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DRINGEND Flugpaten für Hunde und Katen gesucht!!!

30. Mai 2006 um 18:11 Letzte Antwort: 24. Juni 2006 um 9:36

Um Tieren in den Urlaubsländern Spanien, Griechenland, Türkei usw. zu helfen, werden dringend Flugpaten gesucht!

Jeder, der dort hinfliegt kann - ohne Kosten und großen Aufwand - diesen Tieren helfen, indem er ein Tier auf seinem Ticket mitreisen läßt.

Bitte schaut auf die Seite www.flugpaten.de!!! Hier findet Ihr auch Links zu anderen interessanten (und oftmals sehr traurigen) Seiten. Bitte macht Euch mal die Mühe, dort ein bischen zu stöbern. Es ist entsetzlich, was Menschen Tieren antun.

LG
mag884

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31. Mai 2006 um 11:00

Das
ist deine meinung... aber ich finde darum gehts hier doch nicht... die, die es möchten, sollen es unterstützen, die anderen halt nicht.

ja, auch in der schweiz haben wir viele katzen zu vermitteln... aber sorry, wenn man es mal krass auf die menschen umwälzen will, ich unterstütze auch nicht nur die leute in unserem land mit spenden, sondern auch in der dritten welt, denn nur weil sie nicht bei uns leben interessiert es mich nicht nicht. und deswegen finde ich es schön, dass es menschen gibt, die auch versuchen, die hunde und katzen aus dem ausland zu vermitteln, die zustände sind teils desolat, und damit, einfach alle einzuschläfen ist noch nix getan! leider ist nur wenig geld für kastrationsaktionen vorhanden, aber mit unterstützung werden auch die tierschutzorganisationen im ausland vorankommen... naja wie auch immer darum gings ja nicht, hab ich mich doch noch hinreissen lassen...

gruss hc

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31. Mai 2006 um 11:58

Für mich haben Tiere keine Nationalität
Halla Mara,
Du hast Recht. Auch hier sind die Tierheime voll. Den Hunden geht es allerdings "gut" dort. Sie haben genung zu fressen, ärztliche Versorgung und müssen vor allen Dingen nicht um ihr Leben bangen und werden auch nicht gequält. Sehr oft handelt es sich auch um sog. "Kampfhunde".

Schaut man sich jedoch z.B. die spanischen Hunde an, sieht man, dass alles vorhanden ist: alte und junge Hunde, Welpen, Mischlinge oder Reinrassige. Meist haben sie eine schreckliche Vorgeschichte; und trotz allem sind diese Tiere in der Lage und gewillt, dem Menschen ihre Liebe zu geben.

Es stimmt auch nicht, dass sie sich nicht oder nur schwer in eine Familie einfügen und automatisch über kurz oder lang wieder im Tierheim landen. Da die Hunde auf der Straße oder in den Heimen in Rudeln leben, haben sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Stöbert man auf den dementsprechenden Seiten (ganz viele zu finden unter www.flugpaten.de und dann die Links anklicken) findet man Aussagen von Hundebesitzern, dass diese Tiere einfach nur dankbar und lieb sind und sie immer wieder einen solchen Hund zu sich nehmen würden.

Ich selber habe mittlerweile auch viele Halter und deren spanische Hunde kennengelernt und kann das nur bestätigen.

In den o.g. Ländern hat das Wort Tierschutz leider keinerlei Bedeutung. Bei meinen Recherchen habe ich allerdings festgestellt, dass zumindest in Spanien bei den meist jungen Leuten ein Wandel stattfindet. Das läßt hoffen.

Ich bitte Euch, einmal die dementsprechenden Seiten anzuschauen. Ich glaube, dass viele eine andere Einstellung bekommen werden.

