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Draußen ist ihr alles wichtiger als ich!!!

5. März 2012 um 22:08 Letzte Antwort: 6. März 2012 um 19:00

mein hund (halbes jahr) hört in der wohnung schon recht gut (2 von 3 mal hört sie). wenn wir draußen sind auch, aber wehe es kommen menschen oder hunde vorbei dann existier ich für sie gar nicht mehr.
sie will zu den anderen hunden oder versucht die menschen anzuspringen und will spielen. bei kleinen kindern ist es am schlimmsten. was kann ich dagegen machen?
sie soll immer auf mich hören.

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6. März 2012 um 10:15

Pfui
Das kenn ich gut. Ist in dem Alter wohl bei vielen Hunden so. Ich habe meinem Hund ein Wort beigebracht für alle Sachen die böse sind. Bei mir ist es das Wort Pfui. Kann man natürlich auch ein anderes Wort nehmen. Jedes mal wenn sie etwas macht, was ich nicht möchte, sage ich böse Pfui und ein paar mal musste ich dabei auch einen Klaps geben, oder man kann z.B. auch mit einem Gegenstand werfen, nicht so dass es weh tut, sondern nur damit der Hund sich erschreckt. So hat sich der Hund sehr schnell gemerkt, dass Pfui bedeutet, dass es Ärger gibt. Also wenn der Hund zu den Leuten/Hunden rennt, das vorher trainierte Wort anwenden und dann müsste es klappen. Und man sollte nicht davor zurück schrecken, den Hund vor den anderen Leuten zu strafen. Sonst merkt er sich, dass es Ausnahmen gibt. Ich hoffe, das hilft dir!

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6. März 2012 um 10:22

Hallo Kiragizmo
Zum einen solltest Du mit Deinem Hund konsequent weiterüben.
Hunde lernen auch situationsbezogen. D. h. wenn ihr eure Gehorsamsübungen normalerweise im Flur ohne Ablenkung macht, ist es für Deinen Hund nicht selbstverständlich, dass das gleiche auch draussen und/oder bei Ablenkung gilt.

Also, Kommandos erstmal daheim ohne Ablenkung üben. Wenn es sitzt, kannst Du eine Ablenkung hinzufügen.
Du könntest z. B. üben, dass Dein Hund im Platz bleibt, obwohl Du gerade mit einem Spielzeug wedelst, einen Brocken Futter fallen lässt, um ihn rumläufst, über ihn drüber steigst oder Dich von ihm entfernst.
Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Hund drinnen versteht, was er tun soll. Verlegst Du die Übung nach draussen. Erst wieder ohne Reizeinfluss trainieren, dann langsam die Ablenkungen steigern.

Zudem kann es sein, dass andere Menschen und Hunde für Deinen Wuff wirklich interessanter sind, als Du.
Deinen eigenen Marktwert erhöhen, kannst Du aber bei einem so jungen Hund recht schnell und einfach, indem Du eure Ausflüge spannender gestaltest.
Du kannst Dich z. B. verstecken, wenn Dein Hund nicht auf Dich achtet, kannst mit ihm Suchspiele veranstalten, mit ihm um die Wette Rennen, Löcher buddeln, gemeinsam an einer interessanten Stelle schnüffeln (;D), mit ihm über Baumstämme balancieren - was auch immer.
Wichtig ist, dass die beste Action immer da stattfindet wo Du bist.

Wenn Du die Aufmerksamkeit Deines Hundes erstmal hast, ist es auch wesentlich leichter (vorher gut geübte) Kommandos durchzusetzen.

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6. März 2012 um 18:04

Danke
also erstmal danke. wie gesagt wenn wir allein sind hört sie super (ausnahmen bestätigen die regel). ds mit den interessanter mach werd ich mal versuchen. bleib und nein kann sie auch schon super. nur man kann ihr nix mit leckerlies bei bringen, sobald sie merkt/riecht das du was dabei hast flippt sie total aus (ist sehr verfressen, selbst für ein hund)

das mit dem bestrafen und/oder klaps ist nett gemeint aber nicht meine erziehungsmethoden. bin der meinung das man auch anders agieren kann. naja noch klappt es nicht

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6. März 2012 um 18:09
In Antwort auf beat_12672498

Pfui
Das kenn ich gut. Ist in dem Alter wohl bei vielen Hunden so. Ich habe meinem Hund ein Wort beigebracht für alle Sachen die böse sind. Bei mir ist es das Wort Pfui. Kann man natürlich auch ein anderes Wort nehmen. Jedes mal wenn sie etwas macht, was ich nicht möchte, sage ich böse Pfui und ein paar mal musste ich dabei auch einen Klaps geben, oder man kann z.B. auch mit einem Gegenstand werfen, nicht so dass es weh tut, sondern nur damit der Hund sich erschreckt. So hat sich der Hund sehr schnell gemerkt, dass Pfui bedeutet, dass es Ärger gibt. Also wenn der Hund zu den Leuten/Hunden rennt, das vorher trainierte Wort anwenden und dann müsste es klappen. Und man sollte nicht davor zurück schrecken, den Hund vor den anderen Leuten zu strafen. Sonst merkt er sich, dass es Ausnahmen gibt. Ich hoffe, das hilft dir!

