:35
In Antwort auf mairmn_628278

Hallo Herzchen!
Zunächst mal mein aufrichtiges Beileid. Du kannst zurecht stolz auf dich sein. Ein Tier hat auch ein Recht zu Sterben und leider müssen wir ihnen dabei manchmal helfen. Gott sein Dank hast du mehr Verantwortung, als deine Tierärztin. Ich wünsche dir viel Kraft, die Trauer gut zu überstehen.
LG Luzie
RIP Mohr

Hallo Luzie!
Vielen Dank für Deine Antwort auf meinen Beitrag.
Wenn man beschliesst, ein Tier einschläfern zu lassen, hat man sich ja normalerweise schon zu Hause verabschiedet und sich diesen Schritt gut überlegt. Deshalb konnte die Ärztin mich wohl auch nicht mehr umstimmen...obwohl es sehr schwierig war. Ich hätte mir in diesem Moment mehr Einfühlungsvermögen und "Professionalität" von dieser Frau gewünscht.
Nun denn..Mohrchen hat nun Ruhe und hatte ein wunderschönes, langes Leben und wurde zu Lebzeiten geliebt. Was will eine Katzenseele mehr?
Ich bereue es nicht, diesen Schritt getan zu haben und bin in Gedanken bei ihm.
Viele Grüße
Herzchen

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23. Mai 2009 um 1:39
In Antwort auf lenore_12942382

Hallo Luzie!
Vielen Dank für Deine Antwort auf meinen Beitrag.
Wenn man beschliesst, ein Tier einschläfern zu lassen, hat man sich ja normalerweise schon zu Hause verabschiedet und sich diesen Schritt gut überlegt. Deshalb konnte die Ärztin mich wohl auch nicht mehr umstimmen...obwohl es sehr schwierig war. Ich hätte mir in diesem Moment mehr Einfühlungsvermögen und "Professionalität" von dieser Frau gewünscht.
Nun denn..Mohrchen hat nun Ruhe und hatte ein wunderschönes, langes Leben und wurde zu Lebzeiten geliebt. Was will eine Katzenseele mehr?
Ich bereue es nicht, diesen Schritt getan zu haben und bin in Gedanken bei ihm.
Viele Grüße
Herzchen

...
Hallo Herzchen!
Ich kann in etwa nachvollziehen, wie du dich jetzt fühlen magst. Ich selbst hab meinen Hund nach 17 Jahren im März gehen lassen. Ich wollte ihn einschläfern lassen, aber er ist mir in unserer letzten Nacht in meinen Armen verstorben. Ich fühlte mich im Anschluss auch nur erleichtert. Nicht, dass er mir zur Last wurde, aber ich hab mich so für ihn gefreut, dass ich zunächst nicht Trauern konnte. Ich habe ihn schön begraben dürfen und jetzt denk ich jeden Tag an ihn. Es ging sehr schnell, bis jedes Weinen in einem Lächeln endete und ich weiss, dass er es jetzt gut hat.
Du hast wirklich alles richtig gemacht und warst bis zum Ende bei ihm. Da ich selbst schon dabei war, weiss ich auch, wie schwer das ist, aber auch wie glücklich man eines Tages darauf zurück schaut. Ich wünsch dir, dass du schnell realisierst und gut damit klar kommst, dass er jetzt nicht mehr bei dir ist. Vielleicht gibst du ja irgendwann auch wieder nem kleinen tappsigen Wesen die Möglichkeit auf so ein schönes Heim. Ich wünsch dir alles Gute.
LG Luzie

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30. Mai 2009 um 16:50

Hi Liebes......
Das tut mir leid für dich =(.
Ich finde sowas immer ganz traurig.Als ich an einem Tag (früh morgens) beim Tierarzt mit meinen Katzen war, kam der Doc mit nem Hund rein, der sich wohl irgendwie die Wirbelsäule gebrochen hat.Kurz danach kam das Frauchen.Und ich habe dann mitbekommen, das er eingeschläfert werden muss.Als die Frau nach der Verabschiedung rauskam, hat sich fürchterlich geweint, und ich habe sie (wildfremd) im Arm genommen, um ihr etwas Trost zu spenden.Und musste selbst mitweinen.Das ist so schrecklich traurig, das es manchmal einfach sein muss.

Ich hoffe meine Katzen (1Jahr alt) Haben noch ein langes Leben vor sich.....ohne Qual und Schmerzen.

Ich möchte nicht eines Tages so einen Schritt gehen müssen.Sie sind meine Babys , mein ein und alles .

In meinem Profil ist ein Bild von meinen Liebsten.

Kopf hoch, du hast ...auch wenn es schwer fällt das richtige getan.

Alles gute

Bussi

und LG
Hexchenlove

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11. Juni 2009 um 23:33

Hallo Herzchen
Ersteinmal hi
Du hast genau richtig gehandelt so schwer es auch immer ist ein Tier gehen lassen zu müssen...ist es für unsere Lieben 4Beiner doch eine erlösung wenn sie krank sind.....und Tieren kann mann sehr viel leid dadurch ersparen......und glaub mir sie DAnken es dir!
Diese Tierärztin kann ich nicht verstehn???
Ich hatte mal einen KAter "KIMBA" er wurde leider angefahren und brach sich ein bein und das rückrad.....auch die leute die ihn damals fanden brachten ihn tzum Tierarzt nur durch einen Zufall erfuhren wir davon und ich konnte ihn schwer verletzt nach hause hlen für noch 3 tage weil auch dieser arzt meinte es wird ..aber wir merkten eben schnell das es nichts mehr wird das er der kater es auch gar nicht wolte er versuchte sich mit letzten zügen zu verkrichen um zu sterben ..er hats deutlich gefüllt...als ich mit ihm beim Tierarzt sass ..sah er mcih so eindeutig an und nahm mit Blicken Abschied ich konnte sowas das erste mal so deutlich spüren.....ganz schweren Herzens gab ich ihn frei war bis zur letzten sec bei ihm und wuste danach er hat es gut er ist von seinen Qualen befreit,,,,,,,,ich wünsch dir viel Kraft ...lg ANJA

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