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Bin verzweifelt...mein Freund will unseren Hund abgeben

4. August 2009 um 17:45 Letzte Antwort: 2. September 2009 um 14:31

Hallo in die Runde,

unser Haussegen hängt schief und ich bin am Rande eines Nervenzusammenbruchs

Seit drei Jahren haben wir jetzt unsere kleine Mischlingshündin (Bologneser-Lhasa Apso) und wir lieben sie heiss und innig. Leider gibt es zwei Dinge, die das Zusammenleben mit ihr immer schwieriger machen: draußen kläfft sie wie wild ALLES an, was sich bewegt. Drinnen kann sie nicht alleine bleiben. Seit drei Jahren also können wir keinen Schritt mehr ohne Hund vor die Türe machen (kein Kino, keine Party, kein Stadtbummel, kein spontaner Wochenendausflug, kein garnichts...) außer wir haben jemanden, der sie in der Zeit aufpasst oder wir nehmen sie mit. Wenn wir sie dabei haben, ist keine Minute an Entspannung zu denken, spätestens wenn wir uns irgendwo hinsetzen wollen, wird sie zur Furie und mischt alles auf.

Dabei haben wir uns von Anfang an bemüht, alles richtig zu machen: wir waren in einer Welpenschule und in der Junghundegruppe. Gut, das mit dem alleine-bleiben hab ich am Anfang einfach verpennt, meine Schuld. Die Kleine hat sonst alles schnell gelernt und befolgt - wenn sie nicht grad bellt - alle Kommandos bedingungslos. Zu Hause isst sie nach uns, geht hinter uns durch Türen, darf nichts ins Bett, nicht aufs Sofa, beachtet wird sie nur, wenn wir spielen oder schmusen und nicht ständig zwischendurch.

Wir haben schon sehr viel Geld in zwei Hundeschulen gelassen - nur um uns sagen zu lassen, dass wir ja fast alles richtig machen. Alle Ansätze, dass alleine-beiben zu üben haben selbst unter Aufsicht der Hundetrainer nichts gebracht. Einzige Möglichkeit, wenigstens mal eben in den Supermarkt zu kommen: den Hund in seine Box ins Auto legen. Da ist sie erstaunlich ruhig und schläft sogar. Nur kann sie darin ja auch nicht lange bleiben (es bringt übrigens nichts, die Box in die Wohnung zu stellen, sie belt trotzdem das ganze Haus zusammen, wenn wir uns auf die Haustür zubewegen...) Einzige Möglichkeit also, unseren Hobbys nachzukommen: einer von uns bleibt zu Hause.

Jetzt ist die Situation zu Hause eskaliert: mein Freund ist verzweifelt, weil er nicht sein ganzes Leben nach dem Hund richten will - sondern auch mal spontan sein möchte. Mir wirft er vor, ich igel mich zu Hause mit dem Hund ein und hab zu wenig Freunde (was nicht stimmt, wir können nur selten was zusammen unternehmen außer sie kommen zu Besuch und lassen sich geduldig auskläffen). Er war nach einem Streit so wütend, dass er den Hund abgeben wollte, ich hab zwei Tage geheult, weil ich einerseits weiss, wie belastend die Situation, die Kleine einfach abzuschieben, weil wir irgendwelche Fehler in der Erziehung gemacht haben, würd mir aber das Herz brechen. Als Kompromiss haben wir uns mal wieder eine neue Hundeschule gesucht wo wir wieder hören, dass wir viel richtig machen.

Vor einiger Zeit habe ich meinen Job gekündigt (aus gesundheitlichen Gründen), jetzt würde ich gerne wieder arbeiten und hätte auch gute Chancen. Aber was ist dann mit dem Hund? Ganz früher durfte sie mit zur Arbeit, dann hatten wir einen Hundesitter, aber der ist jetzt umgezogen - außerdem glaube ich fest, das ein guter Teil des Hundeverhaltens daher kommt, dass die Kleine lange "zwei Familien" hatte. Tagsüber den Sitter, in der Freizeit uns. Sie hat immer gejammert, wenn ich sie morgens abgegeben habe und wenn ich sie abgeholt habe genauso.

Ich weiß nicht mehr weiter und bin fix und fertig. Das alles "nur" wegen eines kleinen Mischlingshundes.... Was soll ich bloß machen??

