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Dogge oder Rhodesian Ridgeback ?

3. Mai 2004 um 19:18

Hallo,

ich möchte mir bald einen Hund zulegen und ich bin noch unschlüssig ob ich mir eine Dogge oder einen Rhodesian Ridgeback zulegen soll.
Mein Freund steht eher auf Doggen - ich habe den Ridgeback schon ins Herz geschlossen.

Könnt Ihr mir vielleicht die Vor- und Nachteile der Hunderassen aufzeigen?

Hat vielleicht jemand in der Nähe von München Harlaching eine Dogge oder einen Ridgeback die ich mal kennenlernen darf und mal mit Gassiführen; einfach um die Hunde noch ein bißchen besser kennenzulernen.

Vielleicht könnt Ihr mir auch einen Züchter empfehlen und sagen wieviel so ein Hund ungefähr kostet, weil ich bis jetzt noch nirgendwo einen Preis ausfindig machen konnte.

Vielen Dank und viele Grüße Tanja

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5. Mai 2004 um 13:01

Warum vom züchter?
warum gebt ihr nicht nem lieben hund aus dem tierheim eine chance, warum bei all dem hunde-elend zum züchter rennen?

kenne euch ja nicht, aber eine dogge ist kein anfängerhund, kannst du sie überhaupt halten, wenn sie sich z.B. erschreckt und losrennt? oder es ne beisserei mit nem anderen hund gibt?

auch ein ridgeback will ausgelastet sein, meist leben sie länger als die dogge und es gibt keine hd-probleme, was heutzutage ein grosser vorteil ist.

vielleicht klärt ihr auch erst mal eure situation ab, lernt erst mal einiges über hundeerziehung und überstürzt nicht direkt den hundekauf? schliesslich soll der hund ja auch zu euch passen, vor allem für die nächsten 10 bis 15 jahre.

viel glück

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6. Mai 2004 um 20:04
In Antwort auf dalbello

Warum vom züchter?
warum gebt ihr nicht nem lieben hund aus dem tierheim eine chance, warum bei all dem hunde-elend zum züchter rennen?

kenne euch ja nicht, aber eine dogge ist kein anfängerhund, kannst du sie überhaupt halten, wenn sie sich z.B. erschreckt und losrennt? oder es ne beisserei mit nem anderen hund gibt?

auch ein ridgeback will ausgelastet sein, meist leben sie länger als die dogge und es gibt keine hd-probleme, was heutzutage ein grosser vorteil ist.

vielleicht klärt ihr auch erst mal eure situation ab, lernt erst mal einiges über hundeerziehung und überstürzt nicht direkt den hundekauf? schliesslich soll der hund ja auch zu euch passen, vor allem für die nächsten 10 bis 15 jahre.

viel glück

Ich weiß,
dass es viel Hunde-Elend gibt und würde mir bei einem kleinen oder mittelgroßen Hund auch sofort einen aus dem Tierheim holen.
Ich würde sogar einen aus dem Ausland(Italien,Griechenland,Spanien..)nehmen um ihm ein schönes Leben zu schenken.

Aber bei einem großen ausgewachsenen Hund der stärker ist als ich, möchte ich mir das doch lieber 3 mal überlegen. Wenn der Arme schon so viel mitgemacht hat und Du die Vorgeschichte nicht kennst (was Du nie tust, da die Tierheimbesitzer auch nur erahnen können wieviel Leid oder auch nicht das Tier erlebt hat) ist es ziemlich heikel so einen HUnd zu halten.
Mach eine falsche Bewegung, die er aus seinem "alten" Leben als Bedrohung erkennt und er geht auf Dich los.
Bei einem kleinen Wutzel kannst Du das Ganze noch kontrollieren, aber wenn Dir der Hund stärkemäßig weit überlegen ist, habe ich da so meine Bedenken.
Zeig mir `ne kleine Dogge oder einen Ridgebackwelpen im Tierheim und ich nehm ihn sofort mit. Leider ist das aber seeehr selten der Fall.

Ich hatte schon mal einen mittelgroßen Hund - einen Labrador-/Dalmatinermischling (aus dem Tierheim übrigens!) und bin deshalb bestimmt kein Anfänger in der Hundehaltung.

Wenn Du Deinen Hund gut erziehst und ein paar Tricks kennst, brauchst Du kein gewaltsames reißen oder ziehen mit der Leine um ihn vor irgendetwas zurückzuhalten.
Sonst kämen ja nur Bodybuilder oder Riesen für eine Doggenhaltung in Frage oder?

Bevor ich mir den Hund zulege, kaufe ich mir schon noch ein Fachbuch. Aber ich möchte mir nicht alles zweimal kaufen um mich genau über beide Hunderassen informieren zu können.
Außerdem stehen da keine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke drin, die mir persönlich schon wichtig sind.

Wir überstürzen ganz sicher nichts! Da ich schon seit 4 Jahren alles am abwägen und überlegen bin, brauchst Du Dir deswegen garantiert keine Sorgen zu machen.
Also wenn wir etwas überstürzt hätten, hätte ich schon lange einen, da ich mit Sicherheit objektiv betrachtet sehr viel eher in Frage komme als so manch andere Hundebesitzer.

Vielen Dank aber für die Tipps.