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31. Mai 2006 um 13:23

Tierschutz soll nicht an der Landesgrenze enden!
Da ich selbst im Tierschutz tätig bin, weiß ich auch, dass viele staatlich geförderte Tierheime ihre Tiere nicht herausgeben, wenn das Tierheim nicht überfüllt ist. Deshalb nehmen bereits die Tierheime auch die Tiere vom Ausland auf. Hintergrund dabei ist die staatliche Förderung der städtischen Tierheime. Wenige Hunde im Tierheim, weniger Fördergelder.
Ich weiß von vielen Fällen, die keinen Hund dort erhalten haben, obwohl alle Formalitäten, etc. stimmten. Diese Leute haben dann ihre Hunde oder Katzen von einer privaten Organisation bekommen, die nicht staatlich finanziert werden, sondern durch Spendengelder und die Tiere vom Ausland holten.

So gesehen müssen also die städtischen Tierheime überfüllt sein, um überhaupt ein Tier ein Zuhause geben zu können.
Viele wissen das natürlich nicht und sind der Meinung, erst mal unsere Deutschen Tiere vermitteln.
Außerdem sind Tiere im Ausland meist unter katastrophalen Umständen im Tierheim untergebracht, dagegen sind Deutschen Heime First Class.

Jeder, der sich als Flugpate anbietet, hat somit schon einen großen Teil in Sachen Tierschutz geleistet und das mit wenig Aufwand.

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3. Juni 2006 um 20:13

...
Es stimmt vollkommen, dass das Bewußtsein in den dementsprechenden Ländern gehändert werden muß. In Spanien (bei den anderen Ländern weiß ich es nicht) findet mittlerweile schon ein Umdenken - besonders bei den jungen Leuten - statt. Tierschutzorganisationen informieren über die Zustände, in den Schulen findet Aufklärung statt, Medien nehmen sich hier und da dieses Themas an. So muß es sein; nur so ändert sich auf Dauer etwas.

Was spricht aber dagegen, bis dahin den Tieren zu helfen? Klicke bitte mal die Seiten deutscher Tierheime an. Dort findest du eine Überzahl von sog.

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3. Juni 2006 um 20:22
In Antwort auf merve_11948533

...
Es stimmt vollkommen, dass das Bewußtsein in den dementsprechenden Ländern gehändert werden muß. In Spanien (bei den anderen Ländern weiß ich es nicht) findet mittlerweile schon ein Umdenken - besonders bei den jungen Leuten - statt. Tierschutzorganisationen informieren über die Zustände, in den Schulen findet Aufklärung statt, Medien nehmen sich hier und da dieses Themas an. So muß es sein; nur so ändert sich auf Dauer etwas.

Was spricht aber dagegen, bis dahin den Tieren zu helfen? Klicke bitte mal die Seiten deutscher Tierheime an. Dort findest du eine Überzahl von sog.

Sorry, mir ist Text abhanden gekommen.
hier geht es weiter:
Kampfhunden, die schwer bis gar nicht zu vermitteln sind, weil sie in den falschen Händen groß geworden sind. Dass sie und ihre Artgenossen ein schönes Zuhause finden, wünsche ich ihnen von ganzem Herzen.

Vielmehr müßte doch die ganze Züchterei überdacht werden. Es werden Hunde ohne Ende produziert (oft total überzüchtet und krank von Geburt an). Muß das sein? Es sind genug Tiere vorhanden, auch wenn sie nicht unbedingt bestimmten Schönheitsidealen entsprechen.

Die Hunde in Spanien (nur hier kann ich es mit Gewißheit sagen) werden garantiert nicht aus Regionen gerettet, in denen es ihnen gut geht. Sie werden vielmehr gerettet vor schwerster Quälerei und Misshandlung (wie gesagt, einfach mal die Links anklicken. Da bekommt man das Kotzen).

Übrigend fühle ich genauso viel oder wenig wie Robin Hood, wie es die Menschen tun, die sich für andere Hilfsbedürftige einsetzen. Es gibt unsagbar viel Elend auf dieser Welt; wichtig ist doch nur, dass man sich für überhaupt etwas engangiert.

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4. Juni 2006 um 13:07
In Antwort auf merve_11948533

Sorry, mir ist Text abhanden gekommen.
hier geht es weiter:
Kampfhunden, die schwer bis gar nicht zu vermitteln sind, weil sie in den falschen Händen groß geworden sind. Dass sie und ihre Artgenossen ein schönes Zuhause finden, wünsche ich ihnen von ganzem Herzen.