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7. August 2009 um 10:00

Vielen Dank erstmal für deine Tips...
...laut diverser Hundetrainer hat das bei uns allerdings nicht viel mit "nicht-durchsetzen" zu tun. Der Hund bellt in dem Glaube, sich und uns verteidigen zu müssen, weil wir die Aufgabe anscheinend nicht korrekt übernehmen. Gleichzeitig fühlt sie sich der Aufgabe aber eigentlich nicht gewachsen, deswegen ist auch eine große Portion Angst und Unsicherheit dabei, es scheint eben so, als würde sie denken "wenn es sonst keiner macht, übernehm ich die Verteidigung eben". Dem Hund jetzt also z.B. durch einen Schnauzgriff "nur" zu signalisieren, dass wir das Bellen inakzeptabel finden, reicht nicht. Das hätte in etwa die gleiche Wirkung als würde ich einem Kind, das Angst vor Gewitter hat, ins Gesicht schlagen => die Angst vor dem Gewitter bleibt und wird noch verstärkt. Unserem Hund müssen wir also beigringen, dass das "Gewitter" völlig ungefährlich ist und WIR die Beschützer und Aufpasser sind.

Tatsächlich war der erste Tip, den wir bekommen haben, die Kleine mit Leckerlis abzulenken. Eigentlich sollte so belohnt werden, dass sie NICHT bellt. In der Realität sah es so aus, dass sie dann immer gebellt hat, uns angeschaut hat, aufs Leckerchen gewartet und dann weitergekläfft hat. Das brachte uns wirklich nicht weiter und ich bin mir nicht sicher, ob sie sich so nicht sogar für die Kläfferei belohnt fühlt.

Dann sollten wir es mit Intervention versuchen: Hund bellt, Diskscheiben kommen geflogen, Hund stoppt, kriegt Leckerchen und merkt, was wir wollen. Pustekuchen. Hat auch nichts gebracht.

Ein vorerst letzter verzweifelter Versuch war die "Arbeit" mit dem Sprühhalsband, was mir in der Seele wehtat. Die ersten Male hat es tatsächlich "geholfen" - der völlig verwirrte Hund kam bei möglichen Bellanlässen zitternd auf uns zugekrochen und wär mir immer am liebsten bis an den Hals hochgekrochen, wenn ich das nicht verhindert hätte. Ein paar Tage weiter wusste unser Vierbeiner aber, das aus dem blöden Ding auch nur Wasser kommt, unangenehm, ja, aber umgehbar: man kann den Kopf beim Bellen ja auch einfach zur Seite drehen und die lästige Wasserwolke sprüht ziellos in die Luft!

Wie du siehst, haben wir noch nicht viel NICHT ausprobiert. Zu Hause benehmen wir uns ihr gegenüber mittlerweile so ignorant, dass ich mich ab und zu frage, warum ich eigentlich einen Hund habe, wenn ich ihn außerhalb der befristeten Spielzeit nicht mal angucken darf!!!

In Sachen Alleine-Bleiben trainieren wir schon länger wie du es beschrieben hast und hoffen, dass es irgendwann mal klappt. Mittlerweile kann ich sie zwar schon eine halbe Stunde ins Wohnzimmer schicken wenn ich in der Küche bin, aber wehe, ich schließe eine der dazwischenliegenden Türen auch nur eine Millisekunde... ALARM!!

Das hört sich ja alles ganz amüsant an, aber es ist wirklich alles andere als witzig und zehrt dermaßen an den Nerven, dass ich nun schon arme Fußgänger auf der Straße zur Schnecke mache, weil sie den "kleinen süßen" kläffenden Hund entweder auslachen, zurückbellen oder sich in typscher Menschen-Begrüßungsmarnier drüberbeugen, die Hände austrecken und losbrüllen "JAAAA, DU PASST SCHÖN AUF DEIN FRAUCHEN AUF, KOMMA HER, ICH TU DIR DOCH NICHTS.... JA WAS HAT ER DENN BLOSS???" Jedes mal muss man sich dazwischenwerfen, die Leute kapieren es nicht.... *grummel* und sind mir dann noch böse. Gut, das nur als kleine Anekdote nebenbei.

Jetzt fält mir auch erstmal nichts mehr ein...

Liebe Grüße!

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7. August 2009 um 11:46

Es handelt sich bei deiner Hündin um nervöse Bellwut
das ist eine Störung des Nervensystems und kann folgendermassen gelindert werden:
eine Gabe von Lachesis D 200 wöchentlich. Wenn das Mittel nicht greifen sollte, schick mir eine PN, es gibt noch eine Reihe von Homoöpathika, die sehr wirksam sind. Ich bevorzuge Globuli, die finden schnell Kontakt an der Mundschleimhaut. (1 Gabe = 7-9 Globuli) LG Monixs

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8. August 2009 um 8:27

Das allerletzte ?
na, ich finde diesen ratschlag durchaus seriös. das problem wurde sehr umfassend beschrieben und die besitzer machen mir durchaus einen verantwortungsvollen eindruck. mehr informationen kommen auch nicht rüber, wenn man sich das fellknäul mal eine stunde anschaut.
und schaden werden globulis sicher nicht, im schlechtesten fall sind sie wirkungslos. aber nachdem sie im gegensatz zu vielen anderen sachen auch nicht teuer sind, ist es durchaus einen versuch wert.
mein hund ist das erbrechen im auto losgeworden, auch über ferndiagnose.
und auch ich für mich selbst nutze diese möglichkeit. man sollte nur wirklich genau beobachten können, welche beschwerden vorliegen.