Bitte sag mir noch was "HD-Probleme" sind.
Ist das der Hüftschaden, den die Schäferhunde auch bekommen??

Viele Grüße Tanja

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7. Mai 2004 um 13:23
In Antwort auf colonia82

Ich weiß,
dass es viel Hunde-Elend gibt und würde mir bei einem kleinen oder mittelgroßen Hund auch sofort einen aus dem Tierheim holen.
Ich würde sogar einen aus dem Ausland(Italien,Griechenland,Spanien..)nehmen um ihm ein schönes Leben zu schenken.

Aber bei einem großen ausgewachsenen Hund der stärker ist als ich, möchte ich mir das doch lieber 3 mal überlegen. Wenn der Arme schon so viel mitgemacht hat und Du die Vorgeschichte nicht kennst (was Du nie tust, da die Tierheimbesitzer auch nur erahnen können wieviel Leid oder auch nicht das Tier erlebt hat) ist es ziemlich heikel so einen HUnd zu halten.
Mach eine falsche Bewegung, die er aus seinem "alten" Leben als Bedrohung erkennt und er geht auf Dich los.
Bei einem kleinen Wutzel kannst Du das Ganze noch kontrollieren, aber wenn Dir der Hund stärkemäßig weit überlegen ist, habe ich da so meine Bedenken.
Zeig mir `ne kleine Dogge oder einen Ridgebackwelpen im Tierheim und ich nehm ihn sofort mit. Leider ist das aber seeehr selten der Fall.

Ich hatte schon mal einen mittelgroßen Hund - einen Labrador-/Dalmatinermischling (aus dem Tierheim übrigens!) und bin deshalb bestimmt kein Anfänger in der Hundehaltung.

Wenn Du Deinen Hund gut erziehst und ein paar Tricks kennst, brauchst Du kein gewaltsames reißen oder ziehen mit der Leine um ihn vor irgendetwas zurückzuhalten.
Sonst kämen ja nur Bodybuilder oder Riesen für eine Doggenhaltung in Frage oder?

Bevor ich mir den Hund zulege, kaufe ich mir schon noch ein Fachbuch. Aber ich möchte mir nicht alles zweimal kaufen um mich genau über beide Hunderassen informieren zu können.
Außerdem stehen da keine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke drin, die mir persönlich schon wichtig sind.

Wir überstürzen ganz sicher nichts! Da ich schon seit 4 Jahren alles am abwägen und überlegen bin, brauchst Du Dir deswegen garantiert keine Sorgen zu machen.
Also wenn wir etwas überstürzt hätten, hätte ich schon lange einen, da ich mit Sicherheit objektiv betrachtet sehr viel eher in Frage komme als so manch andere Hundebesitzer.

Vielen Dank aber für die Tipps.

Bitte sag mir noch was "HD-Probleme" sind.
Ist das der Hüftschaden, den die Schäferhunde auch bekommen??

Viele Grüße Tanja

*gg*
liebe tanja,

ich muss ja schon gestehen, dass ich ein wenig provoziert habe, nicht böse sein.
nur habe ich das gefühl, dass die meisten hundebesitzer keine ahnung von erziehung haben, so dass ich öfter schon die nächste zeitbombe ticken sehe - sie meinen es zwar lieb und gut mit dem hund, haben ihn aber überhaupt nicht unter kontrolle, sehen noch nicht mal die ersten anzeichen, dass ihr hund langsam eine gefahr wird für sich und andere... das mal so, damit du mich verstehen kannst.

ich liebe auch grosse rassen, muss mir aber ehrlich eingestehen, dass ich für diese verantwortung zu wenig zeit hätte.
immerhin ist es keine kleinigkeit, wenn ein hund dieser rasse beisst.
sicher kennst du auch genug hunde, die durch schlechte erfahrungen mit anderen hunden sich inzwischen nur noch agressiv auf andere stürzen, die meisten hundehalter machen sich nicht mal die mühe, ihre hunde umzuerziehen. dies dauert zwar, ist aber möglich.

was ich meine: auch wenn ihr euch wirklich mühe gebt, euren hund konsequent zu erziehen, ihr habt eine sehr kräftige rasse, die sich ihrer stärke auch bewusst ist.
trotzdem kann sich der hund z.B. durch einen lauten knall erschrecken oder er wird von einem anderen hund provoziert oder gar gebissen, in dieser situation müsst ihr den hund halten können. kenne selbst einen doggenbesitzer, der seinen hund extrem gut unter kontrolle hat, trotz allem gab es auch situationen, wo der hund ihn aus versehen umgeworfen, er gefallen und sich die rippen gebrochen hat. sowas kann schnell passieren.
oder dein hund hat angst vor dem tierarzt, du musst ihn gegen seinen willen reinziehen...
es wird immer mal extremfälle geben, indem du ihn halten können musst!

mit einer dogge fällst du auch immer auf, wenn dein hund nicht super hört, wird man euch nie gerne sehen, eine dogge kannst du nicht mal eben mit in den biergarten nehmen, viele leute werden angst haben, kleine hunde sich bedroht fühlen und vielleicht aus angst beissen.
wie sieht es bei euch automässig aus, habt ihr platz?