Ach so
ich hab mehrere kommandos. nein bei sachen die sie nicht darf (kennt sie macht sie ausser es sind kinder in der nähe) oder aus wenn sie schon was im mund hat (das macht sie immer echt toll selbst wenn sie draußen ein knochen gefunden hat) und schluß (dann bin ich echt sauer das weiß sie auch) das funzt auch manchmal draußen.

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6. März 2012 um 18:16
In Antwort auf avril_12057792

Danke
also erstmal danke. wie gesagt wenn wir allein sind hört sie super (ausnahmen bestätigen die regel). ds mit den interessanter mach werd ich mal versuchen. bleib und nein kann sie auch schon super. nur man kann ihr nix mit leckerlies bei bringen, sobald sie merkt/riecht das du was dabei hast flippt sie total aus (ist sehr verfressen, selbst für ein hund)

das mit dem bestrafen und/oder klaps ist nett gemeint aber nicht meine erziehungsmethoden. bin der meinung das man auch anders agieren kann. naja noch klappt es nicht

Ollagrande hat Recht!
Also was Ollagrande sagt ist meiner Meinung nach vollkommen richtig. Und sei Dir versichert: Es ist normal, dass Dein Hund nicht alles sofort kann und sich schnell ablenken lässt. Sowas muss man üben. Man kann auch üben, dass der Hund sich von anderen Sachen nicht ablenken lässt und Deine Komandos befolgt. Übungen sind z.B. im Sitz oder Platz zu bleiben obwohl Du dich entfernst. Der Hund darf dann erst auf Abruf zu Dir kommen. Im Extremfall muss der Hund sowas sogar können, wenn Radfahrer an ihm vorbeigehen, schreiende Kinder und alte Leute mit klappernden Gehilfen. Aber sowas ist schon für fortgeschrittene und wird z.B. bei der Begleithundeprüfung oder beim Wesenstest gemacht. Aber dafür musst Du mindestens ein Jahr Übung einplanen.

Und bedenke: Dein Hund ist noch irgendwo zwischen Kleinkind und Jugendlicher. Er muss noch alles entdecken und findet alles aufregend... also verlange nicht zuviel auf einmal, Übung macht den Meister!!!

Aber draußen wird er wohl immer neue Sachen interessanter finden als Dich ;o) Heißt aber nicht, dass Du nicht sein liebstes Frauchen bist!

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6. März 2012 um 19:00
In Antwort auf alis_12537800

Ollagrande hat Recht!
Also was Ollagrande sagt ist meiner Meinung nach vollkommen richtig. Und sei Dir versichert: Es ist normal, dass Dein Hund nicht alles sofort kann und sich schnell ablenken lässt. Sowas muss man üben. Man kann auch üben, dass der Hund sich von anderen Sachen nicht ablenken lässt und Deine Komandos befolgt. Übungen sind z.B. im Sitz oder Platz zu bleiben obwohl Du dich entfernst. Der Hund darf dann erst auf Abruf zu Dir kommen. Im Extremfall muss der Hund sowas sogar können, wenn Radfahrer an ihm vorbeigehen, schreiende Kinder und alte Leute mit klappernden Gehilfen. Aber sowas ist schon für fortgeschrittene und wird z.B. bei der Begleithundeprüfung oder beim Wesenstest gemacht. Aber dafür musst Du mindestens ein Jahr Übung einplanen.

Und bedenke: Dein Hund ist noch irgendwo zwischen Kleinkind und Jugendlicher. Er muss noch alles entdecken und findet alles aufregend... also verlange nicht zuviel auf einmal, Übung macht den Meister!!!

Aber draußen wird er wohl immer neue Sachen interessanter finden als Dich ;o) Heißt aber nicht, dass Du nicht sein liebstes Frauchen bist!

Na
das beruhigt mich doch. das denk ich mir auch das sie in dem alter nochmal nicht hören darf aber ich find es schade, da ich sie so nicht ableinen kann halt nur mit schleppleine

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