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8. August 2009 um 14:15

Man merkt, dass du über Homöopathie keinerlei Wissen verfügst
Ich klopfe mir noch die Tastatur fransig - jetzt nochmal für alle Wichtigmacher:
Der grosse Vorteil der Homöopathie, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann: das nicht recht gewählte Mittel und also NICHT PASSENDE Mittel schädigt den Organismus NICHT, es "schiesst" vorbei und hinterlässt KEINE NEBENWIRKUNGEN NUR der SPEZIFISCHE Heilreiz vermag das mächtige, hier aber blockierte Bestreben des Organismus nach Selbstheilung ANZUSTOSSEN, der - sofern möglich - die Wiederherstellung des früheren Gesundheitszustandes erbringt.
Erst mal wirklich Schlaumachen und dann Pöbeln. Danke.

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8. August 2009 um 19:12

Monixs
ist professioneller als die fünf Tierärzte, die ich mit meinem Hund (Nasenbluten) aufgesucht habe. Und ich möchte dazu bemerken, dass jene Tierärzte nach diversen Untersuchungen letztendlich u.a. nur blutstillende Spritzen verabreichen konnten, manchmal dreimal im Monat. Ich hatte mich bereits abgefunden, dass es keinerlei Hilfe für den Hund geben wird. Ganz zu schweigen, von den finanziellen Belastungen, bei den ProminentenTÄ!
Also, moonlight halte Dich bitte zurück, wenn Du solch schwerwiegende Aussagen von Dir gibst. Wer heilt, hat Recht. Das hat Monixs bewiesen. Und ich bin ihr sehr dankbar dafür.

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11. August 2009 um 11:37
In Antwort auf monixs

Man merkt, dass du über Homöopathie keinerlei Wissen verfügst
Ich klopfe mir noch die Tastatur fransig - jetzt nochmal für alle Wichtigmacher:
Der grosse Vorteil der Homöopathie, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann: das nicht recht gewählte Mittel und also NICHT PASSENDE Mittel schädigt den Organismus NICHT, es "schiesst" vorbei und hinterlässt KEINE NEBENWIRKUNGEN NUR der SPEZIFISCHE Heilreiz vermag das mächtige, hier aber blockierte Bestreben des Organismus nach Selbstheilung ANZUSTOSSEN, der - sofern möglich - die Wiederherstellung des früheren Gesundheitszustandes erbringt.
Erst mal wirklich Schlaumachen und dann Pöbeln. Danke.

Basisinfos Homöopathie
Hier mal was Lesenswertes:
http://medctr.de/index.php?page=hom

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11. August 2009 um 22:17

Überlege GUT
Mein EX-Freund hatte meinen Hund auch abgegeben. Wenn du das wirklich zuläßt, ist die Beziehung kaputt. Ich habe meinem damaligen Freund nie verziehen.

LG Ich

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13. August 2009 um 8:13
In Antwort auf mette_12119661

Vielen Dank erstmal für deine Tips...
...laut diverser Hundetrainer hat das bei uns allerdings nicht viel mit "nicht-durchsetzen" zu tun. Der Hund bellt in dem Glaube, sich und uns verteidigen zu müssen, weil wir die Aufgabe anscheinend nicht korrekt übernehmen. Gleichzeitig fühlt sie sich der Aufgabe aber eigentlich nicht gewachsen, deswegen ist auch eine große Portion Angst und Unsicherheit dabei, es scheint eben so, als würde sie denken "wenn es sonst keiner macht, übernehm ich die Verteidigung eben". Dem Hund jetzt also z.B. durch einen Schnauzgriff "nur" zu signalisieren, dass wir das Bellen inakzeptabel finden, reicht nicht. Das hätte in etwa die gleiche Wirkung als würde ich einem Kind, das Angst vor Gewitter hat, ins Gesicht schlagen => die Angst vor dem Gewitter bleibt und wird noch verstärkt. Unserem Hund müssen wir also beigringen, dass das "Gewitter" völlig ungefährlich ist und WIR die Beschützer und Aufpasser sind.

