Home / Forum / Tiere / Dieser unbeschreiblicher Schmerz .....

Dieser unbeschreiblicher Schmerz .....

7. Mai 2013 um 14:02 Letzte Antwort: 21. November 2014 um 9:00

Hallo,

Ich verzeifele total.

Mein Hund 16 Jahre liegt seit zwei Tagen in der Tierklinik und leidet an Niereninsuffizienz. Er ist mein erster Hund und ich leide.. Er bedeutet mir alles und ich weiss nicht was mit ihm passieren wird.

Möchte ihn nicht quälen und er habe ihm alles so gemacht damit es ihm gut geht. Dieser Schmerz, ich weiss nicht wie mit dem umgehen.Probiere es zu unterdrücken denn er spürt es sonst. Ich brauch unbedingt Menschen die wissen was ich empfinde denn mein Freund versteht mich nicht. Ich kann mich ihm im Moment nicht anvertrauen denn er verspürt Stress.

Ich will wissen was mit dem Hund passieren wird. Er trinkt schon sehr viel und hat seit einer Woche Erbrechen und Durchfall. Essen tut er noch ganz gut. Ich weiss das er nicht Jahre leben wird aber ich will wissen was kommt ich weiss nicht wie es ist einen Hund zu verlieren aber der Gedanke lässt mich fast zusammenbrechen. Dieses Brennen im Magen Viele Menschen meinen man merkt wenn der Hund sich verabschieden will aber wie seht ihr das .. Ich kann gerade gar nicht damit umgehen, bitte helft mir

Danke Claudia

Mehr lesen

12. Mai 2013 um 22:02

Hallo Claudia,
ich fühle mit Dir. Wie geht es denn Deinem Hund jetzt? Ist er noch in der Klinik? Frage doch da mal was mit ihm geschieht und schildere Deine Ängste und Sorgen. In der Regel sollten gerade in einer Tierklinik Fachleute sein, die auch genau Wissen wie es Besitzern geht.
Du schreibst, das Du leidest. Dein Hund ja vielleicht auch. Gerade dann musst Du das Gespräch mit dem TA vor Ort suchen.
Ich weiß sehr wohl wie es ist einen Hund zu verlieren. Wir hatten bis zum 1. März noch eine Hündin. Sie wurde nur 8 Jahre alt. Wir haben gekämpft, wir haben geweint, wir haben gehofft das es eine Rettung gibt. Die gab es nicht. Unsere Hündin hatte Krebs, Stufe drei. Sie hat sich zum Schluss zurück gezogen, ist uns regelrecht aus dem Weg gegangen. Sie wollte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Allerdings fraß sie dann auch nicht mehr wirklich viel. Wir haben sie dann gehen lassen.
Etwa ein Jahr davor haben wir unsere erste Hündin durch Ärztepfusch verloren, das war sehr schlimm. Es ist also egal ob es Dein erster Hund ist oder der zwanzigste. Es tut weh, der Schmerz vergeht mit der Zeit. Die Zeit heilt alle Wunden, dieser Spruch stimmt sogar. Der hört sich auch abgedroschen an, ja, das weiß ich auch. Mittlerweile ist es bei uns so, das wir an die erste Hündin lächelnd zurück denken. An die zweite immer noch mit Tränen in den Augen.

Rede einfach mit den Ärzten, ich habe das auch getan, schonmal wegen der Angst das uns nochmal so ein Fehler unterläuft. Unser TA wusste von dem was uns wiederfahren ist von Anfang an Bescheid. Er wusste, das ich mit der Wahrheit besser umgehen kann, als mit irgenwelchen Floskeln. Und er wusste auch von Anfang an, das es das Ende für unsere Hündin ist, er hat sie sehr sanft einschlafen lassen. Wir konnten uns lange Zeit von ihr verabschieden. Das hat mir etwas geholfen.

Sei ganz lieb gegrüßt...

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
13. September 2014 um 10:13

Hallo Claudia
ich kann genau fühlen, wie es dir momentan geht.
Habe zwei Hunde und meine alte Hündin Jessy ist 15 Jahre alt und ich stehe gerade vor der Entscheidung, sie von ihrem Leiden zu erlösen. Sie hat keine Kraft mehr und kann nicht mehr alleine aufstehen, manchmal schreit sie laut auf.
Habe alles mit Medikamenten versucht, was man tun kann, wird aber immer schlechter.
Ich habe bereits zwei Hunde verloren und einer davon wurde vergiftet. Seinen geliebten Hundefreund zu verlieren schmerzt immer sehr aber man darf in diesem Augenblick nicht an sich selbst denken sondern im zum Wohle des Tieres eine Entscheidung treffen.Ich bin davon überzeugt, das auch Tiere eine Seele haben und auch spüren, das wir uns misserabel fühlen. Am nächsten Dienstag werde ich diesen schweren Gang zum Tierarzt machen.
Ich wünsche dir viel Kraft und Stärke.
Ja es ist tatsächlich so, es muss viel Zeit vergehen, ehe der Schmerz vergeht aber er lässt nach. Du behälst deinen Hund ja immer in deinem Herzen.
Liebe Grüße
napastak

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
21. November 2014 um 9:00

Nierenversagen beim hund
Vor zwei Tagen habe ich meine Schäferhündin charlotte einschläfern müssen sie wurd nur 6 jahre.
mei beitrag kannst du hier lesen.
es ging innerhalb von vier Wochen nach einem unfall beim spielen. In der klinik haben sie festgestellt
beide nieren kaputt sind geschrumpft ich hoffe das dein hund noch eine funktionierende nieren hat .
dann hat er noch eine Chance mit futter umstellen Infusion.
meine süße hat es leider nicht geschafft nach der op ging es ihr gut ausser die lästige schiene am bein störte sie.
Aufeinmal wollte sie nicht mehr fressen erbrach und stand nicht mehr auf ich wuste es ist zeit abschied zu nehmen
ich schaute ihr tief in ihre braunen Augen und wuste sie will es auch.ich war froh das sie in meinen Armen sterben durfte.
es tut weh ja sogar sehr aber dieser schmerz geht vor bei ich habe das schonmal vor 10 jahre durchgemacht.
eines tages kommt das lächeln über den hund den man so geliebt hat wieder.
ich hoffe das dein hund es schafft ich hab gelesen das man damit noch jahre leben kann wenn man einige
sachen beachtet essenumstellung infusion wenn es ihm schlechter geht .meine hat den kampf verloren
deiner ist noch dabei ich wünsch dir und dem geiebten und alles gute.

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
Teste die neusten Trends!
experts-club