übrigens, hier ein netter link für doggenliebhaber:
http://www.slapped.de/funx/dogge.php

weisst du, ich hatte auch lange zeit einen sehr grossen mischling, ich will dir nichts ausreden, aber ein wenig einstimmen, auf was du dich einlässt

finde es auch sehr gut, dass ihr euch lange informiert. lernt doch am besten mal doggenhalter kennen, sprecht mit züchtern, google ein wenig, es gibt viele seiten dazu.

so gerne ich doggen mag, ich würde eher zum rigdeback tendieren, er ist noch gesünder insgesamt und von der größe besser zu handhaben. man sagt generell, dass doggen bei der extremen größe als welpen schwierig zu füttern sind, man muss genau aufpassen, dass sie nicht zu schnell wachsen, sie sind im unterhalt auch teurer und haben oft probleme mit dem bewegungsapparat, ähnlich wie z.b. schäferhunde und boxer, auch werden sie nicht so alt, brauchen einen garten und sollten auch keine treppen gross steigen.
ach ja, und doggen sabbern sehr, du brauchst immer ein putztuch, sonst fliegt es halt

wenn ihr euch dann entschliesst, würde ich euch von anfang an empfehlen, viel kontakt zu anderen hunden suchen und euren hund von klein auf liebevoll aber konsequent zu erziehen. je mehr euer hund hört, um so mehr freiheiten habt ihr für ihn und euch, ihr könnt ihn sorglos mitnehmen, weil ihr ihn immer abrufen könnt, auch in extremsituationen.
aber bitte sucht euch keine hundeschule, die mit schreien und würgehalsbändern arbeiten, meine hunde haben am besten gearbeitet aus spass heraus, da ist man überrascht, wie schnell das geht.

viel glück

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7. Mai 2004 um 23:11
In Antwort auf dalbello

*gg*
liebe tanja,

ich muss ja schon gestehen, dass ich ein wenig provoziert habe, nicht böse sein.
nur habe ich das gefühl, dass die meisten hundebesitzer keine ahnung von erziehung haben, so dass ich öfter schon die nächste zeitbombe ticken sehe - sie meinen es zwar lieb und gut mit dem hund, haben ihn aber überhaupt nicht unter kontrolle, sehen noch nicht mal die ersten anzeichen, dass ihr hund langsam eine gefahr wird für sich und andere... das mal so, damit du mich verstehen kannst.

ich liebe auch grosse rassen, muss mir aber ehrlich eingestehen, dass ich für diese verantwortung zu wenig zeit hätte.
immerhin ist es keine kleinigkeit, wenn ein hund dieser rasse beisst.
sicher kennst du auch genug hunde, die durch schlechte erfahrungen mit anderen hunden sich inzwischen nur noch agressiv auf andere stürzen, die meisten hundehalter machen sich nicht mal die mühe, ihre hunde umzuerziehen. dies dauert zwar, ist aber möglich.

was ich meine: auch wenn ihr euch wirklich mühe gebt, euren hund konsequent zu erziehen, ihr habt eine sehr kräftige rasse, die sich ihrer stärke auch bewusst ist.
trotzdem kann sich der hund z.B. durch einen lauten knall erschrecken oder er wird von einem anderen hund provoziert oder gar gebissen, in dieser situation müsst ihr den hund halten können. kenne selbst einen doggenbesitzer, der seinen hund extrem gut unter kontrolle hat, trotz allem gab es auch situationen, wo der hund ihn aus versehen umgeworfen, er gefallen und sich die rippen gebrochen hat. sowas kann schnell passieren.
oder dein hund hat angst vor dem tierarzt, du musst ihn gegen seinen willen reinziehen...
es wird immer mal extremfälle geben, indem du ihn halten können musst!

mit einer dogge fällst du auch immer auf, wenn dein hund nicht super hört, wird man euch nie gerne sehen, eine dogge kannst du nicht mal eben mit in den biergarten nehmen, viele leute werden angst haben, kleine hunde sich bedroht fühlen und vielleicht aus angst beissen.
wie sieht es bei euch automässig aus, habt ihr platz?

übrigens, hier ein netter link für doggenliebhaber:
http://www.slapped.de/funx/dogge.php

weisst du, ich hatte auch lange zeit einen sehr grossen mischling, ich will dir nichts ausreden, aber ein wenig einstimmen, auf was du dich einlässt

finde es auch sehr gut, dass ihr euch lange informiert. lernt doch am besten mal doggenhalter kennen, sprecht mit züchtern, google ein wenig, es gibt viele seiten dazu.

so gerne ich doggen mag, ich würde eher zum rigdeback tendieren, er ist noch gesünder insgesamt und von der größe besser zu handhaben. man sagt generell, dass doggen bei der extremen größe als welpen schwierig zu füttern sind, man muss genau aufpassen, dass sie nicht zu schnell wachsen, sie sind im unterhalt auch teurer und haben oft probleme mit dem bewegungsapparat, ähnlich wie z.b. schäferhunde und boxer, auch werden sie nicht so alt, brauchen einen garten und sollten auch keine treppen gross steigen.
ach ja, und doggen sabbern sehr, du brauchst immer ein putztuch, sonst fliegt es halt

wenn ihr euch dann entschliesst, würde ich euch von anfang an empfehlen, viel kontakt zu anderen hunden suchen und euren hund von klein auf liebevoll aber konsequent zu erziehen. je mehr euer hund hört, um so mehr freiheiten habt ihr für ihn und euch, ihr könnt ihn sorglos mitnehmen, weil ihr ihn immer abrufen könnt, auch in extremsituationen.
aber bitte sucht euch keine hundeschule, die mit schreien und würgehalsbändern arbeiten, meine hunde haben am besten gearbeitet aus spass heraus, da ist man überrascht, wie schnell das geht.

viel glück

*ggg*
Dann ist ja alles gut.