Tatsächlich war der erste Tip, den wir bekommen haben, die Kleine mit Leckerlis abzulenken. Eigentlich sollte so belohnt werden, dass sie NICHT bellt. In der Realität sah es so aus, dass sie dann immer gebellt hat, uns angeschaut hat, aufs Leckerchen gewartet und dann weitergekläfft hat. Das brachte uns wirklich nicht weiter und ich bin mir nicht sicher, ob sie sich so nicht sogar für die Kläfferei belohnt fühlt.

Dann sollten wir es mit Intervention versuchen: Hund bellt, Diskscheiben kommen geflogen, Hund stoppt, kriegt Leckerchen und merkt, was wir wollen. Pustekuchen. Hat auch nichts gebracht.

Ein vorerst letzter verzweifelter Versuch war die "Arbeit" mit dem Sprühhalsband, was mir in der Seele wehtat. Die ersten Male hat es tatsächlich "geholfen" - der völlig verwirrte Hund kam bei möglichen Bellanlässen zitternd auf uns zugekrochen und wär mir immer am liebsten bis an den Hals hochgekrochen, wenn ich das nicht verhindert hätte. Ein paar Tage weiter wusste unser Vierbeiner aber, das aus dem blöden Ding auch nur Wasser kommt, unangenehm, ja, aber umgehbar: man kann den Kopf beim Bellen ja auch einfach zur Seite drehen und die lästige Wasserwolke sprüht ziellos in die Luft!

Wie du siehst, haben wir noch nicht viel NICHT ausprobiert. Zu Hause benehmen wir uns ihr gegenüber mittlerweile so ignorant, dass ich mich ab und zu frage, warum ich eigentlich einen Hund habe, wenn ich ihn außerhalb der befristeten Spielzeit nicht mal angucken darf!!!

In Sachen Alleine-Bleiben trainieren wir schon länger wie du es beschrieben hast und hoffen, dass es irgendwann mal klappt. Mittlerweile kann ich sie zwar schon eine halbe Stunde ins Wohnzimmer schicken wenn ich in der Küche bin, aber wehe, ich schließe eine der dazwischenliegenden Türen auch nur eine Millisekunde... ALARM!!

Das hört sich ja alles ganz amüsant an, aber es ist wirklich alles andere als witzig und zehrt dermaßen an den Nerven, dass ich nun schon arme Fußgänger auf der Straße zur Schnecke mache, weil sie den "kleinen süßen" kläffenden Hund entweder auslachen, zurückbellen oder sich in typscher Menschen-Begrüßungsmarnier drüberbeugen, die Hände austrecken und losbrüllen "JAAAA, DU PASST SCHÖN AUF DEIN FRAUCHEN AUF, KOMMA HER, ICH TU DIR DOCH NICHTS.... JA WAS HAT ER DENN BLOSS???" Jedes mal muss man sich dazwischenwerfen, die Leute kapieren es nicht.... *grummel* und sind mir dann noch böse. Gut, das nur als kleine Anekdote nebenbei.

Jetzt fält mir auch erstmal nichts mehr ein...

Liebe Grüße!

Aaaaalso....
.. den hund weggeben KANN hier ja nicht die lösung des problems sein.

im grunde machst du schon sehr viel - nur ich glaube zu viel und nicht lange genug.

bei einem hund der schon 3 jahre als ist, muss man leider etwas mehr geduld aufbrngen als bei einem welpen.

mit leckerli belohnen ist ja gut und schön, leider kann man den hund dadurch aber auch falsch konditionieren, was bei euch scheinbar der fall ist. sie hat falsche verknüpfungen aufgebaut. die gilt es nun wieder abzubauen. und das braucht zeit zeit zeit..

das mit den globulis find ih nciht sonderlich verwerflich, man kann es als unterstützung sicher versuchen - aber eben nicht als alleiniges "heilmittel". wie schon von anderen geschrieben haben die keine nebenwirkungen und im schlechtesten fall wirken sie einfach garnicht.

wichtig ist jetzt dass du mitklitzekleinen trainigseinheiten anfängst. lass den hund in einem raum, schliess die tür hinter dir - bleib vor der tür stehn. lass sie kläffen und wenns ne stunde ist (da simmer wieder bei der geduld). genau in DEM moment wo sie ruhig ist, öffnest du die tür und es fleigt ein leckerli und gibt viel lob. das machst du so lange bis sie ohne probleme 10 minuten alleine in dem raum bleibt ohne zu kläffen (und ich sage dir das kann monate dauern *geduld*)

dann gehst du aus der wohnungstür und bleibst davor stehn. das darf aber wirklich erst geschehen wenn sie 10 minuten in dem raum bleibt ohne zu kläffen. dort dann das ganze spiel wieder von vorne - evtl. bellt sie da erst garnicht und du kannst DANN gleich wieder rein.

