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Der letze gang

4. Juli 2007 um 15:35 Letzte Antwort: 14. April 2009 um 0:44

Der letzte Gang

Bin ich einst gebrechlich und schwach,

Und quälende Pein hält mich wach,

Was du dann tun musst - tu es allein...

Der letzte Kampf wird verloren sein...



Dass du sehr traurig bist, verstehe ich wohl,

Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.

An diesem Tag - mehr als jemals geschehen,

Muss deine Freundschaft das Schwerste bestehen...



Wir lebten gemeinsam in Jahren voll Glück!

Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück...

Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei,

Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei...



Begleite mich dahin, wo ich hingehen muss,

Nur - bitte bleib hier bis zum traurigen Schluss.

Und halte mich fest und red mir gut zu,

Bis meine Augen kommen zur Ruh...



Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst du es wissen

Es war deine Liebe, die du mir erwiesen...

Vertrauender Blick - ein letztes Mal...

Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual...



Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist

Der Herr dieser schweren Entscheidung ist

Wir waren beide so innig vereint,

Es darf nicht sein, dass dein Herz um mich weint...

(Verfasser unbekannt)



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4. Juli 2007 um 23:25

Danke!
schön, dass du uns diese Worte schenkst.
Gruß Melike

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5. Juli 2007 um 9:13
In Antwort auf melike13

Danke!
schön, dass du uns diese Worte schenkst.
Gruß Melike

Bitte
ich mache die trauer ja auch selber mit durch ich weiß wie ihr euch fühlt!

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14. Februar 2008 um 22:52

...
... wunderschön...

... und sehr nett von dir ...

... die meisten die in dieses forum gehen kämpfen gerade mit dem tod eines haustieres oder haben bereits ein haustier verloren, und dies ist sehr toll von dir ...

ganz liebe grüße
julia

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9. August 2008 um 20:14

Bin einfach nur traurig!
Das Gedicht ist soo wunderschön. Und es beschreibt ganz genau das von meinen Töchtern und mir gestern erlebte. Unser Zwergkaninchen ist leider verstorben. Wir waren beim Dahinscheiden unserer liebsten Paula dabei. Wir haben ihren letzten Atemzug gesehen. Wir haben zugesehen, wie sie sich vor dem Tod gewehrt hat. Meine ältere Tochter hat sie dabei festgehalten. Es war ein schlimmes Erlebnis.
Heute geht es uns allen sehr schlecht. Aber wir wissen, daß unser Paulchen über die Regenbogenbrücke gegangen ist, daß sie keine Schmerzen mehr hat und daß wir sie irgendwann wiedersehen werden. Das gibt uns Trost, obwohl wir immer wieder weinen müssen. Oder gerade deswegen?
Es gibt eine Internetseite

www.tiersterne.de

wo man den geliebten verstorbenen Tieren ein Stern am Himmel erleuchten und jeden Tag eine Kerzen anzünden kann. Das werden wir auch machen. Zu Hause brennt am Foto unserer Paula auch eine Kerze. Wir werden sie niemals vergessen, aber hoffen, daß der Schmerz irgendwann mal nachläßt.


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19. August 2008 um 3:05

Das Gedicht ist das
was ich innerhalb 8 Tagen zwei Mal erlebt habe, meine Titi und mein Bambi, sind im respectiven Alter von 16 und 15 Jahren gestorben.
Sie fehlen mir sehr,beide hatte ich vor 4 und 6 Jahren adoptiert um ihnen noch einige schöne Jahre zu schenken, sie waren mir sehr ans Herz gewachsen, denn sie haben nach und nach wieder Vertrauen zu den Menschen gefunden.
Vielen lieben Dank

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30. September 2008 um 2:25

Traurig
der text hat mich zum weinen gebracht.einfach nur toll.unser hamster ist am 27.09.08 gestorben sie war schon alt ( 2 ) und sie konnte einfach nicht mehr.wir mussten sie einschläfern lassen das war nicht leicht ich hab nur geweint.für mein freund ist es ganz schlimm er hatte sie so lieb und man konnte alles mit ihr machen.wir vermissen sie sehr und werden sie nie vergessen

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14. April 2009 um 0:44

Ich kann mich nur den anderen anschließen, das Gedicht trifft es wirklich...
Ich bin positiv überrascht, hier von vielen Menschen zu lesen, die ihre Tiere als Familienmitglied lieben und ebenso um sie trauern.
Ich selbst hab diesen Gang schon sehr oft hinter mich bringen müssen, aber trotzdem würde ich niemals die Zeit zurückdrehen und mich entscheiden aus Angst vor dem Schmerz kein Tier (egal ob Pferd, Hund, Katze oder Maus (und die vielen anderen)) aufzunehmen.
Ich finde das Schlimme ist, dass man "Gott spielen" muss, indem man über Leben und Tod entscheidet, und diese Entscheidung entgültig ist.
Aber, wer sein Tier liebt, tut das, was für das Tier am besten ist, und geht den Weg bis zum Schluss mit ihm.
Das Gedicht hat mich sehr berührt, und ich trau mich gar nicht es nochmal zu lesen weil ich sonst glaub ich auch noch weinen muss

Ich wollte eigentlich nicht wirklich eine meiner Geschichten auskramen, aber daran musste ich als erstes denken als ich das gelesen hab.
Mein erster Hund war ein Rottweiler, sie war bildschön und unglaublich gutmütig. Sie hieß "Elsa" (das war nicht meine Idee, aber es passte zu ihr), ich hatte sie 13 Jahre, aber irgendwann hat die HD sich durchgesetzt und wir haben einen Termin zum einschläfern vereinbart. Der Termin war für Freitag nachmittag 16:00 Uhr angesetzt, doch rief die Tierärztin kurzfristig an, und sagte wir müssten den Termin auf nächste Woche verschieben, weil sie weg müsse.
Ich glaube Elsa hat gespürt, was kommen wird. Sie konnte genau ab diesem Tag nachmittags nicht mehr aufstehen und hat nur noch geweint vor Schmerzen, sodass wir dann am Abend mit ihr in die Tierklinik gefahren sind um sie zu erlösen.
Egal wann ich daran denke, beschäftigt mich immer noch die Tatsache, dass sie genau ab dem Zeitpunkt, ab dem sie eigentlich erlöst hätte sein sollen, nicht mehr konnte.

Ich wünsche allen, die diese Situation jemals erleben, dass sie "für" ihr Tier entscheiden, und den Verlust gut verarbeiten können.

Liebe Grüße

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