Nein, ich bin natürlich nicht böse. Ich kenne wie Du schon vermutet hast, auch sehr viele traurige Fälle, die durch falsche Haltung ein bisher grausiges Leben führen mussten.

Ich schaue mir jeden So. "Tiere suchen ein Zuhause" an (sehr zum Leidwesen von meinem Freund) und würde sie alle am liebsten gleich zu mir holen.
Klar ist das alles schrecklich und deshalb grüble ich/wir ja auch schon so lange, ob oder ob nicht.
Bis jetzt steht noch der eingeschränkte Urlaubsfaktor zwischen mir und meinem Hundchen. Und solange ich keine gute Lösung gefunden habe, muß ich noch hundelos bleiben.

Aber guck, mit den Hüftproblemen bei Doggen habe ich mich noch nicht ausgekannt.
Da wir im 5. Stock wohnen und der Aufzug weiß Gott zu klein für den Riesen wäre, scheidet die Dogge ja fast schon aus.
Und mit dem starken Sabber habe ich bis jetzt nur einen Bernhardiener in Verbindung gebracht. Ich glaube mein Freund sieht das alles zu blauäugig. Gerade er mit seinem Sauberkeitsfimmel würde sich über Sabber auf unserem Boden und an den Spiegeln als erster aufregen. Außerdem hat er mir schon klar gemacht, dass das dann in erster (und wahrscheinlich einziger) Linie mein Hund sein wird. Was nichts anderes bedeutet als: Wenn er Häufchen oder Sabber macht, bist Du es die das wegmacht.
Also habe ich(!) mich mit den Problemen - auch im Voraus - auseinanderzusetzen.

Unser Auto ist schon groß genug: Wir fahren einen Dodge Ram 1500 (den größten Pick up den Du von Dodge kaufen kannst). Da kannst Du 2 Doggen mit transportieren.

Bei der Hundeschule informiere ich mich genau. Ich war vor kurzem auf der Hundeausstellung in München wo ich eine Hundeschule kennengelernt habe, die eine Alternative zu "Drill-Schulen" ist. Sie arbeiten komplett ohne Hilfsmittel; nur mit ihrer Stimme und den Händen. Für so eine gute Erziehung fahre ich dann auch lieber etwas weiter, als den Komfortfaktor an erste Stelle zu setzen.

Dass ich bestimmt mal einen auf die Nase bekomme, von so einem riesigen Vieh, ist schon unvermeidlich; aber solange es unbeabsichtigt bleibt, habe ich damit kein Problem.
Und auf kurz oder lang, baust Du die benötigten Muckies bestimmt auf.

Vielen Dank für den Link; ich habe mich super amüsiert über die Liste. *gg*

Ich denke mit einem Ridgeback fällst Du hier wohl auch noch sehr auf, weil er bis jetzt noch relativ unbekannt ist bzw. wenig vertreten.
Ich möchte mir eben auch keinen Modehund wie die armen Dalmatiner oder Golden Retriever kaufen. Ich möchte einen Hund den nicht jeder hat und der auch Charakter zeigt.
Da bin ich mit einem Ridgeback denke ich ganz gut bedient. Der spiegelt so meine Vorstellung von einem richtigen Hund wieder.

Ich werde es sehen und ich werde ganz sicher nichts überstürzen.
Wenn ich unbedingt einen Hund brauche, fahre ich zu Bekannten die einen haben und gehe dann mit dem Gassi, bevor ich eine Hau-Ruck-Aktion starte.

Ich denke ich mache mir jetzt schon mehr Gedanken über die Hunde, als machne Hundehalter in ihrem ganzen Leben.
Aber man steckt ja nur in der eigenen Haut stimmts?

Also vielen Dank für den doch am Anfang sehr kritischen Beitrag - aber auch gerechtfertigt.
Und danke für die Tipps!

Ein kleines Stück hast Du mich auf jedenfall zum "richtigen" Hund geführt.