gib dir mal so 6 bis 8 monate zeit für die ganze chose. dann klappt das auch. selbst wenns 12 monate dauert - nicht aufgeben auch wenns noch so nervenzerreibend ist.

also ...hopphopp - stoppuhr kaufen und anfangen zu trainieren das wird - da bin ich mir sicher.

lg
miez

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13. August 2009 um 9:27
In Antwort auf akako_12465368

Aaaaalso....
.. den hund weggeben KANN hier ja nicht die lösung des problems sein.

im grunde machst du schon sehr viel - nur ich glaube zu viel und nicht lange genug.

bei einem hund der schon 3 jahre als ist, muss man leider etwas mehr geduld aufbrngen als bei einem welpen.

mit leckerli belohnen ist ja gut und schön, leider kann man den hund dadurch aber auch falsch konditionieren, was bei euch scheinbar der fall ist. sie hat falsche verknüpfungen aufgebaut. die gilt es nun wieder abzubauen. und das braucht zeit zeit zeit..

das mit den globulis find ih nciht sonderlich verwerflich, man kann es als unterstützung sicher versuchen - aber eben nicht als alleiniges "heilmittel". wie schon von anderen geschrieben haben die keine nebenwirkungen und im schlechtesten fall wirken sie einfach garnicht.

wichtig ist jetzt dass du mitklitzekleinen trainigseinheiten anfängst. lass den hund in einem raum, schliess die tür hinter dir - bleib vor der tür stehn. lass sie kläffen und wenns ne stunde ist (da simmer wieder bei der geduld). genau in DEM moment wo sie ruhig ist, öffnest du die tür und es fleigt ein leckerli und gibt viel lob. das machst du so lange bis sie ohne probleme 10 minuten alleine in dem raum bleibt ohne zu kläffen (und ich sage dir das kann monate dauern *geduld*)

dann gehst du aus der wohnungstür und bleibst davor stehn. das darf aber wirklich erst geschehen wenn sie 10 minuten in dem raum bleibt ohne zu kläffen. dort dann das ganze spiel wieder von vorne - evtl. bellt sie da erst garnicht und du kannst DANN gleich wieder rein.

gib dir mal so 6 bis 8 monate zeit für die ganze chose. dann klappt das auch. selbst wenns 12 monate dauert - nicht aufgeben auch wenns noch so nervenzerreibend ist.

also ...hopphopp - stoppuhr kaufen und anfangen zu trainieren das wird - da bin ich mir sicher.

lg
miez

Hallo Miez,


danke für deinen Tipp. Tatsächlich ist es in der Wohnung Dank der Hilfe der neuen Hundetrainerin schon besser geworden.

Wir mussten das Ganze allerdings etwas anders angehen. Ich kann den Hund hier in der Mietwohnung wohl kaum eine Stunde kläffen lassen, wir durften hier nur unter der Prämisse einziehe, dass die Kleine ruhig ist, eigentlich sind nämlich keine Haustiere erlaubt. Bin schon froh, dass noch keiner der Nachbarn sich beim Vermieter beschwert hat, dann wären wir in null komma nix hier raus.

Ich glaube ich nicht, dass das für jeden Hund die richtige Methode ist - wir haben das vor zwei Jahren schonmal ausprobiert, als wir noch woanders gewohnt haben - mit einer anderen Hundetrainerin, die mir versicherte, der Hund hört spätestens nach einer halben Stunde auf und bevor sie nicht ruhig ist, gehen wir nicht wieder rein. Fakt war: wir saßen ZWEI Stunden auf den Stufen im Treppenhaus und es wurde drinnen er lauter als leiser, zum Bellen kaum lautes Heulen! Ich war froh, dass der direkte Nachbar bei der Arbeit war und ich keine Blasenentzündung bekommen habe. Das war auch schon das einzig Positive an der Sache. Der Hund war total heiser, das ganze Maul zugespeichelt und die Situation danach der Horror pur. Ich brauchte wochenlang nur an

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13. August 2009 um 9:29
In Antwort auf akako_12465368

Aaaaalso....
.. den hund weggeben KANN hier ja nicht die lösung des problems sein.

im grunde machst du schon sehr viel - nur ich glaube zu viel und nicht lange genug.

bei einem hund der schon 3 jahre als ist, muss man leider etwas mehr geduld aufbrngen als bei einem welpen.

mit leckerli belohnen ist ja gut und schön, leider kann man den hund dadurch aber auch falsch konditionieren, was bei euch scheinbar der fall ist. sie hat falsche verknüpfungen aufgebaut. die gilt es nun wieder abzubauen. und das braucht zeit zeit zeit..

