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Chihuahua Hündin 2Jahre hat totale Angst

25. Oktober 2016 um 5:46

Guten Tag,
Ich hab da ein grosses Problem..
Und zwar habe ich mir mit meinem Partner vor 4 Tagen eine 2jährige junge Chihuahua Hündin gekauft.
Die ersten 5 minuten im neuen Zuhause waren noch aufregend sie beschnüffelte alles und lief herum und nach dem versteckte sie sich nur noch unter der Couch und kommt einfach nicht von dort raus. Sie fing an auch unter der Couch ihr Grschäft zu erledigen. 
Wenn sie mal raus kommt versuchen wir sie zu streicheln ihr was zu essen aus der Hand zu geben und sie immer wieder zu rufen. Doch sie haut sofort ab oder macht sich so klein wie es geht die Ohren nach hinten und legt sich auf den Bauch.
Sie frisst und trinkt nur wenn wir nicht zuhause sind.
Sie schaut uns auch nur kurz an und dreht sich sofort mit dem Rücken zu uns.
Wir haben eine Leine gekauft mit einem Geschirr aber als sie das erste mal draussen in ruhiger Gegend war auf einer Wiese war sie total beängstigt und legte sich ebenfalls auf die Wiese und fing an extrem zu zittern. 
Was nun ?
 

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26. Oktober 2016 um 11:12
In Antwort auf jessistefan

Guten Tag,
Ich hab da ein grosses Problem..
Und zwar habe ich mir mit meinem Partner vor 4 Tagen eine 2jährige junge Chihuahua Hündin gekauft.
Die ersten 5 minuten im neuen Zuhause waren noch aufregend sie beschnüffelte alles und lief herum und nach dem versteckte sie sich nur noch unter der Couch und kommt einfach nicht von dort raus. Sie fing an auch unter der Couch ihr Grschäft zu erledigen. 
Wenn sie mal raus kommt versuchen wir sie zu streicheln ihr was zu essen aus der Hand zu geben und sie immer wieder zu rufen. Doch sie haut sofort ab oder macht sich so klein wie es geht die Ohren nach hinten und legt sich auf den Bauch.
Sie frisst und trinkt nur wenn wir nicht zuhause sind.
Sie schaut uns auch nur kurz an und dreht sich sofort mit dem Rücken zu uns.
Wir haben eine Leine gekauft mit einem Geschirr aber als sie das erste mal draussen in ruhiger Gegend war auf einer Wiese war sie total beängstigt und legte sich ebenfalls auf die Wiese und fing an extrem zu zittern. 
Was nun ?
 

Hi!
Kennt ihr ihre Vorgeschichte? Wo kommt sie her, wie wurde sie gehalten etc?

Vorschlag zum weiteren Vorgehen:
Zuerst müsst ihr ihren Zufluchtsort unter der Couch versperren, sodass sie da nicht mehr drunter kommt. Das kriegt ihr sonst nicht mehr aus ihr heraus. Andere Ecke auch zusperren, damit sie sich nirgendwo drunter oder drin verstecken kann.

Kauft ihr eine Box, legt ihr Kissen hinein und stellt sie in den Raum, in dem ihr Euch am meisten aufhaltet. Futter gibt es ab sofort nur noch aus der Hand. Irgendwann muss sie ja mal fressen und das wird sie auch. Dazu setzt sich einer von Euch auf den Boden. Entspannt Euch, schaut dem Hund nicht in die Augen, starrt ihn nicht an und redet nicht mit ihr. Das alles verunsichert sie zusätzlich. Nehmt etwas Futter in die Hand und haltet sie ein wenig vom Körper weg auf dem Boden. Keine plötzlichen Bewegungen oder laute Geräusche machen. Das müsst ihr jeden Tag tun, wenn es sein muss stundenlang. Gebt ihr Sicherheit, drängt sie zu nichts. Je mehr ihr versucht sie zu zwingen, desto mehr wird sie sich zurück ziehen.

Habt Geduld. Sie muss erst VErtrauen aufbauen - und das kann lange dauern, je nachdem was sie vorher erlebt hat. Berichte mal. Wir können auch gern privat in Kontakt bleiben und ich helfe dir. Habe selbst einen Angsthund zuhause.
Alles Gute =)

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26. Oktober 2016 um 11:35

Hey 
Dankeschön erstmal.
Über die Vorgeschichte weiss ich nicht wirklich viel. Der Züchter erzählte nur das sie zu klein gewesen wäre um sie decken zu lassen. Und dann wollte sie keiner kaufen und hat sie gelassen. Ich muss dazu sagen sie lebte 2 jahre lang in einem Vorgarten bei Wind und Wetter. Sie hatte aber schon angst als wir beim Züchter zuhause waren. Ich denke mal das muss etwas passiert sein denn die kleine hat grosse angst wenn sie die Hand sieht. Und wie gesagt sie schaut wenn nur kurz in die Augen und dann sofort weg. Sie ist total eingeschüchtert worden.meinst du denn das kann sich bessern?