Vielen Dank und Viele Grüße Tanja

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10. Mai 2004 um 12:46

Grundsätzlich...
ist es immer schöner wenn Leute sich für ein Tier aus dem Heim entscheiden. Jedoch,wenn Du mehr über diese Rasse wissen möchtest,dann probiers mal hier:http://www.rhodesian-ridgeback.org/
Überstürze aber nix und vom Gassi gehn mit anderen Besitzern und deren Hunde,kann man noch lange nix über die Tiere erfahren.
Tierheime freun sich immer über Freiwillige,die mit Ihren Schützlingen Gassi gehn,umsonst natürlich.Macht das erstmal und bedenkt,ein großer Hund gehört nicht in eine kleine Wohnung und egal welcher Rasse ein Hund angehört,Er kostet nicht gerade wenig im Unterhalt.Tierarztkosten e.t.c.!
Und was ist in der Zukunft?Geht Ihr Arbeiten?
Wollt Ihr in Urlaub fahren?Ich verstehe auch die Frage nicht:Könnt Ihr mir vielleicht die Vor- und Nachteile der Hunderassen aufzeigen?
?????????????????????????????Grübel???
Bitte nicht falsch verstehn,aber jeder MENSCH und jedes Tier hat einen eigenen Charakter(schreibt man das so?)
und kein Mensch hat nur Vorteile,warum sollte dann nicht auch ein Tier Nachteile haben?
Jedes Tier entwickelt sich anders,viel trägt der Besitzer dazu bei und Du suchst Dir das Tier nicht nur aus,Du wirst Ihn versorgen müssen:mindestens 15-20 Jahre!!
Es gibt eine Menge zu beachten und bevor Ihr Euch einen Welpen holt,solltet Ihr alle Vor und Nachteile gründlich durchgehn!!Und sehr erlich darauf antworten!
Alles Gute,
ebaytantchen

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12. Mai 2004 um 13:46
In Antwort auf colonia82

*ggg*
Dann ist ja alles gut.

Nein, ich bin natürlich nicht böse. Ich kenne wie Du schon vermutet hast, auch sehr viele traurige Fälle, die durch falsche Haltung ein bisher grausiges Leben führen mussten.

Ich schaue mir jeden So. "Tiere suchen ein Zuhause" an (sehr zum Leidwesen von meinem Freund) und würde sie alle am liebsten gleich zu mir holen.
Klar ist das alles schrecklich und deshalb grüble ich/wir ja auch schon so lange, ob oder ob nicht.
Bis jetzt steht noch der eingeschränkte Urlaubsfaktor zwischen mir und meinem Hundchen. Und solange ich keine gute Lösung gefunden habe, muß ich noch hundelos bleiben.

Aber guck, mit den Hüftproblemen bei Doggen habe ich mich noch nicht ausgekannt.
Da wir im 5. Stock wohnen und der Aufzug weiß Gott zu klein für den Riesen wäre, scheidet die Dogge ja fast schon aus.
Und mit dem starken Sabber habe ich bis jetzt nur einen Bernhardiener in Verbindung gebracht. Ich glaube mein Freund sieht das alles zu blauäugig. Gerade er mit seinem Sauberkeitsfimmel würde sich über Sabber auf unserem Boden und an den Spiegeln als erster aufregen. Außerdem hat er mir schon klar gemacht, dass das dann in erster (und wahrscheinlich einziger) Linie mein Hund sein wird. Was nichts anderes bedeutet als: Wenn er Häufchen oder Sabber macht, bist Du es die das wegmacht.
Also habe ich(!) mich mit den Problemen - auch im Voraus - auseinanderzusetzen.

Unser Auto ist schon groß genug: Wir fahren einen Dodge Ram 1500 (den größten Pick up den Du von Dodge kaufen kannst). Da kannst Du 2 Doggen mit transportieren.

Bei der Hundeschule informiere ich mich genau. Ich war vor kurzem auf der Hundeausstellung in München wo ich eine Hundeschule kennengelernt habe, die eine Alternative zu "Drill-Schulen" ist. Sie arbeiten komplett ohne Hilfsmittel; nur mit ihrer Stimme und den Händen. Für so eine gute Erziehung fahre ich dann auch lieber etwas weiter, als den Komfortfaktor an erste Stelle zu setzen.

Dass ich bestimmt mal einen auf die Nase bekomme, von so einem riesigen Vieh, ist schon unvermeidlich; aber solange es unbeabsichtigt bleibt, habe ich damit kein Problem.
Und auf kurz oder lang, baust Du die benötigten Muckies bestimmt auf.

Vielen Dank für den Link; ich habe mich super amüsiert über die Liste. *gg*

Ich denke mit einem Ridgeback fällst Du hier wohl auch noch sehr auf, weil er bis jetzt noch relativ unbekannt ist bzw. wenig vertreten.
Ich möchte mir eben auch keinen Modehund wie die armen Dalmatiner oder Golden Retriever kaufen. Ich möchte einen Hund den nicht jeder hat und der auch Charakter zeigt.
Da bin ich mit einem Ridgeback denke ich ganz gut bedient. Der spiegelt so meine Vorstellung von einem richtigen Hund wieder.

Ich werde es sehen und ich werde ganz sicher nichts überstürzen.
Wenn ich unbedingt einen Hund brauche, fahre ich zu Bekannten die einen haben und gehe dann mit dem Gassi, bevor ich eine Hau-Ruck-Aktion starte.

Ich denke ich mache mir jetzt schon mehr Gedanken über die Hunde, als machne Hundehalter in ihrem ganzen Leben.
Aber man steckt ja nur in der eigenen Haut stimmts?

Also vielen Dank für den doch am Anfang sehr kritischen Beitrag - aber auch gerechtfertigt.
Und danke für die Tipps!

Ein kleines Stück hast Du mich auf jedenfall zum "richtigen" Hund geführt.