das mit den globulis find ih nciht sonderlich verwerflich, man kann es als unterstützung sicher versuchen - aber eben nicht als alleiniges "heilmittel". wie schon von anderen geschrieben haben die keine nebenwirkungen und im schlechtesten fall wirken sie einfach garnicht.

wichtig ist jetzt dass du mitklitzekleinen trainigseinheiten anfängst. lass den hund in einem raum, schliess die tür hinter dir - bleib vor der tür stehn. lass sie kläffen und wenns ne stunde ist (da simmer wieder bei der geduld). genau in DEM moment wo sie ruhig ist, öffnest du die tür und es fleigt ein leckerli und gibt viel lob. das machst du so lange bis sie ohne probleme 10 minuten alleine in dem raum bleibt ohne zu kläffen (und ich sage dir das kann monate dauern *geduld*)

dann gehst du aus der wohnungstür und bleibst davor stehn. das darf aber wirklich erst geschehen wenn sie 10 minuten in dem raum bleibt ohne zu kläffen. dort dann das ganze spiel wieder von vorne - evtl. bellt sie da erst garnicht und du kannst DANN gleich wieder rein.

gib dir mal so 6 bis 8 monate zeit für die ganze chose. dann klappt das auch. selbst wenns 12 monate dauert - nicht aufgeben auch wenns noch so nervenzerreibend ist.

also ...hopphopp - stoppuhr kaufen und anfangen zu trainieren das wird - da bin ich mir sicher.

lg
miez

Uupss, da fehlte die Hälfte, hier nochmal komplett
Hallo Miez,

danke für deinen Tipp. Tatsächlich ist es in der Wohnung Dank der Hilfe der neuen Hundetrainerin schon besser geworden.

Wir mussten das Ganze allerdings etwas anders angehen. Ich kann den Hund hier in der Mietwohnung wohl kaum eine Stunde kläffen lassen, wir durften hier nur unter der Prämisse einziehe, dass die Kleine ruhig ist, eigentlich sind nämlich keine Haustiere erlaubt. Bin schon froh, dass noch keiner der Nachbarn sich beim Vermieter beschwert hat, dann wären wir in null komma nix hier raus.

Ich glaube ich nicht, dass das für jeden Hund die richtige Methode ist - wir haben das vor zwei Jahren schonmal ausprobiert, als wir noch woanders gewohnt haben - mit einer anderen Hundetrainerin, die mir versicherte, der Hund hört spätestens nach einer halben Stunde auf und bevor sie nicht ruhig ist, gehen wir nicht wieder rein. Fakt war: wir saßen ZWEI Stunden auf den Stufen im Treppenhaus und es wurde drinnen er lauter als leiser, zum Bellen kaum lautes Heulen! Ich war froh, dass der direkte Nachbar bei der Arbeit war und ich keine Blasenentzündung bekommen habe. Das war auch schon das einzig Positive an der Sache. Der Hund war total heiser, das ganze Maul zugespeichelt und die Situation danach der Horror pur. Ich brauchte wochenlang nur an "Haustür" zu denken, meine Schuhe oder den Hautürschlüssel anzugucken und die Kleine ist komplett ausgerastet!!!

Jetzt geht es step by step und wir erweitern die Grenze immer nur um die Momente, in denen sie eben nicht bellt. Erfordert Fingerspitzengefühl aber... es läuft. Mit offener Tür bleibt sie nun schon über eine Stunde in einem anderen Raum, wir fangen gerade an, die Türen auch mal hinter uns zu zumachen. Beim wieder-reinkommen ist Loben oder beachten ausdrücklich verboten, schließlich soll der Hund ja nicht lernen, dass es sich dabei um etwas Besonderes handelt. Also keine Erwartungshaltung aufbauen, sonst wird auch nicht entspannt.

So viel zu drinnen. Draußen müssen wir jetzt immer alles kontrolieren, alle wichtigen Ecken zuerst erkunden, alle Menschen und Hunde zuerst Begrüßen und die Kleine hinter und zurückhalten. Das lässt sie sich nicht gerne nehmen und sie bellt trotzdem noch.

JA, es hat viel mit Geduld zu tun und es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Wie gesagt arbeite ich mim Moment nicht aber ich komm mir dabei schlecht vor, ich möchte endlich wieder was tun und ich hätte die Möglichkeit. Aber wenn ich das mache... kann ich wieder einen Hundesitter suchen, der sie tagsüber aufpasst und die ganze Arbeit wäre umsonst gewesen. Bis jetzt treffe ich immer nur Leute, bei denen die Hunde alles dürfen und die ihren Vierbeinern quasi morgens noch die Leberwurstschnitte schmieren, die es dann vom Tisch gibt.... komischerweise haben die alle keine Probleme mit ihren Hunden.

