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Einjährigen Hund noch umbennen???

14. Mai 2004 um 12:03 Letzte Antwort: 24. Juni 2004 um 13:03

Hallo!

Ich möchte eine ca. einjährige Hündin aus einer Tierschutzorganisation adoptieren. Die Hündin kommt aus einer sogenannten "Tötungsstation" in Spanien, hatte zuvor also sicher keinen Namen. Erst, seit sie in einer Pflegestelle in Deutschland ist. Also seit ca. vier Monaten...

Der Name gefällt mir aber absolut nicht und schließlich muss ich die Hündin ja auch immer rufen...

Oder ist es egoistisch und sie sollte diesen doofen Namen behalten???

Meint ihr nicht, sie würde sich schnell umgewöhnen??!

Lieben Dank!

Gruss aus Bremen (Deutscher Meister, juhu... )

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14. Mai 2004 um 13:32

Hallo Antonella!
Ich habe meine beiden Katzen aus dem Tierheim anders genannt.

Mein erster hieß Dickie - fand ich blöd. Da ich aber auch Bedenken hatte, nannte ich ihn Ticki. Das fand ich irgendwie pfiffiger. Das klappte natürlich gut, er musste sich ja nicht wirklich umgewöhnen. *gg*

Mein jetziger, so wurde mir damals im Tierheim gesagt, hätte keinen Namen, obwohl er zwei Jahre bei einem jungen Paar gelebt hatte (!). Ich bin mir sicher, dass er dort einen Namen hatte; ich habe ihn dann Leon getauft. Es dauerte schon ein paar Tage, aber dann hörte er auf seinen neuen Namen.

Ich denke, es ist kein Problem, Deinen Hund umzubenennen. Rede oft mit ihr, sprich sie ständig mit ihrem Namen an, irgendwann rafft sie es schon, dass Du sie meinst...*lol*

Welchen Namen trägt sie denn jetzt *neugierigschau*?

LG
Isidor

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14. Mai 2004 um 13:39
In Antwort auf isidor

Hallo Antonella!
Ich habe meine beiden Katzen aus dem Tierheim anders genannt.

Mein erster hieß Dickie - fand ich blöd. Da ich aber auch Bedenken hatte, nannte ich ihn Ticki. Das fand ich irgendwie pfiffiger. Das klappte natürlich gut, er musste sich ja nicht wirklich umgewöhnen. *gg*

Mein jetziger, so wurde mir damals im Tierheim gesagt, hätte keinen Namen, obwohl er zwei Jahre bei einem jungen Paar gelebt hatte (!). Ich bin mir sicher, dass er dort einen Namen hatte; ich habe ihn dann Leon getauft. Es dauerte schon ein paar Tage, aber dann hörte er auf seinen neuen Namen.

Ich denke, es ist kein Problem, Deinen Hund umzubenennen. Rede oft mit ihr, sprich sie ständig mit ihrem Namen an, irgendwann rafft sie es schon, dass Du sie meinst...*lol*

Welchen Namen trägt sie denn jetzt *neugierigschau*?

LG
Isidor

Hallo Isiodor!

Jetzt heisst sie "Paiper"...???

Ist echt nicht so der Hit, oder???

Aber wer hält denn zwei Jahre lang einen Kater, ohne ihm einen Namen zu geben???

... obwohl: Die Katzen auf dem Bauernhof von meinem Onkel haben alle denselben Namen: Muschi (!)

Auch ganz toll, nech?!

LG!


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14. Mai 2004 um 13:53

Das geht schon
Spricht sich das so, wie Du es geschrieben hast? Also wirklich Paiper?
Dann wäre ein Name der von der Aussprache eine ähnliche Klangfolge hat am einfachsten.
Ist bei Paiper natürlich etwas schwierig *grübel*

Ansonsten wirklich viel mit ihr reden und immer beide Namen hintereinander rufen. Erst den, auf den sie jetzt (hoffentlich ) hört und danach den neuen. Beim schmusen den neuen Namen benutzen.
Kommt auch drauf an wie "pfiffig" die Kleine ist und auch wie alt sie ist. Jüngere gewöhnen sich schneller dran, bei älteren kann es etwas dauern.

Meine Hunde haben einen "richtigen Namen" und mehrere eher scherzhaft gemeinte (sowas wie Gurkennase *lol*) und die hören inzwischen auf alle Namen, egal mit welchen ich sie rufe.

Braucht ein bißchen Geduld, aber klappen sollte das auf alle Fälle.

Gruß
datt gummibärchen

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14. Mai 2004 um 13:54
In Antwort auf an0N_1189592199z

Hallo Isiodor!

Jetzt heisst sie "Paiper"...???

Ist echt nicht so der Hit, oder???

Aber wer hält denn zwei Jahre lang einen Kater, ohne ihm einen Namen zu geben???

... obwohl: Die Katzen auf dem Bauernhof von meinem Onkel haben alle denselben Namen: Muschi (!)

Auch ganz toll, nech?!

LG!


Also
ich find den Namen ganz okay - spricht man das so wie es geschrieben wird, also wie das amerikanische Piper?
Ist wenigstens nicht nullachtfuffzehn. Aber benenn sie ruhig um, Du musst ja mit ihr leben...

LG
Isidor

PS: Ich würde meine Katze niemals Muschi taufen - das ist so wie Minka, Morle usw. Und dann stell ich mir gerade vor, wie ich im Garten stehe und laut "MUSCHI" brülle - nee das muss echt nicht sein...*gg*

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26. Mai 2004 um 20:34

Umbennennung - kein Problem
Hallo

Ich habe meinen Hund aus Malaga 2jährig bekommen, auch aus einer Tötungsstation. Er hiess Woolfie, weil er wie ein Wolf aussieht. Und ich fand den Namen auch bescheuert, also habe ich ich von Anfang an mit Dorian Gray angesprochen und nach wenigen Tagen schon hat er es kapiert. am besten immer und immer wieder wiederholen, auch wenn du die hündin zum essen rufst usw, dann ist es kein problem.

schön, dass du einer armen seele ein neues zu hause gibst. ich wünsche dir viel geduld und vergnügen mit der neuen mitbewohnerin. ich würde meinen wildfang nie wieder hergeben

gruss

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24. Juni 2004 um 13:03

Hallo Antonella,
Ich würde die Hündin umbenennen, wenn Du mit dem Namen einfach nicht klarkommst.
Wir haben das bei unseren Katzen auch gemacht, die wir im Alter von ca. einem Jahr bekommen hatten.
Sie hatten "katzenunwürdige" Namen, die ich als Kosename verwenden würde, aber niemals in den Impfpass eingetragen hätte. So wurde aus "Süsse" unser schwarzer Teufel "Sara" und aus "Baby" unser etwas zickige "Lili". Und sie haben sich wunderbar daran gewöhnt und hören sogar zeitweise auf ihre Namen .
Ich sehe da keine weiteren Probleme.

Gruß

Igelbaby

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