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Chihuahua meiner 16 jaehrigen tochter, lehnt mich ab

15. März 2012 um 4:22 Letzte Antwort: 18. März 2012 um 23:30

wir haben vor kurzem uns einen 9 monate alten chihuahua zugelegt.
eigentlich bin ich auch ganz ehrlich nicht so dafuer gewesen.
nun ja zu liebe meiner tochter habe ich dann aber eingestimmt.
vieleicht sollte ich im vorweg auch erwaehnen, das wir jahrelang eine katze hatten...... ich leide schon an den verlust meiner katze
als wir beim zuechter ankamen und sie uns den kleinen kerl zeigte war meine tochter ganz feuer und flamme.......hm ich hingegen konnte es erstmal nicht fassen wie klein und zierlich dieses wesen in real ist.
ich weiss das sich mein mann und meine tochter ueber das internet erkundigt hatten wie dieser hund zu halten ist.
ich bin wie gesagt noch nicht ueber den verlust meiner katze hinweg und hoffe immer noch das er eines tages wieder nach hause kommt.
die lange fahrt von queens bis nach rockland verlief ruhig.
meine tochter hatte den kleinen die ganze zeit im arm und er fuehlte sich anscheinend auch sehr wohl bei ihr.

die zuechterin sagte mir auch das er nur eine einzige person richtig liebt...das er anhaenglich wird und noch sehr scheu ist in den ersten tagen.
doch dann zum abend hin.......fing er an nach mir yu schnappen und bellte mich nur noch an......schon klar das man bei diesem kleinen hund sich nicht wirklich bedroht fuehlt........doch nun wird es richtig schlimm, ich darf weder ins zimmer kommen ohne das er mich anknurrt und zuschnappt.
mein mann laesst sich das nicht gefallen und weisst ihn dann an seinen platz.
aber mit mir ist er einfach nicht zu beruhigen.
es ist mittlerweile so schlimm das selbst wenn ich nachts auf die toilette muss er mich hoert und gleich krawall macht.

wenn meine tochter dann in der schule ist und ich den vormittag mit ihm alleine bin aendert sich sein verhalten nicht wirklich.....er laesst sich zwar anziehen und nach draussen bringen aber immer mit diesem misstrauen.
wenn meine tochter morgens aus dem auto steigt und ich mit ihm alleinen bin kommt er dann waerend der fahrt auch auf meinen schoss.

nun frage ich mich warum lehnt mich der kleine kerl so stark ab
meint ihr das er merkt das ich noch an meiner katze haenge.

bitte sagt mir wie ich mich nun verhalten sollte.
im moment beachte ich ihn nicht besonders.......bringe ihn zwar raus.....fuettern tu auch nur ich ihn.....aber ansonsten bleibt sein verhalten mir unveraendert abweisend.



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15. März 2012 um 18:48

Ein Chi ist auch nur ein Hund
Meine erste, lange Antwort ist verschwunden, deshalb in Kürze:

Generell sollte gerade diese Rasse NICHT(!) auf dem Schoss sitzen dürfen, weil sie zu Größenwahn neigen, der sich auf diese Weise zeigen kann.

Grundsätzlich empgfehle ich aber, den Hund und sein Fehlverhalten einem Experten vorzustellen, denn aus der Ferne erkennt niemand die Details.

Ein schlechtes Gewissen wegen Deiner Trauer brauchst Du dem Chi gegenüber nicht zu haben. Er nimmt es allenfalls als Unentschlossenheit Deinerseits wahr und akzeptiert Dich deshalb nicht als ranghöheres Gruppenmitglied.

Wozu muss der Hund angekleidet werden?

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16. März 2012 um 1:26
In Antwort auf sue_12913038

Ein Chi ist auch nur ein Hund
Meine erste, lange Antwort ist verschwunden, deshalb in Kürze:

Generell sollte gerade diese Rasse NICHT(!) auf dem Schoss sitzen dürfen, weil sie zu Größenwahn neigen, der sich auf diese Weise zeigen kann.