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26. Oktober 2016 um 13:02

Ja, definitiv. Mein Angsthund ist auch total eingeschüchtert wenn ich ihm in die Augen sehe. Mein anderer Hund dagegen hält ständig Augenkontakt, für ihn ist es sehr wichtig. Aber im Normalfall ist das eine Drogebärde unter Hunden, daher reagiert deine Hündin so darauf. Es muss nicht sein, dass das so bleibt. Aber bis sie Vertrauen gefasst hat, würde ich das komplett sein lassen

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26. Oktober 2016 um 13:16

Ok, aber sie ist ja nicht Stubenrein und deswegen habe ich ihr ein Katzenklo mit extra so Hunde pipimatten gekauft 2-3 mal hat sie da rein gemacht aber sonst immer auf den Boden. Wie soll ich das regeln? Steht das Vertrauen lernen an erster Stelle oder beides zusammen trainieren?
Ich möchte ihr nicht mehr angst machen wenn sie weiss das sie etwas nicht richtig gemacht hat... und das mit dem Gassi gehen ist eine Katastrophe als hätte sie das erste mal eine Wiese gesehen. Und auch wieder ängstlich. Kannst du mir dabei noch vielleicht helfen oder hast einen Rat parat?
Der Züchter schrieb nur paar mal am Tag auf den Schoss nnehmen und streicheln  eecht zum lachen

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26. Oktober 2016 um 13:24

Also wenn der Hund derart verhaltensgestört von diesem "Züchter" kommt, würde ich auf seine Ratschläge einen feuchten Dreck geben  Ich will mir gar nicht vorstellen, wie dieser Hund dort gelebt haben muss.

Was das Reinmachen angeht: Das hängt natürlich mit ihrer Angst zusammen! Sie kommt nicht unter dem Sofa hervor, weil sie Angst vor Menschen hat. Ihr bleibt schlussendlich ja nichts anderes übrig, als unter sich zu machen. Logische Schlussfolgerung: Wenn sie lernt Euch zu vertrauen, wird sie auch keinen Grund mehr haben, einfach irgendwohin zu machen. Denn dann kann sie sich bemerkbar machen. Also steht das definitiv an erster Stelle. Ich verspreche dir, alles andere wird sich mit der Zeit von alleine regeln.
Und bitte, bestraft den Hund niemals fürs Reinmachen. Sie hat nie gelernt dass sie das nicht machen sollte, wenn sie immer draußen gelebt hat. Ihr bleibt einfach keine andere Wahl. Und ihr müsst ihr jetzt helfen und ihr zeigen, dass nicht jeder Mensch so ist, wie dieser sogenannte Züchter.

Von wegen hochnehmen und streicheln... damit bedrängt ihr sie nur, was absolut kontraproduktiv ist. Nehmt sie auf keinen Fall hoch und streichelt sie auch nicht, wenn sie nicht von ganz alleine auf euch zu kommt. Und Spaziergänge würde ich momentan noch komplett sein lassen, das wirft sie immer wieder zurück. Habt ihr einen Garten? Wenn ja, wäre das das einzige, was ich ihr erstmal zumuten würde. Andernfalls packt sie in eine Box, fahrt mit ihr irgendwo in eine ruhige Gegend und lasst sie an der langen Leine laufen. Wenn sie draußen macht, natürlich loben (Leise und vorsichtig!).

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7. November 2016 um 5:26

Ich hab da ein neues Problem vielleicht könnt ihr mir da auch bei helfen ?

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7. November 2016 um 9:57
In Antwort auf jessistefan

Ich hab da ein neues Problem vielleicht könnt ihr mir da auch bei helfen ?

Das da wäre?

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12. November 2016 um 14:22

geh mit dem Hund zu einer guten Hundeschule. Der Hund war vereinsamt, offensichtlich nicht gut sozialisiert und kennt das Zusammenleben mit Menschen nicht. 

Rituale und gute Erziehung, die von einem Fachmenschen geleitet wird, kann euch helfen. Leider vergessen viele Menschen, dass auch Minihunde Hunde sind, die das gleiche brauchen, wie ein grosser Schäferhund.

Also guckt euch Hundeverhalten an, schaut euch euren Hund an und dann mit Ritualen Vertrauen schaffen. Hunde sind, auch wenn es Angsthunde oder  dominante Hunde sind, am ende doch nur Hunde.

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