Vielen Dank und Viele Grüße Tanja

Ein vorschlag
hallo tanja,

wie wäre es denn, wenn du dir vielleicht aus dem tierheim einen pflegehund holst oder mal urlaubs-hundesitter machst? dann hast du mal ne ganze zeit einen hund und ihr hättet eine bessere sicht, was das genau für euer leben bedeutet?

könnt ihr den hund denn mitnehmen zur arbeit, auch die nächsten 10 bis 15 jahre? habt ihr jeden tag lust und zeit, 2 stunden spazieren zu gehen, mit dem hund zu spielen und zu üben?
habt ihr keine lust, euren urlaub mit hund zu geniessen? ich könnte mir ohne hund kaum einen urlaub vorstellen, erst dann hat man doch so richtig zeit.

warum meinst du, dass der rigdeback für euch richtig ist? habt ihr genug platz, wisst ihr, wie ein hundeauto aussieht? da fliegen immer haare und dreck rum, gerade ein grosser hund riecht ja auch, besonders nass. wenn dein freund so penibel ist...

und ich kann dir sagen, selbst ein 40 kg hund ist schwer zu halten, wenn du gerade den einen moment nicht aufpasst. ich wurde auch schon von einem eigentlich gut erzogenen hund schon mal ein paar meter im cafe geschleift.
kannst dir ja ausmalen, was ein 70 kg tier mit dir macht. und auch, wenn du ihn von klein auf hast, jeder macht erziehungsfehler, bekommt bei seinem ersten hund viele sachen nicht mit, auch mit hundeliebe kannst du einen dominanten hund bekommen, und wie setzt du dich gegen so einen grossen hund durch?
ich habe auch schon lange hundeerfahrung, aber ich hätte zu wenig zeit und die verantwortung ist auch nicht ohne, wenn so ein tier beisst.

mein vorschlag wäre wirklich, mal längere zeit einen pflegehund zu nehmen, dann könnt ihr gut abschätzen, ob ihr diese verantwortung auch wollt und es euch spass macht. nicht jeder findet es spassig, bei kaltem, regnerischen wetter stundenlang spazieren zu gehen und dann den vermatschten hund ins auto zu bringen

freud und leid der hundehaltung, viel glück.

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13. Mai 2004 um 22:12

Dogge
Habe eine Dogge als Pflegehund. Diese Rasse will gut überlegt sein. Doggen sind sehr sensibel und anhänglich, keine gewöhnlichen Hunde. Ausserdem sind viele Doggen sehr empfindlich was die Gesundheit betrifft. Magendrehungen treten auch sehr häufig auf. Bei der Aufzucht gibt es strenge Regeln, da Doggen sehr groß und schwer werden können. Nicht selten treten dabei schwere Gelenkschäden auf. Die Tierarztkosten sind bei einem so großen Hund nicht unerheblich.
Viele Doggen sabbern auch ganz schön, wenn die Belefzung sehr ausgeprägt ist. Ist also sehr gewöhnungsbedürftig dieser "Schlunz".
Trotz allem wird Dir jeder Doggenbesitzer sagen: Einmal Dogge immer Dogge.
Bin eigentlich kein Rassefan, Mischlinge finde ich einfach genialer, aber Doggen sind die große Ausnahme. Durch ihre Anhänglichkeit sind sie auch automatisch folgsam und leicht erziehbar. Doggen sind etwas ganz besonderes.

LG
Dogi3

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15. Mai 2004 um 10:52

hallo colonia,
kennst du das buch "die sache mit dem hund" (heyne) von heiko gebhardt und gert haucke? sehr kritisch und absolut lesenswert.

hab für dich mal etwas geblättert.


DEUTSCHE DOGGE:

welpenpreis: 500 bis 2000 dm
gezüchtete hunde pro jahr: 1111

typische krankheiten: ellenbogendysplasie, verknöcherung von rückenmarkshaut, rutenspitzenverletzung, magendehnung, magen-, darmempfindlichkeit, lähme der nachhand, merlefaktor (hör- und sehstörungen), neigung zu knochentumoren, herz- und gefäßemissbildungen sowie -erkrankungen, nickhautverdrehung, knorpeldefekte im wachstum, hüftgelenksdysplasie, erweiterung der speiseröhre. säbelbeine vorn, liegebeulen, knochenauftreibungen, nachhandlähmungen (3.-13. monat).

- ganz erhebliche wesensschwäche: extrem ängstlich, hochnervös

- probleme bei diesen riesenhunden: grobe fehler in aufzucht durch fehlende kenntnisse. nicht zuviel, aber auch nicht zuwenig bewegung etc. ist lebenswichtig: manche doggen werden aus diesem grund nicht älter als 6.

- zucht: während in skandinavien, england, usa alle farbschläge miteinander gemischt werden, wird in d streng nach farben getrennt (weniger auswahl = weniger gute züchtungen).
tipp: wenn dogge, dann bei z.b. dänischem züchter kaufen.


RHODESIAN RIDGEBACK:

welpenpreis: 1000 dm bis 2000 dm
gezüchtete hunde pro jahr: 183

typische krankheiten: knorpeldefekte im wachstum, einstülpungen von hautteilen in darunterliegendes gewebe mit teilweise schwerwiegenden folgen (niederbruch auf der nachhand).