Grundsätzlich empgfehle ich aber, den Hund und sein Fehlverhalten einem Experten vorzustellen, denn aus der Ferne erkennt niemand die Details.

Ein schlechtes Gewissen wegen Deiner Trauer brauchst Du dem Chi gegenüber nicht zu haben. Er nimmt es allenfalls als Unentschlossenheit Deinerseits wahr und akzeptiert Dich deshalb nicht als ranghöheres Gruppenmitglied.

Wozu muss der Hund angekleidet werden?

Danke fuer deine antwort
der hund muss fast immer angezogen werden wenn man mit ihm rausgeht....er kann seine waerme nicht halten und friert sehr sehr schnell.....
liegt warscheinlich an dieses minimale gewicht von 2,5 kg

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17. März 2012 um 16:22
In Antwort auf ceana_12086322

Danke fuer deine antwort
der hund muss fast immer angezogen werden wenn man mit ihm rausgeht....er kann seine waerme nicht halten und friert sehr sehr schnell.....
liegt warscheinlich an dieses minimale gewicht von 2,5 kg

Zittern
Nicht jedes Zittern bei Kleinhunden bedeutett, dass sie frieren. Die Zittrigkeit ist auch ein Symptom verschiedener Krankheiten oder es ergibt sich aus einem nervös veranlagten Wesen. Beides kommt bei Kleinhunden vor.
Dass die Kleinen eher mal frieren, stimmt schon und lässt sich mit dem Verhältnis der Körperoberfläche zur Gesamtmasse erklären. Dennoch sollte man sie nicht völlig verzärteln, denn alles ist auch eine Frage der Gewöhnung.
Ich stimme da völlig zu, vielleicht abgesehen von starkem Wind bei bis zu 5 Grad plus, dass ich den Chi nur bei Minusgraden in einen Mantel stecken würde.

Bin neugierig: Wie läuft es denn jetzt?

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18. März 2012 um 5:09
In Antwort auf sue_12913038

Zittern
Nicht jedes Zittern bei Kleinhunden bedeutett, dass sie frieren. Die Zittrigkeit ist auch ein Symptom verschiedener Krankheiten oder es ergibt sich aus einem nervös veranlagten Wesen. Beides kommt bei Kleinhunden vor.
Dass die Kleinen eher mal frieren, stimmt schon und lässt sich mit dem Verhältnis der Körperoberfläche zur Gesamtmasse erklären. Dennoch sollte man sie nicht völlig verzärteln, denn alles ist auch eine Frage der Gewöhnung.
Ich stimme da völlig zu, vielleicht abgesehen von starkem Wind bei bis zu 5 Grad plus, dass ich den Chi nur bei Minusgraden in einen Mantel stecken würde.

Bin neugierig: Wie läuft es denn jetzt?

Ich habe....
...mich genausten informiert........und nun verstehe ich auch den kleinen kerl.......ich werde mir nie nie wieder hier in den usa einen hund vom zuechter holen...nie wieder......ich bin echt geschockt....diese teuren tiere werden in einem zimmer gehalten und haben keinen auslauf...sie kennen nur ein katzenklo und sehen auch nur ihren zuechter....der arme kerl war mit uns als familie sehr ueberfordert.....das beissen war aus purer angst und unsicherheit.
tatsache hat diese bloede kuh in dem vertrag reingeschrieben den hund in einem kleinen raum einzusperren und nur fuer eine std in die kueche rauszulassen.
sie hat es sich einfach gemacht uns zu erklaeren das er nur eine person liebt und den rest hasst.

wir haben ihn hier frei im haus und sein futter bekommt er in der kueche.......jede std gehen wir im wechsel mit ihm raus......seine kleidung habe ich beseite gelegt und siehe da er faengt an sich wohl zu fuehlen.

nun ist er bald eine woche bei uns er hat sich an uns gewoehnt...speziel an mich...er mag es zwar immer noch nicht wenn ich meine tochter umarme...aber er beisst mich nicht mehr......ich gebe ihm sein futter und mache lange spaziergaenge mit ihm.......

