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Demodikose bei Dalmatiner

26. Oktober 2009 um 11:18

Hallo,

Mich beschäftigt seit langer Zeit schon die Dalmatiner-Hündin eines Freundes von mir. Bei ihr wurde im (ich glaube) Mai die Diagnose gestellt, dass sie Demodikose (Demodex-Milben-Befall) hat. Die Hündin hat aber schon weit länger (eigentlich schon fast Ihr Leben lang) mit Hautproblemen und Ohrenproblemen zu kämpfen. Viel Kortison und Antibiotika wurde an der kleinen "ausprobiert" (anders kann man das nicht mehr ausdrücken, was die Tierärzte da veranstaltet haben). Sie ist fast 4 Jahre alt und eine sehr sensible und zurückhaltende Hündin. Als im Mai die Diagnose stand, wurde mit Advocate behandelt. Das ist in einer Pipette abgefüllt und musste alle 14 Tage in den Nacken geträufelt werden. Anfangs schlug das Medikament super an. Nur seit ca. 4 Wochen wird es wieder schlimmer und ich denke, dass die Demodex-Milben nun resistent dagegen sind. Da ich mich für solche Sachen ziemlich interessiere, hat sich mein Kumpel an mich gewandt und gefragt was man machen könnte. Ich habe mich nun in das Thema hineingelesen, dass diese Milben sich nur vermehren können, bei einem schwachen Immunsystem.

Meine Frage. Weiß jemand ein Immunsystem stärkendes Mittel für die Dalmi Hündin??? Ich bin echt verzweifelt, die kleine Maus tut mir so leid, kratzt sich ständig und ist nun wieder total gedrückt und "traurig" in ihrer Art. Was könnte man noch tun? DIe Tierärztin will nun 2 Mal die Woche Antibiotika spritzen, was meine Freundin (verständlicherweise) nicht möchte. Irgendwann wär sie gegen Antibiotika auch resistent und die Milben auch. Außerdem schwächt man durch diese Gaben das Immunsystem noch mehr. Bitte helft uns!

LG

Zoey

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26. Oktober 2009 um 12:21

Frag bitte mal
wie die Hündin ernährt wird.

LG Monixs

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26. Oktober 2009 um 13:57
In Antwort auf monixs

Frag bitte mal
wie die Hündin ernährt wird.

LG Monixs

Da brauch ich nicht fragen,
Ich weiß was sie bekommt. Sie bekommt Mera Dog zu fressen. Das Futter ist ein sehr gutes, mein Kumpel hat zich Sorten ausprobiert, aber dieses ist sehr gut.

Demodikose ist auch unabhängig vom Futter. Weil er im Laufe der 4 Jahre Futter durchprobiert hat und dieses Futter nun das einzige ist, was sie gut verträgt (sonst bekam sie zusätzelich noch eiternde Pusteln).

LG

Zoey

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28. Oktober 2009 um 21:46
In Antwort auf zoey1988

Da brauch ich nicht fragen,
Ich weiß was sie bekommt. Sie bekommt Mera Dog zu fressen. Das Futter ist ein sehr gutes, mein Kumpel hat zich Sorten ausprobiert, aber dieses ist sehr gut.

Demodikose ist auch unabhängig vom Futter. Weil er im Laufe der 4 Jahre Futter durchprobiert hat und dieses Futter nun das einzige ist, was sie gut verträgt (sonst bekam sie zusätzelich noch eiternde Pusteln).

LG

Zoey

Wenn du deine Hündin nicht vergiften willst
versuche es mit Sulfur D6 tägl. 1 Tablette, 10 Tage lang, zusammen mit Echinacea D1 3x tägl. 1 Tablette, vier Wochen lang. Bei einem erneuten Krankheitsschub Wiederholung der Kur. Ist garantiert ohne Nebenwirkungen und der Hund wird mit Sicherheit NICHT blind.
LG Monixs

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29. Oktober 2009 um 1:27

Notbremse ziehen
Das Futter mag ein gutes Futter sein, das heißt aber noch lange nicht, dass der Hund es auch verträgt nur weil davon nicht gepupst oder erbrochen wird. Der Hund über den hier berichtet wird ist eine ganz arme Seele, ein Opfer der "modernen" Medizin. Was ein normaler Hund gut verträgt, was für einen normalen Hund auch absolut ok sein mag, ist für diesen Hund nicht empfehlenswert.

Der Hund ist voll mit Chemie, bis zur Oberkante - die Demodikose beweist es. Monix macht den richtigen Ansatz mit Sulfur, der Mist muss aus dem Hund raus. Aber das alleine wird nicht ausreichen fürchte ich, es muss grundlegend was geändert werden.

Ich würde dazu raten, dass die Besitzer sich in das Thema der Rohfütterung einlesen sollten (eventuell mit Rücksicht auf purinarme Ernährung) und das dann auch umsetzen. Kein Fertigfutter mehr für diesen Hund. Wenn roh nicht vertragen wird dann eben gekocht.

Keine Chemie beim Tierarzt mehr! Grundsätzlich. Hat der Hund Husten wird eben ein Hustentee gekocht, ein Schal umgewickelt und Ruhe gehalten. Dazu Fenchelhonig und Propolis. Hat der Hund einen tiefen Schnitt in der Pfote gibt es Arnica, kein Antibiotikum. Das sind nur Beispiele, aber es geht wirklich, dass man in 95% der Fälle wo ein Tierarzt irgendeinen Mist in den Hund schiebt auch gut ohne auskommt.

KEINE Impfungen mehr, nie mehr. Es sei denn der Hund wird regelmäßig ausgestellt oder ins Ausland mitgenommen, dann müsste Tollwut (alle 3 Jahre oder je nach Bestimmungen des Reiselands) geimpft werden. Nicht jährlich. Mehr dazu in Mo Peichels Buch "Haustiere impfen mit Verstand". Gibt es im Buchladen oder online zu bestellen bei z.B. Amazon.

Keine Spot Ons gegen Zecken oder Flöhe mehr. Grundsätzlich nicht. Es gibt ätherische Öle oder z.B. Kokosöl, Bernsteinketten, Steinwasser etc um Zecken fernzuhalten. Nicht zuletzt gibt es den suchenden Blick, die regelmäßige Kontrolle und die Zeckenzange.

Ist es noch als lokale Demodikose einzustufen? Oder schon als generalisierte?
Ich würde die Stellen selbst mit einer Mischung aus Propoliseptsalbe (in der Apotheke bestellen) und Zinksalbe behandeln, dazu die von Monix angeregte homöopathische Unterstützung des Körpers sowie eben die möglichst sofortige Umstellung auf gesunde Ernährung und Verzicht auf Chemiekeulen beim Tierarzt.

Eine Demodikose ist nicht die Krankheit selbst, sie ist ein Symptom. Ein sehr sehr ernstzunehmendes.

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