- lies dir auf jeden fall mal durch, welche geschichte (aufgaben als hottentottenhund, löwenhund) der r.r. hat, bin zu faul, um das alles zu tippen

- kein hund für jedermann: ausgesprochen spätreif; kenner bescheinigen ihm eine "mimosenhafte sensibilität"

- sechster sinn für gefahr; relativ hohe reizschwelle

- noch junge rasse und noch nicht völlig durchgezüchtet (also tendenziell eher gesund). völlig frei von hüftgelenksdysplasie sind 83%


lieber gruß





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15. Mai 2004 um 10:53
In Antwort auf peas

hallo colonia,
kennst du das buch "die sache mit dem hund" (heyne) von heiko gebhardt und gert haucke? sehr kritisch und absolut lesenswert.

hab für dich mal etwas geblättert.


DEUTSCHE DOGGE:

welpenpreis: 500 bis 2000 dm
gezüchtete hunde pro jahr: 1111

typische krankheiten: ellenbogendysplasie, verknöcherung von rückenmarkshaut, rutenspitzenverletzung, magendehnung, magen-, darmempfindlichkeit, lähme der nachhand, merlefaktor (hör- und sehstörungen), neigung zu knochentumoren, herz- und gefäßemissbildungen sowie -erkrankungen, nickhautverdrehung, knorpeldefekte im wachstum, hüftgelenksdysplasie, erweiterung der speiseröhre. säbelbeine vorn, liegebeulen, knochenauftreibungen, nachhandlähmungen (3.-13. monat).

- ganz erhebliche wesensschwäche: extrem ängstlich, hochnervös

- probleme bei diesen riesenhunden: grobe fehler in aufzucht durch fehlende kenntnisse. nicht zuviel, aber auch nicht zuwenig bewegung etc. ist lebenswichtig: manche doggen werden aus diesem grund nicht älter als 6.

- zucht: während in skandinavien, england, usa alle farbschläge miteinander gemischt werden, wird in d streng nach farben getrennt (weniger auswahl = weniger gute züchtungen).
tipp: wenn dogge, dann bei z.b. dänischem züchter kaufen.


RHODESIAN RIDGEBACK:

welpenpreis: 1000 dm bis 2000 dm
gezüchtete hunde pro jahr: 183

typische krankheiten: knorpeldefekte im wachstum, einstülpungen von hautteilen in darunterliegendes gewebe mit teilweise schwerwiegenden folgen (niederbruch auf der nachhand).

- lies dir auf jeden fall mal durch, welche geschichte (aufgaben als hottentottenhund, löwenhund) der r.r. hat, bin zu faul, um das alles zu tippen

- kein hund für jedermann: ausgesprochen spätreif; kenner bescheinigen ihm eine "mimosenhafte sensibilität"

- sechster sinn für gefahr; relativ hohe reizschwelle

- noch junge rasse und noch nicht völlig durchgezüchtet (also tendenziell eher gesund). völlig frei von hüftgelenksdysplasie sind 83%


lieber gruß





ach so:
meine ausgabe ist von 1997, also bereits 7 jahre alt

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18. Mai 2004 um 19:13
In Antwort auf ebaytantchen

Grundsätzlich...
ist es immer schöner wenn Leute sich für ein Tier aus dem Heim entscheiden. Jedoch,wenn Du mehr über diese Rasse wissen möchtest,dann probiers mal hier:http://www.rhodesian-ridgeback.org/
Überstürze aber nix und vom Gassi gehn mit anderen Besitzern und deren Hunde,kann man noch lange nix über die Tiere erfahren.
Tierheime freun sich immer über Freiwillige,die mit Ihren Schützlingen Gassi gehn,umsonst natürlich.Macht das erstmal und bedenkt,ein großer Hund gehört nicht in eine kleine Wohnung und egal welcher Rasse ein Hund angehört,Er kostet nicht gerade wenig im Unterhalt.Tierarztkosten e.t.c.!
Und was ist in der Zukunft?Geht Ihr Arbeiten?
Wollt Ihr in Urlaub fahren?Ich verstehe auch die Frage nicht:Könnt Ihr mir vielleicht die Vor- und Nachteile der Hunderassen aufzeigen?
?????????????????????????????Grübel???
Bitte nicht falsch verstehn,aber jeder MENSCH und jedes Tier hat einen eigenen Charakter(schreibt man das so?)
und kein Mensch hat nur Vorteile,warum sollte dann nicht auch ein Tier Nachteile haben?
Jedes Tier entwickelt sich anders,viel trägt der Besitzer dazu bei und Du suchst Dir das Tier nicht nur aus,Du wirst Ihn versorgen müssen:mindestens 15-20 Jahre!!
Es gibt eine Menge zu beachten und bevor Ihr Euch einen Welpen holt,solltet Ihr alle Vor und Nachteile gründlich durchgehn!!Und sehr erlich darauf antworten!
Alles Gute,
ebaytantchen

Hallo ebaytantchen
Ich bin selbständig und kann den Hund den ganzen Tag mitnehmen.
Vor unserer Wohnung ist ein riesige Park mit Waldanschluß wo man laufen kann, bis einem die Füße qualmen.
Da ist absolut eine gute Voraussetzung gegeben.