Vielmehr müßte doch die ganze Züchterei überdacht werden. Es werden Hunde ohne Ende produziert (oft total überzüchtet und krank von Geburt an). Muß das sein? Es sind genug Tiere vorhanden, auch wenn sie nicht unbedingt bestimmten Schönheitsidealen entsprechen.

Die Hunde in Spanien (nur hier kann ich es mit Gewißheit sagen) werden garantiert nicht aus Regionen gerettet, in denen es ihnen gut geht. Sie werden vielmehr gerettet vor schwerster Quälerei und Misshandlung (wie gesagt, einfach mal die Links anklicken. Da bekommt man das Kotzen).

Übrigend fühle ich genauso viel oder wenig wie Robin Hood, wie es die Menschen tun, die sich für andere Hilfsbedürftige einsetzen. Es gibt unsagbar viel Elend auf dieser Welt; wichtig ist doch nur, dass man sich für überhaupt etwas engangiert.

Oh - aber bitte nicht alle Züchter
...ich denke da vielmehr an Menschen, die sich eine Katze anschaffen und dann mit Sprüchen kommen: Oh, die soll aber einmal Junge bekommen. Sie muß doch die Mutterschaft auch mal durchmachen. Oder Leute, die ihre Kater nicht kastrieren lassen, weils dem Herrn des Hauses dann ihm Gehänge zwackt.
Tierschutz fängt bei mir zuhause an, alle meine Katzen sind kastriert. Ich habe oft Pflegekatzen aus den Urlaubsländern, die ich hier aufpäpple und zur Vermittlung gebe. Aber auch genügend aus Deutschland - jetzt gerade 4 Katzenkinder.
Sicherlich quellen die Tierheime in Deutschland auch über, allerdings haben in Deutschland die Tiere noch eine Lobby - im Gegensatz zu anderen Ländern, wo Tiere wirklich nicht gelten. Man macht die Situation sicherlich nicht besser, indem man die Tiere ausfliegt - allerdings wirst Du das auch nicht verhindern können, ich persönlich würde ein Tier auch nicht dort sitzen lassen, wenn ich wüsste, dass es in ein paar Tagen in der Gaskammer endet - ich denke, das würde keiner von uns. LG Jule

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8. Juni 2006 um 20:20

Warum man Tiere aus dem Ausland holen soll?
vielleicht ganz einfach darum, weil Tierschutz keine Grenzen kennen sollte?

Ich habe drei einheimische Katzen, davon eine vorm Ersäufen gerettet, und eine Siammix aus Spanien (gebe ich zu, reinrassige Siam sind mir zu teuer, außerdem gebe ich kein Geld für Rassekatzen aus, weils genug herrenlose Tiere gibt). Eine *blauäugige* Katze war schon immer mein Traum, und den habe ich mir erfüllt. Aber eben ausm Tierschutz. Und ich habe es nicht bereut, sie fühlt sich hier pudelwohl, hat sich problemlos in meinen vorhandenen Bestand integriert.

vg
Silvia

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24. Juni 2006 um 9:36

Also, ich nehme...
...gelegentlich Hunde aus Griechenland mit. Jedoch nur nach einer tierärzlichen Untersuchung und nur Tiere, die auch eine realistische Vermittlungschance haben. Ich bin absolut dagegen, dass jedes x-beliebige Tier,meist aus Unverständnis, "gerettet" wird. Es gibt auch bei uns noch viele Hunde in nicht artgerechter Haltung. Lieber lebt das Tier 2 Jahre glücklich in Freiheit, als dass es bei uns 12 Jahre in einem Zwinger inhaftiert ist.
In der Regel suche ich schon nach einem guten Platz, bevor ich nach GR fahre und das funktioniert ganz gut.
Ausserdem bringt es nichts, die Tiere von dort weg zu nehmen. Das ist ein Fass ohne Boden. Ich habe begonnen, den Kindern, im Urlaub in GR, den Umgang mit Hunden zu lernen und die Angst vor ihnen zu nehmen. Die älteren Herrschaften kann man nur schwer ändern.
Trotzdem ist oft schwer das Leid der Tier mit anzusehen.

Adriana

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