viel viel liebe und geduld bringen den erfolg.....er ist zwar klein aber er lernt sehr schnell.......

er hat heute das erste mal in meinem arm geschlafen.
also nehme ich an das er mich langsam mag....

ich bin aber fuer jeden tip dankbar

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18. März 2012 um 5:28

Genau...
das habe ich auch heute erfahren...aber danke fuer den tip...ich habe gelesen das sie sich abhaerten wenn man mit ihnen viel an die luft geht.
genau das mache ich auch...alle 2 std mache ich einen ausgiebigen spaziergang mit ihm...es ist zwar anstrengend weil er es nicht kennt...doch wird immer besser....jetzt freut er sich schon wenn er die leine sieht.......aber wie gesagt ich bin froh fuer alles an info was ich nur bekommen kann.....vorallem mit dem fressen.........er soll nur trockenfutter bekommen...hm ich informiere mich gerade ob er statt desen auch mal etwas anderes darf............


uebrigens wie meinst du das mit dem vorbelastet.......
so wie unser mit dem nur den hundezwinger und katzenklo
stimmt das dass er nicht zunehmen darf

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18. März 2012 um 16:52
In Antwort auf ceana_12086322

Ich habe....
...mich genausten informiert........und nun verstehe ich auch den kleinen kerl.......ich werde mir nie nie wieder hier in den usa einen hund vom zuechter holen...nie wieder......ich bin echt geschockt....diese teuren tiere werden in einem zimmer gehalten und haben keinen auslauf...sie kennen nur ein katzenklo und sehen auch nur ihren zuechter....der arme kerl war mit uns als familie sehr ueberfordert.....das beissen war aus purer angst und unsicherheit.
tatsache hat diese bloede kuh in dem vertrag reingeschrieben den hund in einem kleinen raum einzusperren und nur fuer eine std in die kueche rauszulassen.
sie hat es sich einfach gemacht uns zu erklaeren das er nur eine person liebt und den rest hasst.

wir haben ihn hier frei im haus und sein futter bekommt er in der kueche.......jede std gehen wir im wechsel mit ihm raus......seine kleidung habe ich beseite gelegt und siehe da er faengt an sich wohl zu fuehlen.

nun ist er bald eine woche bei uns er hat sich an uns gewoehnt...speziel an mich...er mag es zwar immer noch nicht wenn ich meine tochter umarme...aber er beisst mich nicht mehr......ich gebe ihm sein futter und mache lange spaziergaenge mit ihm.......

viel viel liebe und geduld bringen den erfolg.....er ist zwar klein aber er lernt sehr schnell.......

er hat heute das erste mal in meinem arm geschlafen.
also nehme ich an das er mich langsam mag....

ich bin aber fuer jeden tip dankbar

Land in Sicht!
Das hört sich doch schon alles sehr gut an! Wenn der Kleine bisher kein richtiges Hundeleben kannte, ist doch klar, dass er erstmal überfordert ist. Übrigens gibt es überall sehr gute und sehr schlechte Züchter, auch wenn die Moral von Land zu Land verschieden ist und die Suche je nachdem erschwert.

Ich freue mich für Euch, dass der Kleine sich zm Guten entwickelt, in der kurzen Zeit sogar!
Beim Spaziergang baut er auch den Stress ab, der durch seine Unsicherheit entsteht. Da werden Selbstheilungskräfte mobilisiert.

Ich glaube, so ganz schafft ihr es nicht, den Chi vom Schoss zu verbannen? Wenn es denn auch so geht, warum nicht. Deshalb muss aber noch ein Tipp her: Es ist wichtig für Euren Hund, auch seinen eigenen Platz zu haben.
Das kann sogar ein passender Hundekäfig sein, in den er sich zurückziehen soll und kann, je nach Situation.