Herrje, ein Teufelskreis - und das macht mich einfach wahnsinnig. Aber - das sagte ich ja schon

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13. August 2009 um 9:39
In Antwort auf monixs

Es handelt sich bei deiner Hündin um nervöse Bellwut
das ist eine Störung des Nervensystems und kann folgendermassen gelindert werden:
eine Gabe von Lachesis D 200 wöchentlich. Wenn das Mittel nicht greifen sollte, schick mir eine PN, es gibt noch eine Reihe von Homoöpathika, die sehr wirksam sind. Ich bevorzuge Globuli, die finden schnell Kontakt an der Mundschleimhaut. (1 Gabe = 7-9 Globuli) LG Monixs

Nervöse Bellwut?
Da habe ich bis jetzt noch nichts von gehört - aber ich bin mir sicher, auch so etwas gibt es

Auf jeden Fall Danke für den Denkanstoß!

Habe selber auch schon lange überlegt, ob man da nicht auch homöpathisch was machen könnte
(bei mir hilft das ja schließlich auch)... Zusammen mit der Trainerin habe ich aber beschlossen,
dass wir es erstmal so versuchen. Also dass wir uns aus den Augen des Hundes gesehen quasi
erstmal in allen Situationen "richtig" verhalten. Wenn wir dann feststellen, dass es wirklich nicht an
unserer falschen Erziehung liegt - dann wollen wir es unterstützend mit Homöpathie versuchen.

eieiei, da hab ich ja eine Diskussion los getreten hier...

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13. August 2009 um 9:43
In Antwort auf mette_12119661

Nervöse Bellwut?
Da habe ich bis jetzt noch nichts von gehört - aber ich bin mir sicher, auch so etwas gibt es

Auf jeden Fall Danke für den Denkanstoß!

Habe selber auch schon lange überlegt, ob man da nicht auch homöpathisch was machen könnte
(bei mir hilft das ja schließlich auch)... Zusammen mit der Trainerin habe ich aber beschlossen,
dass wir es erstmal so versuchen. Also dass wir uns aus den Augen des Hundes gesehen quasi
erstmal in allen Situationen "richtig" verhalten. Wenn wir dann feststellen, dass es wirklich nicht an
unserer falschen Erziehung liegt - dann wollen wir es unterstützend mit Homöpathie versuchen.

eieiei, da hab ich ja eine Diskussion los getreten hier...

HomöOpathie...
dochdoch, ich kann das Wort richtig schreiben...

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13. August 2009 um 9:58
In Antwort auf norina_12533043

Überlege GUT
Mein EX-Freund hatte meinen Hund auch abgegeben. Wenn du das wirklich zuläßt, ist die Beziehung kaputt. Ich habe meinem damaligen Freund nie verziehen.

LG Ich


Du kannst dir garnicht vorstellen, WIE viel ich nachdenke und überlege...

Seit drei Jahren haben wir den Hund und mein Freund war damals derjenige, der mir zugeredet hat "komm, wir nehmen die Kleine".
Jetzt plötzlich ist ihm alles zu viel und wir streiten jeden verdammten Tag deswegen. Das kann doch nicht sein, ich komm
mir vor wie in einem schlechten Traum. Unser Zusammenleben kann doch jetzt nicht daran scheitern!!!

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13. August 2009 um 14:44
In Antwort auf mette_12119661

Nervöse Bellwut?
Da habe ich bis jetzt noch nichts von gehört - aber ich bin mir sicher, auch so etwas gibt es

Auf jeden Fall Danke für den Denkanstoß!

Habe selber auch schon lange überlegt, ob man da nicht auch homöpathisch was machen könnte
(bei mir hilft das ja schließlich auch)... Zusammen mit der Trainerin habe ich aber beschlossen,
dass wir es erstmal so versuchen. Also dass wir uns aus den Augen des Hundes gesehen quasi
erstmal in allen Situationen "richtig" verhalten. Wenn wir dann feststellen, dass es wirklich nicht an
unserer falschen Erziehung liegt - dann wollen wir es unterstützend mit Homöpathie versuchen.

eieiei, da hab ich ja eine Diskussion los getreten hier...

Kannst die Homoöpathika
aber begleitend geben, das kann niemals schaden

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13. August 2009 um 15:35
In Antwort auf mette_12119661

Hallo Miez,


danke für deinen Tipp. Tatsächlich ist es in der Wohnung Dank der Hilfe der neuen Hundetrainerin schon besser geworden.

