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Deutsche Dogge als Mischling - kleiner?

31. Dezember 2011 um 17:15

Hallo,
wir sind eine junge Familie (2,5,6 Jahre) und leben in einem Haus mit Garten am Stadtrand. Nachdem wir nun ein halbes Jahr Pflegestelle für einen Laborbeagle waren, möchten wir einen Welpen in unsere Familie für immer.
Von den Hunderassen und ihren Wesen passen am besten: Labrador, Retriever, Berner Sennen und eben Deutsche Dogge. Mir gefällt die Dogge am besten, das Wesen ist optimal. Aber: mein Mann macht sich Sorgen wegen der Größe und wegen der Rassekrankheiten.
Meine Frage: hat jemand Erfahrung mit Doggenmischlingen? Sind die Hündinnen (wir möchten ein Mädchen) kleiner? Optimal wäre natürlich ein Mix aus den o.g. Rassen.
Und wer hat überhaupt Erfahrung mit so kleinen Kindern und sooo großen Hunden?!
Sie sind als so ruhig und familienfreundlich beschrieben, dass sie mir imponieren. Und dass sie nicht sportlich sind, kommt uns auch sehr entgegen. Wir sind gemütliche Spaziergänger, aber keine Sportler.
Aber, und das muss ich noch fragen: ist der Unterhalt einer Dogge wirklch mit 100 Euro im Monat zu beziffern? Wir haben unseren Hunden (LabradorMix, Boxer und jetz eben für ein halbes Jahr Beagle) immer Bozita gegeben. Günstig und aus SChweden und ohne Kadavermehl.
Ich muss das hier mal fragen, denn leider zeichnen sich diese "Doggenfreunde" Foren nur durch Intoleranz und Arroganz aus.
Ich wüsste nicht, wo ich sonst so fragen kann. ...
Liebe Grüße vom Niederrhein,

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22. Januar 2012 um 15:25

Doggen-Goldie Mix
Hallo Corinna,
mein Doggen-Golden.MIx Rüde ist im hohen Alter mit 13,5 Jahren gestorben.Er war der allerbeste Hund von allen, total lieb, entspannt und ruhte in sich selbst. Er war mit ca.. 43 kg ein Mittelding zwischen den beiden Rassen.
Bozita ist ganz ok, nur bei einem Welpen, der sehr groß wird, muss man darauf achten, dass Sie nicht zu schnell wachsen. Da würde ich mich mal schlau machen.Und die Kosten für einen großen Hund sind nicht zu unterschätzen, wobei die Tierarzt Kosten ein hoher Faktor sind.
Vielleicht ein Sparbuch oder eine Krankenversichgerung?
Bei Fragen melde Dich gern.
LG aus Hamburg
Katharina

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22. Januar 2012 um 18:26

Vorsicht: Langer Text
Zuerst einmal eine Garantie dafür, dass ein Doggenmischling kleiner als eine reinrassige Dogge sein wird gibt es nicht. Ich habe mal einen Doggen-Schäfi-Mix getroffen der größentechnisch näher an die Dogge ging. Es spielen bei der Größe ja verschiedene Faktoren mit zum einen wie sich die Gene nun vererben und zum Zweiten hat die Ernährung während des Wachstums auch einen kleinen Einfluss darauf.

Das eine Dogge im Unterhalt teurer ist, davon ist auszugehen, da sie ja aufgrund der Körpermasse mehr Futter zu sich nehmen muss als es ein kleiner Hund tut.

Von Bozita (ich hab nun bei Bozita Original nach der Fütterungsempfehlung geschaut) benötigt ein Hund von der Größe einer Dogge ca. 540 - 680 g pro Tag, das wären zwischen 16.200 und 20.400 g Futter im Monat. Also etwas mehr als ein Sack Futter im Monat, womit man mit etwas mehr als 32 Euro Trockenfutter pro Monat rechnen muss.

Dazu kommen dann noch etwaige Wurmkuren und Spotons, welche auch nach dem Gewicht des Hundes gehen, daher sind sie bei Doggen teurer als bei kleineren Hunden.

Bez. kleiner Kinder und großen Hund kann ich aus eigenen Erfahrungen keine Tipps geben, da ich zwei "Fusshupen" besitze. Ich denke aber wenn man von vornherein dem Welpen vernünftig erzieht und unerwünschtes Verhalten konsequent unterbindet, den Kindern erklärt was sie dürfen und was nicht (und notfalls auch die Kinder mal zurechtweist, wenn sie zu weit gehen in dem sie z.B. dem Hund am Schwanz oder an den Ohren ziehen) und den Hund und die Kinder nie zusammen allein lässt (was man ja bei keinem Hund machen sollte) dann sollte es keine Probleme geben.

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