Normalerweise bin ich gegen diese Dinger, aber in manchen Fällen macht es Sinn. Denn so schlecht, wie es Eurem Kleinen bei der Züchterin auch ging, wird er das für den Rest seines Lebens mitgenommen haben, sich in dieser beengten Abgeschiedenheit geborgen zu fühlen.

Jetzt müsst Ihr die Balance kriegen zwischen viel Action, um die Unsicherheit zu verarbeiten, aber auch ausgedehnten Ruhephasen, die jedes Hundekind für eine gesunde Entwicklung benötigt.
Das kann für eine Übergangszeit mal vernachlässigt werden, sollte sich aber auf Dauer einrichten lassen.

Ich lese sehr viel Engagement, große Energie heraus, es mit diesem Hund zu schaffen und ich glaube, dass Ihr das locker hinbekommt!

Irre ich mich oder tauchen da tatsächlich erste, zärtliche Gefühle für das Tierchen auf? Das ist schön!

Alles Gute!

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18. März 2012 um 23:30
In Antwort auf sue_12913038

Land in Sicht!
Das hört sich doch schon alles sehr gut an! Wenn der Kleine bisher kein richtiges Hundeleben kannte, ist doch klar, dass er erstmal überfordert ist. Übrigens gibt es überall sehr gute und sehr schlechte Züchter, auch wenn die Moral von Land zu Land verschieden ist und die Suche je nachdem erschwert.

Ich freue mich für Euch, dass der Kleine sich zm Guten entwickelt, in der kurzen Zeit sogar!
Beim Spaziergang baut er auch den Stress ab, der durch seine Unsicherheit entsteht. Da werden Selbstheilungskräfte mobilisiert.

Ich glaube, so ganz schafft ihr es nicht, den Chi vom Schoss zu verbannen? Wenn es denn auch so geht, warum nicht. Deshalb muss aber noch ein Tipp her: Es ist wichtig für Euren Hund, auch seinen eigenen Platz zu haben.
Das kann sogar ein passender Hundekäfig sein, in den er sich zurückziehen soll und kann, je nach Situation.

Normalerweise bin ich gegen diese Dinger, aber in manchen Fällen macht es Sinn. Denn so schlecht, wie es Eurem Kleinen bei der Züchterin auch ging, wird er das für den Rest seines Lebens mitgenommen haben, sich in dieser beengten Abgeschiedenheit geborgen zu fühlen.

Jetzt müsst Ihr die Balance kriegen zwischen viel Action, um die Unsicherheit zu verarbeiten, aber auch ausgedehnten Ruhephasen, die jedes Hundekind für eine gesunde Entwicklung benötigt.
Das kann für eine Übergangszeit mal vernachlässigt werden, sollte sich aber auf Dauer einrichten lassen.

Ich lese sehr viel Engagement, große Energie heraus, es mit diesem Hund zu schaffen und ich glaube, dass Ihr das locker hinbekommt!

Irre ich mich oder tauchen da tatsächlich erste, zärtliche Gefühle für das Tierchen auf? Das ist schön!

Alles Gute!

Oh ja sicherlich
natuerlich mag ich den kleinen kerl...er kann ja nichts dafuer........und ich bin stolz das er sich in echt kurzer zeit an mich gewoehnt hat.
ich habe ihm ein kleines haeuschen gekauft....aus schaumstoff...schoen kuschelig und warm.....
eigentlich hat er in jedem raum seinen platz....in der kueche wenn wir essen.......und auch in meinem fotostudio und buero....nur das schlafzimmer ist ihm nicht erlaubt.
er kommt ueberall mit.....und er wird im wechsel alle 2 std nach draussen gebracht.......er fordert viel zeit....die ich persoenlich eigentlich nicht habe....doch ich nehme mir sie im moment bis er einigermassen verstanden hat das er UNS vertrauen kann.
gott sei dank haben wir echt sommertemparaturen...somit lasse ich auch diese dumme kleidung weg........anscheinend mag er es auch lieber so.
naechste woche haben wir einen termin beim tierarzt, dort werde ich mich noch wegen seiner ernaehrung schlau machen.




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