Mit den Vor- und Nachteilen meine ich so:
Jede Rasse hat doch rassetypische Eigenschaften die sich positiv oder negativ auswirken können.
z.B. neigt zum ständigen betteln, ist eine sehr dickköpfige Rasse, neigt zum wildern, ist sehr anhänglich...und auch körperliche Merkmale wie z.B. Falten, Triefaugen oder Hüftschäden.

Wenn ich mir einen Hund anschaffe, möchte ich eben so gut wie möglich schon vorher (soweit es eben geht) über ihn bescheid wissen...

Viele Grüße Tanja

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18. Mai 2004 um 19:15
In Antwort auf dogi3

Dogge
Habe eine Dogge als Pflegehund. Diese Rasse will gut überlegt sein. Doggen sind sehr sensibel und anhänglich, keine gewöhnlichen Hunde. Ausserdem sind viele Doggen sehr empfindlich was die Gesundheit betrifft. Magendrehungen treten auch sehr häufig auf. Bei der Aufzucht gibt es strenge Regeln, da Doggen sehr groß und schwer werden können. Nicht selten treten dabei schwere Gelenkschäden auf. Die Tierarztkosten sind bei einem so großen Hund nicht unerheblich.
Viele Doggen sabbern auch ganz schön, wenn die Belefzung sehr ausgeprägt ist. Ist also sehr gewöhnungsbedürftig dieser "Schlunz".
Trotz allem wird Dir jeder Doggenbesitzer sagen: Einmal Dogge immer Dogge.
Bin eigentlich kein Rassefan, Mischlinge finde ich einfach genialer, aber Doggen sind die große Ausnahme. Durch ihre Anhänglichkeit sind sie auch automatisch folgsam und leicht erziehbar. Doggen sind etwas ganz besonderes.

LG
Dogi3

Danke Dogi3
Danke für Deinen Beitrag, Du hast mir viele Gute Infos gegeben.

Viele Grüße Tanja

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18. Mai 2004 um 19:25
In Antwort auf peas

hallo colonia,
kennst du das buch "die sache mit dem hund" (heyne) von heiko gebhardt und gert haucke? sehr kritisch und absolut lesenswert.

hab für dich mal etwas geblättert.


DEUTSCHE DOGGE:

welpenpreis: 500 bis 2000 dm
gezüchtete hunde pro jahr: 1111

typische krankheiten: ellenbogendysplasie, verknöcherung von rückenmarkshaut, rutenspitzenverletzung, magendehnung, magen-, darmempfindlichkeit, lähme der nachhand, merlefaktor (hör- und sehstörungen), neigung zu knochentumoren, herz- und gefäßemissbildungen sowie -erkrankungen, nickhautverdrehung, knorpeldefekte im wachstum, hüftgelenksdysplasie, erweiterung der speiseröhre. säbelbeine vorn, liegebeulen, knochenauftreibungen, nachhandlähmungen (3.-13. monat).

- ganz erhebliche wesensschwäche: extrem ängstlich, hochnervös

- probleme bei diesen riesenhunden: grobe fehler in aufzucht durch fehlende kenntnisse. nicht zuviel, aber auch nicht zuwenig bewegung etc. ist lebenswichtig: manche doggen werden aus diesem grund nicht älter als 6.

- zucht: während in skandinavien, england, usa alle farbschläge miteinander gemischt werden, wird in d streng nach farben getrennt (weniger auswahl = weniger gute züchtungen).
tipp: wenn dogge, dann bei z.b. dänischem züchter kaufen.


RHODESIAN RIDGEBACK:

welpenpreis: 1000 dm bis 2000 dm
gezüchtete hunde pro jahr: 183

typische krankheiten: knorpeldefekte im wachstum, einstülpungen von hautteilen in darunterliegendes gewebe mit teilweise schwerwiegenden folgen (niederbruch auf der nachhand).

- lies dir auf jeden fall mal durch, welche geschichte (aufgaben als hottentottenhund, löwenhund) der r.r. hat, bin zu faul, um das alles zu tippen

- kein hund für jedermann: ausgesprochen spätreif; kenner bescheinigen ihm eine "mimosenhafte sensibilität"

- sechster sinn für gefahr; relativ hohe reizschwelle

- noch junge rasse und noch nicht völlig durchgezüchtet (also tendenziell eher gesund). völlig frei von hüftgelenksdysplasie sind 83%


lieber gruß





Boa super peas...
Vielen Dank für Deine Mühe!!!

Ich werde mir das Buch auf jeden Fall mal anschauen. Das kannte ich bis jetzt noch nicht.

Viele liebe Grüße Tanja

PS: Du hast ja einen lustigen Namen.
Magst Du Erbsen so gerne??

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20. Mai 2004 um 20:08
In Antwort auf colonia82

Boa super peas...
Vielen Dank für Deine Mühe!!!

Ich werde mir das Buch auf jeden Fall mal anschauen. Das kannte ich bis jetzt noch nicht.

Viele liebe Grüße Tanja

PS: Du hast ja einen lustigen Namen.
Magst Du Erbsen so gerne??

keine erbsen ...
hallo colonia,

nee, peas heißt nur peas ... pe-as ausgesprochen ... aber erbsen mag ich auch, und ich find es auch ganz witzig, dass einige dabei an erbsen denken

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