Wir mussten das Ganze allerdings etwas anders angehen. Ich kann den Hund hier in der Mietwohnung wohl kaum eine Stunde kläffen lassen, wir durften hier nur unter der Prämisse einziehe, dass die Kleine ruhig ist, eigentlich sind nämlich keine Haustiere erlaubt. Bin schon froh, dass noch keiner der Nachbarn sich beim Vermieter beschwert hat, dann wären wir in null komma nix hier raus.

Ich glaube ich nicht, dass das für jeden Hund die richtige Methode ist - wir haben das vor zwei Jahren schonmal ausprobiert, als wir noch woanders gewohnt haben - mit einer anderen Hundetrainerin, die mir versicherte, der Hund hört spätestens nach einer halben Stunde auf und bevor sie nicht ruhig ist, gehen wir nicht wieder rein. Fakt war: wir saßen ZWEI Stunden auf den Stufen im Treppenhaus und es wurde drinnen er lauter als leiser, zum Bellen kaum lautes Heulen! Ich war froh, dass der direkte Nachbar bei der Arbeit war und ich keine Blasenentzündung bekommen habe. Das war auch schon das einzig Positive an der Sache. Der Hund war total heiser, das ganze Maul zugespeichelt und die Situation danach der Horror pur. Ich brauchte wochenlang nur an

Och Mensch....
Das hört sich ja wirklich problematisch an mit deinem Hund!
Ihr und sie tut mir echt leid!

Aber den Hund weggeben ist echt keine Lösung! Dabei geht es euch schlecht und dem Hund mit Sicherheit auch!
Aber das mit den Homöopathischen Mitteln find ich auch eine gute Idee, dass kann echt helfen und wenn man sich über das Gesundheitsbild des Hundes nicht ganz im klaren ist, dann geht man zum Tierarzt und fragt nach, ob man ein bestimmtes Mittel benutzen kann ohne dem Hund zu schädigen, ne moonlight?
So Kommentare wie deine sind hier glaub ich weniger wünschenswert!

Aber zurück zum Thema!
Ich hab mir jetzt leider nicht alle Beiträge durchgelesen, daher weiß ich nicht genau, was bis jetzt vorgeschlagen wurde und was nicht, aber hast du es denn schon mal mit einem Trainer versucht. Also außerhalb der gängigen Hundeschule?
Man sieht ja oft im Fernseh solche fälle, wo die Hunde nur am bellen sind und nach einem speziellen Training sind sie wie ausgewechselt.
Versuch es doch vielleicht mal hier:
http://www.hundewelten.de/html/problemhunde.html
Ich hab es mir jetzt noch nicht genau angeguckt, aber es kann ja sein das es hilft!

Ich hoffe ihr bekommt das Problem in den Griff!

Viel Glück!

LG

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21. August 2009 um 21:30
In Antwort auf norina_12533043

Überlege GUT
Mein EX-Freund hatte meinen Hund auch abgegeben. Wenn du das wirklich zuläßt, ist die Beziehung kaputt. Ich habe meinem damaligen Freund nie verziehen.

LG Ich

Ohje...
Sorry, du das tut mir echt leid für dich, hört sich ja nicht gerade so schön an.
Aber mal ne Frage was was willst du bitte mit einem Kerl der keine Hunde mag?? Hunde bleiben dir treu und das ihr ganzes Leben lang, bei Freunden/Beziehungen kann man das nie genau sagen. Ich spreche aus Erfahrung.
Ich geb dir den Tipp: geb dein Hund auf keinen Fall weg!!! Spätestens wenn dann wirst du es dermaßen bereuen! Entweder er akzeptiert dich so wie du bist und zwar mit Hund - oder er lässt es.
Ich wünsche dir viel Glück und Kraft und dass du die richtigen Entscheidungen treffen wirst!

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2. September 2009 um 14:31


Ich krieg jetzt gleich die Krise Ich habe niemals behauptet, ich wäre eine HP. Das ist eine Verleumdung.
Durch meine mannigfaltigen negativen Erlebnisse mit den sogenannten " diplomierten Tierärzten", bin ich tätig geworden, und habe mich selbst autodidaktisch mit dem Thema befassen müssen. Ich habe 12 Jahre in Griechenland gelebt und da war es sehr wichtig, etwas von der Materie zu verstehen, da sich auf der ganzen Insel damals kein TA niedergelassen hatte.
Möglich, dass du über eine solche Ausbildung verfügst - du kannst dir aber kein Urteil erlauben, wenn du total ahnunglos von Homoöpathie bist. Wer heilt hat recht - das wirst du mir ja wohl nicht absprechen können. Informiere dich erst gründlich, bevor du hier herumpöbelst
P.S: Benütz den Duden; ich mag deine Fehler nicht behalten müssen.

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